GWD aktuell

Sportfest: Sonderpreis und Stammtisch für Fanclub-Mitglieder!!!

 

Vom 19.06.-21.06.2015 findet das Sportfest von GWD statt. Am Samstag, den 20.06.2015, gibt es dann wieder die traditionelle Schlagernacht! Um 20.30 Uhr geht's los. Fanclubmitglieder erhalten einen vergünstigten Eintritt!!!

 
Die legendäre Grün-Weiße Schlagernacht mit DJ Eike wird dieses Jahr wieder während des Sportfest des TSV GWD Minden mit Cocktailbar für Stimmung sorgen. Fanclubmitglieder, die sich bis Donnerstag den 18.06.2015 per Mail bei unserem Vorstandsmitglied unter petra.damberg@gmx.de angemeldet haben, erhalten die Eintrittskarte für 3,- statt 5,- €!!!

 

Ein weiteres Highlight haben wir für Sonntag geplant: Ab 11.00 Uhr möchten wir einen Stammtisch im kleinen Festzelt auf die Beine stellen! Mit Erbsensuppe, Bratwurst, Pommes etc. werden uns Matze, Bodi und Co. verwöhnen! Wir würden uns freuen, wenn ihr zahlreich dabei seid!!!

 

Hier der Zeitplan:
Freitag, 19.06.15
17:00 Uhr C-Jgd. Turnier 
18:00 Uhr Volleyball Turnier in der Halle
18:30 Uhr Fußball Fun Turnier (4+1) für jedermann
Dankerser Grillabend

Samstag, 20.06.15
14:00 Uhr Minis Turnier
15:00 Uhr E-Jgd. Turnier
16:30 Uhr B-Jgd. Turnier
Ab 20:30 Uhr Grün-Weiße Nacht in der alten Turnhalle

Sonntag, 21.06.15
11:30 Uhr Erbsensuppe mit Fanclub-Stammtisch
12:30 Uhr Judo & Turnen Vorführung
13:00 Uhr D-Jgd. Turnier

Also nichts wie hin!!!

 

GWD II holt den ersten HVW-Pokal!

 

Minden-Dankersen, 17.04.2013

 

Im allerersten HVW-Pokal-Endspiel  besiegt GWD II die HSG Lemgo II mit 36:33. Bisher nahmen je zwei Drittligisten aus Westfalen am DHB-Pokal teil. In der kommenden Saison ist es allerdings nur noch einer und der wurde in einem Finalspiel in Dankersen zwischen GWD und Lemgo ausgespielt. Während die HSG in der ersten Halbzeit noch die Nase vorn hatte und zeitweise sogar mit 7 Toren in Führung lag, gab GWD nicht auf und ließ sich einfach nicht abschütteln. Nach der Halbzeitpause ging es dann sehr temporeich und kampfbetont zu Sache. GWD übernahm  dann auch die Führung und ließ Lemgo nicht mehr vorbei. Verdient fuhr die Mannschaft nicht nur den Sieg ein, sondern sicherte sich damit auch die Teilnahme am DHB-Pokal der nächsten Saison. Damit ist GWD im Pokal 2013/2014 mit zwei Mannschaften vertreten. Und nicht zu vergessen: GWD II schreibt Handballgeschichte und erhält den allerersten HVW-Pokal! Glückwunsch an die gesamte Mannschaft für diese tolle Leistung!

 

Petra Damberg

Eine kleine Anekdote zwischen den Jahren:

Wer gerne wissen möchte, wo Ulf sich noch so "umtreibt" und ihn mal von einer ganz anderen Seite sehen möchte:


http://www.kristianstadsbladet.se/sport/beachhandboll/article1640674/Immeln-ar-hemma-for-Ulf-Schefvert.html

 

(Bericht einer großen schwedischen Zeitung...)

 

 

 

 

02.06.12: Wir waren in... Metzingen

Über 40 GWD-Anhänger machten sich am Samstag am frühen morgen zur schönen weiten Auswärtsfahrt nach Metzingen, wo uns Mit-Aufsteiger TV Neuhausen empfangen hatte.

Doch bis es soweit war, erlebten wir noch rund 11 Stunden reichhaltiges Vorprogramm. Das Organisations-Team um Wolfgang, Helmut und Brigitte stellte zunächst ein reichhaltiges und leckeres Frühstücks-Büffet zusammen, welches wir zwischen ca. 09.00 bis 10.00 Uhr im hessischen Hasselberg einnahmen. Es wurde wirklich an alles gedacht und ein andeeres Frühstück einer anderen Reisegruppe sah dagegen ziemlich mickrig aus. Unseres war also schon klar erstligareif. Im Bus ging es dann weiter nach Bayern. Die Stimmung unter den "grün-weißen" Anhängern war bomebenmäßig. Ja, eine Auswärtsfahrt ohne echten Druck hatten wir uns alle verdient und wir machchten was draus. Rothenburg ob der Tauber wurde angefahren. Zunächst wurden wir wieder verwöhnt - die Erbsensuppe gefiel wohl jedem, es sei denn, man hatte schon beim Frühstück ordentlich reingehauen. Dann ging es in den Ort. Ein sehenswertes Städtchen. Viele Fachwerkhäuser, die Stadtmauer, verhungern kann man dort auch nicht - Wirtshäuser und Cafes wechselten sich mit traditionellen, kleinen, süßen Lädchen ab. Kaufhausketten sah man dort erfreulicherweise kaum - höchstens der steril eingerichterte "Schlecker" störte etwas, aber das Ende ist dort genauso in Sicht wie GWD in der 2. Liga. 

Vor der Abfahrt gabs dann Kaffee und Kuchen. Nein, Frikadellen und Schnitzel waren diesmal nicht an Bord, das wäre denn des guten zuviel gewesen. Die nächsten Leckereien vom Frühstück gab es dann direkt nach einer wiederuum längeren Fahrt vor der Hofbühlhalle im Metzinger Ortsteil-Dorf Neuhausen. Also, ihr Tussen, zieht euch warm an, das Dorf Neuhausen macht euch nächstes Jahr als stärkstes Handball-Dorf mächtig Konkurrenz!

Die Fans der Gastgeber begrüßten uns mehrheitlich sehr freundlich, wie man es in süddeutschland auch fast gar nicht anders gewohnt ist, möchte man sagen. Warum aber manche Menschen als "Ordner" betitelt waren, bleibt schleierhaft. Keine Kontrolle, wenn man Flaschen in den innenraum hinein nahm und direkt an den Linien saßen oder standen die Leute, ohne das was passierte. Auch Schiedsrichter ließen es gewähren. Ungluabliche Zustände, was aber den gesamteindruck nicht beeinflusste.

Ach ja, Handball wurde auch noch gespielt. Und zwar richtig gut. Beim Gaastgeber des TVN sowieso vor eigenem Publikum und in der Euphorie, und bei unserer Mannschaft dafür, daß sie etliche Stunden Busfahrt in den Knochen hatte, auch. Andererseits hätte man auch bei etwas Ehrgeiz natürlich ein Partyspiel machen können, aber die Mannschafften entschieden, doch recht ruppig zu Werke zu gehen. Und somit hagelte es nicht nur Tore, sondern auch Strafzeiten. Und Calle verabschiedete sich aus dem deutschen Handball vorzeitig durch die 3. Zwei-Minuten-Strafe, danach hatte er nocvhnoch einige "nette Worte" für die in der 2. Halbzeit einseitig pfeifenden Schiedsrichter gefunden, so sah es zumindest aus von der Tribüne aus. Und die Nr. 4 der Hausherren spiellte kurz vor Schluß noch den (unsportlichen) Clown, als er einen Handstand machte und dann den Ball weiterspielte. Tip: In Minden gastiert zur Zeit noch der Zirkus "Belly", da ist was bestimmt für ihn noch frei.

Schön wäre es gewesen, wenn wir noch etwas bei der Aufstiegsfeier der Schwaben hätten mitfeiern dürfen, doch die Lenkzeu der beiden sicheren Busfahrer ließ nicht s anderes zu, als schnellstmöglich nach Hause zu donnern. Und bis auf eine Mini-Pause in der Rhön wurde durchgefahren. Und fast im Hellen um ca. 04.00 Uhr endete diese superschöne Fahrt in den Süden Deutschlands und wieder zurück.

Und nun freuen wir uns auf das neue Team und die neue Aufgabe in der stärksten Liga der Welt.

Frank Wentzlawsky-

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28.05.12: GWD - VfL Potsdam (Nachbetrachtung)

GWD rief zum letzten Heimspiel der Saison, und immerhin 1700 Fans ließen sich die spannende Begegnung gegen den Abstiegsskandidaten aus der Hauptstadt von dem schönen Bundesland Brandenburg nicht entgehen. Ie üblich, wurden alle scheidenden Spieler vom GWD-Fan-Club und dem Verein gebührend verabschiedet.

Aber auch hier sagen wir nochmal ganz großen Dank, daß ihr das GWD-Trikot für mehrere Jahre getragen habt. Wir sind stlz auf Euch, lieber Janis, lieber Georg, lieber Calle, lieber Gerrit und lieber Konstantin., daß der VfL über

Nicht so überraschend war, daß der VfL über weite Strecken der 1. Halbzeit locker mithielt und auch teilweise in Führung lag. Dalibor Doder war sicherlich neben seiner angeschlagenen Psyche auch schon halb mit den gedanken bei Olympia in London. Aus dem Rückraum kam nicht viel, aber er dirigierte natürlich glänzend seine Truppe. Hinten merkte man, daß die Abwehr kaum eingespielt war und den Gästen immer wieder zu leichten Toren verhalf. Immerhin konnte Persson einigermaßen glänzen und führte man dann plötzlich zur Halbzeit recht hoch mit 19 zu 15 Toren.

In der 2. Halbzeit marschierte GWD dann auf dem Zahnfleisch. Zum Glück hatten die Brandenburger mit Pulkay und Frank recht wenig zu bieten, und so blieb GWD immer auf etwas Distanz. In der Schlußphase ging dann in der Abwehr gar nichts mehr, vielleicht war auch das harte Training der vergangenen Wochen trotz des schon feststehenden Aufstiegs Schuld. Jedenfalls konnten sich Klesniks und Co. nur noch mit unfairen Mittelnn wehren. Die Folge waren Zeitstrafen, wie sie dann im Handball nicht unüblich sind. Nicht bei allen GWD-Zuschauern allerdings, die "Schieber"-Rufe gegen die glänzenden Unparteiischen Mücke/Titze und den Abstiegs-Schlachtrufe gegen die Gäste aus Potsdam zeigten, wieviel Gehirnmasse so mancher GWD-Zuschauer aufzuweisen hat.

Immerhin: Nach de Ausgleich zum 36:36 nutzen unsee Jungs die Zeit exakt aus, um den VfL zu entnerven. Steinert mit einem Gewaltwurf zum 37:36, Minden mit dem nächsten heimsieg, Potsdam im Tal der Tränen.

Danach rief die HBL zur Meisterschalen-Übergabe an unsere Mannschaft. Während das Schild des Zweitliga-Meisters lange Zeit einsam in der Halle stand, regnete es Konfettiregen über unsere Spieler. Und wer anders als Schorse Auerswald rettet die lieblose Vortragung mit einem Lauf durch Rund der Halle, was eigentlich mehr eckig ist.

Die Zuschauer konnten insgesamt wieder den letzten Abend der Saison im GWD-Fan-Treff genießen. Man sieht sich neben anderen diversen Terminen wie der A-Jugend und dem GWD-Fan-Club-Turnier am 16. und 17. Juni in der 1. handball-Bundesliga in der Kampa-Halle wieder!

Frank Wentzlawsky

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12.05.12: GWD - TV Emsdetten

Nach dem Aufstiegsspiel gegen Rostock (was übrigens im MT mit 35:27 falsch wiedergegeben wurde, jedem Team wurde ein Tor regelrecht geklaut), war die Luft bei den Fans im Gegensatz zu der Mannschaft etwas raus. Dementsperechend hat sich die Vorverlegung als Rohrkrepierer entwickelt, denn zum vermeintlichen Spitzenspiel kamen mal gerade 1.500 Fans, davon einige aus dem Münsterland aus Emsdetten.

Immerhin sahen diese Zuschauer doch eine Partie, wo man nicht erkennen konnte, wer denn nun noch um den Aufstieg kämpft und wer es schon geschafft hat. Den, was der TVE in Minden geboten hat, war ganz sicher nicht eines Spitzenteams würdig. Das soll auf gar keinen Fall unserer Top-Leistung in schlechtem Bild erscheinen.

Sieht man mal vom 0:1 ab, war es ein Start-Ziel-Sieg gegen eine Mannschaft, wobei man der Liljestrand-Truppe nicht anmerkte, daß sie noch um ihre letzte Chance um das Ziel 1. Bundesliga kämpfte. Unsere Abwehr stand sehr stabil und robust und, ja, wir hatten auch Glück mit Latten- und Pfostenwürdfen, was wir aber auch nicht immer ausnutzen konnten. Doch das konnten wir uns überraschenderweise mehrmals gut leisten!

Es war schon bombastisch, was z. B. Gerrit Bartsch mit dem langen Schlaks Bozoivic machte. Der Österreicher hatte kaum eine Chance, sich auch nur annähernd durchzusetzen und lange Zeit hatte er einen Aktionsradius wie auf auf einem Bierdeckelund 

Aber die Gäste profitierten auch von den Schiedsrichtern. Gerhard/Küsters leiteten die Partie oft konfus, ohne Linie und mit deutlichen Vorgaben für die Dettener. Und trotzdem konnte sich GWD bis zur Halbzeit mit 14:11 behaupten und die große Frage war: Kann das die Schefvert-Truppe über 60 Minuten durchhalten?

Keine Bange, sie konnte. Man konnte sich zwar nicht absetzen, aber der TVE wurde nicht wirklich gefährlich und die Fans aus Emsdetten erlebten den nächsten Rückschlag bei einer auswärtspartie. Der Frust bei denen muß groß sein.

Es ist bezeichnend, aber auch ein Kompliment an unsere Truppe, daß sowohl die Presse wie auch die Homepages unseres vorletzten Saison-Gastes das Spiel gegen den Spitzenreiter (mit absoluter Not-Truppe) schön redete. So tut mansich in der Saison-Bilanz ganz, ganz sicher keinen Gefallen.

Aber Patrik Liljestrrand wäre nicht Schwede, wenn er nicht nach Eishockey-Manier 3,5 Minuten vor Schluß bei numerischer Unterzahl die letzte Chance versucht hätte, ohne Torwart den Angriff noch mal mit einem weiteren Feldspieler zu verstärken. Der Coup ging durch Gerrit an der Mittellinie bekanntlich nach hinten los. Warum er dann aber weiterhin ohne Torwart spielte, bleibt sein Geheimnis, so konnte Dalibor den nächsten Ball ins verweste Gehäuse ohne Probleme werfen. Und so ging der TVE noch mit einer 6-Tore-Schlappe in der Kampa-Halle unter. 

Nein, ein Angstgegner, wie viele oder zumindest einige Fans im Vorfeld uns einzuschüchern versuchten, war es nicht. Angst haben sie sich selber eingeflossen, nicht uns!

Frank Wentzlawsky

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29.04.12: GWD - HCE Rostock oder auch LADY GAGA und ATZE waren auch da :)

 

DANKE für ein tolles Aufstiegsspiel, DANKE für eine geile SAISON 2011/2012

 

DANKE ANDERS

DANKE JENS

DANKE KONSTANTIN

DANKE CARL JOHAN

DANKE JANNIK

DANKE MARKUS

DANKE GERRIT

DANKE GEORG

DANKE CHRISTOPH

DANKE JANIS

DANKE SÖREN

DANKE NILS

DANKE OLIVER

DANKE ALJOSCHA

DANKE ALEKSANDAR

DANKE FLORIAN

DANKE DALIBOR

DANKE EVARS

DANKE NENAD

DANKE ULF

DANKE AARON

und DANKE dem TEAM hinter dem Team!!!

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18.04.12: Wir waren in... Düsseldorf

Gut gelaunt traten am Mittwoch nachmittag am Dankerser Helmut-Meisolle-Jugendheimknapp 30 grün-weiße Fans von jung bis alt die Reise nach Düsseldorf an. Durch die relativ späte Abfahrtszeit kam man gerade in den Metropolen Bochum und Essen in einen Stau nach dem andern, aber man erreichte mit etwas Glück dann doch rechtzeitig die Schulsort-Arena des Heinrich-Heine-Gymnasiums.

Durch die gute Mindener Fan-Beteiligung erreichte der Zuschauerbesuch in Düsseldorf seit langem mal wieder die Zahl über 200, dazu trug auch der Ex-Formel-1-Rennfahrer Henz-Harald Frentzen bei.

Auf Mindener Seite gesellte sich ein neuer Verletzter dazu - unser Keeper Jens Vortmann verletzte sich sich beim Fußball (man sollte unsere TW´s nicht mehr diese Sportart ausüben lassen), er wurde natürlich durch Konstantin Madet ersetzt, der zu seinem 1. BL-Einsatz in dieser Saison dadurch kam. Bei der HSG fehlt Top-Torjäger Henning Quade.

Unter "normalen"Umständen war die Sache doch schon vor dem Spiel klar, wie es ausgehen würde. Die Frage war, wie die Einstellung der Spieler am Tag des Trainer-Geburtstages war. Die war top. GWD agierte gegen die Rumpftruppe aus der NRW-Landeshauptstadt zielstrebig und hochüberlegen.

Nach 15 Minuten war die Messe gelesen, das Team will den Aufstieg auch so schnell wie möglich klarmachen. Nach eine sehenswerten Kombi über Südmeier, Doder und Klesniks erzielte Svitlica das Tor des Tages zum 15:5, die Differenz blieb auch so bei Halbzeit stehen (17:7).

Auch die 2. Halbzeit war recht einseitig, man hatte das Gefühl, daß gleich jemand von der HSG uns Fans fragen würden, ob wir nicht ein gelbes Trikot mit blauer Hose überziehen wollten. Soweit kam es dann doch nicht. Beim HSG-Torwart savonis ließ das Interesse an dem Spiel in der 2. Halbzeit stark nach und er widmete sich dann an uns, um sich mit GWD-Fans zu unterhalten. Das war viel aufregender.

Zum Schluß gab ein standesgemäßes 35:17, und nun können usere Youngster mal in Dormagen unserem Ex-Trainer Richard Ratka zeigen, was sie unter Ulf und Aaron so gelernt haben, was sie bei ihm nie durften, weil Jugendförderung für Ratka bei GWD ein Fremdwort war.

Frank Wentzlawsky

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15.04.12: GWD - HC Erlangen (Nachbetrachtung)

3 Tage nach dem schwer erkämpften Heimsieg gegen Ludwigshafen mußten unsere grün-weißen wieder ran - es kam zum 1. Mal mit dem HC Erlangen eine Truppe aus der Nähe von Nürnberg in die Kampa-Halle. Und die war voll geprallt. Das waren sicher mehr als die angegebenen 2.200 Zuschauer auf ihren Plätzen. Und die machten von der ersten Sekunde richtig gute Stimmung. Und auf dem Feld agierte natürlich Dalibor Doder mit. So ein Topspiel läßt sich der Junge doch nicht entgehen, zudem es ihm schon wieder deutlich besser ging als am Mittwoch. Aber klar, so ein Einsatz, wenn man nicht hundertprozentig fit ist, birgt immer Gefahren. Aber die waren heute wohl weitestgehend ausgeschlossen.

Es war insgesamt kein Spiel für Freunde der großen Torwartparaden. Dafür waren beide Angriffsreihen (vorwiegend bei GWD der Rückraum und bei Erlangen die Außen) viel zu präzise bei ihren Würfen. So sieht man eben ziemlich alt aus. Anders zog schon recht früh die Konsequenzen und ging aus dem Tor. Bis dato konnte sich GWD nicht absetzen, der HCE aber auch nicht, da ihr Torwart Bayerschmidt auch zum "normalen Hero" wurde, weil er kaum als bei Tempogegenstößen die Füße und die Hände nicht an den Ball kam. Hier zeichneten in der 1. Halbzeit vor allen Dingen Steinert und Doder große Gefahr aus, aber auch Sören wirbelte die Abwehr durcheinander. Da aber es vorne weiterhin lief und wir uns hinten Bälle eroberten bzw. abfingen, setzte sich GWD mehr und mehr ab. Dazu kam eine grobe Attacke von Krämer gegen Steinert und die ausgezeichneten Unparteiischen Dinges/Kirsch aus Baden-Württemberg zückten schnell die rote Karte. 17:13 zur Halbzeit.

Due 2. Halbzeit begann mit der besten Phase unseres Teams. Evars fiel in der Abwehr auf die Provokation der Gäste herein, sah auch völlig zurecht rot, aber die Unterzahl gewann GWD mit 2:0. Eine Art Vorentscheidung. Doder und Co. zogen ohne Rücksicht bis 10 Minuten vor Schluß immer mit 6-7 Toren Vorsprung davon. Man merkte unserer Truppe, daß aber langsam die Kräfte wichen. Fuchs kam zwar für Südmeier, hatte aber Pech im Abschluß, Steinert "kroch auf allen vieren" und Doder fand nicht mehr die Lücken für seine raffinierten Würfe, so daß sie verpufften und der inzwischen eingewechselte TW Selke sie problemlos halten konnte. Und nicht nur. 3 Zuckerpässe auf den nach vorne stürmenden Stumph und der verwandelte eiskalt gegen Vortmann. 30:27, noch 5 Minuten, es wurde eng. Die Bayern witterten Morgenluft am Samstag abend. Aber eine glückliche Zeitstrafe (Link gegen Steinert) brachte durch Tore von Südmeier und Svitlica (gutes Auge von Christoph!) die endgültige Entscheidung. GWD bleibt damit 2012 die Macht in der Liga in der heimische Kampa-Halle, alle Heimspiele wurden (meistens sehr sicher) gewonnen.

Dementsprechend toll war die Stimmung im Fan-Treff. Eine Stunde länger als am Mittwoch wurden Getränke für die Gäste bei uns ausgeschenkt und gezapft. Das war schon erstligareif!

Nun geht es in der kommenden Woche fast im Eishockey-Spielmodus weiter. 2 Spiele innerhalb von 2 Tagen, beide auswärts, beide im Rheinland, in Düsseldorf und Dormagen. Los, holt Euch die 4 Punkte und verteidigt souverän die Tabellenführung!

Frank Wentzlawsky

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12.04.12: GWD - TSG Ludwigshafen (Nachbetrachtung)

Schickt die FRIESEN mit 2 Minuspunkten HEIM, so schrieb uns ein GWD-Fan vor dem Spiel, weil ja der Gast aus diesem Stadtteil stammt. Angesichts der Sport-Konkurrenz im Fernsehen (Fußball-Bundesliga) und in Lübbecke (TuS - BHC) versammelten sich die wahren Fans auf den Tribünenseiten, und dies waren etwas mehr als 1.000 Zuschauer! Die Vorzeichen für äußerst attraktives Bundesliga-Spiel in der Kampa-Halle waren nicht unbedingt gegeben. Beim Gast fehlten mal wieder zahlreiche Spieler aus Verletzungsgründen (wie im Hinspiel), bei GWD war neben dem Ausfällen unser Mittelmann Dalibor Doder erheblich geschwächt von der erfolgreichen Olympia-Quali in Schweden zurück nach Minden gekommen. Die Aufgabe war also klar: Keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern weitere 2 Punkte auf die Habenseite bringen, egal wie...

Und es fing auch recht ordentlich an. Aber die Schwachstellen in der Abwehr und im Angriff (hier vor allen Dingen Aljoscha in der 1. Halbzeit und Evars) ließen sich nicht lange verbergen. Das machte der Gast aus der BASF-Metropole wesentlich geschickter. Kogut zog geschickt die TSG-Fäden und Spieler wie Hauk oder Backovic waren die gefährlichen Rückraumschützen. Jens Vortmann bot wie gewohnt alles, konnte aber auch einen zwischenzeitlichen 7:10-Rückstand nicht vermeiden. Immerhin funktionierte dann unser 2-Säulen-System, wenn auch teilweise notgedrungen. Aber ein Markus Fuchs ließ sich nicht anstecken und holte eins ums andere Mal seinen Hammer heraus. Oft hatte der Friesenheimer Torhüter das Nachsehen. Aus Rücksicht auf seine körperliche Verfassung wurde Dalibor nach ca. 15 Minuten nur noch im Angriff eingesetzt. Bezeichnend, daß ein angeschlagener Spieler wie er die GWD-Kohlen neben Markus aus dem Feuer holte. Und so erkämpfte sich die Schefvert/Ziercke Truppe bis zur Halbzeit noch "einen Punkt" (14:14).

Nach dem 14:15 sah es dann mal einige Minuten danach aus, als könnte sich GWD leicht absetzen, aber der Schein trug. Nach 17:15 und 18:16 stand es plötzlich wieder remis, der Bundesliga-Absteiger ging dann auch wieder später in Führung. Nach 48 Minuten gab es dann die 2. große Chance, für eine mögliche Vorentscheidung zu sorgen. Es stand 27:25 und GWD 3 Möglichkeiten nacheinander zur 3-Tore-Führung, aber allesamt hielt der gute TSG-Keeper gegen Fuchs und Schmidt. Das Nervenspiel ging weiter - 27:27, 28:28, 29:29. Ich dachte mir: Wer gewinnt dieses Spiel mit einem Törchen Unterschied? Aber ausgerechnet eine 2-Minuten-Strafe gegen Dalibor, die die beiden Schiedsrichter vom Dorff/vom Dorff mit unmöglichen Entscheidungen gegen ihn provozierten, brachte GWD auf den Plan. Schmidt, verbessert in Durchgang 2 zum 30:29, dann eine aufmerksame Abwehr-Aktion, Tempogegenstoß durch Steinert und Ludwigshafen-Freisenheim war k.o. Bitter sicherlich für das König-Team, aber nicht zu ändern! Das 32:29 ging im lautstarken Jubel der Fans unter.

Nun geht es bereits im Spitzenspiel gegen den HC Erlangen weiter. Ein Hurra-Spiel wird das auch nicht werden, muß es aber auch nicht unbedingt. Immerhin haben Doder, Schmidt und Co. gezeigt, wie man enge Spiele in der Schlußphase gewinnt.

Frank Wentzlawsky-

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29.03.12: GWD - TV Bittenfeld (Nachbetrachtung

Nach der bitteren Pleite gegen Bietigheim in derer Halle war nun Wiedergutmachung angesagt - ähnlich wie in der Hinrunde übrigens - natürlich mit anderen Vorzeichen des Heimrechts. Trotz der rosigen Aussichten von der Tabellnespitze verhinderten wohl der Wochenspieltag und das gute Wetter hauptsächlich eine tolle Besucherkulisse, aber immerhin 1.500 Getreue fanden den Weg zur Hahler Straße.

Und diese Handball-Fans sahen von der ersten bis zur letzten Sekunde einen ungefährdeten GWD-Sieg gegen zahnlose Schwaben aus Waiblingen (Bittenfeld ist ja bekanntlich ein Ortsteil). Der Sieg und das unaufregende Spiel (weil GWD zu dominant war) sind höher zu bewerten, weil neben Nenad weiter Sören stark verschnupft ist und somit nicht im Vollbesitz seiner Kräfte zur Zeit sein kann und zudem kurzfristig Calle Andersson ausfiel. Aber Nachzügler Nils Torbrügge (wurde kurzfristig vom Junioren-Nationalspieler-Lehrgang abgezogen) machte seine Sache eben so gut wie Oliver Tesch und Evars Klesniks.

Gut, mit Dalibor fällt und steigt unser Angriffsspiel, aber gestern war die aggressive Abwhr mit einem gut haltenden Persson dahinter die Grundlage und dann die Tempogegenstöße unserer "Schnell-Feuerwaffen" Aljoscha (alle Siebenmeter auch drin) und Aleksandar, die sicher verwandelten. Und wenn nicht, hatten die insgesamt sehr dürftigen Schiedsrichter Kropp und Siebert was dagegen. Aber mit den indiskutablen Unparteiischen-Leistungen der letzten Wochen (seit dem Leipzig-Spiel) müssen wir uns wohl gewöhnen, das zieht sich inzwischen wie ein roter Faden durch die Begegnungen.

Das Spiel war für so mancheinen schon nach 10 Minuten entschieden (6:1), für andere zur Halzeit (17:10). Nach einem guten Auftakt in Runde 2 (22:10) durfte dann auch endlich der weithergereiste TV Bittenfeld auch mitspielen, konnte den Schaden vom Ergebnis her mit 25:32 gut begrenzen und fuhr mit der Erkenntnis nach Hause, daß heute in der Kampa-Halle nichts ging.

Wesentlich interessanter waren da dann hinterher die langen Äußerungen von Ulf im GWD-Fan-Treff zu diesem Spiel. Allerdings waren mir in diesen Räumlichkeiten die Stimmung zu kritisch.  Hej, Leute, wir sind insgesamt souveräner und toller Tabellenführer, da muß man nicht so manche Latte total hoch legen. 

Frank Wentzlawsky

 

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Wir waren in... Bietigheim-Bissingen

Gut gelaunt trafen sich am Samstag morgen bei herrlichem Frühlingswetter 14 GWD-Fans, um die Fahrt nach Baden-Württemberg in 2 Mercedes-Bullis anzutreten. Und die Stimmung in beiden Fahrzeugen stieg, als neben den üblichen Getränken und Schnitzel so mancher Mitfahrer nock so manche Leckerei mit an Bord brachte. Erika und Willi sorgten für "Berliner", Pascal und Detlef für verschiedene Sorten sowie Erika für selbstgemachten Kartoffelsalat zu den Schnitzeln, dazu Gurken. Inmitten der schönen Rhön machten wir auf dem gleichnamigen Rastplatz eine längere Pause und schlugen dann sozusagen zu. Dann ging es schnurstracks weiter bis nach dem Spielort, und zwar nach Stuttgart, genauer nach Bad Cannstatt. Dort besuchten wir das Mercedes-Benz-Museum. Ausstellungs-Wagen der deutschen Traditionsmarke vor allen Dingen aus den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts begeisterten nicht nur die Autofreaks. Und zwischendurch hatte man aus den großen Fenstern einen tollen Überblick auf das weiträumige Trainingsgelände des VfB Stuttgart und seinem Stadion. Dann ging es praktisch zurück, und zwar zur 27 km entfernt gelegenen Sporthalle am Viadukt.

Wir nahmen frühzeitig unsere guten Plätze hinter dem Tor ein und staunten 1.) nicht schlecht, daß die kleine Halle bei weitem nicht ausverkauft war und 2.) wie unprofessionell es doch in der 2. Liga noch zugehen kann. Die 1. Reihe mit unbefestigten Stühlen standen ohne eine Bande dazwischen direkt am Spielfeldrand und an der Ecke plazierte sich ein Rollstuhlfahrer. Da, wo eigentlich die Spieler bei den Einwürfen stehen. Und kein Verantwortlicher geschweige die beiden "Heim-Schiedsrichter" taten was dagegen.

In der 1. Halbzeit hatten wir das Spiel trotz des engen Spielstandes ganz gut im Griff. Kilp/Maier zeigten hier schon, daß der Begriff "Neutralität" für sie in keinster Weise an diesem Abend für sie in Frage kam. Leider wurden 3 Siebenmeter von uns vergeben. Einen Siebener von Aljoscha vereitelte Hacko im BBM-Gehäuse, der zweite ging unnötigerweise daneben und dann kam Gerrit, dessen Ball verhungerte aber auf dem kurzen Weg zwischen ihm und dem Torwart.

Trotzdem wirkten wir in dieser heißen Atmosphäre recht souverän und Doder , aber auch Aljoscha drückten unserem Spiel den Stempel auf. In der Abwehr standen wir recht gut, Persson steigerte sich dann, mußte aber nach 2 schwächeren Aktionen gegen Jens seinen Platz räumen. Immerhin 15:13 zur Halbzeit.

Die 2. Halbzeit begann, wie die 1. aufgehört hatte. GWD bestimmte das Tempo und hielt die Hausherren zunächst in Schach. Zwar sammelten wir reichlich Siebenmeter durch teils dämliche Aktionen, doch Jens entschärfte zwei dieser Strafwürfe. Was nun sicherlich gefehlt hat, war die letzte Konsequenz, auch mal mit 5-6 Toren in Führung zu gehen. Dann griffen wiederum die süddeutschen Schiedsrichter vehement ein, indem sie deutlich zeigten, auf welcher Seite, zu welchen Farben sie standen. Dadurch ließ sich GWD doch entmutigen und nachher funktionierte gar nichts mehr.

Im Gegensatz zum Spiel in Lübeck gegen Schwartau gab es dann kein Mannschaftsgefüge mehr und auch unsere beiden Torleute hielten mal keine "unhaltbaren". So griff ein Rädchen ins nächste, und zwar bedauerlichweise negative Rädchen, und bezog die höchste Saison-Niederlage. Durch bestimmte Umstände hielt sich mein Ärger bei diesem verlorenen Spiel stark in Grenzen und es wurde eine entspannte Heimfahrt.

Der Aufstieg ist aus heutiger Sicht keinesfalls in Gefahr und die vom Manager kritisierte Fan-Euphorie laß ich mir nicht verderben.

Diese trotzdem schöne Auswärtsfahrt endete um 04.30 Uhr morgens praktisch an der Shell-Tankstelle an der Ringstraße, wo noch einer Autofahrerin aus dem Kreis Steinfurt und jüngeren Verkehrsteilnehmern mit Mindener Kennzeichen das grün-weiße Ergebnis erklärt werden mußte.

Frank Wentzlawsky

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17.03.12: Wir waren in... Lübeck

Nach 5 Siegen in Folge ging es nun nach Schleswig-Holstein, wo die nächste schwerere Aufgabe auf uns wartete. Dazu trafen sie mittags am Jugendheim ca. 40 unentwegte Grün-Weiße, und mit guter Stimmung ging es dann los. Mannschafts-Busfahrer Thomas machte von vornherein klar, daß er Urlaub hatte und diese Fahrt in vollen Fan-Zügen genießen wollte. Wir indes freuten ums über die Unterstüztung dieser Fahrt durch die Firma Rodenberg (Fenster-Türen-Tore) aus Porta Westfalica-Neesen und da wollten sich die Mitfahrer, die Familie Klöpper, nicht lumpen lassen und spendierten den Kaffee und Kuchen. Diesen nahmen wir ein bei einer längeren Pause auf der A7-Raststätte Brunautal. Dort stand auch der Mannschaftsbus. Wir sollten verständlicherweise unser Team vor dem Spiel möglichst in Ruhe lassen, aber dennoch stellten wir unseren Fan-Bus direkt daneben. Eine etwas seltsame Konstellation nach dieser Aufforderung.

Wir kamen ziemlich früh an der Hansehalle gegenüber dem Fußball-Stadion "Zur Lohmühle" an und konnten nach der Kartenverteilung rechtzeitig die Atmosphäre vor dem Spiel in der altehrwürdigen Halle testen. Wir beobachteten unsere Lieblinge beim Aufwärmen und diskutierten die Lage in der Liga und das uns vorliegende Spiel.

Unter der Leitung der nicht souveränen Schiedsrichter Porebska/Schween begann diese Begegnung des 26. Spieltages. Die beiden aus Brandenburg urteilten gleiche Spielaktionen wie Stürmerfoul und Siebenmeter zu einseitig für die Gastgeber. Lediglich bei den Zeitstrafen ließen sie das Spiel weitestgehend laufen und das machten sie dann sehr gut.

GWD agierte nicht so spielbestimmend wie die letzten Spiele gegen Leipzig und Nordhorn-Lingen beispielsweise. Zum einen stelte sich die Schwartauer Abwehr gut auf unsere Spielweise ein und zum anderen erwischte Torhüter Mahncke einen großartigen Tag und entschied das Torwart-Duell gegen Persson und Vortmann eindeutig für sich. Allerdings war die Mindener Abwehr höchst unaggressiv gegen die starke VfL-Offensive. Alles nicht so gute Vorzeichen für einen Punktgewinn für den klaren Tabellenführer. Und trotzdem konnten die vom tollen Lübecker Publlikum angefeuerten Schwartauer trotz einer einer komfortablen 14:9-Führung mit dem 15:12-Halbzeitergebnis noch keine Vorentscheidung fällen. Das lag auch daran, daß Dalibor nach einem mißglückten Wurf bei einem Konter leicht umknickte, raus mußte und bandagiert wurde und dann Youngster Markus Fuchs noch "schnell" 2 Tore für unsere Farben warf.

Dalibor stellte sich trotz des angeschlagenen Oberschenkel in den Dienst der Mannschaft und spielte die 2. Hälfte durch. Wiederum durch einen starken Fuchs und mehr Konzentration kam GWD schnell zum 15:15-Ausgleich. Aber wer dachte, Minden könnte jetzt in spielerischer Form die Gastgeber aus der Halle schießen, sah sich getäuscht. Zwar war man etwas konzentrierter im Abschluß, hier vor allem Steinert, doch in der Abwehr ging man zu sorglos um. Und das nutzten die gefährlichen Schult, Podpolinski und ihr Kreisläufer meistens aus. Und unsere beiden Torhüter hielten leider mal keinen 100-prozentigen, wie in anderen Spielen. Ist kein Vorwurf, kann mal passieren.

Und doch: In diesem Jahr zeigt GWD tolle Moral und ließ sich nicht abschütteln.  Zwar ließen bei den Torge-Greve-Schützlingen langsam die Kräfte nach, aber sie blieben immer noch recht gefährlich. GWD tat sich weiter schwer und baute sich immer mal Fallen selber auf. Ein Siebenmeter von Aljoscha landete über dem Tor. Er wollte den eigewechselten Ariel Panzer lächerlich machen und war dann selbst der große Lacher für die Einheimischen bzw. das große Ärgernis für uns. Ein lascher Rückhandwurf aus dem Gelenk zielte ins genaue Gegenteil.

Schwartau führte dann mit 20:17, aber sie konnten den Sack nicht zumachen. Dafür war GWD, wo Klesniks und Südmeier schon lange auf der Bank saßen, dann doch zu clever. Trotzdem drohte die 6. Saison-Niederlage, als GWD 30 Sekunden vor Schluß nach einer Auszeit vom Trainer-Team den letzten Angriff startete. Bestimmt sollte Doder den finalen Torabschluß suchen. Doch es gab keine Gelegenheit. Die Zeitstrafe gegen den ehemaligen HSV-Spieler Jan Schult spielte GWD in die Karten. Calle kam als sechster Feldspieler für Jens Vortmann, aber GWD kam nicht in aussichtsreife Wurfposition. Kurz vor Schluß gab es dann doch einen Freiwurf. 2 Sekunden waren noch zu spielen. Christoph hatte also noch die Möglichkeit, auf Markus zu spielen und der hämmerte den Ball halbhoch ins rechte Eck des Tores, zu plaziert mund hart für Mahncke. Und Markus war der gefeierte Akteur und wurde gefeiert und hochgelebt - zurecht. 

Da auch an diesem Samstag die Verfolger mehr als stotterten (diesmal die Franken aus Erlangen und der TuSEM aus Essen), war GWD mal wieder der Gewinner dieses Spieltages. Die 1. Bundesliga rückte wieder ein großes Stück näher.

Frank Wentzlawsky

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10.03.12: GWD - DHfK Leipzig (Nachbetrachtung)

Zum Abschluß der 11. Kalenderwoche erwarteten wir den einzigen Aufsteiger in dieser Saison, die Jungandreas-Schützlinge aus Leipzig. Das Hinsspiel, was ich live gesehen habe, war vielleicht das beste Auswärtsspiel der Saison. Dadurch inspiriert und durch die exzellente Ausgangssituation zum Aufstieg in Liga 1 wollten weit über 2.000 Zuschauer dieses Spitzenspiel in Minden sehen.

Und eines kann man schon vorwegnehmen: Ähnlich wie letzte Woche gegen Nordhorn zeigte GWD eine starke Leistung und distanzierte in eindrucksvoller Form einmal mehr eine spielstarke und gefährliche Mannschaft.

Zwar konnten die Boese-Sieben bis zum 8:9 durch gute Würfe aus dem Rückraum und gelungene Anspiele an den Kreis in dieser frühen Phase recht gut mithalten, aber es war schon zu spüren, daß unser Schweden-Turbo Dalibor einen Sahnetag erwischte und den Ball eins ums andere Mal ins gegnerische Tor zelebrierte. Als dann unsere Abwehr und mit ihr unser Torwart Jens Vortmann sich erheblich steigerte, war es um die Sachsen geschehen! Leipzig fand keine Antwort ehr, dafür aber immer wieder und wieder Mr. Dalibor Doder. Und so kam es, daß GWD den "Körperkulturellen" zur Pause mit 16:9 enteilte. Die Halbzeitpause war dann aber zunächst Gift für unsere Akteure.

Leipzig nahm einige Schwächen und auch Pech durch unseren Grün-Weißen dankend an, dazu kamen bis zum Schlußpfiff haarsträubende Schiedsrichter-Entscheidungen, die einfach nur kopfschüttelnd aufgenommen wurden, und trotz der Dominanz, die nach ca. 45 Minuten wieder einsetzte und keine Zweifel am späteren Sieger aufkommen ließ, hallte es zurecht "Schieber, Schieber-Rufe" durch die Halle! GWD ließ sich dadurch zum Glück nicht beeindrucken, sie spielten ihren Part souverän bis zum Ende. Die Abwehr blockte sehr viele Bälle, Jens hielt u. a. "seinen" siebenmeter und vorne verwandelten Evars und Aleksandar fast fehlerfrei bzw. ohne Fehlversuch. So stand am Ende auf der Anzeigetafel ein deutliches 30:21.

Im GWD-Fan-Treff war die Laune dementsprechend ausgezeichnet. Wir holten noch mit Uli Streitenberger einen sympathischen Sachsen zu uns, der gute Antworten gab und wenig später gab es die große "A.S.-Show" (steht für Außenspieler oder eben Aljoscha Schmidt und Aleksandar Svitlica). Die beiden sorgten für tolle Antworten, viel Spaß und einige Lacher. Das Interview mit den beiden groaßrtigen Handballern und Spaßvögeln wollte kein Ende nehmen. Fürdie Gäste im rappelvollen Fan-Treff war dies kein Problem. Man wollte die Spieler noch knuddeln statt sie nach draußen zu schicken. Ein wunderbares Wochenende ist gerettet. So kann es weitergehen!

Frank Wentzlawsky

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07.03.12: Wir waren in... Korschenbroich

Nach einer Niederlage in Eisenach und einem (knappen) Sieg in Saarlouis ging es mal wieder persönlich zu einer Auswärtsfahrt. Und zwar ins bei Düsseldorf liegende Korschenbroich. So trafen sich um 15.30 Uhr am Jugendheim in Dankersen 18 motivierte Anhänger, um unsere Grün-Weißn dort zu unterstützen. Mit einem Mecedes Vito und einem Mercedes Sprinter (Danke an die beiden Fahrer Willi und Detlef) ging es los, und jede feste und flüssige Leckereien waren an Bord. Nach ca. 2 Stunden gutes Durchkommen wurde eine Pause gemacht und der Kaffee, der Kuchen und die Schnitzel genossen.

Dann gab es relativ kurz vor dem Spiel den "erhofften" Feierabendverkehr und man kam im Dunkeln ca. 1 Stunde vor Spielbeginn dort an und stellte das Fahrzeug irgendwie auf den Seitenstreifen. Eine ziemlich enge Situation vor der Halle, aber unsere Fahrer haben das gut gemeistert, auch im übrigen bei der Rückfahrt.

Zum Spiel: Während in der Abwehr schon von Anfang hohe Konzentration herrschte, meinte man anscheinend im Angriff, daß man diesen Gegner mit so gerade mal 20 % Leistung Furcht einjagen könnte. Dem war natürlich nicht so, und  trotz einer frühen 4:1-Führung kam nicht viel vorne zustande. Das nutzte auch der TVK-TW Mayer mit einigen guten Abwehraktionen, aber viele Würfe waren auch nur Stückwerk und nicht wirklich vorbereitet.  

Auch die schwachen Schiedsrichter konten dann aber GWD nicht mehr aufhalten. Mit zweifelhaften Entscheidungen versuchten die beiden Metzinger und damit auch Neuhäuser Schiedsrichter (Neuhausen ist ein Ortsteil davon) gerade gegen Dalibor, Korschenbroich am Leben zu behalten, hatte man den Eindruck. Auch die beiden Zeitstrafen gegen Andersson und Tesch hätte man bei gleichem Recht auf der anderen Seite vertreten können, aber zu einseitig waren die Entscheidungen der schwachen Unparteischen.

Aber ab Miute 22 holte GWD praktisch alles nach und da konte man sehen, daß der TVK naturgemäß keine Chance mehr hatte, was dem  hndbalfachkundigem einheimischem Publikum aber nicht weiter störte. Zur Pause war die Messe gelesen - 15:8.

In der 2. Hälfte dominierte GWD dann nach Belieben, und so wurde der Vorsprung auf teilweise 12 Tore vergrößert. Und dann machten Schefvert und Ziercke etwas, was sich ein Richard Ratka niemals getraut hätte: Die jungen Wilden durften ran. Und sie spielten perfekt weiter, ist ja auch kein Wunder, man kennt sich schließlich aus der 3. Liga.

Und am Ende durfte dann auch wieder Gastgeber aus der Nähe von Düsseldorf mitspielen, so daß Tore wie reife Früchte fielen. Nur die Schiedsrichter zeigten, daß sie eines sind: Heimschiris. So wird das mit der sicher angedachten Karriere nix. Wir aber verabschiedeten uns von einem sympathischen Verein und ihren Zuschauern und Fans. Und es gilt, höchsten Respekt zu sagen, daß man so ehrlich ist und nicht die finanziellen Risiken aus der Nachbarschaft mitmacht und freiwillig in Liga 3. geht. Absolut nachahmenswert!

Frank Wentzlawsky

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03.03.12: GWD - HSG Nordhorn-Lingen (Nachbetrachtung)

Nachdem wir in der Hinrunde im schmucken "Euregium" von Nordhorn der 1. Saison-Niederlage erlitten hatten, teils durch eigene Doofheit, teils durch Verletzungssorgen (Doder, Bilbija), kam es nun in der Kampa-Halle zum erneuten Aufeinandertreffen. Für die einen war es ein Derby (Jens Wiese als gebürtiger Hiller) und für andere im allgemeinen die Revanche. Fälschlicherweise allerdings, denn selbst bei einem Sieg gibt es nicht die Punkte aus dem Hinspiel in Nordhorn-Lingen zurück. Und obwohl noch unglaubliche 15 Spiele bis zum Saison-Halali anstehen (ohne diese hier), spürt man schon die steigende Zuschauerzahl. Die Fans spüren auch, daß nun schon eine entscheidende Phase beginnen könnte, um wiederaufzusteigen bzw. eine Vorentscheidung herbeizuführen. Bei manchem Spieler war vorher die Devis denkbar einfach: "Hauptsache gewinnen!"

GWD, daß Anders Persson wegen leichter Verletzungsschwierigkeiten vorsichtshalber auf der Bank ließ, begann konzentriert und hellwach, wovon nach starken Abwehraktionen vor allen Dingen Dalibor Doder in den ersten 10 Minuten mit brillianten Kontertoren profitierte. Danach hatte er zwar sein Torewerfen für diesen Abend eingestellt, dafür stellte er dann sene guten Spielmacherqualitäten heraus, wenn er auf der Platte war. Er blieb ein zentraler Spieler.

Da dann praktisch alle Spieler ihre Torgefahr zelebrierten (besonders in der 2. Halbzeit), konnten sich die HSG-Akteure, die übrigens zahlreiche sympathische Fans mitbrachten, auf kaum einen Spieler von uns einstellen. Burmi im Tor der Gäste hatte in der 1. Halbzeit noch einigermaßen schlimmeres verhindern können, in der 2. Halbzeit hingegen stand er oft auf verlorenem Posten. Stark war aber, daß er trotz der deprimierenden Niederlage zu uns GWD-Fans in den Treff kam. Die Fans auf grün-weißer Seite kamen hingegen voll auf ihre Kosten und spendierten Beifall für viele gelungene Ballstafetten, Kombinationen und Tore! Und so wurden die so hoffnungsvoll angereisten Grafschafter nach ihrem deutlichen Erfolg gegen Neuhausen arg gerupft.

Und GWD unterstrich ihre derzeitige Tabellenführung und ihre Macht in Liga 2! Weitermachen, Jungs, gleich am Mittwoch in Korschenbroich.

Frank Wentzlawsky

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19.02.12: GWD - Post Schwerin(Nachbetrachtung)

 

Nach der Niederlage in Eisenach klingelten durchaus so manche Alarmglocken, was die Rückkehr in die 1. Liga angeht. Die Mannschaft zeigt sich nicht entschlossen genug, viele Einzelkämpfer und diverse "Ringkämpfe" zwischen so manchen Spielern auf dem Spielfeld konnte man in Gesprächen und Kommentaren im "Fan-Club-Forum" lesen. Das man das alle viel besser kann, zeigen ja solche Spiele wie gegen Neuhausen, aber auch Ausreißer wie gegen Bietigheim sind noch nicht aus den Köpfen verschwunden.

Das Thema der Woche war natürlich wieder einmal unser Spezialist für die einfachen Tore, Nenad Bilbija. wie lange kann man noch mit so einer Verletzung spielen, wie lange geht das noch gut und ist vielleicht die Karriere in Gefahr? Ich hoffe es natürlich nicht, aber man macht sich so seine Gedanken, ist doch klar. In Schwerin, bei unserem heutigen Gegner, macht man das viel anders. Der verletzte Top-Torjäger der Norddeutschen, Ingo Heinze, wird mal soeben Geschäftsführer dieses Handball-Vereins.

2.000 Zuschauer wollten GWD heute sehen. Eine durchaus gute Zahl, auch wegen dem unbeständigen Wetter und der unnötigen Pleite von letzten Samstag in Eisenach. Und während man beim Nachbarn in Lübbecke über die VIP-Parkplätze vor der dortigen Kreissporthalle heiß diskutiert wurde, stotterte bei GWD der Motor. Natürlich kämpften die Postler tapfer mit und sie hatten auch mit Igor Levshin ein Top-Torwart im Gepäck, aber bei GWD war man als Fan nicht immer im klaren drüber, ob unsere Akteure wußten, was sie da taten. Klar, auch Dalibor muß man einen schlechteren Tag erlauben, soviel, wie er schon für GWD getan und begeistert hat. Dafür wurde allerdings herzlich wenig über Rechtsaußen und über den Kreis agiert. So blieb vieles Stückwerk. Gott sein Dank war die Abwehr helle, mit dem Spieler des Tages dahinter: Anders Persson. Immerhin konnten vorne Sören und mit seinem Kurzeinsatz Nenad Akzente setzen. Auch Aljoscha war ein ständiger Unruheherd, war aber nicht immer ganz treffsicher. Zur Halbzeit stand es 13:11.

Die 2. Halbzeit kam dann das, was eintreten mußte, wenn man genau vorher die Schweriner Medien durchforstet hatte. Mit seinem Mini-Kader konnte Schwerin nun nicht mehr mithalten, und wenn sie doch durchkamen, stand ja immer noch Anders großartig im Weg. Die gefährlichen Rückraumschützen weltgen und Thormann hatte unsere GWD-Abwehr auch Unterzahl gut im Griff, zudem konnte sich die Schefvert- und Ziercke-Truppe zahlreiche technische Fehler leisten, das Spiel geriet nie aus den Fugen, der Sieg nie in Gefahr. Und Sören konnte sich eins ums andere Mal durchsetzen und zeigte auch gute Anspiele als Regisseur, und Lenker und Denker war er zusammen mit Dalibor auch. Zum Schluß durften dann auch Gerrit und Janis ran. Helmdach hatte immerhin eine hundertprozentige Trefferquote (1 Wurf/1 Tor), während Bartsch leider zu keiner Torchance mehr kam.

Zum Ende ging es nur noch um die Höhe des Sieges. 29:17, wieder was für das in der Liga überragende Torverhältnis getan, ein weiterer Pluspunkt im Aufstiegskampf. Nächste Woche geht es wieder in die Fremde. Mit Saarlouis steht der nächste hochkarätige Gegner an. Uns darf es aber nicht interessieren, daß Essen, Emsdetten, Erlangen und Neuhausen auch knifflige Auswärtsaufgaben haben.

Frank Wentzlawsky

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05.02.12: GWD - TV Neuhausen

Das 1. Heimspiel in der 2. Handball-Bundesliga im jahre 2012 stand an, und wieder ging es wie im letzten heimspiel 2011 um die Konstellation erster gegen Zweiter. Im Gegensatz zum Spiel gegen Essen strömten die Zuschauer in Masssen in die Kampa-Halle, so daß der Auftakt 2012 (gleichzeitig der Abschluß der Hinrunde) mit einem Saison-Rekord bei den Zuschauern begann. Angegeben waren zwar lt. Hallensprecher 2.700, aber wenn man nicht gerade blind auf beiden Augen ist, konnte man sehen, daß deutlich über 3.000 Handball-Fans und solche, die es werden wollen, in der Halle waren. Aufsehen erregte vor dem Spiel Nenad Bilbija, wo ja eine 2-wöchige Verletzungspause angekündigt war, allerdings nicht durch den Verein, sondern durch das "MT". Nenad also kam mit Sport-Tasche durch den Sportler-Eingang, und tatsächlich, er spielte.

Neuhausen hatte ja den Start in die Rückrunde letzte Woche in Schwerin (erfolgreich) geprobt, dafür müssen und dürfen sie nächste Woche zusehen, wie die anderen Mannschaften Punkte holen und verlieren, je nach Lage. GWD konnte sich noch eine Woche punktspielmäßig ausruhen, was aber kein Nachteil war. Die ersten 15 Minuten verliefen in einem guten, aber nicht hochklassigen Spiel ausgeglichen. Beide Mannschaften machten deutlich, daß Abwehrarbeit heute nicht der Schwerpunkt bei dem Spiel sein sollte. Und so waren die Torleute auf beiden Seiten die "Deppen". 9:10 hieß es unter der guten Leitung der Erstliga-tauglichen Referees Hartmann/Schneider, bevor dann GWD das Kommando übernahm. Die Abwehr aggressiver (auch Dank der Verpflichtung von Olli Tesch). Vorne überzeugten zwar durch erfolgreiche Abschlüsse unsere "S-Klasse" (Svitlica und Schmidt), aber insgesamt merkte man dem Team an, daß sie in der Offensive variabler spielen und dadurch nicht so einfach auszurechnen sind, als wenn bestimmte Spieler zu sehr ihren Stempel aufdrücken. Wie gesagt, GWD verschärfte das Tempo, zog Tor um Tor davon, Neuhausen schwammen die Felle davon und man fragte sich, was machen die da auf Rang 2 bzw. der Tabellenspitze dieser Liga. Halbzeit 21:15.

In der 2. Halbzeit sah man einen deutlichen besseren gast aus dem Süddeutschen in Minden. Die Abwehr stärker, TW Bauer mehr und mehr auf dem Posten, unsere Leute hatten zunehmend Schwierigkeiten, ihre Linie zu halten. Aber, und das war der Unterschied zu anderen Spielen: man wankte, aber man fiel nicht. Und das, obwohl mit Neuzugang Oliver Tesch nach 45 Minuten nach 3 völlig korrekten Zeitstrafen fast erwartungsgemäß das Spiel von außen ansehen durfte. Zwei Faktoren Spielten eine Rolle: Jeder kämpfte für jeden und die erneute Einwechslung von Anders Persson brachte wie in der 1. Halbzeit (da umgekehrt: Vortmann im Gehäuse) Vorteile, denn beide TW´s zeigten dann heute ihre besten Phasen. Und Gäste-Torwart Bauer machte einen  schweren Fehler: Leg Dich nie mit dem Gegner-Publikum an. Obwohl er durchaus stark hielt in dieser Phase, war er total unten durch.

Toll war anzusehen, wie sich die Schefvert-Truppe gegen den drohenden Punktverlust oder vielleicht sogar Spielverlust wehrt und Joker Steinert mit 2 glasklaren Toren (u. a. 7 Sekunden vor Schluß) den nächsten Heimsieg einfuhr. Ein kleines Polster vor der Konkurrenz, immerhin, auch wenn wir noch z. B. nach Essen und Neuhausen müssen.

Toll war auch der Besuch von einigen TVN-Fans in dem Fan-Treff (so muß es sein) und das Kommen von Gerrit und Oliver. Bartsch sprach mit Gesprächen mit Hotti über eine mögliche Vertragsverlängerung (es ist alles offen). Hoffen wir mal, daß uns Gerrit erhalten leibt. Und Oliver sprach klare Worte zu seinem spektakulären Wechsel von Münden nach Minden.

Nächste Woche folgt eines der schwersten Rückrunden-Spiele: Im Hexenkessel Werner-Aßmann-Halle muß man ruhigen Kopf bewahren und mit einer kühlen Leistung 2 Punkte holen. Unschlagbar ist der ThSV zu Hause nicht!

Frank Wentzlawsky

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26.12.11: Wir waren in... Potsdam

Es war um kurz nach 08.00 Uhr morgens, als ich mit meiner Freundin und einem guten Freund an der Abfahrsstelle in Dankersen ankam. Und obwohl die Abfahrtszeit nicht mehr so weit weg lag, standen erst 2 GWD-Fans dort. Doch eine halbe Stunde später waren dann doch alle weihnachtlich eingestimmten GWD-Fans im inzwischen eingetroffenen Bus und es roch nach einer neuen Rekordbeteiligung am 2. Weihnachtsfeiertag, denn Auswärtsspiele gab es inzwischen an diesem Feiertag schon mehrere. Mit Getränken hielt man sich durch diese frühe Zeit noch zurück, aber pünktlich um 10.00 Uhr starteten die ersten Runden. Und nur wenig später erreichte man die ehemalige Grenze, die ja bekanntlich ein Rastplatz auch darstellt. Und dort wurde dann schon die Kaffee- und Kucchenpause eingelegt. Es gab heißen Kaffee und leckeren Stollen. Gut, nicht jedermanns Fall, aber es gehört nunmal zu Weihnachten irgendwie und damit auch zum GWD-Fan-Bus. 

Die nächste Station ließ dann nicht lange auf sich warten, weil wir gut durchkamen. In der Landeshauptstadt von Brandenburg zog es uns in die Nähe von Schloß Sanssouci und der historische Weihnachtsmarkt von Krongut Bornstedt wurde erobert. Der Eintritt störte nicht wirklich, immerhin bekamen einige dafür in der königlichen Hofbäckerei eine angenehme Musikberieselung am Klavier, und der Pianist zeigte sich auch an unserem Engagement für unseren Verein beim VfL Potsdam sehr interessiert.

Und weiter ging es zu der Halle, die recht schnell ausfindig gemacht wurde. Kurz noch richtig gestärkt, entweder am Bus mit dem Stollen noch mal oder drinnen z. B. bei einer ordentlichen Bockwurst gesellten wir uns auf die Tribüne, wo wir lautstark unserem Team signalisierten, daß wir da sind und auch bereit sind. Fast in unserer Mitte, aber immerhin noch im Gäste-Fan-Block hatten wir mit Bernd Schröder den Trainer der seit Jahren sehr erfolgreichen Fußball-Frauen-Mannschaft von Turbine Potsdam. Und dann liefen zunächst unsere Spieler ein und dann die Akteure des Gastgebers, übrigens zum letzten Male, bevor sie im Jahre 2012 in eine größere Halle umziehen.

Nicht "Augen zu und  durch" hieß das Motto, sondern "Schöne Bescherung". Damit ist der Beweis erbracht, daß der Weihnachtsmann in Form der GWD-Mannschaft nicht unbedingt am Heiligen Abend erscheinen muß, sondern eben erst am 2. Weihnachtstag. GWD spielte seinen Stiefel voller süßen Sachen für uns zahlreichen Fans konsequent herunter, ließ in der Abwehr nichts anbrennen und agierte vorne überaus konsequent. Hinten haben wir ja bekanntlich das stärkste Torhütergespann der Liga, und diesmal war Jens wieder dran, zu zeigen, was er drauf hat, dazu aeine aggressive Abwehr. Und da VfL-Trainer Rüdiger Bones meinte, Dalibor in Manndeckung nehmen zu müssen, übernahm eben Sören die Verteilerrollen und zeigte sich  dabei auch trffsicher. Ansonsten narrte Aljoscha seinen Gegenspieler eins ums andere Mal. Als dann Aljoscha selber in Manndeckung genommen wurde, konnte aus Hausherren-Sicht dann Dalibor schalten und walten, wie er wollte. Dazu fiel auf, daß auch Christoph Steinert, wenn er nicht überspielt ist, eine echte Granate für GWD ist. Er spielte zeitweise auch mit Evars zusammen auf der Rechtsaußen-Position. Er kam unglücklicherweise für Jannik Oevermann rein, als dieser sein 1. Saisontor geworfen hatte.

Immerhin konnte die Brandenburger beim Stand von 6:11 den GWD-Zug noch einigermaßen sehen, aber dann brachen alle Dämme.  Bis zur Halbzeit gab es dann "Potsdamer Ente", und die wurde schnell gefressen und somit stand es 18:6 und damit konnte man beruhigt in die 2. Weihnachts-Halbzeit gehen.

Auch das zwischenzeitliche Herankommen auf 10 Tore (9:19) brachte GWD nicht aus der Ruhe und weiter ging es. Und langsdam, aber sicher packten auch unsere Talente wie Artjon und Nils Torbrügge die grün-weißen Rute heraus. Unseren beiden Nachwuchsspielern gelangen wie Jannik in der 1. Halbzeit auch ihre ersten Saisontore, beide gleich doppelt und es war zugleich die Premiere in der 2. Handball-Bundesliga mit ihren schönen Treffern. Und während womöglich einige einheimische Kinder zukünftig nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben sollten, schnappten sich einige Eltern ihre Kinder und verließen fluchtartig das Spielgebäude. Weihnachten war für die gelaufen. Währenddessen kümmerten wir uns um die gute Stimmung in der Halle, feierten die Mannschaft samt Trainer und Betreuer und ganz besonders Jens Vortmann, der wenige Kilometer von seiner Heimatstadt Berlin eine Glanztat nach der anderen zeigte. Und die Potsdamer Spieler wie Drechseler, Piske oder Melzer konnten machen was sie wollten, Jens seine Füße und Arme waren schon auf dem weg, um die Bälle abzuwehren. Und der arme Gastgeber-TW Frank wurde bei einem Konter von Dalibor so richtig lächerlich gemacht, das grenzte schon an Geschmacklosigkeit. Aber sogar die einheimischen Handball-Fans konnten sich ein Lächeln nicht verkneifen. Sowas sieht man auch in Potsdam nicht alle Tage.

Die Stimmung auf der Rückfahrt war natürlich super. Der Zwischenhalt an der Raststätte Lappwald wurde genutzt, um groß einzukaufen. Egal, ob am Tresen des Restaurants Currywurst mit Pommes Frites oder daneben beim "Burgerkönig" Whopper oder auch die langen Knusperkartoffeln - es schmeckte allen. Es muß nicht immer Ente oder Gans sein. Und kurz vor Ende der fahrt lauerten die inzwischen kultigen Einlagen auf der Rückfahrt - Stichwort Kreisverkehr. In Bückeburg wurden sie "gefunden" - an den Standorten "Bauerngut" und wenig später "E-Center", nicht nur zufällig gute Sponsoren bei Grün-Weiß Dankersen Minden. Um 21.30 Uhr erreichten wie wieder unsere Abfahrtsstelle und wenig später wurde dann meine grün-weiße Weihnachtsmütze (immer wieder Danke an "Barre Bräu") eingemottet - bis zu den nächsten Weihnachtsspielen bzw. Vorweihnachtsspielen 2012 - hoffentlich dann in der 1. Bundesliga wieder. Aber vorher kommt noch 2x der TV Neuhausen an die Reihe und alle anderen Liga-Konkurrenten auch noch mal.

In dem Sinne: Einen guten Rutsch und ein fröhliches, gesundes und erstligareifes Jahr 2012!

Ihr Frank Wentzlawsky

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22.12.11: GWD - TuSEM Essen (Nachbetrachtung)

Nach den beiden Pleiten von GWD gegen Hamm und in Emsdetten kam es in der Kampa-Halle nicht nur zum absoluten Spitzenspiel 1. gegen 2., sondern auch zum Vergleich zweier punktgleicher Teams. Anders als bei anderen Spielen ging ich doch ohne einen Trend in dieses Spiel, weil man natürlich auf einen Sieg hoffte, aber GWD nicht unbedingt als Favorit in diese Partie ging. Beim Anwurf waren erstmals über 2.000 Zuschauer in der Halle. Bedingt zwar durch eine Aktion, aber so machen es ja heutzutage viele Vereine.

In den ersten 10 Minuten konnte man schon erahnen, was auf uns Fans heute zukam. Zumindest bekam  dann doch deutlich zu spüren, daß GWD sicherlich den besten Kader der 2. Liga hat, aber nur, wenn alle vollständig gesund sind. Das Fehlen von Auerswald und Bilbija merkte man schon, andererseits konnte dadurch nicht auf Einzelausführungen zurückgegriffen werden, was ja immer mal ein Thema bei den Fans in Minden und anderswo dieser Liga ist. Nein, heute "mußten" sie zusammen spielen. Das klappte in den ersten 10 Minuten nicht wirklich. Wenn man mal zur Wurfchance kam, zielte man zu genau in die Mitte des TuSEM-Gehäuses oder gleich neben das Tor. Da auch Essen nicht richtig zum Zuge kam, hieß es nur für 3:0. Und trotzdem hatte ich nie zu diesem Zeitpunkt die Befürchtung, daß bei uns nichts gehen würde. Das lag auch daran, daß bei aller ernster Lage in den Gesichtern nicht etwa steinerne Mienen zu sehen war, sondern Lockerheit und Spaß. Als wenn sie schon wußten, daß heute irgendwie nichts anbrennen würde.

Hinzu kam, daß mal wieder auf einen unserer Torwarte verlaß ist, gestern wieder unser Schwede Anders. Unglaublich, was er herausholte und wie er nebenbei seinen Mannen anpushte. Und das tolle war: Die Halle ging mit. Da aber der gegnerische TW Kulhanek in nichts nachstand, blieb die Partie zunächst auf Messers Schneide. Anders als beim Spiel gegen Dormagen, wo es Ramba-Zamba hin und her ging, sah man stattdessen Spielzüge und harte Abwehrarbeit. Zugleich machte sich der Essener Pavel Prokopec auch keine (neuen) Freunde, als er bei einem Siebenmeter seine schlechten Manieren zeigte, indem er unserem TW Jens Vortmann den ball vorher nicht mal zum Testen in die Hände spielte. Eine grobe Unsporltlichkeit und nicht anderes. Wie es sich gehörte, zeigte in der 2. Halbzeit übrigens Aljoscha. Nichtsdestrotrotz gingen wir unbeeindruckt mit 9:6 in die Halbzeitpause. Der Mann an unseren Anzeigentafeln hatte wirklich einen lauen Job.

Was die Tore angeht, versprach die 2. Halbzeit doch anspruchsvoller zu werden. Die ersten 3 Angriffe (1x GWD, 2x TuSEM) gingen allesamt ins Tor, doch ging die Persson-Show weiter. Und GWD konnte sich leicht absetzen. Da man aber das Spiel nicht so in die Breite ziehen konnte und Klesniks sowie Steinert eher lieber nicht so auf das Tor warfen, waren unsere Torschützen überschaubar. Doch den Gästen ging es nicht besser und deswegen kamen sie bis kurz vor Schlß nie ernsthaft ran. Dazu stand unsere gesamte Deckung weiterhin überragend. Und das beweist eigentlich, daß es nicht unbedingt eine Trainerproblem ist, sondern so manches Mal eine Einstellungssache der Akteure auf dem Parkett. Es kämpfte jeder für jeden und selbst verletzungsbedingte Unterbrechungen konnten etwas Aleksandar und Andrrs nicht aufhalten, nach kurzen Ausphasen wieder ins Spiel zurückzukehren.

Und so mutete die Schlußszene beim Stand von 19:18 schon skurril an. Endlich kam mal ein Paß auf Außen, Alekksandar opferte sich fr die endgültige Entscheidung auf und brach nach dem Siegtreffer auf den Boden - nicht vor Jubel, sondern wegen seinem angeschlagenen Fuß.

Im Fan-Treff kam dann praktisch ein gast von GWD nach dem anderen. Janis und Calle waren ohnehin vorgesehen. Aber dann kam der Auftritt von Hotti vor einer kleinen, exquisiten Runde. Er appellierte an das Zusammenhalten von Mannschaft incl. Trainer mit den Fans, machte Hoffnung auf eine eventuelle Nachverpflichtung von "Hege" oder auch Geoffrey Krantz vom VfL Gummersbach und bei einem (hoffentlichen) Aufstieg sollen 3 gestandene Spieler GWD deutlich verstärken und nach vorne bringen.

Zusammen mit seiner inzwischen wieder in Schweden lebenden Ehefrau Anita machte sich dann Ulf auch noch in den Fan-Treff. Er hat in seiner langlährigen internationalen Trainerkarriere noch nie was von Manndeckung gehalten ("wird überbewertet") und er hat weiterhin großes mit unseren jungen Spielern vor. Aber immer nur Schritt für Schritt und nichts überstürzt. Mit der Entwicklung von Südmeier, Bartsch, Helmdach und den anderen Youngstern wie Nils Torbrügge (er bleibt weiterhin Ergänzunggspieler, Calle soll als Profi die Kohlen aus dem Feuer holen) ist er sehr zufrieden.

 

Frank Wentzlawsky

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12.12.11: GWD - ASV Hamm (Nachbetrachtung)

Nach den beiden gewonnen Auswärtsspielenin Rostock und Ludwigshafen war GWD eigentlich auf einem sehr guten Kurs, obwohl man beide Spiele lange zittern mußte und in Rostock nach der frühen Verletzung von Dalibor man sogar mit dem schlimmsten, sprich Niederlage, rechnen mußte. Aber dort wie auch in der Friedrich-Ebert-Halle am Mittwoch zog man sich irgendwie aus dem Sumpf. Dementsprechend warnte Hotti unser Team vor de Manschaft der Stunde in dieser Liga, dem ASV Hamm, der auf den Eintritttskarten noch die alte Formulierung (HSG Ahlen-Hamm), aber dort steigen mit dem jährlich veränderten Vereinsnamen evtl. die eigenen Fans nicht durch.

Vor 1.900 Zuschauern (wieder wurde die 2.000 Marke nicht erreicht, im Nachhinein vielleicht zum Glück) begann GWD sehr konentriert gegen eine Mannschaft aus Hamm, die mit einem heißen Rückkehrer nach Minden gekommen war: Natürlich ist von Andi Simon die Rede. Er konnte im Gegensatz zu Pomeranz und den anderen Gäste-Spielern zumindest in den ersten  Minuten Akzente setzen. Da er wie gesagt zunächst der einzige war, hatte GWD mit dem bis dahin besseren Regisseur Dalibor Doder das Spiel ganz gut im Griff. Andreas Simon hatte auch heiße Zweikämpfe mit Aleksandar Svitlica zu bieten, und unser Außen konnte von Riesenglück reden, als er nach einer kleinen Tätlichkeit mit einer 2-Minuten-Strafe davongekommen war.

Mit der Einwechslung von Torsten "Fichte" Friedrich war die grün-weiße Herrlichkeit vorbei und der ASV-Keeper vernagelte förmlich das Tor, ließ bis zur Pause nur noch einen Siebenmeter-Treffer von Aljoscha zu und verdarb damit uns die Halbzeitpause (13:16), wenngleich Jens noch einen Siebenmeter parieren konnte. Nach dem 12:8 zwischenzeitlich gingen wir mit 1:8 unter.

Hoffnung keimte dann in der 2. Halbzeit auf, also unsere Truppe wie verwandelt aus den Kabinen kam. Binnen kürzester Zeit verwandelten sie die Kampa-Halle vorübergehend in ein Tollhaus und nach 2 weiteren gut gehaltenen Strafwürfen von der 7-m-Linie (Pomeranz und Simon) führte GWD plötzlich wieder. Doch die englische Woche hatte Spuren hinterlassen. Doder, der sich wieder zum Dienst stellte (manch andere Spieler würden gar keine Verantwortung übernehmen nach so einer Verletzung), ist noch längst wieder der alte und auch Nenad merkt man derzeit an, daß er eine Menge gesundheitlicher Probleme hat. So kann man natürlich keine Spitzenleistung bringen. Und da die ASV-Abwehr ohnehin sehr sicher stand und auch Friedrich weiterhin im Weg stand, nahm die 2. Heim-Niederlage der Saison ihren Lauf. Ein solider Sören Südmeier und ein gut aufgelegter Aleksandar (klar besser als Gylfi, wenn er gut drauf ist) reichen dann nicht, weil auf der anderen Seite neben Pomeranz eben auch mit Lammers ein weiterer Rückraumspieler brandgefährlich war. Während gegen Bietigheim noch bis zu Schluß gekämpft wurde, war dies gestern erstmalig in dieser Spielzeit leider nicht der Fall. Und das Spiel über Aljoscha wurde gänzlich eingestellt.

Schade war dann später im Fan-Treff, daß Ulf nicht die Gelegenheit nutzte, sich den Fans zu stellen. Sie hätten es sich so sehr gewünscht. So sah es ein bißchen wie feige aus. Eine Trainerdiskussion stellt sich für mich allerdings überhaupt nicht. In manchen Situationen scheinen GWD-Mannschaften irgendwie nicht trainierbar oder einstellbar zu sein, ob die Personen auf der Bank nun Rymanow, Ratka oder Schefvert heißen. Am morgigen Dienstag nun gesellt sich wieder Christoph Steinert wieder dazu und kann in der nächsten englischen Woche in Emsdetten, gegen den TuSEM und in Potsdam unseren Evars gerade vorne wieder entlasten. Für das Spiel am kommenden Samstag abend in Emsdetten regenieren sich dann hoffentlich auch wieder Dalibor und Nenad.

Schön, daß man wieder die lustige Truppe vom "Unternehmen Üntrop" im Fan-Treff begrüßen konnte. Fan-Freundschaft fast wie mit den "Blau-Weißen" und den "Beavers" schon. Und, logo, sie kommen zu unserem Fanclub-Turnier im Juni in die Kampa-Halle.

Frank Wentzlawsky

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07.12.2011: Wir waren in... Ludwigshafen

5 Tage nach unserer erfolgreichen Tour nach Rostock ging es in der Wochenmitte schon wieder los. Eine kleine Gruppe traf sich gegen 10 Uhr am Autohaus Sieg in PW-Barkhausen, um unser Team beim Bundesliga-Absteiger zu unterstützen. Proviant war wieder genügend an Bord. Und stimmungsvoll ging es in dem geräumigen Mercedes-Sprinter (die Fahrzeuge für solche Fahrten werden auch immer größer :)) zunächst zu einer altbekannten Raststätte, Rhynern, wo eine Mittagspause eingelegt wurde und weiter über das Kamener Kreuz und das Siegerland in Richtung Frankfurt. Vor der Bankenmetropole wurde aber die nächste größere Pause auf der Raststätte Katzenfurt eingelegt. Durch den Feierabendverkehr der größten hessischen Stadt erreichten wir den Austragungsort und staunten nicht schlecht über das BASF-Gelände. 8 km fährt man an dieser eigenen "Chemie-Stadt" dran vorbei und, um das Ziel im Stadtteil Friesenheim anzusteuern. Das wetter auf dieser Fahrt zeigre alle seinen Facetten, auch Schnee wurde gesichtet, allerdings in höheren Lagen oder neben der Autobahn, aber zum Glück nicht auf den Straßen. Und bevor es zur Hale ging, wurde sich noch in der "amerikanischen Botschaft" (alos McDonalds) gestärkt.

In der Halle angekommen, mußten wir zahlreichen einheimischen Fans erst mal erklären, wie lange wir schon auf den Beinen sind. In diesem Zusammenhang fällt einem immer wieder auf, daß die süddeutschen Handball-Begeisterten in der Freundlichkeit immer vorbildlich sympathisch sind.

Die Friedrich-Ebert-Halle (von außen architektonisch futuristisch) macht von innen eher einen miefigen Eindruck. An einem Mittwoch abend mit Handball-Bundesliga und Fußball-Champions-League kamen nicht so viele Leute, so daß eher Wohnzimmer-Atmosphäre herrschte. Als der MT-Redaktuer Stefan Rüter (fuhr im Team-Bus mit)uns in unserer grün-weißen Kluft sah, machte er erstmal auch Fotos von uns. Beim Aufwärmen konnte man dann sehen, daß der Fuß der "GWD-Nation" von Dalibor gute Fortschritte machte und unser Star auf jeden Fall spielen konnte. Bei der Begrüßung beim Einlaufen der Mannschaft war auch toll, daß wir vom Hallensprecher freundlich empfangen wurden und für einen kurzen Moment strahlten wir im Scheinwerferlicht!

Das Spiel hatte dann mehrere Phasen aus unserer Sicht. Die stark ersatzgeschwächten Gastgeber machten unserem Team zunächst keine Angst. Bis auf ihren Kreisläufer Becker wirkten sie infallslos und hilflos. Allerdings unterbanden die beiden Schiedsrichter Gerhard/Küstsers diesen Schlafwagenhandball mit Zeitspiel-Anzeige so gut wie gar nicht. Auch wenn der gute TW Bender im Friesenheimer Gehäuse einiges hielt, nutzte GWD seine Torchancen insgesamt gut aus. Nur Aleksandar Svitlica konnte bis auf den Führungstreffer machen, was er wollte, den Zug zum Tor fand er überhaupt nicht, wobei auch einige Anspiele auch von seinen Mitspielern total ungeeignet waren und für Bender dies dann eine leichte Beute war.

Über 5:1 und 9:3 schien alles auf einen gemütliche Handball-Abend hinzuweisen. Doch unser Team agierte in der Folgezeit in der Offensive allzu dürftig, so daß die TSG immer ein bißchen in Tuchfühlung bleiben konnte. Mehr auch nicht, denn Persson war wieder klasse drauf. Dazu fielen die beiden Umparteiischen immer wieder auf die Schauspieleinlagen der Gastgeber rein, so daß es etliche Strafwürfe von der 7-m-Linie gab. Doch Anders flößte den Schützen Becker und Grimm soviel Respekt ein, daß sie reihenweise den Pfosten, die Latte oder das Hintertor-Netz trafen. Glück hatte ihre Kreisläufer aber kurz vor dem Pausentee, als er nach einem rüden Foul an Nenad nur die 2 Minuten-Zeitstrafe statt Rot sah!

Zur Halbzeit war alles aber in Ordnung, 14:9. In Bezug auf das nächste Heimspiel am Sonntag wollte dann die Schefvert-Truppe mit dem Weg des geringsten Widerstandes das Spiel nach Hause bringen. Doch darauf war die Mannschaft von Thomas König gut einestellt. Sie kamen Törchen um Törchen näher, bei einigen unserer Truppe machte sich Nervosität breit, aber spätestens bei Anders war dann Schluß, als es ein mögliches Kippen der Partie gegeben hätte. Und vorne wurde wieder eine Schippe draufgelegt. Den Unterschied machte sicherlich Doder aus, aber auch Sören spielte seine Part souverän wie "alter Hase" runter. Auch Evars zeigte sich von seiner Schokoladenseite. Aufgefallen ist, daß die beiden Schiedsrichter, die ihn vor kurzem in Erlangen bekanntlich die rote Karte zeigten, sich diesmal dadurch praktisch bei ihm "entschuldigten", in dem sie reihenweise seine Gegenspieler zum Abkühlen auf die Bank schickten.

Im Stile einer Spitzenmannschaft machte GWD dann in den letzten 10 Minuten wieder ernst und feierte mit uns zusammen die nächsten Aufstiegs-Punkte. Natürlich würde es so in der 1. Bundesliga wohl kaum zu Punkte reichen, könnte jetzt so mancher sagen. Aber in dieser saison geht es "nur" um den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse, die Feinheiten dafür werden dann entsprechend beim Gelingen zum geeigneten Zeitpunkt umgesetzt.

Auf dem Spielfeld gratulierten uns die Gastgeber zum verdienten Auswärtssieg und wünschten uns eine angenehme Heimreise. Und einige Spieler sprachen mit uns auf dem Spielfeld, nachdem u. a. Anders die letzten 5 Minuten schon mit geballten Fäusten in unsere Richtung auf der Tribüne das richtige Signal gab. Ich glaube schon, daß sie sich freuen, daß sie nicht alleine von Minden diesen weiten Weg gefahren sind. Dann lauschten wir noch der Pressekonferenz im Foyer. Da fiel auf, daß deren Trainer Thomas König doch seinen Fragewort-Steller mit kaum einen Blick würdigte. Auch gerade kein Zeichen von Anstand und Respekt.

Die Rückfahrt über Frankfurt - Kassel - Paderborn hatte dann bei bester Stimmung einige Fahr-Verzögerungen zu bieten. So trafen wir auf der Raststätte Hasselberg die Sieger-Mannschaft des Handball-Abends vom Mittwoch. Und da einige von uns grün-weiße Weihnachtsmützen mit Bommel aufhallten, fragte sich Ulf, ob der Weihnachtsmann in Deutschland doch in  Wirklichkeit "grün-weiß" ist. Na klar!

Zwischen Kassel und Paderborn hatten wir einen der zahlreichen Schwerlast-Transporte direkt vor uns, ohne überholen zu können und wenige Minuten vor dem Ziel in Barkhausen stoppte uns die Polizei. Der "Kaiserhof" ist bekanntlich abgefackelt und so fuhren wir keine Strafrunde, sondern eine Extrarunde mit verschiedenen Kreisverkehren in Hausberge und Neesen. Und um kuz vor 04.00 Uhr hatte  die nächste erfolgreiche Auswärtsfahrt ein Ende. Ein toller Tag mit netten 7 Fans (+ 2 aus Tübingen, die nach Ludwigshafen in unserem Block gedüst sind) ging zu Ende!

Frank Wentzlawsky

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02.12.11: Wir waren in... Rostock

Gut gelaunt trafen sie knapp 30 GWD-Fans zu der Fahrt an die Ostseeküste nach Rostock. Und seit langer Zeit war es eine Gemeinschaftstour von Fan-Club und Commando 1924, die mit 6 Leuten im Bus saßen. Für einen Freitag und dieser langen Tour eine schöne Zahl. Dementsprechend gut war die Stimmung, nd die wurde noch besser, als Wolfgang uns den Sponsor für heute nannte (Vielen Dank an die Fa. SITEX/Herrn Richtzenhain) und zugleich für den Kaffee (Busfahrer Werner) und Kuchen (Dauerfahrer Helmut K.) finanzkräftige Leute fand!

Nun wird ja logischerweise auf der Hinfahrt viel über Handball, GWD und überhaupt das Spiel diskutiert. Man malte sich aus, was eigentlich passieren würde, wenn mal unser Mittelmann Dalibor ausfallen sollte. Aber das würde schon nicht passieren, schon garn nicht im Zweikampf, weil er den meisten Spielern in seiner unnachahmlichen und flinken Spielweise überlegen ist und sie dann "auswackelt". Immerhin bekam es ja eine Bedeutung, dieses Thema, im weiteren Verlauf dieser Fahrt, leider.

Zur Einstimmung auf das Spiel wurde das Video vom Spiel letzter Woche gegen den DHC Rheinalnd gezeigt, allerdings mit dem warnenden Beispiel aus dem Bus, daß wir dann die Spiele meistens immer verlieren. Eine böse Vorahnung?

Wenigstens die Straßen waren frei und so kamen wir nach 2 entspannten Pausen recht frühzeitig vor der Halle an, die sich "Scandlines Arena" nennt. Von einer Arena erwartet man ja eigentlich so einiges. Und der barmäßige Vorraum war auch eine tolle Sache. Aber wenn auch die Halle sich in einem tadellosen und ordentlichen Zustand befand und die Sitze gepolstert waren, so war man dann doch überrascht, daß man eher sich vom Innenraum/Spielfläche sich eher an die Sporthalle Dankersen erinnerte als an eine Arena!

Die verletzungsbedingten Hiobsbotschaften hatte man Dank neuester Technik schon gehört, und so sah man für Georg und Jannik (Gute Besserung Euch beiden!) Artjom Antonevitsch und Nils Torbrügge beim Warmmachen. Man war auf Fan-Seite guten Mutes, dieses Auswärtsspiel zu gewinnen.

Zwar lag man zunächst mit 0:1 und 1:2 hinten, aber beim 5:3 für unsere Truppe lag man früh im Kurs. Anders hatte schon den ersten Siebenmeter entschärft und vorne waren Dalibor und Co. sehr treffsicher vor einer gut gefüllten, aber nicht ausverkauften Halle. Doch dann die Schrecksekunde: Dalibor lag ohne Fremdeinwirkung auf dem Boden. Noch dachten sich Spieler und Fans nichts dabei, "der steht schon wieder auf". Aber um Himmels Willen nicht aus eigener Kraft. Der Super-Gau trat ein. Dalibor wurde der Schuh ausgezogen, der Fuß wurde dick bandagiert. Man achtete fast nur auf die Bank und hoffte und hoffte. Wie Dalibor wohl auch. Daß GWD seine 2-Tore-Führung behielt, geriet in dieser Phase zur Nebensache. Doch dann die Ernüchterung: Dalibor konnte nicht auftreten und damit war klar, daß Sören ins kalte Wasser geworfen wurde, zumindest für so eine Situation. Ohne Dalibor in einem Punktspiel lief unser Hiller allerdings zu großer Form auf. Vor der Pause kam dann aber die große Ernüchterung. Unser Team verspielte den Vorsprung und sorgte mit für eine 14:13-Führung der Emporianer.

Die 2. Halbzeit begann exakt so wie auch letztes Jahr im Punktspiel in Rostock (2010 allerdings bei einer 5-Tore-Pausenführung für GWD): Rostock erzielte Tor und Tor und schien GWD ohne Doder abzufertigen. Nenad übernahm in dieser Phase zwar große Verantwortung, scheiterte aber immer wieder am glänzend aufgelegten Torwart des HCE. Ein weiteren negativen Paukenschlag übernahm dann der Spieler der Gastgeber, Sadewasser. Innerhalb von ganzen 8 Minuten "erledigten" ihn die schwachen Schiedsrichter Brauer/Holm mit 3 Zeitstrafen. Ein wohl eher selten dämlicher Rekord!

GWD konnte davon allerdings nur bedingt profitieren. Weil spielerisch noch nicht viel zusammenpasste, rannte man einen Rückstand von 3-5 Toren hinterher. Über 15:20, 18:20, 22:23 und 22:25 schien eine Niederlage unabwendbar. Doch 2 Würfe, die Evars und Aljoscha neben das Tor setzten, konnten die Mecklenburger zur endgültigen Entscheidung nicht ausnutzen. Die große Tor-Zeit von Nenad war gekommen, der GWD alleine im Spiel hielt. Dazu machte Sören sein Meisterstück. Mit "geklonten" Dalibor-Doder-Wacklern entzauberte er einige Male die verwirrte Abwehr der Gastgeber. Und dann kam für mich die Szene des Spiels. Eine HCE-Wurf blockte unser Junioren-Nationalspieler Nils Torbrügge in Super-Manier und während Langhans wohl noch bis Weihnachten gewartet hätten, erkannte unser Youngster geistesgenwärtig die Situation und pflückte die "Pille" herunter in seine Hände. Das erkannte unser Aleksandar Svitlica und so startete er einen "Fluchtversuch" nach vorne. Das wiederum paßte einem Rostocker Spieler nicht und er nahm die Verfolgung auf. Der Paß von Nils auf Aleks war aber so genial (nicht zu kurz und nicht zu lang), daß unser Rechtsaußen das Spielgerät aufschnappte, davonzog und in Killermanier den Ball in die Maschen drosch! Nach einem gehaltenen Siebenmeter von Jens gab dann Sören in seiner typischen Manier (siehe oben) den Gastgebern den Rest und erzielte die endgültige Erscheinung.

Wie lange haben wir das nicht mehr gesehen, daß unser Team nach einem hohen Rückstand sich zurück ins Spiel kämpfte und mit einer bissigen Abwehr und einer traumhaften Abschluß-Quote in der Endphase doch noch die 2 Punkte für den Sieg mitnahm. Ein wichtiges Signal an die Konkurrenz in der 2. Liga, aber auch an die Fans, die in der Scandlines arena gegen das faire Heim-Publikum die Oberhand stimmungstechnisch gewann und den nächsten Sieg feierte. Demtentsprechend war die Stimmung im Bus und Georg D. gab gleich noch eine Extra-Runde aus. Der stürmische Applaus auf einer wunderschönen Rückfahrt war ihm sicher.

Doch Ausruhen gilt nicht. Das nächste Auswärtsspiel (in Ludwigshafen) steht bevor. Grund genug, wieder mitzufahren und aus der Friedrich-Ebert-Halle hier zu berichten am Donnerstag abend.

 

Frank Wentzlawsky

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27.11.11: GWD - HC Rheinland

Faktisch gab es dieses Spiel in der Mindener Kampa-Halle noch nicht, da ber die Dormagener sich inzwischen hinter diesem Vereinsnamen verstecken, war es doch kein wirklich neuer Gegner. Nachdem man auf Fan- und Spielerseite noch nicht so rrichtig einzuschätzen weiß, wie der Punkt in Erlangen gewertet werden sollte, sprach man nun von einem sogenannten brisanten Duell. Klar, Richard Ratka war hier 5 Jahre meist erfolgreich Trainer, ohne die Jugendarbeit zu sehr in den Vordergrund zu stellen und klar auch, daß unser jetziger Torwart Jens Vortmann noch letztes Jahr im Rheinland eben spielte. Letztendlich hat sich aber doch viel beim Spielermaterial geändert und so war die Brisanz dann doch nicht so dolle, oder?

Die rsten Minuten erinnerten doch stark an das Spiel gegen Bietigheim am Anfang dieses Monats. Schnell herausgespielte Torabschlüsse von Doder und Co. beantworteten die Ratka-Schützlinge mit ebenso schnell vorgetragenen Angriffen und Torerfolgen. So stand es nach noch nicht einmal 5 Minuten schon 4:4 und das Spektakel ging praktisch über 60 Minuten weiter. Dabei wechselten schon mal die Führungen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Da wir aber vorne keine Ausfälle oder Schwächeperioden hatten, lief das Spiel gegen den DHC dann doch anders als gegen die Württemberger. Nach 20 Minuten keimte sowas wie Hoffnung auf, daß Dankersen würde absetzen können. Aber nach dem 16:13 und einer Auszeit vom DHC-Richard kamen die Gäste innerhalb von 1,5 Minuten wieder zum Ausgleich und ließen sich noch nicht abschütteln. Daß wir vorne die Dormagener Abwehrreihe mehrfach aushebelten, ließ unsere Ex-Trainer doch irgendwie nach verzeifelten Maßnahmen suchen, alle ohne Erfolg. Ob mit oder ohne Manndeckung gegen Dalibor, die meist schnell wieder aufgegeben wurde, weil dadurch Nenad und Aljoscha und alle anderen mehr Platz hatten, und die nutzten sie. Unter der Leitung der hervorragenden Schiedsrichter Moles und Pittner aus dem fränkischen Fürth konnte sich GWD dann zur Halbzeit wiederum leicht absetzen. 23:20 für unsere Farben. Beim letzten Heim-Duell im Abstiegsjahr gegen die Rheinländer schafften wir diese Torausbeute noch nicht einmal in 60 Minuten.

Die gut mitgehenden 1.800 Zuschauer (darunter auch Rene Bach Madsen, Thomas Oehme und eine Handvoll Gäste-Fans) sahen dann, wie langsam, aber sicher der DHC trotz guter Angriffsleistung dem Trommelwirbel von GWD Abbitte leisten mußte und immer größer in Rückstand geriet. Damit war klar, daß Richard Ratka auch einen Tag nach seinem 48. Geburtstag (Glückwunsch nachträglich) wie so oft in seiner letzten Saison wieder in der Kampa-Halle deutlich den Kürzeren zog - eben diesmal auf der anderen Seite. Und immer deutlicher wurden auch Emotionen gezeigt. Aljoscha und Richard werden auf sportlicher Ebene wohl keine Freunde mehr fürs Leben. Die Geste nach dem 33:28 von unserem flinken Linksaußen zur DHC-Trainerbank war oder ist wohl nicht mehr zu überbieten.

81 ganze Törchen erlebten die Handball-Fans am 1. Advent  - für Freunde des schnellen, modernen Handballspiels eine wahre Freude. Erst recht, wenn GWD natürlich gewinnt.

Nun folgen 2 Auswärtsspiele. In Rostock hoffen wir doch alle auf ein friedliches Spiel ohne Nebenschauplätze und dann geht nach Ludwigshafen zum Nachtragsspiel. Wäre schön, wenn dann zum nächsten Heimspiel gegen den ASV Hamm am 3. Advent immer noch 5 auf der rechten Seite der Punktetabelle steht!

Frank Wentzlawsky

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13.11.11: GWD - HSG Düsseldorf (Nachbetrachtung)

Nach dem Unfalltod der beiden sympathischen Methe-Zwillinge aus Vellmar hätte ich auch keone Probleme gehabt, wenn sich die HBL einig gewesen wäre, dieses Wochenende inne zu halten und keine Spiele auszutragen. Das hätten natürlich Bernd und Reiner nicht wieder lebendig gemacht, aber es wäre ein mutiges Zeichen gewesen. Stattdessen sollten die Unparteiischen selber entscheiden, ob sie ihr Spiel am Wochenende leiten oder nicht. Fast schon klar, daß sie keiner die Blöße gegeben hat, alle wollten im Sinne für die beiden ihrer Leidenschaft nachgehen.

Klar gab es eine Schweigeminute und unser Hallensprecher Jürgen kamen fast die Tränen, als er davor an die Methe´s eben erinnerte. Außerdem kommt Jürgen ja auch aus dem Schiedsrichter-Wesen und durfte die beiden bei dessen Aufstieg zu den Top-Schiris in Deutschland und der Welt begleiten. Während dieser Trauerphase schwiegen unsere Trommeln. Und die Mannschaften von GWD und der HSG gingen gemeinsam auf das Spielfeld, Trauerflor an den Leibchen.

Die ersten Minuten waren für die Schiedsrichter und die Spieler sicher etwas komisch, aber es entwickelte sich mit der Zeit ein insgesamt anständiges Handball-Spiel mit guter Stimung von der GWD-Anhängerschar. Die 60 mitgereisten Fans aus Düsseldorf waren jedenfalls kaum zu hören, aber sie waren immerhin in der Halle gelandet. Spielerisch hatte GWD von Anfang wenig überraschend mehr zu bieten als die Altbier-Städter, aber absetzen konnte man sich zunächst nicht. Zwar konnte sich unsere Abwehr mit Anders Persson wieder gut schadlos halten, aber auch Gäste-Keepr Lenz machte seine Hausaufgaben gut und entschärfte so manchen Ball von Dalibor und Nenad, die nach rechts unten kamen. Da waren die Gewaltwürfe von Evars ins linke obere Eck deutlich gefährlicher. Andere grün-weiße Akteure machten es dann später besser nach.

Nach 20 Minuten konnte sich dann GWD endlich lösen und bis zur Pause davon ziehen. 15:10, ein ordentliches HZ-Ergebnis mit der Erkenntnis, daß die GWD-Abwehr besser ist als ihr allgemeiner Ruf. Vor dem Spiel wurde ja teilweise aus Journalisten-Kreisen geschrieben, daß einige Spieler nicht decken könnten. Bis auf Bietigheim waren alle Spiele auch hier meistens o.k. und damit sind ja auch alle Vorurteile widerlegt. Aber ein Spiel wird zum Anlaß genommen, um alles oder teilweise Dinge in Frage zu stellen.

In der 2. Halbzeit ahnte man schon, daß auch Düsseldorf nicht unter 30 Gegentreffern wegkommen wird und so war es dann ja auch. GWD erhöhte leicht die Schlagzahl und konnte mal wieder ungefährdet den nächsten Sieg einfahren. Das die Deckung ein offeneres Visier zeigte, liegt oft in der Natur dieser Sportart. Wird offensiver gedeckt und auf Konter gelauert sowie schneller gespielt, kommen mehr Gegentore zustande, ohne daß ein Sieg in Gefahr geraten muß.

Am Ende kamen dann Jens Vortmann im Tor, der an die tolle Leistung von Anders anknöpfte sowie nicht etwas Janis Helmdach, sondern Markus Fuchs, der auch wieder ein Törchen warf. Schön für ihn. Die letzten beide Tore waren aber für unseren soliden und starken Außen Aleksandar Svitlica reserviert. So führte GWD während des gesamten Spiels nur einmal mit 8 Toren - und zwar am Ende mit dem Schluß-Resultat von 33:25.

Frank Wentzlawsky

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4.11.2011: Wir waren in... Stuttgart

Nach der außerfahrplanmäßigen Niederlage gegen Bietigheim vom Allerheiligen-Dienstag folgte wenige Tage später schon die nächste Partie - in Stuttgart gegen den TV Bittenfeld, ein Nachbarklub von der SG BBM Bietigheim also.

Klar war auch, daß der GWD-Fanclub einen Bulli an den Start schicken wollte und schnell hatten sich 8 Mitglieder gefunden, die für diese lange Fahrt bereit waren. Mit unserem Partner, dem GWD-Pool-Mitglied Autohaus Sieg (Minden und PW), machten wir in der Filiale Barkhausen einen Bulli klar und dort sowie vom Jugendheim in Dankersen starteten dann diese Gruppe frohgelaunt zu der Tour in die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. An Bord waren Kaffee, Kuchen (gesponsert vom Geburtstagskind dieser Woche, Pascal), diverse Getränke, Frikadellen und Schnitzel.

Natürlich war die Heimpleite noch das große Thema auf der Hinfahrt und alle waren gespannt, wie die Wiedergutmachung in der Porsche-Arena aussehen würde. Die einhellige Meinung war allerdings, daß doch so manche Bemerkung nach der 1. Heim-Niederlage einfach dieser Mannschaft nicht gerecht wird, ohne das Spiel zu entschuldigen. Die Stimmung im Bulli und auf den Rastplätzen war jedenfalls gut, das Wetter spielte auch mit und die Straßen hatten auch ein Einsehen mit uns. So waren wir relativ früh in Stuttgart und schauten uns in aller Ruhe das mächtige Gelände von Mercedes-Benz in seiner Kontur in Bad Cannstatt an. Ob nun die "Benz-City", das Stadion (nach der Automarke beannt) sowie die nebeneinander liegenden Hallen Hanns-Martin-Schleyer-Halle und Porsche-Arena.

Nachdem also das Gelände inspiziert war, machten wir uns in der Nähe auf einem Parkplatz breit und gingen dann Richtung Halle. Vor dem Eingang begrüßten uns dann die eltern von Janis Helmdach und sie waren gespannt, ob ihr sohn heute Einsatzzeiten bekommen würde. Bis zum Spielbeginn war es aber noch Zeit, viel Zeit. Diese nutzten wir, um jeden Winkel kennenzulernen und freundliche Ordner und einheimische Zuschauer erklärten uns die gegenüberliegenden Gebäude des Carl-Benz-Centers. Nicht etwa ein Einkaufszentrum, sondern ein Hotel, Gastronomie, Fan-Shops und das VfB-Stuttgart-Internat sind dort untergebracht. Und auf dem Spielfeld war auch was los. Schmiden empfing unter lautstarkem Jubel die SG Pforzheim/Eutingen. Aber die Gastgeber hatten genauso wenig Chancen, das Spiel zu gewinnen, wie ein ehemaliger GWD-Akteur auf seiten von Schmiden-Pumas, eingesetzt zu werden. Ein paar Minuten war er zwischendurch auf der Platte, aber letztendlich mußte er die haushohe Niederlage von der Bank aus ansehen. Es handelte sich um Mirko Büchte.

Dann durften die Akteure des Hauptspiels auf das Spielfeld. Wir machten uns mit 2 Trommeln und dem Mundwerk bemerkbar und einige Spieler winkten uns von unten zu. Grün-Weiß war nicht alleine.

Angetrieben von über 5.000 Zuschauern machte Bittenfeld den Versuch, GWD einzuschüchtern, und das zunächst mit Erfolg. Über 2:0 und 3:1 gingen sie mit 4:2 in Führung. Die Mannschaft war noch nicht recht wach, aber nach 5 Minuten legte sie ihre Scheu vor der Schweikhardt-Truppe ab. Nach dem 6:7 machte sie in der Abwehr die Schoppen dicht und vorne ging teilweise die Post ab, und zwar von Dalibor auf Mitte sowie von Aleksandar auf der rechten Außenseite. Links schwächelte man noch. Aljoscha kam wieder wie gegen Bietigheim nicht so recht ins Spiel und Nenad scheiterte mit seiner Wurf-Masche auf die kurze Ecke auf den schon wartenden Longer. Natürlich glänzte Nenad durch schöne Anspiele, aber man hätte sich gewünscht, daß doch Janis mal für ein paar Minuten seinen Anteil bekommt, aber er und Ulf werden auch nicht nach 1,5 Jahren die besten Freunde werden und man muß kein Prophet sein, daß Janis unter Schefvert bei GWD keine Zukunft haben wird.

Allerdings muß man unserem Schweden-Trainer attestieren, daß er berechtigte Kritik anscheinend aufnimmt. So geschehen Mitte der 1. Halbzeit, als Gerrit für Aljoscha ins Spiel kam und gleich Akzente setzte. Die Matchwinner, das kristallierte sich auch schon früh heraus, waren jedoch im Tor Anders Persson sowie im Angriff Dalibor Doder. Wenn nicht einige "Zirkusnummern" beim Tempogengenstößen GWD ins Programm genommen hätte, wären die Gastgeber schon zur Halbzeit mit -10 Toren in die Kabinen der Porsche-Halle gegangen. So wartete man gespannt die 2. Halbzeit ab. Gelingt es dem TV Bittenfeld, nochmal heranzukommen?

Die klare Antwort heißt: NEIN. Dazu stand die Defensive all zu sicher. Nenads Bälle fanden endlich auch den Weg ins Tor und Dalibor traf sowieso weiter nach Belieben. Und die Abwehr harmonisierte weiterhin mit Anders und brachte die gastgeber schier zur Verzweiflung. Mit simplen Mitteln waren es außerdem Nenad und Dalibor, die immer wieder ihre Gegenspieler in brenzlige Situationen brachten und damit teilweise 2 Minuten Zeitstrafe herausholten. Und dennoch wurde im Angriff viel vertändelt. Die mehr als halbherzige Manndeckung gegen Doder und Bilbija konnte GWD häufig nicht nutzen, weil die Außen nicht mehr die Chancen bekamen und Auerswald einfach seine Gegenspieler am Kreis nicht beschäftigte. In der Abwehr war er dagegen wieder wertvoller.

Fazit: Die GWD-Welt ist wieder in Ordnung, wenngleich die Bietigheim-Niederlage immer noch schmerzt. Und Ulf hat in den 3 Tagen sein Verhalten auf der Bank für das Team verbessert. Als Bittenfeld doch noch mal auf 5 Tore herankam, nahm er eine Auszeit und auch sonst war er an der Seitenlinie präsent, um sein Team zu pushen.

Mit 30:23 wurde schon wieder eben die 30-Tore-Marke erreicht und die Mannschaft bedankte sich artig bei uns 8 Fans. Hinterher durfte man noch auf das Parkett und mit einigen Spielern quatschen. Und man wünschte sich gegenseitig eine gute Heimfahrt.

Die Rückfahrt im Bulli war selbstverständlich total entspannt, und Doder & Co. haben mir noch zusätzlich ein schönes Geburtstagsgeschenk gemacht, als die Uhr 00.00 Uhr anzeigte. Die Fahrt von Stuttgart von Minden verlief bis auf 5 km Umweg reibungslos, zwischendurch befanden sich Pinguine auf der Fahrbahn (wir überholten den Mannschaftsbus des Eishockey-Klubs Krefeld Pinguins, die aus Ingolstadt von ihrem Auswärtsspiel kamen) und um 03.45 Uhr erreichten wir dann wieder unser Ausgangsort in Porta-Westfalica-Barkhausen.

Frank Wentzlawsky

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01.11.11: GWD - SG BBM Bietigheim (Nachbetrachtung)

2,5 Wochen Handball-Pause von der 2. Bundesliga waren vergangen, als heute GWD vor heimischer Kulisse das Team aus Bietigheim bei Stuttgart empfing. Für einen 18.00 Uhr-Termin bei einem nur bedingt-Feiertag (in Niedersachsen ja nicht) kamen immerhin 1.900 Zuschauer in die Kampa-Halle plus Ehrengäste wie Herbert Lübking (Herzlichen Glückwunsch zum 70.), Jimmy Waltke, Rainer Niemeyer, aber auch Deutschlands bekanntestem Eishockey-Vertreter Erich Kühnhackl und zahlreichen Leuten vom Mindener Bessel-Gymnasium.

Diese bekamen zunächst ein ausgeglichenes Spiel mit Führung GWD und dann wieder Ausgleich für doe Gäste zu sehen, das ging bis zum 10:10 in geordneter Manier, auch wenn man sich als einheimischer Fan sicher einen etwas besseren Start wünschte. Aber dafür stand die Abwehr viel zu passiv, so daß der arme Jens Vortmann kaum einen Ball erwischen konnte. Und trotzdem hatten Doder & Co. die Möglichkeit, mit 2-3 Toren davon zu ziehen.  Aber entweder wurde etwas zu überhastet abgeschlossen oder die guten Torleute von Bietigheim rochen so manchen Wurf-Braten von Nenad oder Dalibor. Die beiden waren es auch, die GWD im Spiel einigermaßen hielten, andererseits muß man natürlich feststellen, daß das Spiel praktisch nur über die Rückraumpositionen und ab und zu auch über den Kreis gelaufen ist. Allerdings hatten Klesniks und Steinert auf der rechten Rückraumpositionen einen schwachen Tag erwischt. Da aber die Abwehr so gut wie gar nicht stattfand, konnte GWD nicht seinen gefürchteten Turbo als Tempogegenstoß fahren, auch nicht nach dem nachvollziehbaren TW-Wechsel, als Anders nach 20 Minuten zwischen die Pfosten kam. Jens wurde ein Opfer der teilweise hilflosen Abwehr und dann sieht ma echt blöd aus. Trotz des 17:21-Rückstandes hoffte man auf ein Feuerwerk in der 2. Halbzeit.  

Doch man wurde enttäuscht, die erste Viertelstunde verlor man weiterhin die Kontrolle und rannte einem unglaublichen 7-Tore-Rückstand gegen die bis dahin punktlosen Süddeutschen hinterher. Die Kritik nach dem Spiel bekam in Fan-Kreisen überwiegend Ulf ab, weil er kaum bis gar nicht reagierte. Das ist einerseits nachvollziehbar, andererseits muß man wohl eingestehen, daß nach der heutigen Partie eine andere Deckung wie 6:0 nichts gebracht hätte, weil die Stammformation schon so lethargisch agierte, daß eine offene Variante wohl die 40-Gegentor-Marke leicht und locker überquert hätte. So konnte Persson mit immerhin noch 18 Paraden (macht die + 37 Gegentore noch weitaus unglaublicher) den totalen Super-Gau verhindern.

Die Stimmung nach dem Spiel war "überaschenderweise" mies, auch bei mir, logo. Die Niederlage mit der Art und Weise war sicherlich schockierend. Interessant ist aber auch immer wieder zu lesen und zu hören, wie dann manche GWD-Fans aus ihren Löchern kommen und alles zerreden oder im Forum zerschreiben. Da ist man froh, nicht bei diesem schönen Wetter in die Halle gegangen zu sein. Wow, wahre GWD-Fans. Für diese Experten sollte man eine eingebaute Sieg-Garantie auf die Eintrittskarten drucken. Wäre doch zu schön und auch zu langweilig. Das ist eben Sport. Alles, was z. B. in Leipzig oder Schwerin gut war, ist nun plötzlich bei vielen nicht mehr gut.

Was sagte Pool-Vorstand Gerd Buddenbohm hinterher im Fan-Treff: Die Enttäuschung ist riesig, aber das Ziel bleibt weiterhin der Aufstieg, und er appellierte an die eingefleischten Fans, dabei zu bleiben und GWD tatkräftig durch die schwere Saison zu begleiten.

Der Höhepunkt des Nachmittags und Abends war dann für mich der Auftritt von Erich Kühnhackl im Fan-Treff. Der Typ ist einfach nur Spitze und herrlich unkompliziert. Selbst die Kontaktaufnahme war supereinfach, da habe ich von Typen wie vom Schlage Stefan Kretzschmar´s schon andere Erfahrungen gemacht.

So, und am Freitag kommt nun in der Porsche-Arena zu Stuttgart die Auswärtsaufgabe gegen den TV Bittenfeld. Ich bin dabei wie andere 7 GWD-Fan-Club-Mitglieder auch, wahre Fans eben, die nicht nur an schönen Tagen zu GWD stehen. Vorbildlich!

Frank Wentzlawsky

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16.10.11: GWD - VfL Bad Schwartau (Nachbetrachtung)

oder aber: Das merkwürdige Ausschlußverfahren der Herren Böllhoff/Lückert

Nach dem grandiosen Auswärtserfolg an der Weißen Elster in Leipzig wartete nun die Thomas-Knorr-Truppe aus Bad Schwartau. Mit einem Heimsieg sollte dann das bayerische Oktoberfest in der westfälischen Kampa-Halle aufgewertet werden und mit dem VfL kam doch irgendwie die bisherige Enttäuschung der Saison nach Minden. Vor dem Spiel wurde viel über den hohen Sieg unserer Nachbarn gegen Gummersbach geredet, zu Recht, wie ich finde, und Respekt an die Wiehen an dieser Stelle.

Dafür hatte GWD das Erfolgserlebnis (nicht zum 1. Mal in dieser Saison) auf dem gebiet der Fans und Zuschauer. Mit über 2.000 Zuschauern wurde abermals der aktuelle Erstligist auf den 2. Platz im Kreisgebiet verwiesen.

Nun wil ich die ersten Minuten nicht unbedingt schön reden, aber auch nicht so kritisch beurteilen wie das allgemeine kritische GWD-Publikum. Mehrere Gründe waren für die ersten Minuten vielleicht ausschlaggebend. Zum einen hatten mehrere Spieler in der Woche mit dem ersten herbst-Schnupfen zu kämpfen und zum anderen verstanden es die Marmeladen- und Corny-Städter, das Spiel langsam zu gestalten und unsere Angreifer geschickt zu stören, so daß dann ihr TW Ariel Panzer seine guten Paraden zeigen konnte, aber auch viele Pässe übers oder neben das Tor gingen oder gleich den Nebenmann verfehlten und ins Seitenaus die Bälle trudelten. Vielleicht wäre das Spiel schon anders verlaufen, wenn Nenad kurz nach dem 2:1 auch das 3:1 gemacht hatte, was Panzer mit einem sensationellen Reflex verhinderte. Seine beste Tat an diesem Abend. Wenig später machte es ihm Anders in einer ähnlichen Situation gleich und Ulf stand mit offenem Mund an der Linie und war im positiven Sinne sprachlos. Gerade in der 1. Viertelstunde machte auch gerade Anders zusammen mit dem Abwehrverbund seinen Kasten zu so daß Schwartau nur mit 6:3 in Führung gehen konnte und damit keinen wirklichen Vorteil hatte.

Nachdem Ulf vorne umgestellt hatte (Sören kam für Nenad), kam der GWD-Motor auf Touren. Schwartau hatte nicht mehr viel zu jubeln. Hinten war es vor allen Dingen der Sohn unseres Ex-Spielers Holger Kretschmer, Nils Holger, der im gesamten Spiel mit zahlreichen Würfen an Persson scheiterte oder daneben zielte. Ihm gelang nicht ein einziger Treffer. Und da auch Jan Schult und Adrian Wagner gestern sämtliches Zweitliga-Niveau zu Hause gelassen hatten oder immer wieder ausgebremst wurden, war es um das Schicksal des VfL Bad Schwartau bestellt. Aber wenn man so im Vorfeld so die Seiten der norddeutschen Presse gelesen hat, war das Spiel in Minden ohnehin schon vor dem Anwurf abgehakt und man konzentrierte sich ausschließlich auf die nächsten 3 Spiele danach. Die Schwartau-HP hatte außer der reinen Spielankündigung nichts zu schreiben und auch bis Sonntag mittag wird das Spiel dort unter den Teppich gekehrt. Bis zur Halbzeit hatte GWD das Spiel wieder sicher im Griff und führte inzwischen verdient mit 13:10.

Die ersten Minuten der 2. halbzeit holte GWD seine S-Klasse heraus. S wie Südmeier und S wie Svitlica brachten GWD jetzt schon so gut wie uneinholbar mit 16:10 in Führung. Aber auch S wie Schmidt auf der anderen Außenseite brachten die Gäste zusammen mit seinem Pendant Aleksandar von einer Verlegenheit in die nächste. Der inzwischen eingewechselte Gäste-Keeper Mahncke durfte dann die Bälle aus dem Tor holen. GWD zauberte wieder und mit wilder Entschlossenheit wurde kurzer Prozeß gemacht.

Eigentlich unverständlich, daß in einer so einseitigen Partie mal wieder wie gegen Korschenbroich auch die Schiris das Spiel nicht mit einer einfachen Linie über die Runden brachte, obwohl ja Böllhoff/Lückert "alte Hasen" in der 2. Liga sind. Schwartau pfiffen sie u. a. 2 Tore ab und gaben stattdessen Siebenmeter. Und damit hatten sie 50 % Erfolg, denn ein Siebener wurde von Persson gehalten. Ja, und dann kam die legendäre 44. Minute. Aljoscha wurde im Tempogengenstoß von Podpolinski regelrecht umgehauen. Aber wer war jetzt dieser Schwartauer Spieler. Die beiden Unparteiischen schickten 4 Spieler vorsichtshalber mit Zeitstrafen-Geste auf die Bank, um dann wieder 3 auf das Feld zu lassen, und so wurde Podpolinski doch noch gefunden.

Am Ende stand dann auf den Anzeigetafeln wieder mal ein 3 vorneweg auf GWD-Seite und die andere Seite brauchte nicht so oft bedient zu werden.

Das "echt bayerische Oktoberfest" (zum 9. Mal und zum 9. Mal ohne Maß, das ist Höchsstrafe, ob man nun Biertrinker ist oder nicht) konnte beginnen. Die Stimmung war gut, aber nicht so gut wie letztes Jahr. Ja, da kamen die "Würzbuam", dieses Mal eine Singgemeinschaft namens "Brisant", und die waren "brisant"-schlecht. Nicht, daß sie nicht singen konnten, aber zu solch einem Anlaß spielt man auch ein bißchen mit dem Publikum. Aber nichts da!

Da nächste Woche spielfrei ist, kann GWD II mit voller Kapelle in Wermelskirchen antreten (wenn hoffentlich nichts schwerwiegendes dazwischen kommt) und die anderen können sich bestimmt ein schönes Wochenende machen, so wie ich Ulf einschätze. Aber, Dalibor, nicht nach Malmö mal eben düsen, sondern kümmere Dich um Deine schwangere Minna (oder, wie ich sie immer nenne, Jennifer Lopez, das weiß sie natürlich). :)

 

Frank Wentzlawsky

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09.10.11: Wir waren in... Leipzig

oder aber: "Mindener Allerlei" in Lepzig"

An diesem Sonntag morgen trafen sich wieder etliche unserer Fans an der Olafstraße zur Abfahrt des Fan-Busses in die einstige deutsche Hoffnungsstadt für Olympische Sommerspiele. Der Anfang dieser Reise durch immerhin 4 Bundesländer war was für Freunde der Mathematik. Von den ursprünglich angemeldeten 36 Grün-Weißen mußten leider 6 Leute aus Krankheitsgründen absagen, da aber 2 "Frischlinge" bereitstanden, starteten wir mit immerhin 32 Leuten. Unter ihnen ein GWD-Fan, der das Sieger-Gen schon mitgebracht hatte, war er doch bei den Wochenenderfolgen der A-Jugend am Freitag in Bissendorf und der 2. Mannschaft in Gummersbach am Sonnabend live vor Ort in der Halle. Es konnte also praktisch nichts schieflaufen.

Das einzigste, was uns aufgehalten hat, waren die Navigationsgeräte bzw. die Beschilderung zur Spielhalle. Dazu gleich. Denn bis wir in das Ortseingangsschild erreicht hatten, machten wir Rast an der A-2-"Börde" mit leckerer Erbsensuppe und diversen Getränken. Kurz vor Leipzig kamen wir dann am Flughafen Leipzig/Halle vorbei und der Spielort war erreicht, aber noch längst nicht die Halle. Die Straße hatten wir zwar schnell gefunden, aber anscheinenend hatten unsere Gastgeber uns einen Streich gespielt und sämtliche Schilder entfernt. Wir drehten souverän unsere Runden (fast wie ein gewisser Sebastian V.), immer wieder vorbei an der großen Arena, dem RB Leipzig-Fußballstadion, der "Leipziger Kleinmesse" und der Elster. Aber keine Spur von der Halle und auch nicht von der Uni, wo ja die Spielstätte liegen sollte. Also wurde der Mund aufgemacht und gefragt und siehe da: Ruckzuck standen wir neben dem Mannschaftsbus an einer großen Sportanlage.

Und nachdem auch der mittransportierte Kaffee und Kuchen verspeist worden war (Danke, Andreas W., für Dein Sponsoring und ich war auch ein bißchen daran beteiligt) und "Bus-steward" Wolfgang die Karten besorgt hatte, ging es in die Halle. D. h., es ging zunächst in die Universität. Vom Spielfeld war lange nichts zu sehen, stattdessen Foyers und Hörsäle von Nord bis Süd. Und dann kam sie doch, die Halle mit dem Spielfeld und was dazugehört mit ca. 10 m hoher Decke und teilweiser Sonneneinstrahlung, und da staunte nicht nur "unsere" Angela (nein, nicht ME wie Merkel, sondern ME wie Metge), seines Zeichens Fotografin für die Fotogalerien auf der Homepage von Grün-Weiß Dankersen Bundesliga.

Apropos Staunen: Das übernahmen während der gesamten 60 Minuten die Fans des DHfK Leipzig und auch wir Fans waren natürlich hellauf beigeistert, was wir da zu bieten bekamen. Handball per Excellence von der 1. Sekunde mit einem überragenden dalibor Doder, mit einem überragenden Nenad Bilbija, mit einem überragenden Aljoscha Schmidt, mit einem überragenden Evars Klesniks, mit einem überragenden Jens Vortmann, nein, mit einer überragenden Mannschaftsleistung, dazwischen auch vielen kurz abgeschlossenen Angriffen, die unsere Mannen den armen Gastgeber-Torhütern Galia und Krechel um die Ohren ballerten. Abwehrchance: oft gleich null! Dazu u. a. ein direkt geworfener Freiwurf von Nenad vor den Augen von Stephan Kretzschmar, der den Slowenen vielleicht auf seiem Spickzettel notiert hat. Weiß man das?

Und da GWD aus dem Spiel in Nordhorn vor 2 Wochen gelernt hat, war klar, wer die Ernst-Grube-Halle als Sieger verlassen würde. Nach der frühen und dann weiterhin klaren Führung gab es nur Diskussionsstoff unter den Fans über eine Auszeit von Ulf nach ca. 20 Minuten beim Stand von 17:8 für Doder & Co. Für einige war sie nicht definierbar, weil es ja gut lief. Doch unser Schwede wollte im Angriff bei Unterzahl Zeit rausholen, was auch gelungen ist. Denn es lief zunächst wunderbar weiter, einige Minuten später gelang den Gastgebern, wo Rene Boese gar nicht böse war (also kaum gefährlich  bedingt durch unsere Hellwach-Abwehr), durch einige wenige Dameleien ein bißchen der Anschluß. Doch die Pause kam gerade für uns recht, um sich auszusprechen und neue Kräfte zu bündeln. 

Und so rollte der GWD-Express in den zweiten 30 Minuten unberirrbar weiter. Selbst, wenn Leipzig noch eine Minimalchance sich noch ausrechnete, standen sie sich selber im Weg. Bei einem Siebenmeter nach ca. 35 Minuten für sie meckerte der gefoulte Spieler Oelrich so lange rum, bis die Schiris ihn für 2 Minuten zum Abkühlen nach draußen beförderten. Und eine doppelte Überzahl Mitte der 2. Hälfte nutzten unsere Jungs zu einem beeindruckenden 3:0.

Und so wurde diese klare Ergebnis mit klarem Kopf und weiteren Hammer-Würfen nach Hause gebracht, so daß auch unser Ex Kilian Kraft voll des Lobes über diese Mannschaft war. Die Spieler mit Doppelspielrecht brauchten nicht auf die Platte. Sie kamen erst in der Nacht aus Gummersbach wieder, Steinert wurde bei GWD II geschont, was sich ebenfalls in dieser außergewöhnlichen Halle auszeichnete.

Ach ja, hat schon jemand erwähnt, daß Dalibor Doder im November nicht für Schweden spielt, sondern für GWD! Keine große Überraschung, oder? Mit dieser Freude wie gestern werden er, Nenad (ist ja auch freigestellt worden), alle anderen Spieler und wir Fans noch viel Spaß haben.

Zum Beispiel nächsten Samstag ab 19.30 Uhr gegen den VfL Bad Schwartau und danach im Nordfoyer beim GWD-Oktoberfest 2011!

Frank Wentzlawsky

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03.10.11: GWD - TV Korschenbroich (Nachbetrachtung)

oder auch: Die grün-weiße Einheits-Sieg-Feier!

Nachdem wir auch im letzten Jahr am Feiertag 03. Oktober ran mußten und dem SC Magdeburg keine Chance ließen, gastierte nun der TV Korschenbroich in der Kampa-Halle an diesem Termin. Schon vor dem ersten Spiel gab es mit GWD den ersten Punktsieger. 1.700 Zuschauer wollten an diesem Wochenanfang Doder & Co. sehen und damit ca. 100 Zuschauer mehr als den TuS Nettelstedt am Samstag in seiner Kreissporthalle. Zwar sind 1.700 Zuschauer wiederum nicht gerade eine Superzahl, aber die Vereinsverantwortlichen sind bis jetzt mit dem Schnitt durchaus zufrieden.

Wie schon gegen Saarlouis wurde auch der heutige Gast mit netten Worten so stark wie möglich geredet, aber im Inneren wußte natürlich auch Ulf, der TVK kein ernsthafter Stolperstein sein dürfte. Und so war es dann auch. Eine Mannschaft, die kaum Zweitliga-Niveau hatte, wurde in der 1. Halbzeit schön auseinandergenommen. Und brannte mal was an, hatten wir mit Anders Persson den besten Spieler am heutigen Montag auf dem Feld. Auch die frühe Verletzung von Nenad (Pferdekuss) störte die GWD-Aktionen nicht, einige Larifari-Angriffe brachten höchstens Ulf in Rage. Das es zur Halbzeit "nur" 21:10 stand, verdankten die Gäste auch den megaschwachen Schiedsrichtern aus Osnabrück, Kropp und Siebert. Viel zu viel ließen sie bei  Gast durchgehen, einige Zeitstrafen spielgelten nicht das unfaire Verhalten der Rheinländer wider, die meist einen Schritt zu spät kamen. Peinlich war z. B. die 2-Minuten-Strafe gegen Evars in dem 1. Durchgang. Der für die 2. Liga völlig überforderte Christoph Piske (zumindest heute) wußte keinen anderen Ausweg, als sich die Hände vors Gesicht zu schlagen und eine Attacke von unserem Kapitän den Schiedsrichtern anzudeuten, die daraufhin prompt reinfielen die 2 Finger hochstreckten. Auch die Zeitstrafe gegen Auerswald in der 2. Halbzeit in einem für den Handballsport gewöhnlichen Zweikampf war absolut lächerlich. Die beiden Osnabrücker schafften es in einem eigentlich leicht zu leitenden Spiel, die Kontrolle nicht im Griff zu haben. Lediglich die überlegene Spielweise verhinderte eine angemessene Diskussion über die beiden.

Man hätte natürlich in der 2. Halbzeit den TVK in Grund und Boden schießen bzw. werfen können, aber man zog es vor, die junge Garde mit Südmeier (auch schon in Hälfte 1), Oevermann, Bartsch und Fuchs zu bringen. Die machten die Sache auch unterschiedlich ordentlich und immerhin wurde die 2. Halbzeit ja auch gewonnen (mit 14:13), aber das Spiel zog sich dadurch in die Länge. Gäste-Trainer Jörn Ilper war wohl indes froh, als die 60 Minuten rum waren und man mit einem blauen Auge durch die grün-weiße Herrlichkeit gekommen war.

Nun geht es also am kommenden Sonntag in der Universitäts-Halle zu Leipzig weiter. Ein gut ausgefüllter Fan-Bus von uns ist garantiert. Und hoffentlich dann auch Sieg Nr. 5 in dieser noch kurzen Spielzeit.

Frank Wentzlawsky

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.26.09.11: Wir waren in... Nordhorn

oder auch: Wer ist eigentlich der TBV Lemgo?

Na gut, könnte man sagen, letztendlich haben wir das Spiel aus der Hand gegeben und das Spiel wie unsere ostwestfälischen Nachbarn auch dort verloren. Dafür können wir uns natürlich nichts kaufen und die Punkte sind weg, aber wir haben uns dort auf jeden Fall ganz anders präsentiert als Kehrmann & Co. und somit sicherlich mehr Respekt verschafft. Hinterher hörte man des öfteren den Satz am und im Fan-Bus: Nicht Nordhorn hat das Spiel gewonnen, sondern GWD verloren. Und das trifft wohl den Nagel auf den Kopf und die HSG aus Nordhorn und Lingen hat diese Situation für sie gandenlos und glücklich ausgenutzt und uns blieb die bittere Erkenntnis, daß auch für GWD gilt, das Spiele eben über 60 Minuten laufen und nicht über 45 oder 57 Minuten. Manchmal erarbeitet man sich einen gewissen Vorsprung, doch 7 Tore waren leider nicht genug an diesem sommerlichen Herbst-Sonntag.

Und der fing an der Olafstraße erfolgreich an. Die Organisatoren Wolfgang und Helmut begrüßten uns am und im Bus und suchten nicht lange nach einem Sponsor für Kaffee und Kuchen, die wir in Grönegau an der A 30 einnahmen. Vielen, herzlichen Dank an Erika und Helmut, nicht nur treue Fans der 1. Mannschaft übrigens. Der Bus war sehr gut gefüllt und man vernahm, daß auch auf der Hinfahrt es einige Zusagen noch für die nächste Auswärtstour nach Leipzig am 09. Oktober gegeben hat. Ein Fan-Bus im finanziellen Rahmen scheint möglich, es sieht ganz gut aus, daß er dann am Morgen starten kann.

Vorbildlich war dann die Anfeuerung aller Fans im GWD-Block über die 60 Minuten, was auch die Mannschaft gemerkt hat und sich dafür (und uns auch) mit 45 tollen Minuten belohnte, sich aber dann um den verdienten Lohn ja brachte. Einige Nordhorner "Handball-Freunde" verhielten sich leider unfair, indem sie meinten, mehrmals während der Partie Gegenstände auf das Feld werfen zu müssen. Ermahnungen der Schiedsrichter mit Durchsagen durch den Hallensprecher zeigten nicht immer Wirkung. Von Mindener Seite sollte man sich mal überlegen, ob unser Hallensprecher Jürgen auch mal vor dem Spiel etwas Power geben könnte, so wie es gestern im Euregium war.

Anders als beim Pokalspiel der TBV Lemgo, der sich gleich in den ersten 10 Minuten entscheidend vernaschen ließ (oder auch verprügeln ließ), startete die Schefvert-Truppe sehr konzentriert. In der Abwehr stand man sehr sicher, nur ab und an Jens Wiese konnte sowas wie Gefährlichkeit ausstrahlen. Irgendwie bekommt man immer stärken den Eindruck, als wenn Schorse Auerswald der (zumindest heimliche) Abwehrchef ist. Sein einsatz ist einfach vorbildlich, er reißt die anderen mit, einfach 100 % GRÜN-WEISS! Das macht die Abwehr stärker, verunsichert den Gegner und auch de TW hat dadurch ein optimaleres Spiel. Gestern begann im sich bisher wechselnden Spielrythmus fast logischerweise Jens Vortmann. Und der Steglitzer nutzte die Situation und ließ kaum was anbrennen. Und in der Offensive wirbelte nach seiner Fußverletzung zusammen mit den anderen Dalibor die Deckung der HSG schwindelig, so daß unser Ex-Keeper Björn keine Chance hatte, zu parieren. Auch eine Sonderbewachung gegen unseren 5-Jahres-Schweden (auf den Vertrag natürlich bezogen) brachte keinen großen Bruch im Spiel. Zwar taten sich unsere Angriffs-Spieler etwas schwerer, aber: Man konnte sich noch auf unsere Defensiv-Abteilung verlassen Dalibor bewegte und beschäftigte seinen Gegenspieler doch erheblich mehr (durch Positionswechsel auf Außen oder Mitte) als noch letzte Saison. Allerdings funktionierte die Variante mit Anspielen auf unseren zunächst großartig agierenden Kreisläufer Carl Johan Andersson nicht mehr, wurde aber ausgeglichen neben den anderen gerade aufgeführten Punkten durch einfache Tore von 2,08m-Mann-Nenad Bilbija, so daß man schon mit einem sicheren Pausenvorsprung in die Kabinen ging.

Eigentlich war ich mir sicher, daß nun die Minuten 30-40 statt 50-60 Minuten für den Spielausgang entscheidend waren. Dem war ja nicht so, denn GWD spielte weiterhin souverän seinen Stiefel runter, wobei Dalibor jetzt wieder von einem Gegenspieler befreit wurde. Und auch die Abwehr stand noch sicher, übrigens lange Zeit ohne einen Siebenmeter oder eine Zeitstrafe zuzulassen. Doch nachdem Nenad seine Probleme bekam und sicherheitshalber ausgewechselt wurde, wechselte sich auch das Gesicht der Mannschaft. Unkonzentriertheiten brachten die Grafschafter immer wieder Tempogegenstöße ein, die sie eiskalt verwerteten. Nun bekam leider auch Vortmann nicht mehr viel zu fassen.  Und dann kam noch eine entscheidende Szene, die das Nordhorner Publikum (bis auf den dortigen Fan-Club) aufwachen ließ. Im GWD-Angriffsspiel lag unser Regisseur plötzlich am Boden. Es sah aus wie eine schauspielreife Leistung, die dazu führte, daß er ständig von Nordhorner Seite ausgepfiffen wurde. Dalibor versicherte mir heute auf Nachfrage, daß die Hand im Gesicht war und er eine sofortige Entschuldigung seines "Peinigers" Struck erwartet hätte, neben einer Zeitstrafe, versteht sich.

Der Rest der Geschichte ist bekannt. Anders als im Vorjahr muß ich aber sagen, daß ich auch einen Tag nach der 1. Saison-Niederlage den ein oder anderen Spieler erlebt habe, die mit sich selbst und der grausamen Rest-Viertelstunde haderten und nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen. Das macht mir Hoffnung, daß wir Spieler haben, die daraus lernen und eben solche Lehrstunden nicht egal sind.

In diesem Sinne werden wir bzw. die Mannschaft das nächste Ligaspiel angehen und die 2 Punkte gegen Korschnbroich holen.

Frank Wentzlawsky

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22.09.11: Der Pokal-Hit GWD - Flensburg in der Nachbetrachtung

...oder auch: Eine Niederlage, wo keiner böse ist.

Endlich durften neben den Spielern auch die Zuschauer und GWD-Fans "echte" Bundesliga-Luft mal wieder schnuppern. 1.400  Zuschauer (mit etlichen Gäste-Fans) machten davon Gebrauch, und der Negativtrend setzte sich hier leider fort. Die Mannschaft hat ja alles getan, was für die Werbung für ein solches Spiel notwendig ist. Leider stieg das "MT" erst am Spieltag selber mit der Vorabberichterstattung ein und auch auf der HP des Vereins mußte man in mehreren Sätzen lesen, daß GWD ja sowieso total chancenlos lt. FvB. Das mag zwar auch so sein und am Ende hatte er auch sicherlich recht, zumindest was das Ergebnis angeht, aber ein bißchen Feuer und positiverer Grundstimmung wäre diesem Ziel gerecht gewesen.

Wie auch immer, in der 1. Halbzeit war von einem Klassenunterschied (Spitzenmannschaft 2. Liga gegen eine der dominanteren Mannschaften in der 1. Liga) nicht viel zu sehen. Und das, obwohl die "Flensen" von Anfang auch richtig Gas gaben. Sie boten mit Hansen (auf dem Trikot stand Svan drauf), Djordic, Heinl, Kaufmann und Glandorf schon eine tolle "erste 7" auf. Und sie hämmerten auch die gleich die ersten 4 Bälle für Persson chancenlos ins Netz. Aber GWD bot mit einem sehr variablen Start tolle Gegenwehr. Zwar hatte man beim ersten Angriff schon Befürchtungen, der Respekt sei zu groß (teilweise unsauber gespielte Pässe), aber mit dem ersten Tor zum 1:1 durch Carl Johan war der schnell verflogen. Und auch Persson vermochte sich in der 1. Halbzeit entscheidend zu steigern und entschärfte nicht nur 2 Siebenmeter von Anders Eggert. Vorne wirbelten indes Nenad und Dalibor und vernaschten eins ums andere Mal den sonst nicht schlechten Flens-TW Rasmussen. Lediglich die Würfe von Svitlica waren meist seine Beute, aber andererseits schlief unsere Mannschaft dann nicht und holte sich gelegentlich den Ball mit Torerfolg wieder (wie Aljoscha z. B.).

Und so wogte die Partie hin und her. Mal führten wir mit 7:5 und 8:6 mit 2 Toren, mal die  Norddeutschen mit 14:12 und 15:13 und die Tribünen und Hinter-Tor-Fans machten Stimmung wie 2.000 Zuschauer. Mit einem tollen 16:16 ging es in die wohlverdiente Pause und man hoffte nun, daß nicht eine Einbruchphase nach der Pause kommt. Und es ging gut und hellwach weiter. Schmidt mit einem Siebenmeter-Tor gegen nun Matthias Andersson im SG-Gehäuse und Svitlica sorgten für zunächst lange Gesichter bei der Vranjes-Truppe und ausgelassener Stimmung bei den GWD-Fans. Doch dann spielte der erfahrene Kader des Erst-Bundesligisten seine ganze Routine und Kraft aus und dominierte die Partie. Während auf der "grün-weißen" Seite sich nur Rechtsaußen Aleksandar Svitlica steigerte (zumindest im Angriff), schwunden unsere Kräfte. Konsequent gegen uns gepfiffene Zeitstrafen kurz hintereinander taten ihr übriges und der Göppingen-Sieger vom Wochenende entwischte dann im Minutentakt. Der beiden Unparteiischen Schulze/Tönnies haben über weite Teile des Spiels bewiesen, warum sie auch für die EHF international Spiele leiten, man hätte sich aber auch mehr konsequentes Eingreifen gewünscht, wenn z. B. Kaufmann an unseren Trikots rumzupfte. Aber daran hat diese Niederlage nicht gelegen.

Einige klare Worte in einem ingesamt guten Bericht gab es dann heute im "Mindener Tageblatt" zum schäbigen Verhalten von Zuschauern in Block A. Wer singt "Wenn wir wollen, schlagen wir Euch tot", beweist, daß er keinen Verstand hat und wer sich dann wenig später mit den "Bauern von Nettelstedt" wortmäßig in Erscheinung bringt (ohne dessen Beteiligung an diesem Spiel), da darf man bezweifeln, ob man damit GWD wirklich unterstützt oder diesen Verein nur als Plattform für seine Selbstdarstellung nutzt. Daß eine gewisse Fangruppe des Gastes auch nicht besser ist, wollen wir hier auch nicht verschweigen, aber dieses ist nicht unser Problem.

Nun geht es alos am Sonntag nach Nordhorn. Beachtlich, wie sie Lemgo mit 11 Toren Vorsprung aus dem Euregium geschossen bzw. geworfen haben, aber Realität ist auch eine klare Niederlage in der Liga in Neuhausen. Mit Respekt, aber ohne Angst sollte man an die deutsch-niederländische Grenze fahren und sich dort die Punkte 7 und 8 holen. Mit einer konzentrierten Leistung von Nenad, Dalibor (hoffentlich hat er gestern beim Sturz zum 2:2 nichts abbekommen), den Torhütern  und Co. bin ich guten Mutes. Und mit einer anständigen Anfeuerung!

 

Frank Wentzlawsky

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19.09.11: GWD - HG Saarlouis (Nachbetrachtung)

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit den jeweils 2 Plauspunkten gegen Eisenach und in Schwerin wartete nun die nächste Aufgabe auf das Schefvert-Team. Dabei versuchten GWD und Saarlouis in braver Manier, den jeweiligen Gegner mit Respekt zu betrachten, was ja nie verkehrt ist. Trotzdem hatte man den Eindruck, daß die GWD-Verantwortlichen die Gäste aus dem Saarland doch im Nachhinein zu hoch eingeschätzt haben. HG-Trainer Glubicki mußte indes einsehen, daß zwischen einem Vorhaben (wir werden uns was gegen Doder und Bilbija einfallen lassen) und der Realität Welten liegen können.

Doch zunächst eine Bemerkung zu der Zuschauerzahl. Gut, der Gegner war vor dem Spiel sicherlich ein "unbeschriebenes Blatt", wie man so schön sagt, aber bei schönem Wetter ohne große Konkurrenzveranstaltung wie gegen den ThSV Anfang September hatte sicher nicht nur ich mit einer volleren Kampa-Halle gerechnet. Warum viele nicht kamen, läßt sich nur erahnen. Manche warten evtl. erst noch einige Spiele nach dem verpaßten Wiederaufstieg ab, andere sind vielleicht noch sauer, daß der Verein Gylfi nicht weiterverpflichtet hat. Auf jeden Fall haben die Fans von gestern (mit der Ausnahme der handvoll Gäste-Fans) ein Super-Spiel gesehen und die anderen, die Zeit gehabt hätten und eben nicht gekommen sind, ein Eigentor geschossen!

Von Beginn an wirbelte nur eine Mannschaft, und daß war ganz eindeutig GWD. Gegen Dalibor Doder, Nenad Bilbija und auch Evars Klesniks war kein Kraut gewachsen und daß es nach einer guten Viertelstunde nur aus Gäste-Sicht 7:9 stand, verdankte das Grilic-Team der Tatsache, daß Calle Andersson allzu sorglos die Abwehr organisierte. Aber einige Tage nach seinem Geburtstag und einem offenkundigen Friseurbesuch war das gestern verziehen. Denn mit der Hereinnahme von Schorse Auerswald änderte sich das Bild auch in der Abwehr (auch bei Andersson selber)und davon profitierte dann in einem geilen Spiel Jens Vortmann. Ein Kandidat sicherlich für den Zweitliga-Torhüter der Woche.

Und vorne wurde Saarlouis durch und durch schwindelig gespielt. Ob nun Nenad, der bis zu seiner Auswechslung aus allen Lagen traf, ob Dalibor, der seine Abwehrspieler mit Pirouetten mit Leichtigkeit vernaschte und einnetzte, ob unsere beiden Außen Aljoscha und Aleksandar, die nach Balleroberung hervorragend von Doder und Co. in Position gebracht wurde und im ICE-Tempo nach vorne drangen - es macht sich auf jeden Fall bezahlbar, daß wir so pfeilschnelle auf den Außenpositionen haben, die auch halb decken und somit an der Außenlinie davonlaufen können und daß Dalibor auch Abwehr spielt und sich nicht von der Auswechselbank kommend sozusagen neu einstellen muß und somit das Spiel nach vorne schnell macht. 

Ich gebe ja zu, daß ich vor der Saison sehr skeptisch war, daß wir mit Christoph und Evars die beiden Positionen auf Halbrechts besetzt hatten. Steinert mit Doppelspielrecht und Evars mit seiner lädierten Schulter waren für viele und für mich durchaus ein Risiko. Nach heutigem Stand sind diese Sorgen erst einmal verwischt. Die beiden ergänzen sich gut und Evars als Kapitän scheint auch beim Wurf viel freier zu sein. Ein medizinischer Eingriff ist lt. seiner Aussage im GWD-Fan-Treff hinterher jedenfalls nicht der Grund für seine Wiedererstarkung. So ist er ein weiterer Unruheherd für den Gegner (auch taktisch) und hilft so auch dem Ziel des diesjährigen Aufstiegs mit.

Und auch Sören ist eine Bank. Er ist der Spieler, der am meisten gefördert wird, weil er am weitesten ist. Für Janis momentan eine undankbare Situation, zumal auch wegen seiner aktuellen Verletzung. Er ist momentan nur 3. Wahl, weil Dalibor bei einer Auswechslung von Nenad auf dessen Position rückt und Sören die Mittelposition ausfüllt.

Sehr souverän in einem leichten Spiel für sie waren die beiden Unparteiischen. Die eher ungewöhnliche Kombination (der eine aus Braunschweig, der andere aus Bochum) leitete das Match des neuen Tabellenführers gegen die Saarländer ohne größere Probleme.

Und nun freuen uns auf den Pokal-Hit gegen die Spielgemeinschaft Flensburg-Handewitt. Zu verlieren haben nur die Nordfriesländer was und unsere Truppe kam zeigen, was in ihr steckt. Vor hoffentlich einer guten Zuschauerkulisse.

Frank Wentzlawsky

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03.09.11: GWD - ThSV Eisenach (Nachbetrachtung)

Nach dem doch überraschten verpaßten Nichtaufstieg aus der Vorsaison warf man bei GWD nicht gleich die Flinte ins Korn und ging recht offensiv den nächsten Versuch an. Rene Bach Madsen und Marian Hunady mußten bekanntlich sofort gehen bzw. die Verträge wurden nicht verlängert und auch Gylfis Zeit war trotz einiger Fan-Proteste an der Weser abgelaufen. Und nachdem man bedenken muß, daß einige Spieler wie Oevermann, Fuchs, Freitag und Torbrügge, aber auch TW Madert aus dem BL-Topf bezahlt werden müssen, blieb es bei den Neuverflichtungen Nenad Bilbija, Jens Vortmann und Aleksandar Svitlica. Alle drei "Grün-Weißen" werden wohl gegenüber Madsen, Dresrüsse und auch ja Gylfi Verstärkungen sein. Sie zeigten es bereits in diversen Testspielen zur neuen Saison und auch gegen Eisenach deuteten sie ihr Potenzial an. Nenad mit einfachen Würfen wird für so manche Raunzer im Publikum sorgen. Jens muß ähnlich wie Anders noch auf eine stärkere Abwehr im Laufe der Saison warten, aber die wird kommen, wovon beide Torhüter profitieren werden und Aleksandar ist nicht nur in der Abwehr herzlich willkommen, sondern auch bei Tempogegenstößen eine zentrale Figur. Gegen Eisenach bekam er zwar nur ganze 2 Anspiele (ausnahmsweise aus der Position mal ohne Torerfolg), doch er kann auch augenscheinlich supercool Siebenmeter werden, auch wenn es in der letzten Sekunde beim feststehenden Sieg war.

Dazu Dalibor vor seinem Vaer und Bruder (und im übrigen seiner recht teilnahmslosen Frau) im D-Block mit seinen unwiderstehlichen 1-gegen1-Situationen (manchmal etwas zu viel), Aljoscha mit aufmerksamen Aktionen und ein sehr sicherer "Steini" im Abschluß bescherten der Schefvert-Truppe vor schwachen 1.700 Zuschauern (lag z. B. am traumhaften Wetter und verschiedenen Veranstaltungen) einen sicheren Auftaktsieg gegen keinesfalls schwache Gäste aus Thüringen.

 

So gesehen konnte man in den Foyers nach dem Spiel in aller Ruhe sein Getränk und seine Speisen mit dem 33:28-Erfolg genießen. Nach einem Wochenmitte-Abstecher nach Halberstadt geht es dann am Sonntag nach Mecklenburg-Vorpommern, wo man den Auswärtssieg aus der vorherigen Saison ganz sicher bestätigen will.

 

Frank Wentzlawsky

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11.07.11: Wir waren in... Ellerbek (Nachbetrachtung)

In diesem Sommer hatten wir die Rekordzahl von 5 Turnierteilnahmen, und nach Hameln (von denen wir gleich einen neuen Fanclub-Spieler verpflichtet haben), Lübbecke, Dessau (TURNIERSIEG!!!) und Kiel starteten wir nun natürlich in Ellerbek, aus unserer Sicht gleich hinter Hamburg. Mehrere Gründe sprechen dort immer wieder für einen Auftritt. Neben den Störtebekern veranstalten unsere Freunde von den "Blau-Weißen" dieses Wochenende, die Anlage ist wie geschaffen für so etwas (kurze Wege), die Orga ist immer top, unsere anderen Fanclub-Freundschafts-Leute aus Dessau sind dort auch gern gesehene Gäste und mit dem Mindener Jung Kai als DJ ist auch die Party ein voller Erfolg!

Und so machten sich 10 Leute auf den Weg am Samstag morgen um 08.00 Uhr. Vom Hauptverein bekamen wir den Bulli zur Verfügung gestellt, dazu noch Privatautos, und los ging es mit der Zwischendurch-Station Brunautal durch den Elbtunnel ins schleswig-holsteinische Örtchen Ellerbek. Die Schlafsachen wurden gleich in die Tennishalle gebracht und dann ging es gleich zu Ilka, Lutz, Luchti und Michi, um nur einige zu nennen und das Wiedersehen zu feiern. Natürlich wurde den HSV-Fans zur Deutschen Meisterschaft gratuliert. Wir hatten ja nix zu feiern und alle waren irgendwie fassungslos wie viele unserer heimischen Fans, wie wir dieses Ziel (Wiederaufstieg) in den Sand gesetzt haben.

Als wir die Sporthalle betraten, empfing uns Olli mit einer riesigen Tombola. Hier war maßgeblich der HSV bei der Unterstützung eifrig dabei, sehr vorbildlich. Dann sahen wir die Turnier-Zeitung, von Hubie exzellent gestaltet, das war ebenfalls 1 a. Vor der Eröffnung wurde schon mal der draußen stehende Bierwagen in Beschlag genommen. Die ersten Getränke (ob nun Bier oder Cola) löschten im positiven die Vorfreude auf das Wochenende. Dann wurde zur Eröffnung gerufen. Ilka, Lutz und HSV-Geschäftsführer Christoph Wendt empfingen die anwesenden Teilnehmer mit herzlichen Worten, und Christoph überreichte jedem Team eine HSV-Chronik. Dann begann das Turnier. Dabei waren außer den schon erwähnten Fan-Clubs die Schwarz-Weißen vom Pokalsieger aus Kiel, wie immer 2 Teams vom Europapokalsieger aus Gummersbach, die Lemgoer Hexen um Marcel "Harry Potter" Gleim, die Wilden Füchse (ein relativ neuer Fanclub) aus Berlin sowie die Wikinger aus Flensburg. 

Wir konnten uns mit dem Umziehen viel Zeit lassen, denn wir mußten erst um 13.15 Uhr ran. Gegen Dessau, sozusagen ein guter Anfangsgegner. Auch wenn man schon sehen konnte, daß Maik und Co. eine starke Truppe stellte, so entwickelte sich ein Spiel in der 1. Halbzeit, was monoton war. Das Angriffsspiel fand bei uns nicht wirklich statt, die Dessauer waren immer einen Schritt schneller und konnten so einen Tempogegenstoß nach dem anderen laufen. Nach 10 Minuten war die Partie natürlich schon entschieden, 2:10 mit exakt 10 TGS-Toren (TGS=na was wohl, siehe obere Zeile). Die 2. Halbzeit war darauf ausgelegt, sich nicht vollständig zu blamieren und mit 6:16 ging es noch vergleichsweise glimpflich ab. 

Unser 2. Spiel, der Gegner kam aus Berlin. Da spielten wir beim "1. blau-weißen Störti-Cup" 2008 zwar schon auch gegeneinander, aber dieses Mal schickten die Hauptstädter einen anderen Fanclub in die Idylle. Beim 1. Spiel der Berliner war schon klar, daß auch dieses Spiel kaum zu gewinnen sein kann. Zwar ein guter Auftakt (3:3), aber diese junge Mannschaft mit sicherlich einigen vereinsgebundenen Jugendspielern setzte sich zur Pause mit 9:3 ab. In der 2. Halbzeit gaben wir eine gute Figur gegen die Jungspunde ab (mit etwas Verstärkung aus Dessau). Mit 8:15 hielt sich das Ergebnis im guten Rahmen. Damit war schon klar, daß platzmäßig hier nicht viel zu holen war, aber das ist auch nur Nebensache.

Dann warteten wir auf Spiel Nr. 3, und wieder war es nach Dessau mit den HH-Blau-Weißen eine "Freundschafts"-Begegnung. Mallorca-geschädigt (ist nicht so ernst gemeint) empfingen sie uns mit dem Sommerhit "Schatzi, schenk mir ein Foto..." zur Begrüßung. Man könnte sagen, endlich mal ein Team zum Mithalten, und so stand es zur Pause 3:4. Und dann vernagelte Werner das Tor, mußte nur noch einmal hinter sich den Ball aus dem Netz nehmen, und wir zogen zum Endstand von 7:5 vorbei, während das Schwein zum Abendessen draußen auf dem Spieß schon lange seine Runden drehte. Uns kam es dann recht, daß unser letztes Spiel gegen das Team aus Gummersbach (Blue White Dynamite) vorgezogen wurde, weil unser Gegner zum Frischmachen für die Party noch ins Hotel mußte und der Spielplan schon zeitlich abdriftete. Mit einem 6:10 gegen die Fans aus dem Oberbergischen hatten wir  bereits am Samstag die Vorrunde beendet. Es gab zwar noch eine minimale Chance auf Platz 4, doch dazu später mehr. Wir beobachteten noch das Spitzenspiel in unserer Gruppe zwischen den "Freunden" aus Dessau und Berlin. Wir feuerten logischerweise die "Beavers" an, mit Erfolg. Dessau setzte sich 10:9 durch, und wenn man so ein "Bruderduell" verliert, kann es auch frustrierend für den Verlierer sein. Der Berliner TW gab beim Siegtor der Dessauer dem Torschützen Jan "Ole" Kohle noch einen mit, bekam 2 Minuten, meckerte, bekam 2 weitere Strafminuten und drehte dann völlig durch, indem er versuchte, eine unschuldige Tür einzutreten. Doch der Sportsfreund zeigte dann wenigstens noch Größe und hat sich bei den Verantwortlichen schnell entschuldigt, was von dem Orga-Team angenommen wurde!

  Dann ging es in die Abend- und Nachtstunden. Zunächst wurde das Grillgut fortgesetzt. Nachmittags gab es neben Torte und Kuchen vom Grill verschiedene Sorten Bratwürstchen und Nackensteak, abends dann eben Schwein vom Schwein sowie Pute mit Zubehör (Tzatziki, Kartoffelsalat, Brot etc.)

Einige versammelten sich zum Fußballgucken in einem gröeren Raum, die Mehrheit war das aber egal und draußen ging es los. Und Kai fing dann mit der Musik an. Es entwickelte sich eine geile Party. Zu Mickey Krause ("Schatzi,...", siehe oben, wir hatten das ja schon mal), die Atzen, die Ärzte, den Toten Hosen, deutsches Liedgut aus den 70er (wie "Anita" von einem gewissen C. C.), Rammstein, Hans Albers (absolut Kult "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins"), Jennifer Lopez (stehend für die Abteilung "Aktuell"), Nena etc. hatte Kai (nicht aus der Kiste, sondern aus Minden) die Party bis fast 03.00 Uhr fest im Griff. Und was kam in den Magen? Vermischtes, aus dem Sortiment Alkohol natürlich frisch gezapftes Bier, Kleiner Feigling und Dirty Harry, dem berüchtigten Lakritz-Kurzen. 

Die Nacht war kurz, aber warum auch nicht (Schlaf wird nicht nur in Ellerbek überbewertet), das Frühstück gut. Die meisten tranken Kaffee und aßen Brötchen mit Käse und Wurst, aber auch die ein oder Flasche Bier wurde im Frühstücksraum gesichtet, und die waren nicht leer oder noch ungeöffnet. Jedem eben das Seine!

Im Spiel unserer beiden Freundschaften (also Blau-Weiß HH und Dessau) hofften wir auf einen 11-Tore-Sieg der "Beavers" - nicht wirklich, und Michis Truppe (Sorry, Ilkas Truppe) gewann sogar gegen die schon für das Halbfinale qualifizierten Dessauer. Die Halbfinals konnten unterschiedlicher dann nicht sein. Während Lemgo gegen Dessau nicht den hauch einer Chance hatte (Maik und Co. führten schnell mit 7:0), waren die Störtis drauf und dran, die Berliner sozusagen rauszukegeln. Sie führten schon mit 2 Toren Mitte der 2. Halbzeit, mußten sich dann aber mit 10:11 in der Schlußphase noch geschlagen geben.

Im Finale standen sie sich dann wieder gegenüber. Dessau und Berlin - Auge um Auge, Zahn um Zahn - sie schenkten sich nichts. Dafür schenkten die Schiris den Dessauern drei Zeitstrafen, aber die Berliner konnten gerade in jenen Phasen nicht viel ausrichten. Wir unterstützten wiederum die Dessauer logischerweise und forderten nach dem gewonnen Finale der "Beavers", daß wir die Mannschaft sehen wollen, was sie blitzschnell dann machten. Aber klar, gratulierten wir auch den Füchsen zum 2. Platz - ist ja schließlich ein Turnier. Das Finale hatte ein hohes Niveau (O-Ton Martin Schwalb), für ein FC-Turnier war es schon ein Luxus-Niveau!

Dann folgte die Siegerehrung. Die Pokale wurden immer kleiner (oder auch andersherum eben größer). Youngster Tim holte  aus den Händen von Nun-HSV-Präsident Martin Schwalb unseren kleinen, süßen Pott. Und eine weitere Erkenntnis mit einem flunkernden Auge: Martin kann auch mal über 10, 15 Minuten ruhig da stehen und reden, ohne wild gestikulierend oder reklamierend mit den Händen und Armen zu fuchteln...

Der Abschluß-Satz dieses Berichts? Es kann nur einen geben (nein, nicht "Schatzi,..." usw.)

IN HAMBURG GIBT´S NUR EINE FRAU - ILKA SOLTAU!

 

Frank Wentzlawsky

 

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06.06.11: GWD - Hüttenberg (Nachbetrachtung)

Die Spielzeit 2010/2011 der 2. Handball-Bundesliga ist nun auch für GWD Geschichte. das Ziel des Wiederaufstiegs wurde nach der Liga (Platz 2) auch in der Relegation verpaßt.

Zwar keimte nach 25-28 Minuten nach überlegtem Beginn (eben kein Hurra-Stil zum Anfang) Hoffnung auf, als man mit 6 Toren führte, aber ein Ballverlust von Janis und ein weiterer Treffer ließen die Hüttenberger vor 500 mitgereisten Fans wieder auf 12:16 herankommen. Warum dann unsere Mannschaft dann nicht mal einen Versuch startete, Tor Nr. 17 zu erzielen, bleibt ihr Geheimnis. Die letzte Hoffnung schwand dann nach einem schnellen 18:12-Start und wieder darauffolgenden 2 TVH-Toren. Spätestens ab Minute 43 (3. Zeitstrafe und damit Ausschluß für Calle) mutierte diese Begegnung zum Freundschaftsspiel!

Ein Sören und ein Dalibor als gefährliche, agile Rückraumspezialisten reichen eben nicht aus. Steinert spielte eine anständige Saison (die Konstanz fehlte noch), Janis kam nach seiner Verletzung in der Rückrunde nicht wieder auf die Beine (bis dahin auch verbessert gegenüber dem Vorjahr), Marian wurde nicht eingesetzt gesern (womöglich angeschlagen) und Rene trainierte schon gar nicht mehr mit zwischen den Religationsspielen. Und ein Evars machte gestern eines seiner besseren Spiele in der Offensive, die große Schlagkraft hat er nach seinen schweren Schulterverletzungen eben nicht mehr, wofür er nichts kann.

Anders Persson hatte gestern einer seiner unglücklichen Tage im Kasten. Sein Pech war, daß er von einigen GWD-Fans seit dem 1. Pflichtspiel in Springe (Pokal) mit Mobbing zu kämpfen hatte. Madert ist noch nicht so weit für ein Spiel wie gestern, und Nils, das muß ich leider sagen, war der Verlierer der Saison. Er war bei vielen Spielen nicht heiß, wenn er die Chance bekam, so wie es ein junger Torwart sein muß und verlor dann sogar seinen Part als Nr. 2 und holte sich diese Position von Madert nicht zurück. 

Man kann nur hoffen, daß Hotti und seine Mannen im Verein zusammen mit den Sponsoren aus den Personalfehlentscheidungen des ersten Jahres Liga 2 gelernt haben. Svenn Erik im Tor kann man natürlich hinterhertrauern, abern Persson bewegt sich mindestens auf seinem sportlichen Niveau, und mit Jens Vortmann kommt sicher mehr Druck von dem andern Torwart. Vorausgesetzt, Persson verlängert. Sieht ja so schlecht nicht aus, aber das liebe Geld muß auch stimmen.

Und mit dem neuen Slowenen hat man hoffentlich einen shooter geholt, einen Mann für einfache Tore, einen Mann für Doder. Jetzt macht man erstmal ein bißchen Urlaub vom Handball oder auch ein bißchen mehr und im Juli ist man dann wieder heiß auf die Schefvert-Truppe, wetten?

Frank Wentzlawsky

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22.05.11: Wir waren in... Wilhelmshaven

Das letzte Punktspiel der Saison sollte noch mal etwas ganz besonderes sein, und fast wäre es auch was geworden - im doppelten Sinne. Das Extra an diesem Samstag war das vor dem Ligaspiel stattfindende Fanclub-Spiuel zwischen den Gastgebern der Jade Seals/Vikings gegen unsere Fanclub-Mannschaft. Und so machten sich als Spieler/in Vanessa, Andreas, Thomas, Karsten, Mario, Jörg, Torsten, Tim und meine Wenigkeit (als Torwart) schon recht früh auf den Weg in den Norden. Wir kamen sehr gut durch mit unseren 3 Fahrzeugen (einige Betreuer und Kinder waren mit an Bord) und erreichten um 12.37 Uhr die Nordfrost-Arena, die sozusagen im Sportzentrum von Wilhelmshaven liegt (u. a. Fußball-Stadion und Hallen-Schwimmbad). Den Ton machte aber an diesem Vormittag ein Flohmarkt, den einige von uns besuchten.

Um 13.45 Uhr ging es dann in die Halle zum Umziehen und zum Warmmachen, und um 14.30 Uhr wurde dieses Ereignis unter Fans angepfiffen. Bei Wilhelmshaven merkte man, daß sie eingespielter als wir waren, wir glichen das aber durch guten Einsatz und Konzentration aus. Mehrmals allerdings scheiterten wir im 1. Drittel der 3 x 20 Minuten am ausgezeichneten Torhüter. Trotzdem lagen wir nur 8:9 im Rückstand. Das 2. Drittel war eigentlich ähnlich, nur die Schiedsrichter bevorteilten in diesem Stadium schon die Jade Seals/Vikings, was aber nun nicht das große Thema war. Dadurch hatten wir relativ wenig Chancen, mitzuhalten und lagen mit 15:21 hinten. Wir gaben aber trotzdem nicht auf, aber die WHV-Fantruppe war alles in allem cleverer und gewann dann auch verdient mit 30:28.

Danach gab es eine tolle Geste. Man verwöhnte uns (und auch z. B. den inzwischen eingetroffenen Hotti) mit Becks, heißen Würstchen und leckeren Nudel- und Kartoffelsalalt. Das war schon fast diese Fahrt wert.

Inzwischen kamen auch die beiden Fan-Club-Busse aus Minden an der Halle an und man wartete geduldig auf die letzten 60 Minuten in dieser Liga.

Der WHV erwischte einen Traumstart, ihr Torhüter überragte zunächst alles, unsere Spieler waren sehr angespannt und nach 10 Minuten stand es 4:0 für den Tabellen-Zehnten. Ulf nahm eine Auszeit. Die fruchtete dann mit dem 1. Tor von Doder, und nach dem 5:1 für den WHV ging dann die grün-weiße Maschinerie an. Wie schon am Saisoanfang in Nordhorn holte man schnell auf und beherrschte das Spiel. Persson im Tor hielt genial, die Abwehr stand sicher und vorne war es vor allen Dingen Gylfi (also der Ex-Wilhelmshavener), der für Wirbel sorgte. Zur Halbzeit stand es 14:10, GWD machte sozusagen seine Hausaufgaben.

In der 2. Halbzeit hatte es die Schefvert-Truppe schwerer. Die schwachen Schiris (über die 60 Minuten gesehen) räumten hinten rigoros auf, deshalb konnten wir nicht mehr so diese Aggreessivität uns leisten, weil man dann in einigen Fällen zu schnell auf der Strafbank saß. Und trotzdem brachen Doder & Co. nicht ein, konnten sich allerdings auch nicht weiter absetzen. Das andere interessante Spiel aus unserer Sicht in Rostock war in der 2. Halbzeit durch viele Wisch- und Verletzungspausen in der Nordfrost-Arena minutenmäßig immer viel weiter, und als die Eintracht aus Hildesheim "endlich" in Rostock führte, war die Zeit des Hallensprechers gekommen. Doch relativ unfair präsentierte er genüßlich die Hildesheimer Führungen bis zur Gratulation zum Aufstieg, während unser Spiel noch voll im Gange war. Das kam bei fast keinem gut an (einschl. WHV-Fans). Immerhin wünschte er uns nach der Partie für die Relegations-Spiele alles Gute. Bei unserem Team war die Luft raus, aber der Ehrgeiz für die beiden Pluspunkte noch da und so siegte man gegen durchaus willensstarke Gastgeber mit 26:25.

Wir bedanken uns bei Jens und seinem Team für diesen gelungenen Samstag, wünschen Wilhelmshaven alles Gute. Sollten sie in die West-Gruppe in der 3. Liga kommen, was noch nicht entschieden ist, sehen wir sie mit GWD 2 wieder, ansonsten bekommen sie wohl die Derbys gegen Edewecht und Varel weiterhin in der Nord-Gruppe, und das wäre für sie ja auch super.

Bedanken möchte ich mich im Namen des GWD-Fanclubs "Grün-Weiß" bei der Mannschaft für die tolle Stimmung in der Halle nach dem Spiel und ihr packt das in der Relegation, und dann feiern wir in 2 Wochen, was Hildesheim dann schon hinter sich hat. Also: Vorteil und Tip an Euch alle, nehmt am Montag, den 6. Juni frei, wennihr es nicht sowieso schon habt!

Frank Wentzlawsky

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15.05.11: GWD -Potsdam (Nachbetrachtung)

Nach der Niederlage der Hildesheimer in Potsdam war man auf die Mannschaft auf Brandenburg gespannt, wie sie hier in Minden auftritt. Es war ja das Spitzenspiel des vorletzten Spieltage und so waren auch mit Brauer/Holm ein erfahrenes Schiri-Gespann am Start, und sie erledigten ihre Aufgabe ohne größeren Hindernisse.

Auf der Tribüne warteten leider nur 2.020 Fans auf den Anwurf um 18.00 Uhr. GWD hatte vernünftigerweise auf die Verabschiedung von Nils (der mal wieder als 2. TW im Kader stand) verzichtet. Unter den Zuschauern war die große Verandtschaft von Dalibors Frau aus Malmö erstmals in Deutschland und somit auch eben in der Kampa-Halle. Und nachdem Dalibor vor 2 Wochen seinen neuen großzügigen GWD-Vertrag unterschrieb, drückte er in diesem Spiel seinen Stempel auf. Aber das Spiel fing kurioserweise mit einer Teamstrafe für den VfL an, so daß sie in Unterzahl die ersten 2 Minuten absolvieren mußten. Und neben dem 1:0 durch Doder kam dann die kleine Evars-Show mit den GWD-Toren zwei bis vier. 

GWD agierte hinten wie vorne sehr couragiert und konzentrierte, und auch wenn die Potsdamer zwei wichtige Spieler fehlten, waren sie vorne viel zu hektisch in ihren Abschlüssen. Allerdings dadurch auch, weil GWD sehr agil, also beweglich  und dahinter Anders ein sicherer Rückhalt war. Und so kamen die Brandenburger nie gefährlich ran und zur Halbzeit war GWD sogar Tabellnführer, weil es in der Halle 39 unentschieden stand (was der WHV bekanntlich nicht halten konnte)) und die Schefvert-Truppe mit 4 Toren in Führung lag.

Ob zu diesem Zeitpunkt die im Fahrstuhl eingeschlossenen 2 Insassen was mitbekamen, wer weiß... Schnell gelang deren Rettung wohl nicht.

Anders als in den letzten Spielen kam GWD frisch und frech aus der Kabine. Gylfi mit 2 schnellen Toren gab die Richtung vor und GWD spielte sehr souverän trotz einiger Schwächen von Janis heute einen Stiefel herunter. Das Selbstvertrauen ist wieder da, der Teamgeist ging ja in der Saison nie verloren, das hörte man ja immer wieder von den Spielern z. B. im Fan-Treff raus. 

Am Ende wurde die Überraschungsmannschaft der Saison, der VfL Potsdam klar mit 31:24 besiegt und alles wartet nun auf das große Meisterschaftsfinale in Wilhelmshaven und Rostock (gg. Hildesheim). Und vielleicht fällt dann auch dem MT am Spieltag mehr ein als in ihrer gestrigen Ausgabe, der Bericht war leider sehr, sehr lustlos geschrieben.

Frank Wentzlawsky

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09.05.11: Wir waren in... Hamburg

Die Planungen für das diesjährige Final Four-Turnier in der Hansestadt begannen schon Anfang Mai 2010, weil mal wieder der Hafengeburtstag mit dem Top-Event des deutschen Handballs zusammentraf, und sowas recherchiert man ja als interessierter Besucher schon mal rechtzeitig im Interernet. Am Freitag morgen trafen sich jedenfalls 8 GWD-Fans, um mit dem Zug nach Hamburg zu düsen, und mit ca. 25 Minuten kamen wir im Hauptbahnhof gegen 12.20 Uhr mit einem ICE an. Von dort ging es in unser Stamm-Hotel in St. Georg. Nach kurzem Frischmache und Stärkung des Magens wurde zuerst die Umgebung des Hauptbahnhofes angepeilt. Über die Mönckebegstr. (Haupteinkaufsziel der Hamburger und ihren Touristen) ging es zum Kontorhausviertel mit dem Wahrzeichen Chilehaus. Ebenfalls gesichtet wurde das Restaurant "Slowman", vor einiger Zeit Star einer RTL-Doku um Köche und Servicekräfte, die ein neues Lokal aufmachen sollten unter Anleitung von Sternekoch Christian Rach mit dem Ziel, dort Fuß zu fassen.

Nach einiger Zeit ging es dann zum Hafengeburtstag. Es wuslete schon auf dem Elbwasser. Vor der Einlaufparade entschieden wir für eine Linien-Schiff-Fahrt zum "König-der-Löwen"-Theater und der Argentineinbrücke. Zurück an den Landungsbrücken sahen wir uns dann die Einlaufparade an. Einige Schiffe der Kreuzfahrtbranche aus den Häusern AIDA und TUI hatten schon längst festgemacht, aber es kamen natürlich noch jede Menge Wasserfahrzeuge mehr. Ob es nun Kriegsschiffe der Bundeswehr waren, Windjammer wie die russischen Riesen "Sedov" und "Kruzenstern" oder auch die "Sea Cloud" (eine Luxus-Kreuzfahrt-Segelyacht) und dann Boote wie vom Wasserschutz o. ä., es war wie immer faszinierend. Nach dieser Zeremonie guckte man sich dann eins dieser Schiffe an, nämlich die "Kruzenstern", 1912 in Kiel gebaut, und Kiel sollte ja noch in diesen Tagen eine gewichtige Rolle spielen.

Dann begab man sich auf Lichterfahrt auf einer anderen Linien-Fähre und die romantische Stimmung war perfekt. Und dann brandete sowas wie Jubel auf dem Freideck auf, als die Hildesheim-Demontage in Potsdam durchsickerte.Dann erlebte man auf der Meile den Geburtstag hautnah mit. Den Abschluß verbrachte man Z. B. bei einem Bierchen in einem Lokal in St. Georg.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück ging es dann mit unserer eingetroffenen 9. Person in die O2-World im Hamburger Stadtteil Stellingen. Bei den Fan-Ständen gab es schon mal einen Verlierer. Die SG Flensburg-Handewitt hatte in diesem Fall nichts zu bieten. Als man sich in die Halle setzte und auf das 1. Halbfinale wartete, gab es schon mal einen Wechsel bei dem "Einheizer". Doch der neue Mann am Mikrofon war so emotionslos wie eine tote Maus. Dazu verstand man auch herzlich wenig, wofür er aber nichts konnte.  Beeindruckend dann aber der Fan-Block "unserer" Grün-Weißen, nein, nicht aus Dankersen, sondern aus Göppingen. Und weil bei Jicha und Narcisse nicht soviel zusammenlief, konnte FAG auch lange gut mithalten. Glück hatten die Göppinger, daß der Anti-Spieler Lars Kaufmann nach einer klaren Tätlichkeit nach einer harten Attacke von Kubes (THW) von den Methes nicht den roten Karton sah. Das Spiel lebte sicher von der Spannung, und wenn mal die Süddeutschen in Führung gegangen wären (in der 2. Halbzeit gab es einige Möglichkeiten), wäre ein Überraschungs-Coup drin gewesen. So genügte Kiel mit einer Leistungs-Explosion in den letzten 12 Minuten gegen eine überforderte Petkovic-Truppe, um das Finale locker zu erreichen.

Dann kam der angeblich große Widersacher der Kieler, die Rhein-Neckar-Löwen (auch kleidungsmäßig sehr gut und damit einheitlich) gegen den großen Nord-Konkurrenten der Kieler, der SG Flensburg-Handewitt. Es war eine recht zähe Partie mit wenigen Höhepunkten und doch erstaunlichen dämlichen Süddeutschen aus dem Rhein-Neckar-Gebiet, wie mir ein Bundesliga-Schiedsrichter während der HH-Tage bestätigte. Natürlich war TW Rasmussen der überragende Rückhalt der Norddeutschen, aber die CL-Köln-Finalist machte auch immer wieder die gleichen Würfe und so klappte nicht der ganz große Wurf, wie auf den T-Shirts zu lesen war, sondern sie gingen baden. Flensburg erkämpfte sich das Finale.

Auf den Monitoren der Arena wurde mitgeteilt, daß das Spiel um Platz 3 am Sonntag entfällt. Mal ehrlich, das braucht auch kein Mensch.  Abends war man dann in einem "Block-House" gemütlich essen, dann ging es in unsere Stammkneipe in der Großen Freiheit, wo man draußen sitzt und das wahre Leben spielen sieht, da braucht man dann kein Theater. Und fast hätte mich nach dem Aufstehen auch kein geringerer als "Olivia" Oliver "Jones" umgenietet. Und am Ende des Tages ging es wieder auf ein Absacker nach St. Georg, ein richtig liebgewonnenes Lokal.

Am Sonntag hatte man noch ausreichend Zeit, statt in der Halle das Duell der Verlierer zu sehen (was ja eben nicht ausgespielt wurde), einen Rundgang an der Außenalster zu machen und das herrliche Wetter zu genießen. Dann freute man sich auf das Derby-Finale Flensburg - Kiel. Vor dem Spiel wunderte sich doch ein Schiri-Teil unserer nächsten Ansetzung gegen Potsdam, wie Hildesheim doch in Liga 2 einzubrechen droht. Wir haben natürlich weiterhin nichts dagegen!Wie schon gegen Göppingen brauchte Kiel nur einige Zwischenspurts einzulegen, um das Ding sicher nach Hause zu schaukeln. Flensburg war kein ebenbürtiger Gegner und war mit dem 24:30 noch gut bedient. Einige "Vollpfosten" der Flensburger Ultras meinten, Christian Zeitz zu beleidigen, ber "Zeitzi" antwortete mit der Höchststrafe, denn er haute die Mannschaft von der dänischen Grenze einige schöne und harte Bälle ins Flensburger "Fischernetz". Direkt nach Spielende verzichtete man auf die Siegerehrung, man machte sich noch mal zum Hafengeburtstag an die Nähe der Landungsbrücken und schaute noch mal dem Treiben auf der Elbe zu. 

Dann ging es langsam wieder nach Hause. Auf dem Bahnsteig quatschte man noch mit den beiden Halbfinal-Schiedsrichter bzw. mit einem von ihm, Herrn Damian, bevor man dann gegen 22.00 Uhr wieder in Minden eintraf. Und nun freut man sich auf die letzten GWD-Spiele mit den (hoffentlich) Happy-End des Wiederaufstieges!

Frank Wentzlawsky

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01.05.11: GWD - TUSEM Essen (Nachbetrachtung)

Nach dem Heimsieg gegen die Füchse II vom Mittwoch wurde ja von unserem Trainer Ulf ein verstärktes Abwehrtraining in der heimischen Presse angekündigt. Und so wurde es auch am "Tag der Arbeit" heute für die Abwehr ein arbeitsreiches Unterfangen gegen unseren Angstgegner aus dem Ruhrgebiet. Von fast 2.000 Zuschauern verbreitete ein bestens aufgelegter Schwede namens Carl Johan sowie einem anderen Schweden, unserem Torhüter Anders Persson, aber "nur" den TUSEM-Angreifern Angst und Schrecken. Gnadenlos räumten sie in die 1. Halbzeit alles beiseite, wobei "Calle" auch manchesmal Glück hatte, denn er kam nur mit einer Gelben Karte davon, andere Aktionen waren schon mehr über die Grenze des Erlaubten, doch die indisponierten Schiedsrichter hatten ohne hin an diesem sonnigen Spät-Nachmittag ihre eigene Regelauslegung! Ziehen und zu Boden reißen wie gegen Doder in der 2. Halbzeit waren ohne Strafe erlaubt, Essen bekam dadurch sogar den Ball, während wesentlich einfachere Sachen abgepiffen und zum Teil mit Zeitstrafen "dekoriert".

In der 1. Halbzeit ließ sich GWD davon aber nicht beeindrucken, sie spielten ihr Spiel souverän herunter und konnten aus einer superstarken Deckung die Angriffe vortragen. Daß auch die TUSEM-Abwehrreihe ihre Aufgabe beherrschte und unsere Spieler auch mal nicht das Tor trafen, konnte man leicht verschmerzen. So ging es bei einer 6-Tore-Führung zufrieden zum Pausen-Bier in den Fan-Treff.  Aber so sollte es nicht weitergehen. Essen erwischte einige Lücken in unserer Abwehr, was nicht weiter schlimm gewesen wäre, wenn unser Team bei den eigenen Angriffen doch konfus wirkte und sich das Heft aus der Hand nehmen ließ. Natürlich war auch der Gäste-Torwart Kulhanek mit guten Paraden sowie Felix Handschke und Top-Torschütze Gerlich immer wieder mit gefährlichen Würfen zur Stelle, doch schlich sich auch der Schlendrian ein. Anders als in zuvor stattfindenden Spielen wie Dessau oder gegen Emsdetten fing sich unser Team wieder und hielt erfreulicherweise dagegen. Und so nahm das Ende des Spiels den aus unsere Sicht logischen Ausgang und es wurde ein 23:20-Sieg gegen den TUSEM.

Im Fan-Treff konnten wir spät, aber nicht zu spät dann Aljoscha und Carl Johan begrüßen. Und es waren starke Auftritte der beiden. "Calle" glänzte mit sehr gutem Deutsch und ausführlichen Antworten. Und unser inoffizieller Kapitän und "Wortführer" mußte natürlich zahlreiche Fragen von den Fans beantworten. Und 3 Sachen waren für mich am bemerkenswertesten: 1. Er ließ keinen Zweifel daran, daß ein Aufsteiger GWD sein wird (auch über die Relegation). 2.) Er stärkte Ulf den Rücken. Der beste Trainer, den er bis jetzt hatte (und da waren bisher u. a. Velimir Petkovic und Martin Schwalb darunter). Er fördert z. B. die Jugendspieler ganz erheblich, wie es andere Trainer eben nicht tun. Nur, man muß auch Geduld haben, da einige Spieler eben noch nicht soweit sind. 3.) Er stärkte auch Anders Persson den Rücken. An ihm werden wir noch viel Freude haben, er geht noch von einer Steigerung wie z. B. bei Doder und Andersson (also den anderen Schweden) aus. Sie müssen sich eben als Nicht-Deutsche hier einleben und sie müssen auch Sicherheit verspüren, und das ist nicht immer so einfach und der eine braucht eben etwas länger als der andere.

Ein (kleines) Ziel haben wir nun erreicht. Den Relegationsplatz kann uns keiner mehr nehmen, das andere, große Ziel des Wiederaufstiegs soll dann wenn nicht noch in der Punkterunde frühestens am 05. Juni folgen!

Frank Wentzlawsky

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28.04.11: GWD - Füchse II (Nachbetrachtung)

Nach dem tollen Auswärtssieg in Lübeck wartete nun schon der nächste Gegner auf unser Team. Es war irgendwie klar, daß die Hauptstädter mit ihrer Zweit-Vertretung den VVK sicherlich nicht unbedingt ankurbelten, dazu beigetragen hat auch etwas die Partie gegen Emsdetten vor 12 Tagen. Obwohl es dann abends eigentlich bestes Handball-Wetter war (nicht zu warm und nicht zu kühl), begrüßte man 1.600 GWD-Fans in der Kampa-Halle. Bis auf einige personelle Angelegenheiten (was ist mit Helmdach oder kann Doder spielen?) wurde im Vorfeld bei der klaren Ausgangslage auf dem Papier über die Höhe des Sieges diskutiert. Spannend war vor dem Spiel auch, wieviel Prozent unser Team gegen den Absteiger geben würde. Eher neutralen Personen wie Schiedsrichter-Beobachter haben dazu ihre ganz eigene Meinung, wie ich gestern vernehmen durfte. Der "Aufpasser" für die Schiris Dauben/Rohmer war ein bis zum Jahre 2010 etablierter BL-Referee, der schon einige Male in der Kampa-Halle in seiner neuen Funktion zu Gast war, und dieser Mann ist der Meinung, daß unser Team doch erheblich mehr kann und die Einstellungssache nicht immer bei 100 % liegen kann. Geht es dann nicht nach Plan (wie gegen Hildesheim oder Emsdetten), ist es im Laufe der Partie schon zu spät, um den Schalter umlegen zu können.

Gestern sind sicherlich 2 Faktoren vielen Zuschauern und Fans aufgefallen: 1.) Beide Teams versuchten, möglichst ohne besonderen Körpereinsatz zu agieren, um Verletzungen z. B. zu vermeiden und vielleicht sogar wie in einem harmlosen Freundschaftsspiel ohne Strafen auszukommen. Das gelang nicht ganz, obwohl Dauben/Rohmer sehr großzügig in einigen Situationen umgingen. Man konnte zwar die Abwehrreihen sehen, aber das war es dann auch schon. Kein guter Tag für die hilflosen Torhüter, die nun auch nicht mit Glanzparaden aufwarten konnten außer Persson gelegentlich in der 2. Halbzeit.

Und doch war diese Nachholspiel des 27. Spieltages für 2 "grün-weiße" Akteure sehr wichtig. Nach ihren Verletzungen konnte Rene Bach Madsen und Christoph Steinert mit schönen Abschlüssen ihre Selbstbewußtseinpotenzial deutlich steigern, und das ist ja auch eine positive Seite dieses Spieles.  Für die restlichen Punktspiele und der daruaffolgenden, wahrscheinlichen Reelgation nicht schlecht, und dann muß eben auch ein schwächerer Gegner wie Berlin gestern dafür hinhalten!

  Gegen TuSEM Essen am "Tag der Arbeit" am Sonntag muß wohl eine klare Steigerung als gestern her, aber man sollte schon nach dem Debakel vom Hinspiel (27:37) mit dieser Motivation der Wiedergutmachung auflaufen, ohne übermotiviert zu sein.

Im Fan-Treff war dann u. a. Rene zu Besuch. Der Däne signalisierte, gerne in Minden bleiben zu wollen (auch in Liga 2 notfalls), und damit wäre er ja nicht der einzige, ganz im Gegenteil. Das ist im übrigen ein tolles und unglaubliches Phänomen, daß die Spieler alle hier bleiben wollen, auch wenn man nicht aufsteigen sollte. Ganz gleich, ob der Verein damit einverstanden ist oder nicht, zeigt diese Sache, daß der Stellenwert in Minden mit GWD für die Spieler unheimlich hoch ist. Es zählt nicht nur das Geld, sondern auch das optimale Umfeld. Das ist auch eine der Stärken unseren Vereins und damit unterscheiden wir uns deutlich vom Nachbarn am Wiehen! Es muß eben auch menschlich passen.

Frank Wentzlawsky

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16.04.11: GWD - TV Emsdetten

Nach der schwachen 2. Halbzeit in der Anhalt-Arena in Dessau war Wundenlecken angesagt und man konnte der Presse entnehmen, daß nun gegen den TV Emsdetten man auf Wiedergutmachung aus war und 110 Prozent lt. Trainer Ulf Schefvert geben wollte. Und so war man gespannt zur Halle gefahren, nachdem man den Vormittag bei Sonne genossen hat und sich dann auf das vor der Saison vermeintliche Spitzenspiel gefreut hat.

Diese "110 Prozent" gaben die Dankerser durchaus. Allerdings nur ca. 20 Minuten, also ähnlich wie in Dessau. Vorne lief zwar noch nicht alles rund (einige technische Fehler), aber das wurde ausgeglichen durch eine überragende Abwehrarbeit mit einem glänzend aufgelegten Anders Persson. Und so kamen die Gäste aus dem Münsterland erst nach ca. 12 Minuten zu Feldtreffer Nr. 1 in der von den nicht immer souveränen Schiedsrichtern Schulze/Tönnies, die gerade in der Anfangshase, die sicher am intensivsten des ganzen Spiels war, doch einige harte Fouls von GWD und Emsdetten mit  fragwürdigen Gelben  Karten statt Zeitstrafen ahndeten. Trotz einer sicheren 7:3-Führung kam allerdings keine rechte Ruhe rein in das Angriffsspiel. Auf TVE-Seite steigerte sich mit der Zeit ihr Torhüter Gudmundsson, allerdings hatte dies bis zur Halbzeit noch nicht allzu grpße Auswirkungen, und trotz eines vergebenen Siebenmeters von Bartsch führte man verdient mit 14:12, und das 15:12 sollte kurz nach der Halbzeit folgen. Doch dann war es aus mit der Herrlichkeit. Man kann jetzt nicht behaupten wie eine Presse-Schlagzeile heute, daß GWD kopflos gespielt hat. Das hätte nämlich u. a. zur Folge gehabt, daß man keine Siebenmeter herausholt. Die gewinnt man bekanntlich nicht im Lotto, sondern dafür muß man schon eine gewisse Angriffstechnik haben. Man kann dann unserem Trainer Ulf  sicher nicht den Vorwurf machen, daß diese Strafwürfe zur "Straf"-Würfen für GWD wurden, denn nacheinander scheiterten neben dem erwähnten Bartsch auch Aljoscha, Marian und Dalibor. Dazu wurden auch einige 1005%ige Torchancen liegengelassen, die gute Leistung von Gudmundsson mal abgesehen. Auf der Gegenseite verhinderte Anders mehrmals einen Rückstand. Bei der 23:21-Führung und eigenem Angriff hatte man das Gefühl, die Mannschaft kämpft sich ins Spiel zurück, aber leider was gedacht. Marian kam nicht mehr durch, Janis erwischte eher einen schwarzen Freitag, Steinert und Madsen sind nach ihren zeitaufreibenden Verletzungen noch lange nicht wieder soweit (wobei Steinert aber als junges Juwel eine gute Saison bisher gespielt hat)  und bei Dalibor hat man so den Eindruck, als würde er die Saison mit dem geringsten Arbeitsaufwand zu Ende spielen, um dann in einem runderneuerten Team in der nächsten Saison neu anzugreifen.

Es ist natürlich einerseits legitim, daß nach so einem Spiel z. B. im Fan-Treff die Trainerfrage von dem ein oder anderen gestellt wird, ist aber andererseits auch schade. Auch wenn "Hätte, Wenn und Aber" auch im Handball nicht zählen, wäre wohl alles oder vieles eitel Sonnenschein, wenn nur 4 Siebenmeter mehr verwandelt worden wären. So hängen bei manchen Fan einige Zentimeter von der sportlichen Leitung ab. Zur Erinnerung: Hätte Malik damals in der Campushalle Flensburg den Fuß nicht richtig positioniert, wäre man abgestiegen. Aus heutiger Sicht wäre es besser gewesen, denn dann hätten wir schon 2009 einen Schnitt gemacht und würden nicht 2 Jahre hinterherhinken.

Frank Wentzlawsky

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    10.04.11: Wir waren in... Dessau-Roßlau

Nach der Heim-Niederlage gegen Eintracht Hildesheim erwarteten uns bei 5 Begegnungen 4 Auswärtsspiele. Spiele, die uns zeigen mußten, wohin der Weg geht. Und nachdem einschl. dem Sieg gegen Varel in der Kampa-Halle es bis Auswärtsspiel Nr. 3 blendend lief, kam gestern die große Ernüchterung.

Und dabei fing der Tag so gut an bzw. auch schon der Vortag, wo man einige Hauptdarsteller von gestern Sonne tanken sah in der Innenstadt, teils übrigens mit Kinderwagen in Vereinsfarben. Dann kam eben der Sonntag. Gut gelaunt stiegen ca. 40 Leute in den von Werner gefahrenen Kelder-Bus, und "mein" Porta-Möbel unterstützte die Fahrt. Nach der Begrüßung von "Chefsteward" Wolfgang F. setzte ich die Mitglieder unseres Fan-Busses in Kenntnis, daß das Ergebnis der Wahl zur Umwandlung unserer Gemeinschaft zu einer "e.V." eine andere Sprache aussagte, sprich, es bleibt alles beim alten. Wir kamen gut durch das gesperrte Teil der A 2 in Hannover, d. h. ein reibungsloser kurzer Umweg über die A 7 führte uns wieder auf die andere Autobahn. Bei weiterhin herrlichem Wetter machten wir Pause auf der Raststätte "Zweidorfer Holz", es wurde Baguette in die leckere Erbsensuppe getunkt und dann genossen. Dann fuhren wir über Magdeburg und Zerbst ohne Pause bis Dessau durch, und unsere Spezies vom befreundeten einheimischen Fan-Club lotste uns die letzten Meter bis zur 2-größten Halle des Bundeslandes, die Anhalt-Arena, eine freundliche, helle Rundbogenhalle.

Die einen aßen den Kuchen und tranken Kaffee (gesponsert von Erich und Herbert/Danke!) und andere zelebrierten diese Freundschaft weit vor dem Spiel mit Maik und Co. von den "Beavers". Und so gab es neben Barre auch Ur-Köstritzer.

Auch das Spiel gab uns gute Laune die ersten 20 Minuten. GWD hatte den DRHV gut im Griff, die Manndeckung gegen Doder fruchtete nicht, wenn Joschi, Janis und Marian und die anderen die Freiheiten (5 gegen 5) gut ausnutzten und Anders im Tor überzeugte. Aber nach und nach merkten die biederen Gastgeber, daß sich GWD heute nur einen "Anzug" leisten konnte und die anderen wie Steinert, Klesniks und Madsen zu ungefährlich waren. Auch in der Abwehr harmonierten Carl Johan und Evars mit ihren anderen Mitspielern immer weniger, und so war Dessau-Roßlau zur Pause wieder gut dran (12:14).

Wer gedacht hätte, GWD würde nach der Pause wieder das Kommando übernehmen, sah sich getäuscht. Im Tor wurde Andreas Sprecher fast unüberwindbar (abgesehen von einigen Pfosten- und Lattentreffern war es eine phänomenale Leistung) und vorne wurde es sozusagen eine One-Man-Show namens Rudow. Nun ist GWD wenigstens der Pflicht nachgekommen, um jeden Zentimeter zu kämpfen, eigentlich war es schon zu spät, sie bekamen kurz vor Schluß nochmal die Kurve, aber ein Stopschild kurz dahinter machten die Minuspunkte leider perfekt. In Unterzahl wurden sie förmlich ausgespielt, Persson war machtlos und vorne wurde ein weiterer Siebener mit viel Pech verballert. Kein Vorwurf an Bartsch, der angetreten war. Aber durch solche Situationen müssen auch die jungen Spieler irgendwann durch. Schade war, daß man es trotz der permanenten Manndeckung gegen Dalibor nicht mal mit Sören versuchte.

Nach dem Spiel traf man sich noch mal mit den "Beavers"-Fans, dann ging hinaus in die Nacht mit einem Zwischenhalt auf der Raststätte Helmstedt. Und hier konnten wir uns dann gemeinsamen trösten, denn Fans der Düsseldorfer DEG-Metro-Stars mußten ebenfalle eine 1-Tore-Niederlage wegstecken, in der Verlängerung des 4. Halbfinales in de Eishockey-Play-Offs.

Wenn man nun mal die Stimmung in unserem Forum betrachtet, ist die grün-weiße GWD-Welt zusammengebrochen. Trotz der riesigen Enttäuschung (auch bei mir) muß man aber doch auch nicht Trübsal blasen und muß weiter nach vorne blicken. Plötzlich werden Mannschaften wie Hüttenberg und Ludwigshafen oder Hamm bei allem Respekt stark geredet, aber das ist eben bei vielen diese negative Grundhaltung, die einige Fans in Minden so eindrucksvoll ausmacht. Man kann nur hoffen, daß sich unser Team sich davon nicht beeindrucken läßt und weiterhin alle Möglichkeiten (wahrscheinlich ja nur Relegation, aber immerhin) zum Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga wahrnimmt.

 

Frank Wentzlawsky

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20.03.11: GWD - Varel (Nachbetrachtung)

4 Wochen mußte der gemeine GWD-BL-Handball-Fan warten, um mal wieder unsere "Grün-Weißen" hautnah zu erleben - Heimspiel Nr. übrigens nach der Hildesheim-Klatsche. Und nach dem tollen Tag (wettermäßig) pilgerten dann auch gute 2.200 Zuschauer in die Kampa-Halle. Und die begann wie in den letzten Tagen viele Sportveranstaltungen: Mit einer Schweigeminute für das gute Gewissen zugunsten der vom Leid geplagten Japaner nach Erdbeben und Tsunami.

Das Spiel war dann alles andere als stürmisch. In einem echten Langeweile-Klassiker, was überhaupt kein Vorwurf an das Schefvert-Team sein soll, gelang GWD ein lockerer, überlegener Sieg gegen überforderte Zweitliga-Handballer aus dem Friesland. Trotz des 2:2-Zwischenstandes kam Varel schon nach nach wenigen Minuten für eine Überraschung nie in Frage. Zur Halbzeit stand es 19:8, ohne große Gegenwehr und mit einer konzentrierten Leistung.

Auch bedingt durch viele Wechsel in der 2. Halbzeit konnte der Gast aus dem Norden relativ gut mithalten, auch, weil ihr Torhüter Buschmann mit einigen sehenswerten Paraden glänzte. Trotzdem war es so, daß Varel nie gefährlich werden konnte, weil Südmeier und Co. den Tor-Abstand bei 10 Stück hielt. Und so plätscherte die Partie vor sich hin und endete friedlich 32:22.

Das interessanteste gab es dann wohl im Fan-Treff. Janis erörterte seine Position und zeigte sich mit der Entwicklung ebenso zufrieden wie Ulf später. Das kommt heraus, wenn man auch viel miteinander spricht und etwaige Meinungsverschiedenheiten und Mißverständnisse unter Männern klärt. Für viele war der Torwart-Wechsel von Nils zum Keeper Nr. 2, Konstantin, ein interessantes Thema. Nun, für Ulf ganz normal, Madert jetzt spielen zu lassen, weil Nils eben den Verein verläßt und so eben mehr Konstantin fördert. Für Ulf eben das normalste der Welt. Heute durfte aber Madert nur bei einem Siebenmeter ran. Unser Schwede wollte Persson auch in der Deckung bei der Umstellung in der 2. Halbzeit ausprobieren und lernen lassen, wie man sich verhält, wenn die Abwehr doch große Löcher aufweist. Nach einer guten 1. Halbzeit konnte Anders aber dann doch nicht die ganz große Show abziehen. Nicht nur bei ihm war ja die Luft etwas raus und für die jungen Spieler wie Jannik (der auch im Fan-Treff war) nicht ganz einfach, "kalt" in das Spiel zu kommen.

Zu guter letzt begrüßten wir einen ehemaligen Publikumsliebling im Fan-Treff. Malik Besirevic gab sich die Ehre und fühlte sich puderlwohl bei uns und erzählte am Mikrofon, was er so in der Zwischenzeit getrieben hat und was er zur Zeit macht, nämlich ein Handballprojekt für das Ratsgymnasium. Und da hat er auch Ulf kennengelernt und er hat gleich erkannt: "Der Trainer kann was!".

Was dieser Pflichtsieg für das nächste Auswärtsspiel in Schwerin wert ist, wird sich zeigen. Aber GWD ist weiterhin der Eintracht im Nacken und wird sie auch in der Sport- und Kongreßhalle mit einem Auswärtssieg unter Druck halten.

Frank Wentzlawsky

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04.03.11: Wir waren in... Magdeburg

So, nach längerer Zeit gibt es mal wieder einen Bericht zu einer Auswärtsfahrt. Gut gelaunt trafen sich ca. 50 Leute zur Abfahrt des GWD-Fan-Busses am Helmut-Meisolle-Jugendheim, um auch in dieser Saison wieder in die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt zu fahren. Schön zu sehen, daß in der Zwischenzeit auch wieder einige neue Leute sich zu GWD und dem Bus des Fan-Clubs bekennen. Wenn man freitag nachmittags losfährt und über eine vielbefahrene Autobahn wie die A 2 düst, dann weiß man ja nie, was einem erwartet. Und so konnte wegen einem Unfall diese Autobahn eben nicht durchgehend befahren werden und es folgte als "Extra" eine kleine Stadtrundfahrt durch Braunschweig. Vorbeigekommen ist man u. a. an der "Volkswagen-Arena" (von außen genauso häßlich anzuschauen wie die Werksgebäude in Wolfsburg) und am Hauptbahnhof. Dann ging es wieder auf die A 2 und trotz des Umweges kamen wir klar vor Spielbeginn in Magdeburg an. Im Bus hatten wir uns gut vorbereitet mit einem Video (mitgebracht von Ralf S.) aus dem Jahre 1996. Im dortigen November spielten wir in der Hermann-Gieseler-Halle und brachten dem SCM eine der höchsten Niederlagen in der Hermann-Gieseler-Halle bei (32:23). Erinnerungen an Stephane Stoecklin, Tommy Farkas, Andreas Bock, Christa Hannawald, um nur einige zu nennen, kamen wieder zurück, aber auch an Fans, die zum Teil leider nicht mehr leben wie Helmut Meisolle oder Mannir Richter und auch viel zu früh gestorben sind. 

Echte Fan-Kultur zeichnet sich dadurch aus, daß man sich mit befreundeten Fans mal trifft, und Magdeburg ist so ein Ort. Da kommt dann nicht nur Arlett aus dem benachbarten Schönebeck vorbeit, sondern auch Maik und Co. aus Dessau. Wunderschön und der erfreuliche Gegensatz zu dem ein oder anderen überflüssigen Schmähruf gegen den Gastgeberverein.

Im Kampf um die Nord-Krone der 2. Liga durfte sich GWD in Magdeburg ja nichts negatives erlauben. In Bestbestzung konnte man wegen dem zeitgleichen Spiel von GWD II im rheinischen Wermelskirchen nicht ganz auflaufen. Etwas überraschend stand aus unserer Sicht doch aber Konstantin Madert statt Nils Dresrüsse als weiterer Torhüter neben Anders im Kader. Natürlich war es den meisten Leuten aus dem Bauchgefühl klar, daß irgendwas im Training vorgefallen sein mußte. Klar hat sich sicherlich auch Konstantin durch starke Leistungen in der Regionalliga diesen Platz verdient, aber man tauscht nicht einfach so einen Torhüter, schon gar nicht bei GWD.

Die ersten 5 Minuten bekam ich Angst (daß habe ich auch einem Schiedsrichter nach Spielschluß "gestanden"), denn nach zwei härteren Attacken schon gleich eine Zeitstrafe zu geben statt Gelb, ist durchaus ungewöhnlich. Und so standen wir nach noch nicht einmal 5 1/2 Minuten in doppelter Unterzahl mit dem Rücken zur Wand, was der SCM in der altehrwürdigen Hermann-Gieseler-Halle zu nutzen vermochte. Vor allen Dingen Philipp Weber begann brandgefährlich. Zunächst bei 6 gegen 6 nutzte er unsere noch nicht wache Abwehr, da hatte Persson kaum Chancen, zu halten und bei doppelter Unterzahl kamen die Würfe der Gastgeber einfach zu sicher. Trotzdem reagierte Ulf und brachte nach 10 Minuten Konstantin Madert und bis auf 2 Siebenmeter durfte er auch drinbleiben. Und "Kosta" (wie ihn z. B. Aljoscha nennt) hatte eine Bombeneinstand und brachte GWD auf Kurs. Reichlich schnell wurde ausgeglichen (von 4:7 auf 7:7) und der grün-weiße Express war jetzt auf Touren. Variables Spiel, ein sehr gut aufgelegter Doder, der "Arbeiter" Hunady und Vollstrecker Helmdach waren es dann, die GWD mit 14:10 davon ziehen ließen. Sicherlich ließen unsere Jungs die Zügel ab und zu wieder schleifen, aber nur soviel, wie notwendig war. Dann schalteten sie bei Gefahr wieder einen Gang hoch. Halbzeit 18:16.

Die 2. Halbzeit wollten wir zu einer Art Vorentscheidung nutzen. Angetrieben von Gylfi und immer wieder dem Augenspiel von Doder mit seinen Pässen auf seine Leute erhöhten wir wieder, diesmal auf 5 Tore. Einige unglückliche Aktionen von Steinert, der evtl. übermotiviert war, wobei Quenstedt im Gastgeber-Tor dieses Duell gewann durch gute Paraden ließ die Prokop-Truppe wieder rankommen. Nach 47 Minuten führte GWD nur noch mit 24:23, aber keine Panik, Ulfs Truppe übernahm wieder die Herrschaft auf dem Feld und setzte zum Schlußspurt an. Und so kam es zu einem ungefährdeten Sieg und dem damit vielleicht besten Saison-Auswärtsspiel, und für mich persönlich endlich seit ca. 2 Jahren mal wieder einen Auswärtssieg, vielleicht ist es auch schon länger her. Und so feierten wir Fans mit der Mannschaft auf Tribüne und Spielfeld freudig-erregt diese 2 Punkte. Und mit den Dessauern wurde an ihrem "Mannschaftsbulli" das Barre-Bräu der "Beavers" getrunken, nämlich Köthener Pilsener. Danke, Leute, für Eure tolle Unterstützung in der Hermann-Gieseler-Halle. Am 10.04. freue ich mich auf ein Wiedersehen in der Anhalt-Arena zu Dessau.

Als ich am Samstag in die Firma kam (natürlich bestens gelaunt), traute ich meinem Hörorgan nicht richtig. Ein Arbeitskollege meinte doch tatsächlich, daß sich GWD nicht mit Ruhm bekleckert hat. Ausgerechnet jemand, der bisher auch knappe Siege wie in Altenholz und Edewecht nicht unbedingt als ungenügend empfunden ha, macht solche Sprüche. Natürlich wissen auch die Spieler wie mitgereiste Fans, daß es noch was zu verbessern gibt und 29 Tore auch zuviel sein können. Aber auch in diser nicht ganz einfachen Situation nach dem Hildesheim-Trauma muß man dem Team anerkennen, daß sie sich in Magdeburg nicht hat abschütteln hat lassen und ziemlich souverän zu dem nächsten Auswärtssieg kam. So wie man es sich vielleicht vor der Saison vorgestellt hatte. Aber ausruhen ist natürlich nicht. Aber so ist einem nicht Bange, auch wenn demnächst Kaliber wie Schwerin, Dessau und Bad Schwartau auf einem warten.

Frank Wentzlawsky

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18.02.11: GWD - Eintracht Hildesheim (Nachbetrachtung)

Das Spitzenspiel in Minden stand an und man freute sich seit Tagen drauf, wenn sie die derzeit besten Liga-Teams sozusagen die Klinge kreuzten. Es ging aber auch um 2 sehr wichtige Punkte sowie einer Standortbestimmung unseres Teams, was gleich das MT als "Festtagsstimmung" hochpushte, in meinen Augen völlig überflüssig. Aber gut...

Nach der guten Zahl von 2.700 Zuschauern gegen Nordhorn-Lingen wurde diesmal mit einer 3 vor dem Punkt gerechnet, und man wurde nicht enttäuscht. Dazu trug auch eine überraschend hohe Gäste-Schar der Eintracht bei. Sowas kannte ich neben dem Fußball höchstens von diversen Eishockey-Spielen. Unsere große Fan-Gruppe erwies sich allerdings schon in den Anfangsminuten meistens als Flop. Von großer Begeisterung auf den Rängen der GWD-Anhänger spürte man herzlich wenig, so daß man leider sagen muß: Lieber 2.500 Zuschauer und echte Handball-Stimmung als das Armutszeugnis von gestern.

Ja, vor dem Spiel wurde in Block A eine Transparent ausgerollt, wo drauf stand "www-Minden-wehrt-sich". Die Klage gegen Open-Air-Veranstaltungen au dem Marktplatz und Co. war der große Aufmacher in der regionalen Presse. Eigentlich hatte man auch gedacht, daß sich GWD zur Wehr setzen würde nach einer gelungenen Anfangsphase der Niedersachsen. Schnell wurde auch ein 3:6-Rückstand aufgeholt und Minden glich zum 7:7, 8:8 und 9:9 aus und man wartete auf die erste Führung gegen Hildesheim in dieser Saison, denn im Hinspiel konnte man diese Momente schon nicht genießen. Es gab einige Lichtblicke und einige Führungsmöglichkeiten in den ersten 30 Minuten, aber Unkonzentriertheiten (technische Fehler) führten dazu, daß Hildesheim immer wieder in Führung gehen konnte. Eine Manndeckung gegen Dalibor brachte nur vorüberliegenden Erfolg, wweil Janis 3 blitzsaubere Tore erzielte. Hinten aber wardie Abwehr offen wie ein Scheunentor. Eine Däne nmaens Quist sowie Brecher Michael Jahns hatten immer wieder leichtes Spiel und ließen Anders im Tor recht alt aussehen, wobei der Schwede durchaus Schlimmeres verhinderte, aber an die überragende Leistung des Ex-Kielers und Ex-Nettelstedters Dennis Klockmann kam er nicht heran. Trotzdem stand es zur Halbzeit nur 13:15 und im Handball ist das naturgemäß noch nichts entscheidendes. Man hoffte auf eine Signalwirkung und mehr Engeagement vielleicht auf Dalibor oder eben einer Auswechslung des schwedischen WM-Stars, der bei seiner Manndeckung den "Stehgeiger" spielte. Ich will Dalibor hier überhaupt nicht verdammen, weil er schon viel wichtiges für GWD geleistet hat, aber das war schwach. Hier hätte Ulf genau reagieren müssen, auch ein Schorse im Abwehrzentrum hätte nochmal was bewirkt.

Immerhin wurde der TW bei uns gewechselt, aber Nils bekam nun überhaupt keine Schnitte, so daß folglich wieder Anders ins Tor durfte, der aber sich nicht steigern konnte und so daß das Debakel hautnah mitverfolgte, logisch, und die Bälle reihenweise aus dem Tornetz herausholen mußte. Man kann über die Kondition von der Mannschaft nichts sagen (die hat Ulf im Gegensatz zu Ratka fest bei seiner Mannschaft im Griff) und auch nachdem unser Ex jahrelang die Nachwuchsarbeit bei GWD ins Abseits geführt hat, traut sich unser Schwede auch mal zu, dann Sören reinzunehmen, der dann wenigstens persönlich zum GWD-Gewinner wurde, während die Etablierten wenig bis nichts inbekamen. Und dennoch: Bis 12 Minuten vor Schluß hatte man doch irgendwie noch Hoffnung, daß die Mannschaft das Ruder herumreißen konnte, aber es ist ein GWD-Phänomen, daß wiederum auch eine Mannshaft mit neuen Spielern einfach keine Einstellung zum Spiel fand und sich regelrecht vorführen ließ. Klar, daß Hildesheim dann ein Superspiel hinlegte und die hundertfachen Eintracht-Fans die Stimmung in der Kampa-Halle übernahmen.

Was aus heutiger Sicht hoffnungsfroh stimmen könnte, daß dieses Schockerlebnis für den weiteren Verlauf der Saison Wirkung im positiven Sinne zeigt. Wir wissen alle, daß sie es können (haben es auch gut genug bewiesen, ohne die Aussetzer in Emsdetten und Essen zu vergessen) und Ulf sich sicherlich einiges vorzuwerfen hat, aber auch weiterhin der richtige Trainer für diese Mannschaft ist.

Am Rande: Wenn ich in der Presse lese, daß Stephan Just nach dem Spiel in der Kabine war, um zu trösten, so habe ich nicht zum ersten Mal den Eindruck: Im Herzen ist er Mindener, aber Nettelstedt spielt nun mal in Liga 1. Ansonsten verbindet ihn herzlich wenig mit dem Nachbarn.

Aus Fan-Sicht ist  es nun wichtig, nicht von einem Extrem ist andere zu fallen (wenn man im Forum guckt, gibt es genug Beispiele). Ich werde jedenfalls weiterhin diesem Trainer und dieser Mannschaft die Treue halten und sie auch weiterhin unterstützen.

Frank Wentzlawsky 

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06.02.11: GWD - HSG Nordhorn-Lingen (Nachbetrachtung)

Diese Nachbetrachtung oder auch die Geschichte des Spiels beginnt bereits Ende Januar, genauer gesagt am 28. des genannten Monats. Ein Turnier namens E-Neukauf-Cup stand auf der Tagesordnung, unserer "Grün-weißen" bekleckerten sich nicht gerade mit Ruhm und gingen u. a. im Spiel um Platz 3 gegen den Bergischen HC klassisch unter. Sicherlich keine optimale Werbung, aber das hatten unsere Spieler ja praktisch schon in der Hinrunde in nahezu jedem Spiel gemacht. Die Presse versuchte eine kleine Hetz-Kampagne ("GWD vergrault Zuschauer") und wollte damit wohl irgendwie mit einem Turniertag die positive Entwicklung bei GWD in Frage stellen. Die Spieler indes gingen damit gelungener um. Ihnen war es relativ egal, letztlich ist ja auch der Wiederaufstieg das Ziel.

Und dann kam der Tag des 1. Meisterschaftsspieles im Jahre 2011. Und so ein Tag beginnt für mich oft schon sehr früh. Um 17.00 Uhr war bekanntlich Anwurf, aber um 14.00 Uhr war ich schon in der Halle und bei vollem Licht und totaler Ruhe wurden Matten hinter dem Tor verlegt. Später sollte die Halle 2.800 Zuschauer und Fans (davon einige aus der Grafschaft) füllen und damit war das "vergrault werden" in herrlicher Art und Weise widerlegt worden.

Normalerweise gewinnt GWD die Spiele in der Offensive. Heute hatten aber beide Parts (Offensive und Defensive) großen Anteil am ungefährdeten Sieg. Nordhorn versuchte von Anfang an, das Tempo von GWD mitzugehen, zunächst mit Erfolg, denn nach 9 Minuten stand es ausgeglichen und verdient 4:4. Doch 9 Minuten sind eben nicht 30 oder 60 Minuten. Grund für die Überlegenheit war auch, daß unser WM-Stern Dalibor Doder sicherlich von Schweden platt war, aber was macht man nicht alles für GWD. Seine berühmt-berüchtigten Hüftübungen durch die Abwehr zeigte er zwar nicht, doch er war sehr spielfreudig und motiviert, daß sah vor der WM bei den Spielen im Dezember nicht immer so aus. Ja, und hinten, da wuchs die GWD-Abwehr über sich hinaus. Obwohl Buhrmester im HSG-Kasten auch durchaus eine gute Leistung zeigte, gewann Anders das TW-Duell klar und wird immer stärker. Nur mit den Siebenmeter haben es unsere Torhüter diese Saison nicht so, obwohl ja eigentlich Anders bei 1-gegen-1-Situationen sehr stark ist, aber eben nur aus dem Spiel heraus, was ja auch nicht ganz unwichtig ist. Und einen Hünen wie ihn sollte man nicht von außen mit einem Heber veräppeln - sieht für den Werfer durchaus peinlich aus, wenn Anders den Ball ohne große Mühe fischt.

Was heute auch positiv auffiel. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Alle Spieler waren sehr konzentriert bei der Sache, keiner überragte diesmal und wenn man dann in der 2. Halbzeit einen Gang zurückschaltet, ohne in Gefahr zu geraten, spricht das wieder für die gute Kondition in der 1. Halbzeit aus dem Training. Auch wenn die vermeintlich stärksten Gegner Hildesheim (nächstes Heimspiel) und Emsdetten noch in die Kampa-Halle kommen, sollte sich das individuell beste Team, und das ist nunmal GWD Minden, relativ problemlos durchsetzen.

Entspannt wurde es dann wieder mal im Fan-Treff. Dalibor und Anders waren exzellent gut drauf und gerade Doder ist nicht nur ein begnadeter Handballer, sondern auch ein Spaßmacher, wie er im Buche steht.

Nun geht es in den hohen Norden nach Altenholz. Will man aufsteigen, sollte man die Partie natürlich ernst nehmen, aber es sollte kein Stolperstein sein. Wir vom Fan-Club sind wie immer wieder vor Ort!

Frank Wentzlawsky

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26.12.10: Nachbetrachtung GWD - Rostock

Nach Ulfs Worten sollte es kein normales Spiel zum 2. Weihnachtsfeiertag sein, aber andererseits kennen viele Akteure, die schon länger für GWD oder zumindest in den deutschen oberen Ligen spielen, diese Feiertagsbegegnungen und können sich dort einstellen, um Leistung und Konzentration nach dem Lebkuchen und der Gans (oder was auch immer) mitzubringen.

2.200 Zuschauer wurde während des Spiels durchgesagt, die sich also Weihnachten in die Kampa-Halle aufmachten. Wenn man so auf die Tribünen schaute, hatte man den Eindruck, es wären doch mehr Fans da und außerdem hat die sicher unbefriedigte Parkplatzsituation wegen dem Schnee einige abgehalten, zu kommen. Immerhin hatten wir mal ein echtes Heimspiel, denn aus Rostock waren wahrscheinlich auch wegen dem Wetter erst gar keine Gäste-Fans mitgekommen. Dafür zu Gast war Dirk Beuchler, Ex-TuSler und auf Heimaturlaub, denn Schwerin hat das Jahr 2010 handballmäßig bereits abgehakt. Vor dem Spiel ließ er sich mit einem Kumpel es bei uns im Fan-Treff gut gehen.

Das Spiel selber war schnell gelaufen. Nach nur 5 Minuten hieß es 5:1, die Empor-Kömmlinge von der Ostsee verwerteten nur einen Siebenmeter, ansonsten stand die Abwehr saustark und dahinter Anders Persson. Vorne traf man nach Belieben. Doder wieder mit starken Szenen im 1-gegen-1-Spiel, Calle am Kreis aufmerksam, dazu Hunady und die Außen mit viel Konzentration, und vorne wartete Rostock auf das 1. Feldtor, das kam nach 9:27 Minuten. Ein Thormann und ein Ladig (der seinem Alter/36 wohl langsam Tribut zollen muß) waren doch sehr gut aufgehoben, einzig Bruna und Göde am Kreis zeigten ein bißchen was von Gefährlichkeit, aber unsere Abwehr... siehe oben.

So stand es bereits nach 15 Minuten 14:4 und damit war die Sache eben schon gegessen. Durch Unkonzentriertheiten kam Rostock auf 7:14 heran, aber dann zog GWD in einer geschlossenen Mannschaftsleistung wieder davon. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit war das zwischenzeitliche Debakel für die Funk-Truppe perfekt - 20:8. Ulf wechselt aus, die sog. zweite Garde kam teilweise mit Gerrit (beide Siebenmeter sicher wieder verwandelt) und Jannik. Der Spielfluß ging etwas flöten, Janis durfte es beim Trainer wieder ausbaden, und so stand es 20:8.

GWD ging in Unterzahl in die 2. Halbzeit, gewann aber die noch ausstehenden 1:58 Minuten mit 1:0 und auch eine Unterzahl weiter wenige Minuten später überstand man recht gut. Über 23:11 und 25:15 ging es weiter, bis GWD das Spiel zwar nicht einstellte, aber doch nicht mehr so ernst nahm. Doder war in Gedanken wohl schon bei der WM in Schweden im Januar, die Abwehr lud zu Geschenken ein (eben passend zu Weihnachten) und da wollte auch Anders Persson kein Spielverderber sein. Er hatte durch eine überzeugende Leistung in der 1. Halbzeit seinen nicht kleinen Anteil am ungefährdeten Sieg, aber nach 40 Minuten machte ernur noch wenig Anstalten, sich im Tor zu bewegen. Letztlich kam Rostock noch auf 5 Tore heran, kam aber natürlich für einen Sieg nicht infrage. Bester Spieler in der Schlußphase auf GWD-Seite war eindeutig Marian Hunady, der noch einige schöne Szenen hatte und dafür mit Applaus belohnt wurde. Madsen fiel auf seiner Rückraum-Position etwas ab, möglicherweise machte der Trainings-Rückstand durch seine Augenverletzung ihn etwas zu schaffen, obwohl die Mannschaft ja am Heiligabend sowieso frei hatte und am Mittwoch freiwilliges Training angesetzt war.

Aber egal: GWD bleibt ganz klar aus heutiger Sicht auf Kurs, in Edewecht muß nun noch mal nachgelegt werden, bevor die Spieler ins neue Jahr rutschen dürfen, Ausnahme Doder wie schon erwähnt, der dann in Schweden für Schweden was ganz großes erreichen will und dann als Weltmeister am 6. Februar 2011 in den Fan-Treff kommen will! VIEL GLÜCK UND ERFOLG, DALIBOR!  

Frank Wentzlawsky

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19.12.10: Nachbetrachtung GWD - WHV

Eigentlich sollten an diesem Wochenende alle 3 klassenhöchsten GWD-Mannschaften (Senioren und Jugend) im Einsatz  sein und hier auch Erwähnung finden. Der Witterung fielen aber die Spiele von GWD II und der GWD-A-Jugend zum Opfer und werden irgendwann nachgeholt.

Nach dem Spiel in Hildesheim mit der knappen Niederlage ging man in das heutige Spiel gegen Wilhelmshaven mit der Maxime, möglichst irgendwie die Punkte zu holen, genauso dann wie dann Weihnachten gegen Rostock und kurz danach in Edewecht. Grund ist die Verletzung von Christoph Steinert und die Schmerzen im Fuß von Aljoscha Schmidt. Bei aller Bitterkeit über den langen Ausfall von "Steini" kann man aber auch nicht damit rechnen, daß man total verletzungsfrei durch die Saison kommt. Das ist reine Utopie. Deswegen war die Denkweise des Vereins schon überraschend. Schließlich hat man einen großen Kader.

Vor dem Spiel besuchten uns einige WHV-Fans im Fan-Treff. Sie waren ganz angetan über diese Einrichtung und man machte sich gemeinsam auf das Spiel warm. Jens, Eddy, Jan und viel andere hatten wir zuletzt beim Mindener Fan-Turnier im Juni gesehen und deswegen kannte man sich gut. 

Man merkte schon in den ersten Minuten, daß es den Schiedsrichtern darauf ankam, Hektik ins Spiel zu bringen statt erst mal gucken, wie sich so ein Spiel entwickelt. Ihre Linie war fatal und besonders GWD hatte darunter zu leiden. Trotz einer guten Anfangsphase mit einigen guten Paraden von Persson und dem Freischwimmen von Hunady (einige sehenswerte Treffer am Anfang) sowie Hauptmotivator Gylfi (ehemals  Jadebusener) konnte sich das Schefvert-Team nicht richtig absetzen. Zwischen 1 und 4 Toren war unsere Führung. Persson hielt weiter ganz ordentlich, aber dann gab es meistens als "Belohnung" für den WHV Siebenmeter. Auf die ungerechte Linie fiel auch Carl Johan rein. Die Schiris hatten ihn ganz besonders auf dem Kieker und so war ach 2 frühen Zeitstrafen für den Schweden das Spiel nach 24 Minuten beendet. Hier hätte vielleicht schon ein Wechsel zu Auerswald mehr bewegen können und Carl Johan entlasten. Immerhin: GWD ließ sich trotz Unterzahl die Butter nicht vom Brot nehmen und Gylfi, Madsen, aber auch Hunady und Bartsch mit sicher verwandelten Strafwürfen ließen GWD zur Halbzeit mit 3 Toren vorn liegen (16:13).

Die 2. Halbzeit war dann nichts für schwache Nerven. Anders im Tor hatte kein Glück mehr, die Schiris warfen einen nach dem anderen, was "Grün-Weiß" war, raus, der ein oder andere Wilhelmshavener ließ sich einfach zu simpel auf den Boden fallen, aber Aniol/Dr. Boeken ließen sie, warum auch immer, gewähren. Und so standen plötzlich eine ganze Zeit lang 4 Dankerser gegen 6 WHVer gegenüber. Aber Gylfi und Helmdach trafen in doppelter Unterzahl. Die Halle tobte, die Fans standen aufopferungsvoll hinter unserer Mannschaft. Durch die Verletzung am Auge von Madsen fiel ein weiterer Spieler aus. Und obwohl Dresrüsse bei 1-gegen-1-Situationen hervorragend parierte, ging der WHV mit 25:24 nach 45 Minuten in Führung. Ihr Torhüter Dannigkeit steigerte sich auch. Doder stand heute leider neben sich, aber bei Manndeckung war er zu passiv, er beschäftigte nicht seinen Kontrahenten.

Aber dann kam die Schlußetappe, also die letzten 15 Minuten, wo unsere Mannschaft förmlich explodierte und die Klasse zeigt, die sich eigentlich besitzt. Und sie nahm die Leidenschaft an, das Spiel gewinnen zu wollen. Da konnten selbst die Schiedsrichter nicht gegen anstinken. Warum allerdings Klesniks in der 2. Halbzeit den Vorzug vor Hunday bekommen hat, bleibt das Geheimnis des Trainers. Jeder sieht, und es kein Vorwurf und verständlich, daß Evars nach seinen schweren Schulterverletzungen einfach zu ungefährlich beim Abschluß ist. Hunady ist da klar besser, auch wenn es manchmal wie in Hildesheim sehr umständlich bei ihm aussieht. WIe auch immer: Auf Gylfi war Verlaß, auf Bartsch seine Siebenmeter weiterhin auch, Hunady und ja, auch Klesniks trafen und hinten hielt Persson die letzten 10 Minuten weitgehend die Bude sauber (u. a. 2 gehaltene Strafwürfe und damit insgesamt 4/einer ging drüber davon), so daß GWD auch Wilhelmshaven letztendlich in Schach hielt. Mit 34:29 wurde gegn Wilhelmshaven, aber auch gegen die Schiedsrichter gewonnen, daß muß man so klar sagen.

Eine vorweihnachtliche Überraschung hielten wir unsere Freunde im Fan-Treff bereit. Svenn Erik besuchteuns und sprach im besten Deutsch über sein Handball-Leben in Norwegen und über das Spiel. Er hängt noch an GWD. "In Deutschland gibt es nur einen Verein - GWD". Diese Worte sagen alles. Für ihn ist eine Rückkehr sicher nicht ausgeschlossen.

Frank Wentzlawsky

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15.12.10: Wir waren in... Hildesheim

Während andere auf dem Weg nach Hause waren, quälte man sicher gestern gegen 16.00 Uhr über die Weserbrücke inklusive Baustelle, um auf die Vorfreude zum Spiel gegen Hildesheim zum Abfahrtspunkt am Helmut-Meisolle-Jugendheim zu gelangen. Bei Abfahrt des Busses, gefahren von Jens Klocke, fanden sich für einen Mittwoch stolze 50 Leute und mehr im Kelder-Bus zusammen, indem es auch für diese relativ kurze Fahrt neben Getränken auch Frikadellen und Schnitzel wieder gab. Wie gesagt, so weit ist Hildesheim nicht entfernt, deswegen fuhren wir die ca. 2 Stunden ohne Pause durch, obwohl man manchmal Zweifel hatte, ob wir wieder glimpflich nach Hause kommen würden, wenn man sich so die Straßen angesehen hatte. Aber die Hinfahrt sollte wie die Rückfahrt problemfrei laufen, so erreichten wir gegen 18.50 Uhr die Sparkassen-Arena und "Boß" Wolfgang holte die Karten.

Die Halle in Hildesheim zeichnet sich dadurch aus, daß sie die einzelnen Blöcke nicht nach Buchstaben oder Nummern versehen haben, sondern nach Sponsoren. Eine recht gute Idee, wie ich finde, zur Nachahmung in Minden durchaus empfohlen. Zum Spitzenspiel waren auch Spitzen-Schiedsrichter geladen, und zwar Geipel/Helbig.

Das Spiel begann nicht gut für uns. Die Eintracht ging 1:0 in Führung, Aljoscha hatte zweimal den Ausgleich in den Händen. Einmal war wohl der Winkel zu spitz, kein Problem für den Ex-Kieler Torwart Dennis Klockmann. Dann gab es einen Siebenmeter. Der Wurf von Joschi war nicht schlecht und auch plaziert, aber Klockmann parierte glänzend. Ich hab mich vor dem Spiel gefragt, ob es die richtige Entscheidung war, unseren Linksaußen trotz seiner Fußverletzung spielen zu lassen. Hut ab, daß er sich für GWD und das Team so engagiert, aber hoffentlich ist es nicht falscher Ehrgeiz. Gestern hat man äußerlich keine Einschränkung gesehen. Zum Spiel zurück: Es war eine Begegnung vom Ergebnis her zwar wieder mit einem Fehlstart (1:4-Rückstand), doch es wurde von uns und dem Gastgeber mit großer Leidenschaft geführt. Unsere Abwehr ging recht rustikal in der Abwehr zur Sache. Da brachte nicht nur einige Zeitstrafen ein, sondern auch, daß merkte man, Respekt beim Oberbeck-Klub. Dazu erwischte Anders Martin Persson wieder einen Sahnetag in den ersten 30 Minuten. Dafür fehlte bei uns im Angriff etwas die Durchschlagskraft. Hunady war diesmal nicht so effektiv wie am Anfang der Saison und hatte doch größere Probleme, ins Spiel zu kommen. Steinert war etwas forscher, fand aber auch zu wenig Akzente. Und doch spielte GWD gut. Lange Angriffe, wenn auch zu brav, weil zu weit weg von der Abwehr. Und deswegen war man am Kreis zu ungefährlich, doch Doder, Madsen, Helmdach, Schmidt, Gylfason und Bartsch bei seinen gut geworfenen 7-m-Würfen ließen uns hoffen. Trotz der vielen numerischen Überlegenheiten setzte sich Hildesheim nicht ab, was auch ein Verdienst von unserem Team war.

Die 2. Halbzeit war torreicher, weil nun auch GWD offensiver bei ihren Angriffen wurden. Dadurch bekamen beide Torhüter zunächst nichts zu fassen. Mitte der 2. Halbzeit machte Ulf das, was viele gute Trainer auszeichnet. Er gönnte unserem Schweden im Tor eine eine ca. fünfminütige Pause. Durch 4-Minuten-Unterzahl konnte sich Hildesheim mit 4 Toren absetzen (26:22) und die man hatte da wenig Hoffnung auf die Wende. Aber die kritische Phase wurde zur Moral-Phase. GWD kämpfte, die Hildesheimer fanden zeitweise kein Mittel (Jahns biß sich immer wieder fest) und der Ex-Magdeburger war es auch, der dann in Persson beim Strafwurf seinen Meister fand. Leider konnte GWD die Aufholjagd nicht mit einem oder 2 Punkten krönen, so daß die Eintracht weiter wie GWD ihre weiße Heimweste behält, allerdings nicht so souverän auftritt wie GWD in den bisherigen Heimspielen (Edewecht am Anfang der Saison mal abgesehen).

Natürlich gab es auf der Rückfahrt unterschiedliche Meinungen über GWD. Die einen sahen eine starke Leistung, andere haben den Aufstieg nach dieser Niederlage offenbar schon abgeschrieben. Vielleicht sieht man es einen Tag später aber realistischer. GWD kann immer noch aus eigener Kraft Platz 1 festigen und hat im Gegensatz zu Bad Schwartau, Rostock und Hildesheim die bessere Ausgangsposition, wenn man sich den Rückrunden-Spielplan anguckt.

Frank Wentzlawsky

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21.11.10: Nachbetrachtung GWD - Schwartau

Nachdem letzte Woche ENDLICH der von einigen Leuten herbeigesehnte Dämpfer in Emsdetten kam und einige andere Leute im GWD-Fan-Club-Forum meinten, nach nur einem schlechten Spiel, was es ohne Zweifel war, GWD die Chance zum Wiederaufstieg absprachen (wieviel Spiele haben diese Leute in der Saison von GWD gesehen?), kam nun das punktgleiche Team aus der Marmeladenstadt Bad Schwartau. Ein Schlüsselspiel sollte es mal wieder nach den Spielen gegen Magdeburg II, Schwerin und Dessau in der Kampa-Halle werden. Bisher war man mit dieser Taktik gut gefahren im Vorfeld der Begegnungen, und auch gestern lief vieles wieder im Plan.

Zuvor hatte sich unser Pressewart Andreas Winter was schönes ausgedacht. Zu unserem Stand zunächst im Eingangsbereich hatte man neben der Möglichkeit zur Eintragung mehrerer in den kommenden Wochen anstehenden Auswärtsfahrten und der Weihnachtsfeier die Möglichkeit, daß zu probieren, was auf den Trikots der Schwartauer angepriesen wird. Corny-Müsliriegel, natürlich probiermäßig gratis. Und so war der Stand gut belagert, der nach dem Spiel dann vor dem Nordfoyer aufgebaut wurde.

Zum Spiel: GWD baute gleich wieder Druck auf und ging schnell über ein 1:1 mit 4:1 in Front. Das verkraftete ein Gäste-Spieler wohl nicht. Die Nr. 15, Hinrichsen, wurde früh ausgepfiffen, was ja an sich keine Provokation unbedingt darstellt. Er war nicht der 1. Spieler, der sich sowas hier über sich ergehen lassen mußte und wird sicherlich auch nicht der letzte sein. Doch er ging wenig professionell damit um. Er versuchte gerade in der Anfangsphase, sich mit uns. den Zuschauern anzulegen, was in grober Unsportlichkeit teilweise ausartete, was seine Hand- und Fingersprache aussagte. Die beiden Schiris Eggert/Szuka hatten nicht den Mut, ihn mit einer roten Karte rauszuwerfen und damit etwas die Emotionen herauszunehmen. Wie auch immer: GWD dominierte die erste Hälfte ziemlich sicher, auch wenn einige Konter die guten Gäste-TWs Mahncke und Panzer entschärfen konnte. Stand unsere Abwehr nicht immer sattelfest, war doch Persson meistens ein guter "Abfangjäger". Vorne nutzen unsere Spieler die Linie der beiden recht farblosen Schiris aus Dormagen aus, um in den Kreis einzudringen und auf Siebenmeter aus zu sein. So blieb man vielleicht auch mal mehrere Minuten ohne Feldtor, aber dafür können wir ja nichts, wenn man dann unfair gestoppt wird und es Siebenmeter gibt, die Joschi und Doder allesamt verwandelten, meistens mit der selben Masche rechts am Torhüter vorbei. Trotzdem merkte man den Schwartauern an, daß sie nicht ohne Selbstbewußtsein nach Minden kamen und sie wirkten nie ungefährlich, so daß bei Halbzeit mit 13:17 aus ihrer Sicht in Reichweite waren.

Die 2. Halbzeit sollte ein anderes Gesicht zeigen. Durch 2 frühe Zeitstrafen gegen Andersson und Hunady wirkte unser Angriff recht ideenlos. Doder glänzte zwar durch gute Anspiele, doch so mancher schneller Paß war zu ungenau für seine Mitspieler und in Unterzahl wußte der Angriff nicht so recht, was man gegen die nun härter zupackenden Nordlichter tun sollte. Nach 40 Minuten wurde es knapp, 20:18 und Angriff Bad Schwartau gegen eine Deckung, die einfach zu harmlos agierte gegen die Knorr-Truppe. Doch Persson parierte den Angriff in Klasse-Manier. War es in der 1. Halbzeit Joschi, der außen Außen Akzente setzen konnte, kam nun die letzten 20 Minute der große Auftritt von Rene Bach Madsen. Am Freitag hatte ich ihn in der Innenstadt getroffen und nach einem kurzen Plausch war mir klar, heute kann gegen die Marmeladenstädter nichts schiefgehen. Der Däne übernahm Verantwortung und schenkte dem starken Panzer und später auch Mahncke ein Treffer nach dem anderen ein. Saustark, ebenso die Anspiele auf ihn von Doder, der vorher mehrfach an Panzer gescheitert war. Ohne unbedingt zu glänzen, war aber Schwartau mehr oder weniger chancenlos. Sie profitierten von einigen seltsamen Schiedsrichter-Entscheidungen, andererseits konnte sich Persson mit 2 gehaltenen Strafwürfen in Szene setzen. Und "unser Freund" Hinrichsen konnte es auch nicht lassen. 5 Minuten vor Schluß kassierte eine Zeitstrafe wegen Foulspiels, die 2.700 Zuschauer (die Schwartauer Fans nehmen wir mal raus) begleiteten ihn stimmungsvoll auf die Bank, was er wieder mit abfälligen Gesten beantwortete. Eine weitere Zeitstrafe (also 4 Minuten am Stück) war die Konsequenz. Bevor jetzt also 3 Auswärtsspiele am Stück kommen, ist GWD wieder von den Punkten her alleiniger Tabellenführer und führt die Liga dominant an, denn Steigerungspotenzial ist ja noch da.

Der bayerische Abend war natürlich stimmungsmäßig ein Selbstläufer, die "WürzBuam" setzten noch einen drauf und die grün-weiße Anhängerschar feierte begeistert bis in den Sonntag hinein. Und Ulf eröffnete mit seiner Frau Anita die Tanzfläche vor der Bühne bei Stimmung-Hits wie "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins"!

So ging ein Abend von Bad Schwartau über Minden nach Würzburg, wo die Band herkam, zu Ende.

Frank Wentzlawsky

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10.11.: GWD - DRHV 06 (Nachbetrachtung)

Nach 2,5 Wochen punktspielfreier Pause war die Sehnsucht nach Dalibor, Aljoscha und Co. Zwischendurch begeisterten unsere Mannschaften allerdings in der 3. Liga sowie die A-Jugend in ihrr Regionalliga und marschierten wie unsere "Erste" mit Siegen en masse. Am gestrigen Dienstag zeigte sich mal wieder nich nur auf dem Spielfeld, daß GWD auf dem richtigen Weg ist. 2.100 Zuschauer pilgerten in die Heimspielstätte an der Hahler Straße. Auch bedingt durch eine (mal wieder toll organisierte) Aktion, aber daß gehört heutzutage dazu. Für uns vom Fan-Club war es ein kleiner "Feiertag", denn mit dem DRHV kamen auch einige Freunde der "Beavers" mit nach Minden, und so gab es vor dem Anpfiff ein herzliches Hallo.

Im Team mußte GWD nur auf den "Soldaten" Sören Südmeier verzichten, der hoffentlich in seiner Kaserne in Nienburg-Langendamm wenigstens den Live-Ticker eingeschaltet hatte. In der Woche nach dem sicheren Sieg in Berlin wurde ja Kondition getankt, noch und nöcher. Ich bin mir fast sicher, die Spieler kennen jeden Quadratmeter des Mindener Glacis und jeden Zentimeter im Mindener Weserstadion. Auch gegen Dessau hatte man den Respekt des Gegners aus Sachsen-Anhalt war sich intern vor dem Spiel sicher, daß man die "Beavers" "mit 10 Toren weghaut". Der Mann kennt nunmal seine Pappenheimer und hält große Stücke auf sein Team.

Und so bekamen unsere armen Gäste kaum Luft zum Verschnaufen. Lediglich zum 3:3 hielten sie noch mit, aber GWD drückte von Anfang aufs Tempo und so konnten sich die Akteure von Trainer-Fuchs Peter Pysall kaum über ihre Tore freuen, wenige Sekunden später zappelte der Ball schon wieder in ihrem Tornetz. Zwei Spieler drückten in der 1. Halbzeit den "Grün-Weißen" ihren Stempel auf. Einmal im Tor Anders Persson, der nun in Minden auch sportlich angekommen sein dürfte und dann natürlich, der Handball nicht nur spielt, sondern zelebriert. Dalibor Doder (auch ohne hartes Konditionstraining) sprühte nur so voller Elan und vernaschte eins ums andere Mal die gegenerische Abwehr. Selbst in Manndeckung war er nicht zu stoppen. Bezeichnend war, daß er nur einmal in der 1. Halbzeit gestoppt werden konnte - auf Kosten einer Strafe durch 7-m-Wurf. Viele Einzelaktionen lieferte er ab, aber auch das Spiel ist durch seine Mitspieler auf ihn hervorragend zugeschnitten und sp profitiert auch im Mannschaftsspiel. Zur Pause hieß es aus Dessauer-Roßlauer Sicht uneinholbar 9:19. 

Und man muß fast sagen: Schade, daß die Pause dazwischen war. GWD legte einige Gänge zurück und führte dennoch kurz vor Schluß mit 35:20. Immer wieder ließen Kabinettstückchen das Spiel trotz deutlicher Führung nicht langweilig werden. Kleine Schludrigkeiten am Schluß nutzten die Gäste zu einer kleinen Resultatsverbesserung. Ein 35:24-Sieg, der auch in dieser Höhe nie gefährdet war.

Toll ging es dann auch im Fan-Treff weiter. Zum 21. Jahrestag der Wiedervereinigung gabs mit einer Ur-Köstritzer, Skat-Spielen aus der Hochburg Altenberg und Dresdner Christsollen ostdeutsche Spezialitäten und von uns natürlich für sie heimisches Barre-Bräu und Frikadellen von der "Kotelett-Schmiede". Außerdem verlasen sie zu dem Ereignis einen launigen Text, der gut ankam bei uns. Der Fan-Treff platzte auch durch eine kleine Geburtstagsfeier von unserem Mitglied Georg Dembski aus allen Nähten. Ja, und dann kamen drei Sieger. Mit Evars Klesniks ein Akteur, der wieder auf dem besten Wege ist, kerngesund zu werden. Im Angriff braucht er noch ein bißchen, um an Gefährlichkeit zu gewinnen, in der Abwehr ist ohnehin wieder eine Bank. Und Jannik Oevermann und Gerrit Bartsch gaben sich zwei Jugendspieler die Ehre, die auch am Dienstag unter den Torschützen zu finden waren und die auch einiges zu erzählen hatten. Mit GWD I und GWD II sind sie seit Wochen ungeschlagen (siehe oben), die beiden Trainer Aaron und Ulf haben einen sehr großen Anteil.

Schon am Samstag geht es beim TV Emsdetten weiter. Trotz der Verpflichtung von Sigfus Sigurdson kann sich unser Team in der Emshalle nur selber schlagen. Die Mannschaft strotzt vor Selbstbewußtsein und nicht nur sportlich, sonden auch menschlich ein großer Sympathieträger im Mühlenkreis.

Frank Wentzlawsky

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17.10.10.: Nachbetrachtung GWD - Post Schwerin

Nach dem zwar knappen, aber letztlich ungefährdeten Sieg in Varel (deren Aufholjagd kam zum Glück zu spät) war bei GWD weiterhin alles im Lot und man konnte recht gelassen zum nächsten Spiel gegen die Postler aus Schwerin gucken. Das Ziel Wiederaufstieg ist jedenfalls auf einem guten Weg, zunächst aus ergebnistechnischer Sicht, die Leistungen auf dem Parkett waren anfangs noch nicht so rund. Ob es aber gut läuft oder schlecht, sagt uns auch immer wieder mal ein Blick ins Nettelstedter Fan-Forum. Wenn man dort nicht zu meckern über uns hat oder keine Schadenfreude zeigen kann (aus obigem Grund), ist die Welt in Minden in Ordnung. Gilt umgekehrt aber genauso.

Vor dem Spiel wurde der Gegner zurecht ernst genommen, verbunden mit dem nötigen Respekt. Für Dirk Beuchler war seine Truppe natürlich krasser Außenseiter, aber logischerweise will man dann meistens doch mehr, so auch der gute Dirk, dessen Erinnerungen nach so manchem Kreisderby vor mehr als 10 Jahren mit dem Besuch danach im "Erics Diner" in der Simeonstraße im Gedächtnis geblieben sind. Auch bei Dirk Beuchler, wie ich vor dem Spiel feststellen durfte.

Vor einem Spiel gibt es desöfteren bei dem ein oder anderen Spieler kleine Wehwehchen. Beim guten Rene war die Patellasehne ein Thema, während Anders gestern beim Basketball-Training umknickte, was aber seinen Einsatz wie bei Rene nicht gefährdete.

Außenseiter versuchen in der Regel immer, die Partie soweit wie möglich ausgeglichen zu gestalten, sich auszutoben und sich somit eine gehörige Portion Respekt zu verschaffen. So auch die "Postboten" aus der Landeshauptstadt aus Meckleburg-Vorpommern. Mal führte GWD, mal die Beuchler-Truppe, es ging hin und her, und trotzdem irgendwie ein Spiel ohne Pfiff. Die Fans auf den Tribünen haben es erstaunlich ruhig mit angesehen, Emotionen waren auf dem Feld und auf den Plätzen nicht auszumachen. Nach ca. 15 Minuten aber dann übernahmen Doder, Schmidt und Co. raketenartig das Geschehen, und um die Hoffnungen der Gäste auf einen Auswärts-Coup war es geschehen. Rene mit alter Stärke, Marian (Glückwunsch zum Vater werden) mit Übersicht und Entschlossenheit, dann Christoph mit seiner Torgefährlichkeit und Dalibor, um nur einige zu nennen, der kleine Flitzer mit dem hammerharten Wurf. Das war der Unterschied vorne. Und hinten steigerte sich unsere Abwehr. Schmidt, Madsen und Gylfason und Klesniks waren es u. a., die die Außenspieler der Schweriner zu Statisten degradierte. Und was auf das Tor kam, parierte der erneut starke Anders. Und ein großer TW, wie es unser Schwede nunmal ist, hat auch Vorteile: Mit Trickwürfen über den Torwart kann es nur schief gehen. Entweder man fängt den Ball locker (oder wehr ihn ab) oder er geht gleich über den Kasten. Für das gute Torverhältnis und der fast uneinholbare HZ-Stand von 18:10 war auch ein Verdienst von Persson. Nach einer Auszeit unseres Trainers Ulf war noch 8 Sekunden Zeit, diesen 18. Treffer zu erzielen, bei Unterzahl wohlgemerkt. Doch dies war ein Fall für Steinert und zack, war der Ball drin. Ein Schweriner wußte sich erfolglos nur mit einem Foul zu behelfen und bekam als Quittung von den insgesamt gut leitenden Schulze/Tönnies eine Zeitstrafe.

Die 2. Halbzeit ging so weiter, wie die erste aufgehört han. Mit einem Tempospiel vergingen dem Gast Hören und Sehen, und erst, als es nach 40 Minuten etwas ruhiger wurde und einige Auswechslungen bei uns vorgenommen wurden, hielten die chancenlosen Gegner den Rückstand bei 11-12 Toren stabil. Eine Ergebnisverbesserung war indes nicht drin. War auch z. B. nicht leicht, für Nils zu zeigen, was er kann, ein eher undankbares Spiel.

Die ca. 2.500 Zuschauer (offiziell 2.300, aber es waren schon etwas mehr in der Halle) erlebten dann die Schlußsekunden im Stehen und applaudierten aufgrund der guten Leistung ihren Lieblingen. Alter und neuer Tabellenführer bleibt also GWD, und einen neuen Fan mindestens gibt es seit heute. Die 12-jährige Elisabeth aus Rehburg-Winzlar kommt auf jeden Fall wieder, und ihre ersten Autogramme hat sie beim Besuch von Christoph und Rene im Fan-Treff geholt und sicherlich stolz zu Hause vorgezeigt.

Frank Wentzlawsky

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03.10.10: Ein GWD-Handball-Tag

Während am heutigen "Tag der Deutschen Einheit" in Joschis Lieblingsstadt Bremen die großen Reden gehalten wurden, bevorzugte ich dann doch einen Tag mit GWD.

"In ist, wer drin ist", so lautet ein Spruch eines Mindener (+ Umgebung) Stadtmagazines. Seit dem Abstieg im Sommer ist GWD dort kein Thema mehr, zumindest derzeit. Vielleicht ist aber auch das "Stadtgeflüster" auch nur megaout. Immerhin war ich "drin", wenn auch nur für ca. 10 Minuten. Während andere "Sportgrößen" schon mit 45 Jahren lange ihre Karriere beendet hatten, fing meine heute erst an. Mein ersten Spiel als Aktiver mit GWD 5 und nach ca. 45 Minuten wurde ich in Tor und Feld eingesetzt. GWD 5 ist momentan sehr tapfer, weil es schwierig ist, Leute zu finden. Deswegen waren wir heute auch durchaus zufrieden, obwohl auch Spiel 4 verloren ging, aber immerhin nur mit 10:19 gegen das Top-Team aus Südhemmern, und daß ohne Auswechselspieler auf dem Feld. Aber durch eine überragende Abwehr + Torwart hielten wir das Ergebnis doch im Rahmen.

Nach dem Duschen ging es gleich weiter zur Kampa-Halle, unsere B-Jugend in der Oberliga angucken. In dieser GWD-B-Jugend können wir mit Stolz sagen, daß auch ein Akteur im Fan-Club und damit immer wieder mal für unsere Fanclub-Mannschaft aufläuft. Die B-Jugend mit ihrem Trainer Sebastian Bagats gewann ihr Spiel mit einer ansehnlichen und konzentrierten Leistung mit (15:9) 28:21 gegen die Gäste aus Ibbenbüren.

Die Überbrückung an diesem herrlichen Sonnentag konnte man mit 2 Mädels aus Magdeburg sehr gut überbrücken. Man hatte sich vorher natürlich kontaktiert und so redete man draußen vor den Eingangstüren der Kampa-Halle über dies und das und allmählich trafen auch die Spieler aus Minden und Magdeburg an der Spielstätte an. Daß Sören z. B. morgen zur Bundeswehr nach Nienburg-Langendamm muß, sah man schon mal an seinem zackigen Kurz-Haarschnitt, wobei er ja auch nicht gerade der wilde Typ zu sein scheint.

Daß GWD "in" ist, bewies die gut gefüllte Halle. Ob nun die Tabellenführung ein Grund war oder ob der Name Magdeburg so stark zog, bleibt dahingestellt, jedenfalls kann man von Treue zu GWD sprechen. Das Ziel heute war klar: 60 Minuten engagierter Handball, das war gegen Aschersleben nicht unbedingt über die volle Spielzeit so. Der Verein warnte zwar vor dem kleinen SCM (das muß man eben auch mal), aber in Wirklichkeit war klar, daß so ein Spiel nicht hergeschenkt werden darf, wenn man das Ziel des Aufstiegs klar auf der Rechnung hat. Die ersten 15 Minuten war es ein Spiel der Torhüter. Was Anders Persson hinter der Deckung so alles herausholte, war schon allein das Eintrittsgeld wert. GWD hatte zwar schon zu diesem Zeitpunkt mehr vom Spiel, aber Andersson, Madsen und Doder scheiterten mehrfach am überragenden SCM-Schlußmann Quenstedt. Aber GWD erhöhte den Druck und begann nun zu Beginn der 2. Phase der 1. Halbzeit, sich abzusetzen. Die Treffer zum 8:4 und 9:4 fielen innerhalb von unglaublichen 10 Sekunden. Grund war, daß sich Aljoscha nach dem Anwurf von der Bank den Ball den SCM-Youngsters wegmogelte und zum Treffer des Tages zum 9:4 einnetzte. Magdeburg hingegen war in der Offensive ziemlich hilflos. Man wußte einfach nicht, wie man die GWD-Abwehr und dann Anders packen sollte. So ging man mit einer beruhigenden 15:7-Führung in die Halbzeit.

Die 2. Halbzeit ging dann ausnahmslos so weiter. GWD war gnadenlos und ließ die Grün-Roten nicht zur Puste kommen. Gestoppt wurde GWD höchstens von den 2 schwächsten auf dem Spielfeld, den Schiris Gehle/Osebold, die man schon von Regional-Auftritten in der Dankerser Sporthalle kannte. Heute waren sie mit dieser recht einfach zu leitenden Partie total überfordert, eine völlig indiskutable Leistung war die Folge.

Zum Glück war das heute egal, denn schickte die Gäste mit einer 37:20-Packung zurück nach Sachsen-Anhalt, die Tabellenführung wurde durch diesen hohen Sieg zumindest schon mal im Torverhältnis mächtig ausgebaut.

Nordisch bei Nature war dann im GWD-Fan-Treff angesagt. Ulf brachte seinen Landsmann Carl Johan im Schlepptau mit, dazu gesellte sich 8-Tore-Mann Gylfi unter die jubelnde Menge bei uns. Es war sicherlich ein Höhepunkt des heutigen Tages und Abends, als Ulf mit seinen Erklärungen zu Spielablauf und Taktik die Fans begeisterte. Aber auch Gylfi und Carl Johan zeigten sich von ihrer besten Laune und standen am Stammtisch noch Rede und Antwort.

Nun soll und muß in Varel nächste Woche Samstag der 1. Auswärtssieg her, damit die Mission Wiederaufstieg voll im Thema bleibt, obwohl Ulf eigentlich zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer sein will. Aber der Vorteil liegt natürlich in der Hand: Man hat selbst Einfluß auf das Geschehene und muß nicht au andere Vereine so stark gucken.

Frank Wentzlawsky

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30.09.10: GWD - Aschersleben (Nachbetrachtung)

Wir schrieben den vorletzten Tag des Septembers im Jahre 2010, einem Mittwoch abend, und vieles war neu bei einem Punktspiel des TSV GWD Minden. Zum einen der Gegner, denn aus Aschersleben kam wohl noch nie eine Mannschaft in die Kampa-Halle, ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern. Da unser etatmäßiger Hallensprecher Jürgen im Urlaub war, konnte man Radio-Moderator Carsten Dehne am Mikrofon bewundern und hören. Wer Jürgen vermißt hat, der wartet bis zum Sonntag, dann ist er wieder da, während Carsten wieder in gewohnter Weise vom Studio am Johanniskirchhof sein "Unwesen" treibt. Wer dachte, wir hätten einen neuen Spieler, der irrt, nein, es war tatsächtlich unser Dänen-Turbo Rene, der mit neuer, kürzerer Haarpracht nun auffällt und dadurch seriöser wirkt.

Schön, daß auch Fans aus der Stadt 50 km von Magdeburg entfernt bei uns in der Halle saßen, und zwar im Block D. 2:0 hieß es schnell durch technische Fehler unseres Gastes, 2 x Joschi war erfolgreich, und auch bis zum 4:4 erzielte er alle grün-weißen Tore selber, davon dreimal vom Siebenmeter-Punkt. In der 1. Halbzeit kam doch ziemlich viel Unmut auf den Rängen auf, und auch deutliche Pfiffe zwischendurch waren unüberhörbar. So laut wie schon lange nicht mehr schrie allerdings ein GWD-Trainer von der Bank aus. Was war passiert? Vorne lief es zwar recht gut, weil Dodi wieder schalten und walten konnte ohne direkten Gegenspieler, aber eine Abwehr suchte man bei uns doch vergeblich. Zwar sichtete man 6 Spieler + Torwart, aber das war es auch schon. Eine einzige Zeitstrafe gegen Marian nach noch einmal 4 Minuten spricht Bände, wie aggressiv oder auch nicht aggressiv unsere Abwehr war. Und so bekamen auch unsere Torleute Anders und ab der 15. Minute Nils in der gesamten Spielzeit kaum was zu fassen. Das alles war es, was Ulf so erboste. Durch die individuelle Stärke einzelner Spieler und am Ende der 1. Halbzeit ein funktionierendes Abfang- und dann Konterspiel (hier tat sich Gylfi hervor) gingen wir dennoch mit 3 Toren oder besser ausgedrückt mit 20:17 in die Kabinen, wo es bestimmt auch nicht leise war.

Die entscheidende Phase kam dann mal zur Abwechslung kurz nach der Halbzeit, als GWD einige Minuten vorne und hinten sehr konzentriert spielte, und dann von 21:18 auf 28:19 davonzog. Deutlich verbessert zeigte sich in dieser Phase Rene Bach Madsen, auch wenn letztendlich noch einige Luft nach oben bei ihm ist. Auch Nils hatte jetzt seine beste Zeit im Tor. Aschersleben nutzte dann aber die Gunst der Stunde, da unsere Abwehr im Gefühl des deutlichen Erfolges wieder ohne zu kämpfen und ohne zurückzulaufen die Sachsen-Anhaltiner zum Torewerfen (vor allen Dingen Müller und Otto waren jetzt gefährlich) einlud. Es spricht dann aber auch wieder für die individuelle Klasse, daß GWD leicht und locker trotz der angesprochenen Schwächen den HCA mit 43:33 wegputzte. Immerhin konnte Anders dann noch einen Siebenmeter abwehren (ärgerlich für ihn der Torerfolg im Nachwurf) und in seiner Tor-Anwesenheit konnte auch der Gast seinen nächsten Siebenmeter nicht im Tor unterbringen, vom Pfosten sprang das runde Leder ins Seitenaus.

Unten im Fan-Treff redete dann Joschi einiges an Klartext. Er und die anderen seien keine Maschinen, aber die Zeit mit den Erfolgen spricht jetzt für die Mannschaft. Ob der SCM mit seiner 2. Mannschaft stärker sei als Aschersleben, ist praktisch wurscht, solange wir "unser Spiel durchziehen". Und damit sollen alle Saison-Heimspiele gewonnen werden.

Gegen Magdeburg II soll am Sonntag nachmittag nachgelegt und die Tabellenführung verteidigt werden. Und am Tag der Deutschen Einheit soll auch weiterhin die Einheit zwischen Team und Fans betrieben werden. Für den Fan-Club kann ich sagen, wird es weiterhin so sein.

Frank Wentzlawsky

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12.09.10: Wir waren... Nordhorn

So paradox es nach dem erneuten 29:29-Unentschieden in Nordhorn klingen mag: Trotz dieser Punkteteilung ist GWD auf dem besten Wege zurück ins Oberhaus. Wer nach einer eher mageren Leistung und einer zum Schluß ganz tollen Moral trotzdem nicht verliert und wenn man weiß, daß die Leistungssteigerung des Teams noch kommen wird, so kann man durchaus optimistisch in die Zukunft blicken. Das heißt natürlich, daß weiterhin hart im Training gearbeitet werden, um spezielle taktische Spielabläufe vorne und hinten zu intensivieren.

Aber zunächst zum Start des Fan-Busses am Jugendheim. Über 30 Leute hatten sich dort eingefunden, um sich auf das Spiel zu freuen, daß zwar inzwischen als Klassiker in 1. und 2. Bundesliga angesehen wird (auch beim Gastgeber), was es aber faktisch noch nie gab. Denn die Partie heißt ja HSG Nordhorn-Lingen, und gegen die Doppelgastgeber hatten wir unter diesen Namen noch nie gespielt. Erfreulich war, daß wir wieder einen Spnsor für Kaffee und Kuchen (eingenommen auf der Raststätte "Gronegau") hatten: Wir sagen Danke an Detlef Droste. Gegen 16.15 Uhr kamen wir zeitig an der Halle an, und man merkte rund um das Euregium schon, daß der Zuschauer- und Fanzuspruch bei der HSG in Liga 2 doch gewaltig abgenommen hat. Viele, viele Parkplätze blieben leer, und in der Halle sah es bei Spielbeginn um 17.00 Uhr nicht viel anders aus.

Dennoch machten wir zunächst große Augen. Unsere Mannschaft war noch nicht richtig wach oder scheiterte an "Burmi" und so gingen die Grafschafter schnell mit 4:0 in Führung. Dann endlich hatten auch wir was zu jubeln nach dem 1:4 durch Janis Helmdach. Und die Aufholjagd hatten wir schnell mit dem Ausgleich (4:4, 6:6, 8:8) beendet und gingen auch endlich in Führung durch Aljoscha, der wenig später die Chance hatte, bei Tempogegenstoß auf 10:8 zu erhöhen, doch sein Trickwurf war eine leichte Beute für den Ex-GWDer im Nordhorner Tor. In der Defensive hatten wir nach anfänglichen Schwierigkeiten zwar den Kreis im Griff, aber es vielen einfach zu viele Tore aus dem Rückraum der Gastgeber. Trotzdem war GWD einen Tick cleverer und führte zur Pause mit 17:15, wobei Doder noch nicht alles gezeigt hatte. Eine Manndeckung gegen ihn gab es da noch lange nicht.

Einige Unkonzentriertheiten im Angriff und ein völlig neben sich stehender Rene verhinderten Mitte der 2. Halbzeit eine kleine Vorentscheidung. Marian Hunady war es da vor allen Dingen, der uns immer wieder eine 2-Tore-Führung bescherte. Steinert bekam nur ganz wenige Spielanteile auf rechts, ever Jannik ihn dann ablöste und Gylfi in der Schlußphase zurückkehrte. Als auch die einfachen Tore von Marian fehlten, nahm das Unheil seinen Lauf. Joschi verwarf seinen obligatorischen Siebenmeter gegen Ersatzkeeper Bartels und plötzlich lagen wir mit 2 Toren hinten, ein Gewaltwurf von Doder wurde abgeblockt, und dann von Buhrmester mit einem weiteren Angriff der Gastgeber eingeleitet und es hieß kurz vor Schluß 29:26 für Nordhorn-Lingen. Wer glaubte jetzt noch an unser Team, mal ehrlich? Na gut, ein bißchen Hoffnung ist immer da, während "NL" (steht nicht für Niederlande) schon feierten. Zu früh, wie sich herausstellte. GWD riß sich am Riemen und erzielte innerhalb von noch nicht mal 2 Minuten 3 Tore und egalisierte. Nun fielen wieder die einfachen Tore. Im Gegensatz zum Rostock-Spiel hatten die Gastgeber aber noch 55 Sekunden Zeit, eigentlich eine ganze Menge, aber gegen eine sattelfeste Abwehr von uns incl. einer Auszeit des HS-Trainers kamen sie zu keiner Torchance mehr. Nach 59:59 Minuten hatte GWD den Bal dann erobert, aber natürlich selbst keine Chance mehr auf das 30. Tor.

Nüchtern betrachtet haben wir die sogenannten 2 schwereren Auswärtsspiele zwar ohne Sieg, aber auch ohne Niederlage überstanden und sollten durchaus noch im Soll liegen. Durch die Verschiebung des Spiels in Hildeshei in 2 Wochen hat man jetzt 3 machbare Gegner mit Altenholz, Aschersleben und dem SCM II in der Kampa-Halle, und mit diesen Spielen kann man sich dann durch ordentlich viele Punkte Selbstvertrauen zurückholen.

Und eine Bitte an unsere Fans: Da ich traditionell im September Urlaub mache und somit das Heimspiel gegen den TSV Altenholz verpasse, würde ich mir wünschen, unser Sorgenkind Rene kräftig zu unterstützen und die anderen Spieler sowieso.

Ich hoffe etwas weiter weg (aber noch in Deutschland) auf gute Nachrichten aus Handball-Minden!

Frank Wentzlawsky

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08.09.10: Wir waren in... Rostock

Für viele war es selbstverständlich ärgerlich, daß schon weit im Vorfeld der neu beginnenden Saison das Auswärtsspiel in Rostock auf einen Mittwoch gelegt worden ist, aber Gott sei Dank finden sich im Fan-Club immer wieder Leute, die auch an solchen fanschwierigen Spielterminen diese Fahrten mitmachen konnten. Und so versammelten sich am Mittwoch mittag 15 Leute (Brigitte mußte leider krankheitsbedingt kurzfristig zu Hause bleiben), um sich auf den weiten Weg an die Ostsee zu machen und unser Team zu unterstützen. 2 Bullis hatten wir eingesetzt, einen davon stellte der Hauptverein zur Verfügung, wofür wir uns recht herzlich bedanken.

Wolfgang und "Staatsanwalt" Friedhelm steuerten Bulli 1, Willi und ich teilten sich die Strecke Minden-Rostock-Minden im 2. Bulli auf. In diesem Fahrzeug war die Stimmung nach dem stolprigen Start gegen Edewecht recht gemischt, was das Spiel beim HC Empor anging. Der ein oder andere rechnete mit einer Niederlage, Unentschieden waren bei den Diskussionen im Vorfeld der Partie vorausgesagt worden und natürlich auch die Optimisten, die tippten, daß wir Mindener siegreich vom Feld gehen. Total unproblematisch verlief die Hinfahrt. Keine Staus und freie Fahrt und wir machten Station Nr. 1 auf der Raststätte "Brunautal" in der Lüneburger Heide. Hier wurden die Frikadellen und Schnitzel mit Heißhunger gegessen. Einige Zeit später hinter Hamburg und Lübeck folgte dann Station Nr. 2, Raststätte "Buddikate". Hier gab es dann Kaffee und Kuchen. Und weil wir überragend gut in der Zeit waren, machten wir auch noch ganz kurz vor Rostock Station Nr. 3, Raststätte "Fuchsberg". Um kurz nach 18.00 Uhr kamen wir auf dem bewachten Parkplatz der Stadthalle an, um 18.30 Uhr ging es in die Halle, nachdem man sich u. a. mit Team-Busfahrer Thomas über dies und das ausgetauscht hatte.

Man konnte sich also ausgiebig in der Stadthalle auf das Spiel warmmachen. Das Spiel begann. Obligatorisch ging natürlich nicht GWD in Führung, was ja auch aber kein Problem darstellt. Im Gegensatz zum Edewecht-Spiel waren sie von Anfang an hellwach. Da aber Rostock vor allen Dingen einen "Thormann" hatte, der brandgefährlich aus dem Rückraum war, verlief das Geschehen zunächst ausgeglichen. Auf Mindener Seite war erfreulich zu sehen, daß die Deckung wesentlich dichter war als am Freitag, und davon profitierte auch Anders Persson. Dazu weitere sehr starke Paraden vom Schweden, und GWD entwickelte dann ab der 20. Minute bis zum Pausenpfiff ein handballerisches Feuerwerk, denn ein Thormann ist auf weiter Rostocker Flur einfach zu wenig. Bei GWD glänzte jeder. Doder nahm seine Freiheiten und schloß mehrmals schön ab und spielte seine Leute frei. Schmidt und Gylfason waren ebenso wie Hunady und Madsen und später Helmdach Unruheherde für die Rostocker Deckung. Ziemlich eindeutig ging es mit 17:12 in die Kabinen der mit ca. 1500 Zuschauern einigermaßen besetzten, schönen Stadthalle.

Die 2. Halbzeit sollte überhaupt nicht schön anfangen. Doder wurde "endlich" vom HCE in Manndeckung genommen, womit vor allen Dingen Rene und Gylfi nicht zurechtkamen. Die Folge waren entweder nicht abgeschlossene Angriffsversuche, schwache Würfe (wo bei Schröder im Gastgeber-Tor auch nicht schlecht war) oder spieltechnische Fehler. Das nutze Rostock zu einem Konterangriff nach dem nächsten und so waren sie ziemlich schnell zum Ausgleich gekommen. Schlimmeres vereiteltete Anders Persson, der 2-3 mal 1-zu1-Situationen entschärfen konnte. Und trotzdem war die Frage jetzt: Schwimmen alle Felle wie in Springe davon? Nein! Denn es waren Joschi und Christoph Steinert, die jetzt vorne die Akzente setzten. Steinert nutzte die Linie der beiden Unparteiischen Blüpmel/Loppaschewski gnadenlos aus, weil praktisch alle erfolfversprechenden  Angriffsversuche, die nicht ins Tor gingen, mit einem Siebenmeter belohnt worden, logischerweise auch auf Rostocker Seite, gerade auch in der 1. Halbzeit bei ihnen. Und Joschi verwandelte alle 6 Siebenmeter zwischen der 31. und 60. Minute. Der Junge aus der Magdeburger Talentschmiede machte auch auf das Publikum der Mecklenburg-Vorpommerer einen starken Eindruck. Allerdings war die weitere Frage, ob die beiden für Minden reichen werden, um was zählbares mitzunehmen, erst recht, als Empor nach 50 Minuten mit 25:23 führte und im Angriff war. Doch die Abwehr war diesmal eben auch eine Abwehr. Und weil auch Kreisläufer Carl Johan Andersson immer zuverlässiger wird, führte man dann wieder 3,5 Minuten vor Ende mit 27:26. Aber nicht lange. Wege durch die Lücke fanden dann doch die Hausherren, und als 21 Sekunden vor Spielende das 29:28 gefallen war, ahnte man böses. Doch Aljosch verwandelte nervenstark zum Ausgleich, aber es waren immer noch 9 Sekunden zu spielen. Im Handball ja eine Ewigkeit. Den letzten Ball hielt zwar Persson, es wurde aber Stürmerfoul abgepfiffen. Eine durchaus starke Aktion der Schiris, die nicht bei allen Rostocker Zuschauern gut ankam. Leider war keine Zeit mehr für Persson, den Ball zum Siegtreffer ins verwaiste HCE-Gehäuse zu jagen. Unsere Spieler feierten dann auf dem Parkett diesen eminent wichtigen Punkt. Es wäre bitter gewesen, nach dieser über weite Strecken guten Vorstellung mit leeren Händen zurückzufahren. Wenn jetzt noch Madsen zu alter Stärke über die nahe gesamte Spielzeit zurückfindet, Klesniks wieder problemlos in das Spiel eingebunden wird (man merkt, daß er noch nicht lange mit dem Team auf hohem Niveau trainieren konnte) und die jungen Wilden Südmeier, Oevermann und Bartsch nun praktisch wegen dem Doppelspielrecht endlich auch für GWD I spielen dürfen, liegt eine glänzende Zukunft für dieses Team vor.

Ich freue mich jedenfalls schon auf Nordhorn am Sonntag, bevor der Urlaub ansteht und ich eine kleine Handball-Pause in Angriff nehme.

Die Rückfahrt ging dann auch zügig und problemlos über die Bühne. Eine weiterer GWD-Fan (wahrscheinlich vom C 24) hatte das Glück mit Brigittes Erkrankung. Die Hinfahrt noch mit dem Zug in Angriff genommen (wie übrigens auch Hotti), nahmen wir selbstverständlich im Bulli mit.

Frank Wentzlawsky

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04.09.10: GWD - Edewecht

33.28 scheint ja langsam das Lieblingsergebnis für GWD zu sein. So hat man gegen Düsseldorf wie gestern auch gegen Edewecht gewonnen und so hat man auch beim Bergischen HC gespielt - allerdings als Auswärtsmannschaft mit diesem Resultat verloren. Hoffentlich also kein schlechtes Omen für die Auswärtsspiele in Rostock und Nordhorn. Über die gestrige Zuschauerzahl von knapp über 2.000 Fans war ich weder enttäuscht noch begeistert. Wenn man sich mal diese Truppe und das Ziel anguckt, dann bleiben die Handballbegeisterten doch d e m Traditionsklub im Kreis bzw. dieser Region doch treu.

Das man gestern solange gegen einen aufopferungswilligen Gegner wie es Edewecht ohne Zweifel war, hängt vielleicht damit zusammen, daß man sich noch schwertut in der 2. Liga mit dem ein oder anderen Gegner. Denn wie sonst hätte man in recht guter Manier die beiden Spiele in der Fremde in Burgdorf und Dormagen gegen diese beiden Erstligisten gewonnen, ohne daß ich selber dabei gewesen wäre. In der Abwehr funktioniert noch so einiges nicht und die Spieler wie der Trainer wissen nicht ganz genau, daß es dies gestern abend noch nicht gewesen sein könnte. Wie sagte Dalibor über sein auf ihn gezieltes Zitat von Hotti "Wenn wir ihn bekommen, dann brennt die Weser": "Die Weser brennt noch nicht. Und doch hat man bei einigen Aktionen seine Schlitzohrigkeit und sein flinkes Spiel gesehen.

Und man muß ja auch einige Punkte sehen, die im positiven Licht stehen. Wenn es bei einigen sog. etablierten Spielern mal nicht läuft, dann wechselt Ulf aus, um aus dem Nachwuchs geprägte Spieler in die Verantwortung zu entlassen. Und das ist der Vorteil in dieser noch sehr, sehr jungen Saison: Man hat Alternativen, ob mit oder ohne Verletzungspech. Die Verletzungen von Janis oder auch Christoph im Vorfeld der Partie bzw. der Vorbereitungsphase haben sie doch recht schnell aufgeholt. Janis traute sich was zu und auch Steinert überzeugte bei seinem Auftritt in den letzten 20 Minuten mit einer recht souveränen Vorstellung. Aber wir werden auch in Zukunft ganz klar die anderen Spielen wie Rene oder Marian brauchen, um das große Ziel des Wiederaufstiegs zu verwirklichen.

Wir wissen alle, daß das C 24 mitverantwortlich oder auch hauptverantwortlich für eine gute Stimmung in der Kampa-Halle ist, auch auswärts natürlich. Was wir allerdings nicht gebrauchen, ist eine gezielte Hetzkampagne gegen einen unserer "Grün-Weißen". Gemeint ist logischerweise Anders Persson. Schon in Springe von einigen Fans und Jürgen K. vom MT (damals mit Joschi) an den Pranger gestellt, ging es gestern für den sympathischen Schweden weiter. Daß er nicht überzeugt hat wie der Innenblock, hat wohl jeder gesehen. Aber da mache ich und viele andere Fans nicht mit. Ich kann nicht einerseits singen, daß wir alle "Mindener Jungs" sind und andererseits einen Spieler nach gerade mal einem Pokalspiel und ca. 15 Minuten nach dem Saisonauftakt so denunzieren. Da sind solche Sprüche scheinheilig und unglaubwürdig! Als Joschi mal 2-3 Würfe am Stück in der 2. HZ verworfen hat, kam die richtige Reaktion auch aus Block A: Kopf hoch. So muß es auch bei allen anderen Spielern sein, und wir brauchen auch beide Torwarte für diese Saison. Das man eventuell Medhus nachweint, ist sicher nachvollziehbar, aber man darf das auf gar keinen Fall auf den Rücken jetzt von Persson oder anderer Personen machen. Das ist der falsche Weg.

Also: Gucken wir nach vorn und wünschen wir unserem Team bei den Aufgaben in Rostock und Nordhorn viel Erfolg, etwas Glück und zwar Respekt vor den Teams aus Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, aber bitte schön keine Angst.

Frank Wentzlawsky

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01.07.10: Ein Abstieg mit Chancen

 

Mit dem heutigen Tage ist die 1. Mannschaft unseres GWD seit 15 Jahren nicht mehr erstklassig und versucht ihr Glück in der Saison 2010/2011 in der 2. Handball-Bundesliga, Gruppe Nord. GWD und seine Fans wären nicht GWD, wenn hier trotz der bitteren Pille des Abstiegs gar nicht so schwarz gesehen wird und man hoffnungsvoll nach vorne guckt. Grund ist die doch überaus positive Bereitschaft der Sponsoren, den sogenannten "Betriebsunfall" zu korrigieren, ihn als Chance zum Neuanfang zu sehen und möglichst schnell mit einem vernünftigen und guten Zweitliga-Etat wieder aufzusteigen.

Im Grunde ist man hinterher immer schlauer, und so muß man aus heutiger Sicht sagen, daß ein möglicher Abstieg 2008 für uns besser gewesen wäre. Klar, ich habe mich damals auch riesig über den Auswärts-Coup in Flensburg gefreut und die anschließende geniale Nicht-Abstiegsfete in Berenbusch. Aber heute sage ich, daß wir dadurch 2 Jahre hinterhinken. Eine Entlassung von Richard Ratka wäre wohl die Folge gewesen. Wir Fans bzw. der Fan-Club kann ja gar nichts schlechtes über unseren ehemaligen Trainer sagen. Er kam nicht nur bei Siegen in den Fan-Treff, er hatte ein offenes Ohr für uns und die Treffen mit der Mannschaft hat er ausgiebig genutzt, um mit uns über GWD zu diskutieren, egal ob man seiner Meinung war oder nicht, er war ein sehr sympathischer Mensch. Doch trotz großer Spiele wie gegen Kiel und Flensburg als Beispiele hat er letztendlich GWD in 4,5 Jahre in den sportlichen Abgrund geführt. Man kann ihm keinen Vorwuf machen, daß er 4 x den Klassenerhalt geschafft hat, aber es waren auch Spielzeiten darunter, wo man großes Glück hatte, daß Teams wie Essen oder Stralsund schon früh aus sportlichen und wirtschaftlichen Gründen die Segel in der obersten deutschen Spielklasse streichen mußte.

Zu klar war, daß man wenigen Ausnahmen wie Anders Henriksson oder Stephan Just sich so gut wie alle etablierten oder neuen Spieler konditionell in Minden stark zurückentwickelten. In dieser Saison merkte man ein weiteres Dilemma seiner Tätigkeit. Durch die Verletzungsmisere, die auch ein Grund für den Absturz in Liga 2 darstellte, aber eben nicht allein, vermochte er nicht auf taktische Umstellungen des Gegners zu reagieren. Bestes Beispiel war das Spiel gegen Dormagen. In der Kampa-Halle waren uns die Rheinländer nicht unbedingt spielerisch überlegen, sondern taktisch, in dem sie unsere stärksten Spieler durch kurze Deckung zu Statisten degradierte. Beim Rückspiel unter Ulf mit den praktisch gleichen Vorzeichen sah das anders aus. Ein weiterer Minusaspekt war die Einbindung von Jugendspielern. Da muß man aber auch klar eingestehen, daß es nicht Richards alleinige Schuld war. Hier hätten Vereinsverantwortliche wie Hotti oder Dietmar Molthahn stärker auf das Konzept bei "RR", wie er gerne abgekürzt genannt wurde, dringen müssen. Stattdessen ließ er unseren Nachwuchs fast immer auf der Bank, während er kaugummikauend und wie ein Feldherr mit den Händen auf dem Rücken an der Spiellinie stand. Vielleicht tut man unserem "Ex" aber auch nur Unrecht, vielleicht konnte er einfach nicht besser. Aber dann hätte man es auch vorher sehen müssen vom Verein und seinen Machern.

Mit dem Weitermachen der Sponsoren und dem frischen Wind durch Ulf, dazu seine gutes Zusammenspiel auf der Bank mit FvB, zeigen, daß GWD noch nicht verloren ist. Im Gegenteil: Mit Anders Persson hat man einen gestandenen schwedischen Torhüter verpflichtet und im Rückraum könnte u. a. Dalibor Doder einen Stephan Just ganz schnell vergessen machen. Und wer weiß, wer noch kommt. Dazu dann wieder das, was GWD so auszeichnet: Das 2-Säulen-System mit den Jugend- und Nachwuchsakteuren und dazu Spieler wie Joschi, Rene und Gylfi, die überzeugt sind, in Minden was aufzubauen, was uns in der 2. Liga zum Aufstieg verhilft und dann sich in der 1. Liga langfristig sportlich und wirtschaftlich zu halten.

Von Fan-Seite war öfters zu hören, die eine Tribüne der Kampa-Halle in der kommenden Saison zu schließen. Ich sage nein zu diesem Vorschlag, weil ich überzeugt bin, daß wir eine gut gefüllte Kampa-Halle bei den Heimspielen erleben werden und Zuschauerzahlen haben werden wie in der 1. Bundesliga. Die Mindener werden treu sein und diese Mannschaft wieder zur Rückkehr in die Belle etage mit ihrem Besuch verhelfen. Respekt muß man in der kommenden Saison vor den anderen Klubs haben, Angst mit Sicherheit nicht, denn Qualität, wie sie GWD haben wird, setzt sich klar durch.

Frank Wentzlawsky

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Fanclub-Bericht zum letzten Heimspiel der Saison 2008/2009 gegen den TBV Lemgo am 30.05.

 

Hallo liebe Zuschauer! Hallo liebe GWD-Fans!

Herzlich willkommen zum OWL-Derby gegen den TBV-Lemgo, gleichzeitig letztes Heimspiel in der Saison 2008/2009. Nach den Worten von unserem Trainer Richard Ratka würden uns noch 2 Punkte gut tun. Sollten wir sie nicht in Berlin geholt haben, dann wäre es heute nochmal eine Möglichkeit, sich mit einem Sieg vor unserem Publikum zu verabschieden. Bisher haben wir eine Saison gesehen, die es wirklich in sich hatte. Es war aus unserer Sicht eine Achterbahnfahrt, wobei die positiven Eindrücke und Ergebnisse aber überwiegen. Auch wenn wir wie schon so oft zäh in die Saison gestartet sind und einige vermeidbare Niederlagen einstecken mußten (Wetzlar und Essen), so haben wir mit weit mehr als 20 Punkten das angestrebte Ziel erreicht. Dafür verantwortlich waren die Spiele Ende November und im Dezember (Großwallstadt, Berlin, Göppingen) sowie im Frühjahr 2009 die Heimspiele gegen Balingen, Essen und Magdeburg. Dazu die für überragende Auswärtsbilanz mit den Siegen in Balingen, Strasund und dem historischen Erfolg beim TVG. Und das muß noch nicht alles gewesen sein?!

Heute müssen wir leider von einem Großteil unserer Mannschaft Abschied nehmen. Da wär zunächst das Minden-Dankerser Urgestein Andreas Simon, den es nach Hamm zieht. Dann nach 14 Jahren von Jan Fiete Buschmann, der vom "Weser-Wackler" zum "Leine-Wackler" wird (TSV Burgdorf-Hannover). "Einmalik" auch in der Sympathie der Fans war über 8 Jahre unsere Nr. 16 im Tor, Malik Besirevic. Jeder wird verstehen, daß wir an dieser Stelle diesen 3 Akteuren ein besonderes Dankeschön sagen wollen für die langen gemeinsamen Jahre bei GWD. Aber vergessen wollen wir auch nicht die anderen 3 Spieler. Da wäre als erstes Anders Henriksson, der das fast unmögliche Erbe von Dima antreten mußte, und dies mit Bravour gemeistert hat. Als nächstes müssen wir leider zu Michael Haaß Adieu sagen. Zwar bleibt seine Grundfarbe grün, aber deutlich südlicher in Göppingen. Nach nur einem Jahr bricht Michael Hegemann seine sportlichen Zelte in Minden ab und geht zurück zu seiner alten Wirkungsstätte nach Düsseldorf. Statt Barre Bräu gibt es nun wieder Altbier für ihn. Neben diesen Spielern verläßt uns auch unser Co-Trainer Niels Pfannenschmidt. Sein Ziel ist unser heutiger Gegner. Sein neuer Job ist beim TBV Lemgo der des Jugendkorodinator.Alle haben ihren letzten Auftritt im Trikot von GWD am nächsten Samstag (6. Juni) beim Spiel in Stuttgart gegen Göppingen. 

Wir beide bedanken uns bei Ihnen und Euch für die Aufmerksamkeit und wünschen allen heute eine tolle Saisonabschlußparty. Desweiteren hoffen wir, daß alle gut durch die handball-lose Zeit kommen und wir uns dann im August bei den ersten Vorbereitungsspielen (u. a. Spielothek-Cup) mit der neuen Mannschaft wiedersehen.

Eure Frank Wentzlawsky und Olaf

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Fanclub-Bericht gegen den HSV am 10.05.09

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Eine sehr erfreuliche Entwicklung gibt es bei unserem Bundesliga-Team zu berichten. Nach einem schwachen März, wo so einige anscheinend sichere Punkte verspielt wurden, hat das Team von Trainer Richard Ratka im April vollauf überzeugt und zuletzt vor 2 Wochen auch dem TV Großwallstadt einen "heißen Tanz in den Mai" in eigener Halle beschert. Mit dem 33:29 -Erfolg in Elsenfeld gelang unseren "Grün-Weißen" der 1. Auswärtssieg seit dem Wiederaufstieg 1995 beim Altmeister aus Bayern. Damit haben wir in dieser Saison bereits 3 x in auswärtigen Hallen 2 Punkte bejubeln können. Der Aufschwung der letzten Wochen spiegelt auch der Satz wieder, den Michael Haaß nach dem Erfolg vor 2 Wochen in Großwallstadt gegenüber der Presse formulierte: "Es macht im Moment einfach Spaß, in der Mindener Mannschaft zu spielen.  Wir können locker aufspielen und sind in der Lage, die großen Teams zu ärgern". Und so ein großes Team kommt heute in die Kampa-Halle. Der HSV ist natürlich noch ein größeres Kaliber als die letzten Gegner und hat uns vor 2 Monaten hier die Grenzen aufgezeigt, aber mit 7:1 Punkten im Rücken sollten wir uns nicht verstecken und viel Paroli bieten.

Für den Fan-Club und seiner Fan-Mannschaft ist das heute sicherlich kein normaler Tag. Erstmals seit über 15 Jahren bestreiten wir das Vorspiel zu einer BL-Begegnung. Um 12.45 Uhr heißt es Anwurf gegen unsere "alten Bad Schwartauer Freunde" und jetzigen HSV-Fanclub "Blau-Weiß" aus Lübeck. Am 23.12. vergangenen Jahres trafen wir in der Color Line Arena schon mal aufeinander, ein Sieg gilt es heute zu verteidigen. Danach wird sich noch zum Fan-Bufett getroffen.

Vorher gilt es aber noch, die beiden Spiele von heute im Fan-Treff zu analysieren und über alles mögliche zu sprechen und diskutieren. 2 Spieler von GWD (wahrscheinlich zwei, die uns am Ende der Saison verlassen werden) beantworten die Fragen natürlich auch von Euch bei uns. Weiter geplant und fest versprochen beim Pokal-Spiel ist unser Ex, Arne Niemeyer, der uns in diesen Räumlichkeiten auch Rede und Antwort stehen will. Desweiteren kann man sich zur nächsten Auswärtsfahrt anmelden. Nächste Woche Sonntag (24.05.) geht es nach Berlin. Als Bonbon unternehmen wir vor der Fahrt zur Max-Schmeling-Halle noch eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt. Abfahrt in der Mindener Olafstr. am Helmut-Meisolle-Jugendheim ist um 09.00 Uhr.

Abgeschlossen hat die Saison inzwischen unsere Regionalliga-Mannschaft. Natürlich sitzt Niels Pfannenschmidt noch als Co-Trainer der BL-Mannschaft auf der Bank. Aber der GWD-Fanclub will ihm Danke sagen in der Funktion als RL-Trainer, die er ja bekanntlich nicht bis zum Ende durchführen durfte. Das gute Verhältnis wurde dadurch zwischen ihm und dem Fanclub nicht getrübt!

Ein kurzer Hinweis noch zum nächsten und damit schon wieder letztem Saison-Heimspiel. In 2 Wochen aam Samstag, dem 30.05. gibt sich um 15.00 Uhr der TBV Lemgo die Ehre. Eine ausverkaufte Kampa-Halle wäre zum Abschluß doch noch mal was.

Für heute wünschen wir uns ein spannendes Spiel, und wer weiß, vielleicht kann die Serie auf 5 Spiele ohne Niederlage ja ausgebaut werden.

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky

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Fanclub-Bericht gegen den SC Magdeburg am 25.04.09

 

Hallo GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Einen schönen Nachmittag wünsche ich allen Fans und Freunden unserer GWD-Mannschaft und natürlich auch dem Gästeteam aus Magdeburg und seinen Anhängern. Vor 14 Tagen konnten wir uns entspannt zurücklehnen und ein Spiel erleben, wo GWD vom Anfang bis zum Ende das Heft in der Hand hatte und einen deutlichen Sieg herausspielte. Aber Essen war nicht nur kein Gradmesser, sie waren viel schwächer als ich persönlich erwartet hatte. In der Zwischenzeit haben wir dann am vergangenen Samstag das Auswärtsspiel in Dormagen erlebt. Vor dem Spiel war ich optimistisch, 2 Punkte von dort mit nach Minden zu nehmen. Denn trotz unserer Verletzungsprobleme sollten wir eigentlich in der Lage sein, dort zu bestehen. Der Angriff von Dormagen ist einer der schwächsten der Liga und wenn wir eine normale Leistung in Abwehr und Angriff bringen, sollte ein Sieg gelingen. Das Spiel zeigte dann, daß meine Prognosen zu 50 % stimmten. Die Dormagener waren wirklich sehr harmlos im Angriff und unsere Deckung sowie unser Torwart Svenn-Erik Medhus spielten eine gute Partie. Am Ende bekamen wir auch nur 23 Gegentore. Unser Manko war ber wieder mal, wie in den letzten Spielen so oft, unser Angriff. Dort wurden Bälle überhastet verworfen und es fehlt eine gewisse Grundstruktur. Wenn man aber fast 10 Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit kein Tor wirft, dann verliert man normalerweise so eine Partie. Aber ein genialer Moment in letzter Sekunde von Stephan Just hat uns gerettet und mit dem Treffer Nr. 23 wenigstens einen Punkt auf unsere Habenseite gebracht. Dieser direkte Freiwurf war schon eine Klasse für sich und ein "typischer Just".

Heute darf man sich solche Nachlässigkeiten nicht erlauben. Magdeburg ist ein Team, das gerne in den Europapokal möchte und das im bisherigen Saisonverlauf aus meiner Sicht schon ein wenig überrascht hat. Trainer Biegler, den wir alle aus seiner Zeit bei GWD kennen, hat sein Team optimal geformt und bisher eine Mannschaft auf die Platte gebracht, die durch Geschlossenheit glänzt und die taktisch sehr gut geschult ist. Die Mischung aus jung und alt stimmt einfach. Erst in den letzten Spielen durch viele Verletzungen wurden sie ein wenig aus der Bahn geworfen. Sie werden bestimmt versuchen, den Punkt, den sie gegen Balingen im letzten Heimspiel verloren haben, hier durch einen Sieg  mehr als zu wiederholen. Der sportliche Erfolg hebt sich aber ab von den Querelen im Club selbst. Vorstand und sportliche Leitung sind nicht einer Meinung und der Vorstandsvorsitzende sowie der Manager des SCM haben ihren Abschied zum Saisonende erklärt. Außerdem wird im Sommer Silvio Heinevetter den SCM Richtung Berlin verlassen und Trainer Biegler wird spätestens 2010 zum TV Großwallstadt wechseln. Zwar wurden schon neue Spieler verpflichtet, aber wohin der Weg führen soll und wie die finanzielle Grundlage aussieht, ist sehr offen.

Schauen wir mal wie der SCM heute in der Kampa-Halle auftritt. Unser GWD jedenfalls muß endlich wieder zu seiner Heimstärke zurückfinden, die unser Team em Ende des Jahres 2008 ausgezeichnet hat. Mit dem nötigen Selbstvertrauen, einer sehr guten Abwehr- und Torhüterleistung sowie klugem Angriffsspiel ist ein Sieg drin. Wir Fans haben in den letzten Wochen viel Kritik geübt, ich nehme mich da nicht aus, aber in den letzten 3 Heimspielen sollten wir weiter bedingungslos hinter unserer Mannschaft stehen und sie nach vorne peitschen. Wir alle wollen den Erfolg und noch viele Punkte bis zum Ende der Saison. Nur gemeinsam können wir endlich die Zwanzig-Punkte-Marke überschreiten.

Vor und nach unserem Spiel sowie in der Halbzeit lade ich alle Fans, Gästefans und Interessierten in unseren Fan-Keller ein. Bei leckeren Getränken und Frikadellen kann man rund um unsere Lieblingssportart fachsimpeln oder aber nette Leute treffen. Der Erlös geht wie immer in die Jugendarbeit von GWD Minden. Ebenfalls wie immer werden zwei Spieler von GWD nach Spielschlúß zum Interview im Keller erwartet. Wer es diesmal sein wird? Laßt Euch einfach mal überraschen! Anmelden kann man sich im Fan-Treff aber auch zur nächsten Auswärtsfahrt am 02. Mai zum Spiel gegen den TV Großwallstadt. Abfahrt ist um 8 Uhr am Helmut-Meisolle-Jugendheim in Minden-Dankersen.

An dieser Stelle möchte ich jetzt noch auf eine Personalie in unserer zweiten Mannschaft eingehen. Seit dem Auswärtsspiel am 17.04. hat unser Regionalliga-Team einen neuen Trainer. Wir vom Fan-Club begrüßen Aaron Ziercke wieder in unseren Reihen. Zwar sollte er erst im Sommer das Amt übernehmen, aber es hat sich kurzfristig anders ergeben. Wir wünschen Dir, lieber Aaron vom Fan-Club alles Gute und viel Erfolg mit Deiner neuen Mannschaft für den Rest der Saison und auch für die neue Spielzeit.

Das nächste Bundesliga-Heimspiel unserer Bundesligamannschaft ist dann am Samstag, 16.05., um 15 Uhr gegen den HSV Hamburg. Vor diesem Spiel ab 12.45 Uhr werden sich die zwei Fan-Club-Mannschaften beider Teams gegenüberstehen. Im Hinspiel in der Color Line Arena siegte die GWD-Fan-Club-Mannschaft mit 20:16. Jetzt folgt das Rückspiel. Wer Zeit und Lust hat, sich so ein Spiel anzusehen, der ist herzlich eingeladen. Beide Teams freuen sich über jede Unterstützung.

Dies soll als Vorrede jetzt aber genügen. Überlassen wir den Hauptdarstellern an diesem Nachmittag jetzt das Feld.

Viel Spaß und einen  Sieg von GWD wünscht

Ihr Olaf Böke (Pressewart)

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Fan-Club-Bericht gegen TuSEM Essen am 11.04.09

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Vor der Saison wurde von unserem Manager das Saisonziel 24 Punkte, verbunden mit dem sicheren Klassenerhalt, als Ziel ausgesteckt. Durch den in der Saison frühen Auswärtssieg in Balingen und viele überzeugende Heimsiege sowie Pflichtaufgaben hier in der Kampa-Halle kam man diesem Ziel bis Mitte Februar ein großes Stück näher. Durch Insolvenzen und fianziell geschwächte Teams wie Stralsund wurde der Klassenerhalt eh frühzeitig geschafft. Doch seit dem die beiden Zwangsabsteiger (Nordhorn und Essen) sowie dem hoffnungslos unterlegenen Stralsunder HV als sportlicher Absteiger feststehen, ist Sand im Getriebe. Diese Sicherheit ist anscheinend Gift für unser Team, mit Ausnahme der 2. Halbzeit am Strelasund kam die Ratka-Truppe aber auch nicht ansatzweise an die überzeugenden Leistungen der Hinrunde heran.

Heute besteht eine weitere Chance auf Wiedergutmachung. Mit dem TuSEM Essen hat man allerdings einen andankbaren Gegner heute. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet machten zunächst Schlagzeilen, als sie recht früh in der Saison Insolvenz anmelden mußten und bereits das 2. Mal in 4 Jahren die 1. Bundesliga zwangsmäßig räumen müssen. Dann horchten sie auf, als sie wenig später 6 Nationalspieler verpflichteten, allerdings aus Großbritannien, also einem Handball-Entwicklungsland. Dadurch bezog der TuSEM in allen Spielen trotz teilweise guter Gegenwehr in den ersten 30 Minuten stets Prügel. Und so wird auch im Mindener Land über die Höhe des Sieges heute gewettet und spekuliert. Nein, es darf keinen Zweifel über den Ausgang des Spieles geben, aber das ist nicht alles. Nach den schwachen Leistungen der letzten 2 BL-Heimspiele werden wir wahrscheinlich keine Zuschauerzahl über 3.000 (wie gegen Balingen) mehr in dieser Saison haben, obwohl noch der SCM, der HSV und Lemgo hier antreten. Auch wenn es schwer fallen sollte: Zuschauer zurückgewinnen kann man nur mit einer konzentrierten und aufmerksamen Leistung gegen Essen.

Erwähnung hier in dieser Rubrik ist mal wieder unsere A-Jugend wert. Die Jungs von Trainer Zsolt Homovics spielten insgesamt eine fantastische Runde, verpaßten die Spitzenposition in ihrer Regionalliga nur knapp, kämpfen aber weiterhin um die Westdeutsche Meisterschaft. Ende April und Anfang Mai wartet nun im Halbfinale der Solinger BHC auf unseren Nachwuchs.

...Und selbstverständlich kann man sich für die Auswärtsfahrt nach Dormagen anmelden. Das Spiel findet in einer Woche (Samstag, 18.04.) statt. Die Abfahrt des Fan-Busses ist für 10.00 Uhr angesetzt.

Erfreut können wir vom Fan-Club mitteilen, daß wir das Fanclub-Rückspiel gegen den HSV-Fanclub "Blau-Weiß" durchführen können. Unmittelbar vor der Bundesliga-Begegnung der beiden Mannschaften am Samstag, 16.05. wird das Spiel ausgetragen. Für die unkomplizierten Zusagen vom Kreis (als Betreiber der Halle) und GWD (als Veranstalter) bedanken wir uns ganz herzlich. Anwurf wird voraussichtlich um 16.45 Uhr sein (wenn der Anwurf der BL-Teams wie vorgesehen um 19.00 Uhr bleibt) und es wird über die volle Distanz gehen.

Das nächste Heimspiel ist dann in 2 Wochen. Gegner am Samstag, dem 25. April um 15.00 Uhr sind dann die "Gladiators" aus Magdeburg.

Für heute gibt es nur ein Ziel: Sieg Nr. 9 in der laufenden Saison, ohne Wenn und Aber!

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky

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Fan-Club-Bericht zum Spiel gegen die HSG Wetzlar am 29.03.09

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Bestechungsvorwürfe, Untreue-Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft, Lizenzverstöße, Insolvenzen und dadurch zur Folge Zwangsabsteiger - die Handball-Bundesliga macht nicht gerade ihre beste Phase durch. Hier ist jetzt die HBL und sicher auch der DHB gefordert, alles aus deutscher Sicht lückenlos aufzuklären und gegebenenfalls diverse Konsequenzen zu ziehen, damit sportliche Schlagzeilen demnächst wieder in der breiten Öffentlichkeit den Handball beherrschen. Hier im "kleinen" Minden haben wir solche Probleme Gott sein Dank nicht, auch wenn wir immer noch unter dem Schuldenabbau leiden. Und gerade deshalb muß man in diesen Wochen gerade einen Namen nennen und loben, der für GWD steht und der GWD mit seiner soliden Finanzpolitik aus der Krisen heraushält: Unser Manager Horst "Hotti" Bredemeier. Sein Engegament, GWD schuldenfrei zu machen und gleichzeitig wettbewerbstauglich durch die Bundesliga zu führen, hat Applaus verdient. Aber auch alle Sponsoren, die GWD am Herzen liegen und diesen Verein unterstützen (incl. Nachwuchsförderung), sage ich sicherlich im Namen aller grün-weißen Fans DANKE! Und nicht nur ich hoffe, daß viele Geldgeber jetzt auch in schwierigen Zeiten am (Hand-)Ball bleiben und so uns Fans mit den Spielern in den nächsten Jahren viel Freude bereiten. Man könnte meinen, wir hätten Glück gehabt, daß es dieses Jahr so schwache Vereine in der Liga gibt wie selten zuvor. Aber müssen uns andererseits nicht entschuldigen, wenn hier in Minden hervorragend gearbeitet wird. GWD hat ein positives Image und das solten wir Fans, die wir heute wieder in der Kampa-Halle sind nach außen tragen. Egal, ob sie/ihr nur ab und zu hier seid, gar das 1. Mal vielleicht oder eingefleischte GWDer seid.

Die Saison hatte bisher viel Positives, und das soll auch die letzten 10 Spieltage so sein. Kein Kampf um den Klassenerhalt, viele schöne Heimspiele, ein recht weiters Vordringen im Pokal - GWD lebt! Mit dem heutigen Spiel gegen die HSG Wetzlar gilt es, der angestrebten Punktausbeute von 24 Zählern mit einem Sieg wieder ein gutes Stück näher zu kommen. Zudem wollen wir unsere Gäste aus Hessen mit einem Erfolg im Kampf um den angestrebten 12. Platz etwas in Schach halten.

Der GWD-Fan-Treff erwartet Euch wieder vor und nach dem Spiel. Wir haben wieder exklusiv 2 GWD-Akteure bei uns. ... Auf einem TV-Gerät kann man alle aktuellen Sport-Ergebnisse verfolgen. Außerdem nimmt Werner heute wieder Bestellungen entgegen für die neuen Outfits (Jacke, T-Shirt, Sweatshirt etc.) des Fan-Clubs entgegen und die Liste für die Auswärtsfahrt nach Dormagen am Samstag, 18. April liegt aus. Da auch ein Bulli nach Mannheim gegen die Rhein-Neckar-Löwen am Mittwoch, dem 08. April eingesetzt wird, kann es sein, daß noch der ein oder andere Platz frei sit. Einfach bei mir melden.

Das nächste Heimspiel ist dann mal wieder auf einem Samstag abend. Am Ostersamstag, 11.04. gastiert der TuSEM aus Essen bei uns.

Für heute gilt, Jungs: Geht´s raus und habt Spaß!

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky

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Zu den Spielen gegen Melsungen (07.03.) und Hamburg (11.03)

 

Hallo liebe Zuschauer! Hallo GWD-Fans!

Da wir in kurzer Zeit zwei Heimspiele haben, gibt es für das Bundesliga-Spiel gegen Melsungen und das Pokalspiel gegen Hamburg nur ein Hallenheft. Als erstes möchte ich an dieser Stelle die Mannschaft aus Melsungen und ihre Anhänger begrüßen.

Dieses Spiel ist für Richard Ratkas Mannschaft eine nicht einfache, aber durch unsere Heimstärke machbare Aufgabe. Dabei wird es wichtig sein, die Auswärtspartie in Kön gegen Gummersbach aus den Köpfen zu streichen. Es war wieder mal ein Match, daß man nach einer katastrophalen 2. Halbzeit unnötig hoch verloren hat. Da stellt sich die Frage, warum hat die Mannschaft diese zwei Gesichter? Wenn wir uns an die Super-Spiele gegen Großwallstadt, Berlin, Göppingen und auch Nordhorn, trotz Niederlage, erinnern. Ich jedenfalls habe bisher keine Erklärung gefunden. So hoffe ich einfach, daß unser Team weiter an seiner Heimstärke bastelt und die Punkte in der heimischen "Kampa-Hölle" einfährt. Beflügeln sollten die meisten Spieler doch die Entscheidung des Vereins mit Richard Ratka und Stephan Just um zwei Jahre bis 2011 zu verlängern. Und auch alle anderen haben Angebote unterbreitet bekommen. So sollte an dieser "Front" es ruhiger werden. Ich wünsche mir durch diese Signale einen Schub. Bei den Melsungern ist die Lage kritischer. Man hinkt den eigenen Ansprüchen hinterher und hat das Problem, anstatt im gesicherten Mittelfeld zu stehen, vielleicht demnächst den akuten Kampf gegen den Klassenerhalt kämpfen zu müssen. Wenn es dumm läuft, könntre die Relegation winken. Dazu kommt die Tatsache, das mit Robert Hedin, unser alter GWD-Spieler, den Verein Richtung Norwegen am Ende der Saison verläßt. Zwar hat man in Dänemark einen Nachfolger gefunden, aber stimmt die Chemie zwischen Mannschaft und Hedin noch? Bei der Heim-Niederlage gegen Balingen am letzten Samstag jedenfalls hat er am Ende sein Team nicht erreicht. Diese Unsicherheiten müssen wir ausnutzen und mit Kampf, mit Leidenschaft unser Spiel der MT Melsungen aufdrücken. Es gilt wie immer das Torwartduell zu gewinnen und so wenig Fehler wie möglich im Angriff zu machen. Ich jedenfalls bin von einem Sieg unserer Mannschaft überzeugt.

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Außerdem kann man sich natürlich für die nächste  Auswärtsfahrt nach Stralsund anmelden. Abfahrt ist am 14. März um 7 Uhr am Helmut-Meisolle-Jugendheim in Minden-Dankersen. Wolfgang Franke hat ein tolles Programm vorbereitet, wobei am Ende hoffentlich der zweite Auswärtssieg zu feiern ist.

Nun möchte ich an dieser Stelle schon mal unsere Freunde aus Hamburg und die Mannschaft des HSV Handball zum Pokal-Viertelfinale begrüßen. Ein Schritt noch und dann hätte unser Team das Final Four in Hamburg erreicht. Dies ist der Traum unserer Spieler und uns Fans. Zusammen können wir diese Sensation, und ich bezeichne dies ausdrücklich als Sensation, erreichen. Auch wenn mit Hamburg ein fast unbezwingbarer Gegner zu uns kommt. Alleine wenn wir die Kader der beiden Mannschaften vergleichen, versteht man meine bisherigen Ausführungen. Aber unser Team darf sich davon nicht einschüchtern lassen. Alle müssen an den Erfolg glauben und unsere Mannschaftstugenden aufs Feld bringen. Es gilt sich zu zerreißen und alles aus seinem Körper und Geist herauszuholen. Ich wünsche Richard die richtige Ansprache und die richtige Taktik für dieses Spiel. Für uns Fans gilt die Devise: 60 Minuten hingebungsvolle Unterstützung und ohrenbetäubender Lärm. Anschließend können wir zusammen dann hoffentlich eine Riesen-Pokalfetr und den Einzug ins Final Four feiern.

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Bis zum nächsten Heimspiel gegen Wetzlar am Sonntag, 29.03 um 17 Uhr, wünsche ich Ihnen und Euch schöne Handballspiele.

Möge GWD einen Super-Monat März erleben!

Bis dahin,

Olaf Böke (Pressewart)

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Zum Spiel gegen Balingen am 15.02.09

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Nach der Auswärtspartie am letzten Wochenende in Flensburg geht es nun also auch in der Kampa-Halle nach der WM-Pause wieder um Bundesliga-Punkte. Und da steht gleich ein immens wichtiges Spiel auf dem heutigen Plan. Mit dem HBW Balingen-Weilstetten kommt ein Gegner, der sicherlich heiß darauf ist, sich die Punkte aus dem Hinspiel wiederzuholen. Da haben wir naturgemäß was dagegen und es gilt, die guten und erfolgreichen Heimspiele (mit Ausnahme Nordhorn) gegen die Süddeutschen fortzusetzen. Die WM in Kroatien hatte für beide Klubs auch ihr Gutes, denn es waren kaum Spieler von diesen beiden Klubs dort vertreten. Von unserer Seite bekam Svenn-Erik Medhus seine TW-Spiel-Anteile im Team von Norwegen. Das unser Norweger aauch über die Saison hinaus in Minden bleibt, ist eine tolle Sache und vielleicht sind ja auch schon bis zum heutigen Nachmittag andere Personalentscheidungen im Hinblick auf die Trainer und Spieler gefallen. Michael Haaß wird uns ja im Sommer in Richtung Göppingen verlassen, aber da habe ich nicht den geringsten Zweifel, daß "Hassan" bis zum Saisonende seine Teil zu einer erfolgreichen Rückrunde im GWD-Dress beiträgt. Gerne erinnern wir uns selbstverständlich an das Hinspiel in Balingen. Am Mittwoch-Abend des 10. September entführten wir bei einem Mitkonkurrenten zwei Punkte und siegten 30:27. Beim Gegner sorgte sicherlich vor ca. 1 1/2 Wochen die Nachricht für eine Überraschung, daß der Vertrag mit Mittelmann Daniel Brack nicht verlängert wird.

Gucken wir noch kurz auf die letzten Wochen aus Sicht unseres Fan-Clubs zurück. Mit Ulrich Gunjaca, vielen auch als "Sockenmolli" bekannt, verloren wir zu Anfang des Jahres ein Mitglied, welches vor allen Dingen ein Fan des GWD-Nachwuchses war. Das war natürlich ein Schock und wir werden Uli nie vergessen. Einen Tag vor Weihnachten bestritten wir das auch hier angekündigte Fan-Club-Spiel in der Color Line Arena Hamburg gegen die "Blau-Weißen". Es war ein geiles Erlebnis für alle und wir siegten vor zum Schluß ca. 1000 Zuschauern mit 20:16. Das Rückspiel ist für Mai hier in der Kampa-Halle geplant. Dann luden wir am 31.01. zum Grünkohlessen, diesmal im "Schweinebrunnen", und der Saal war rappelvoll und die Stimmung war gut. Als Ehrengäste begrüßten wir diesmal Petra und Richard Ratka. Danke, daß ihr gekommen seid, und ich glaube, Euch beiden hats auch gefallen. An diesem Abend waren auch 3 von 4 GWD-Fans dabei, die einen Teil der WM in Kroatien, nämlich die komplette Vorrunde live in der Halle in Varazdin miterlebten und mit der Mannschaft den dortigen Gruppensieg feierte. Auch drumherum hatten sie viele Erlebnisse mit dem ein oder anderen Spieler der dort teilnehmenden Gegner.

...

In den nächsten Tagen haben wir 2 schwere Auswärtsspiele vor uns. Am Mittwoch geht es in die Ostseehalle Kiel und am übernächsten Samstag (28.02.) wartet der VfL Gummersbach auf uns. Für das Spiel in Köln kann man sich heute im Fan-Treff anmelden. Danach folgt dann wieder ein Heimspiel-Doppelpack. Am Samstag, 7. März geht es in der Bundesliga weiter um 15.00 Uhr gegen die MT Melsungen und den Mittwoch drauf (also 11. März) heißt es: Pokal-Viertelfinale. Wer zieht ins Final Four 2009 im Mai win? Unser ltzter Gegner ist kein geringerer als der Gastgeber sozusagen, der HSV Hamburg. Da brauchen wir ein volles Haus, um die Überraschung zu schaffen. Der VVK läuft nicht schlecht, und so sollte man sich um Karten so schnell wie möglich kümmern.

Für heute heißt die Devise: Mit einem Sieg ein kleines Polster auf Balingen zu schaffen. In diesem Sinne: Auf geht´ s, GWD!

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky

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Zu den Spielen gegen Göppingen und Nordhorn (20./27.12.)

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Jahres-Endspurt in der Handball-Bundesliga 2008. Unser GWD hat noch neben den beiden Heimspielen heute gegen Göppingen (20.12.) und nächsten Samstag (27.12./auch 15.00 Uhr) Nordhorn zu Gast in der Kampa-Halle und muß zwischendurch am Dienstag noch nach Hamburg reisen. Nach den beiden starken Spielen gegen Großwallstadt und Berlin sollte die Vorgabe der Vereinsführung (4 Punkte in den Dezember-Heimspielen) einzufahren sein, wenn nicht sogar mehr. Mit der Verpflichtung von Aljoscha Schmidt und dem jetzt eingespielten Kader (war wegen Olympia kaum möglich) hat unsere Mannschaft eine ganz andere Qualität. Auch das OWL-Derby in Lemgo war aus Sicht der mitreisenden Fans überzeugend.

Zu den beiden Gegnern hier in Minden: Die FA Göppingen hat mir Verlaub sicher nicht die ganz großen Stars in ihrer Mannschaft, aber die Spieler bilden ein Gefüge, wo man nie so recht weiß, was einen erwartet. Ob ein Christian Schöne auf rechts, ein Dragos Oprea auf links oder ien Jurca, Schweikhardt oder Garcia im Rückraum, alle diese Spieler können Spiele entscheiden. Und im Tor steht ein gewisser Adam Weiner, der in den letzten Jahren in Wilhelmshaven tolle Spiele abgeliefert hat und nun eben in Göppingen das Tor hütet. Die HSG Nordhorn (jetzt mit Zusatz Lingen) lebt vor allen Dingen von Rückraum-Shooter Holger Glandof. Läuft es bei ihm nicht so, steht meist Mamelund als gefährlicher Schütze zur Seite. Und über Peter Gentzel im Tor braucht man wohl auch nicht allzuviel zu sagen. Leider macht die HSG auch negative Schlagzeilen im wirtschaftlichen Bereich. Das kommt unter den Fans von unserem Verein, der solide wirtschaftet, nicht immer so gut an. Die Fans können nichts dafür, deswegen begrüßen wi die Anhänger aus den beiden Gast-Städten.

Zum Spiel in der Hansestadt: In der Color Line Arena empfängt uns Arne mit seinem HSV. Es wird nicht das einzigste Spiel an diesem Abend dort sein. Denn vorher zeigt unsere Fanclub-Mannschaft (hoffentlich) ihr Können in einem freundschaftlichen Vergleich mit dem HSV-Fanclub "Blau-Weiß". Bei aller Konzentration also auch mal die Gelegenheit für unsere Spieler, uns anzufeuern. Das Spiel beginnt wahrscheinlich um 18.00 Uhr (Anm.: 18.15 Uhr ist inzwischen festgelegt). Unsere Mannschaft startet mit ihren Angehörigen und Freunden bereits am frühen Morgen, um Hamburg vorher noch zu erkunden und sich angemessen in der 13.000 Zuschauer fassenden Arena warm zu machen. Für uns ein echtes Weihnachtsgeschenk und ein Top-Highlight. Hoffentlich kommt der Fan-Bus einigermaßen pünktlich zum Spiel, wenn er um 15.00 Uhr eben am kommenden Dienstag (23.12.) in der Olafstraße startet. Anmelden für den Bus kann man sich natürlich wieder im Fan-Treff. Eine weitere Liste wird rumgehen zum traditionellen Grünkohl-Essen. Viele Mitglieder haben uns in den vergangenen Tagen und Wochen danach gefragt. Am Freitag, dem 24. Januar (An.: falsches Datum: richtig ist  Freitag,30.01.) im neuen Jahr um 19.30 Uhr ist es wieder soweit.

Wer gedacht hatte, mit der Partie gegen Nordhorn endet sportlich das GWD-BL-Jahr, der täuscht. GWD hat nämlich noch eine Einladung zum "Peigeot-Cup" nach Dessau am morgigen Sonntag (28.12.) angenommen. Man trifft zunächst in der Vorrunde auf Victoria Minsk und Regionallligist Leipzig. Auch im Turnier sind Dukla Prag, Delitzsch und natürlich die Gastgeber aus Dessau-Roßlau. Auch hierhin wird unser Fanclub fahren und ganz entspannt hoffentlich schöne Handballspiele verfolgen. Vielleicht holt sich  GWD ja noch zum Ende des Jahres diesen Siegerpokal. 2005 hat es schon mal geklappt.

Zum Interview bei uns im Treff begrüßen wir heute und nächste Woche Malik Besirevic, Janis Helmdach, Anders Henriksson und Nils Dresrüsse. Und ganz wichtig zur Info. Der GWD-Fan-Treff ist beim Länderspiel am 3. Januar um 15.00 Uhr gegen Griechenland mit dem üblichen Service geöffnet!!!

Im Namen des Vorstandes darf ich mich für die Unterstützung unserer Mitglieder bei unseren Aktivitäten in diesem Jahr ganz herzlich bedanken. Das gleiche gilt für alle Sponsoren, die uns im Juni bei dem unvergeßlichen Fanclub-Turnier sowie bei etlichen Fan-Bus-Auswärtsfahrten ebenfalls unterstützt haben. Zum Schluß darf ich allen Fans und Zuschauern sowie den Mannschaften von Göppingen, Nordhorn und GWD im Namen des Vorstandes unseres Fan-Clubs ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2009 wünschen! Hoffentlich sehen wir uns alle im neuen Jahr gesund und munter wieder!

Und nun: Alles Gute für Ratka & Co. und viel Erfolg für das heutige Spiel!

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky

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Zum Spiel gegen die Füchse Berlin am 10.12.08

 

Hallo liebe Zuschauer! Hallo liebe GWD-Fans!

Ich möchte Sie/Euch alle begrüßen zum nächsten Mittwochspiel unserer Mannschaft! Gegner heute ist das Team aus der Hauptstadt. ein herzliches Willkommen den Füchsen und ihren Anhängern. Die Berliner sind eine Mannschaft, die kontinuierlich Schritt für Schritt sich in die Spitze der Handball-Bundesliga orientieren möchte. Dafür wurde vor der Saison der Kader in der Breite verstärkt und für die kommende Spielzeit mit Silvio Heinevetter vom SC Magdeburg ein Perspektivspieler mit hohen Ansprüchen verpflichtet. Außerdem haben die Füchse zwei Heimspielstätten in Berlin mit der Max-Schmeling-Halle und der neuen O2-Arena, wo 15000 Zuschauer Platz finden. Im diese Arenen zu füllen, muß auf absehbare Zeit ein Team geformt werden, daß auch im internationalen Wettbewerb vertreten sein muß. Bob Hanning als Manager hat also eine ganze Menge Aufgaben zu bewältigen, damit sich Handball wieder in Berlin auf lange Sicht eabliert. Bis jetzt (Stand 02.12.08) hat dies in dieser Saison schon gut funktioniert mit der Mannschaft. Man hat sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt und schnuppert an den Plätzen für den Europapokal. Tragende Säulen im Team sind Torhüter Petr Stochl und Konrad Wilczynski, der Torschützenkönig der letzten Saison. In dieser Spielzeit haben dann auch der Pole Michal Kubisztal und der Niederländer Mark Bult endlich zu der Form gefunden, die man sich schon lange von ihnen erhofft hatte, so daß die Berliner gerade im Angriffsspiel unberechenbarer geworden sind. Für unsere Mannschaft bedeutet dies, daß man die bekannten Heimspieltugenden wie Kampf und und Leidenschaft in die Waagschale werfen muß, um den Angriff der Füchse lahm zu legen. Dabei ist wie immer das Torwartduell ein wichtiger Punkt. Wenn es, wie wir alle hoffen, Sven-Erik Medhus gelingt, sein Gegenüber Petr Stochl auszustechen und er das Duell gewinnt, dann ist ein Baustein zum Sieg gesetzt worden. Außerdem muß in der Offensive versucht werden, an die zweite Halbzeit von dem Großwallstadt-Spiel anzuknüpfen. Dort wurde das Spiel schön breit gemacht und auch die Kreuzbewegungen verwirrten endlich mal den Gegner und führten zu schönen Toren. Mit viel Selbstvertrauen müßten Hegemann, Haaß & Co. in dieses Spiel gehen und mit der Gewißheit in der Lage sein, Gegner, die eigentlich vom Kader besser sind, zu Hause bezwingen zu können. Mit uns Zuschauern als achten Mann und einer geschlossenen Mannschaftsleistung ist die Chance da, daß auch heute die Punkte in der Kampa-Halle bleiben.

Einladen vor und nach dem Spiel möchte ich an dieser Stelle wie immer in unseren beliebten Fan-Treff im Keller der Kampa-Halle. ... Außerdem wird dort die Pressekonferenz übertragen sowie via Bildschirm sind die Ergebnisse aus anderen Hallen zu beäugen.

Anmelden kann man sich ebenfalls im Fan-Treff für die nächsten Auswärtsfahrten nach Lemgo am 13.12./Abfahrt 13 Uhr vom Helmut-Meisolle-Jugendheim in der Olafstraße in Minden-Dankersen und nach Hamburg am 23.12.08. Wir vom Fan-Club und Wolfgang Franke als Organisator hoffen auf reges Interesse und die Mannschaft hofft auf große Unterstützung im fremder Halle.

An dieser Stelle kommt nun ein kurzer Zusatzbericht für das DHB-Pokalspiel gegen den ThSV Eisenach am Mittwoch, 17.12.08, um 19.30 Uhr, da es zu dieser Begegnung kein Hallenheft geben wird.

Unser GWD hat die große Chance gegen die Thüringer in das Viertelfinale des Pokals einzuziehen. Das bedeutet, man wäre nur noch ein Spiel vom Final Four in Hamburg entfernt.

Allein dieses Ziel sollte für unser Team Motivation genug sein, um zu zeigen, wer Herr in der Kampa-Halle ist. Dabei ist der Gegner aus Eisenach nicht zu unterschätzen. Zwar kämpfen die Mannen von der Wartburg in der 2. Liga Gruppe Süd gegen den Abstieg, aber mit Maik Handschke wurde gerade ein neuer Trainer verpflichtet, der unserer Mannschaft noch in schlechter Erinnerung sein dürfte. Letztes Jahr sind wir beim Zweitligisten in Rostock ausgeschieden und Trainer war dieser Maik Handschke. Also ist dort noch eine kleine Rechnung offen. Mit einer konzentrierten Leistung und der Gewißheit, der Bundesligist zu sein, sollte aber das Viertelfinale erreicht werden. Die Zuschauer sind natürlich wie immer gefordert, unser Team entsprechend anzufeuern. Wie schon zu Bundesligazeiten ist Eisenach ein unbequemer Gegner, dem wir aber hoffentlich von Anfang an die Grenzen aufzeigen.

Der Fan-Treff hat auch zu diesem Spiel geöffnet...

An diesem Punkt möchte ich dann mal einen Aufruf starten an alle GWD-Fans, die gerne mal den Trommelstock schwingen möchten. Wir suchen noch Leute, die Spaß haben während der Spiele zu rommeln, da in letzter Zeit einige Trommeln nutzlos im Keller herum lagen. Melden kann man sich bei unserem Vorsitzenden Frank Wentzlawsky oder bei mir, Olaf Böke, im Fan-Treff.

Das nächste Bundesliga-Heimspiel ist dann am Samstag, 20.12.08, um 15 Uhr gegen Frisch Auf Göppingen.

So, jetzt ist es aber genug mit der Vorrede.

Viel Spaß beim Spiel wünscht

Olaf Böke (Pressewart

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Zum Spiel gegen den THW Kiel am 03.12.08

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Der Dezember ist schon traditionell vollgepackt mit vielen Spielen in der Bundesliga, bevor dann die sog. WM-Pause für uns Handball-Fans beginnt. Und so muß auch GWD im letzten Monat dieses Jahres 7 Pflichtspiele bestreiten - davon 5 hier in der Kampa-Halle. Mit dem heutigen Spiel beginnt auch eine kleine Mittwoch-Serie, denn auch nächste und übernächste Woche tritt unsere Mannschaft in der Wochenmitte zu Hause an.

Den Auftakt macht heute ein Team, das mit Schallgeschwindigkeit durch die Saison zu fliegen scheint. Mal abgesehen vom Auftakt Ende August gegen Dormagen dominiert der THW mal wieder die Liga und macht den Eindruck, als wenn die Mannschaft noch stärker ist als in den Spielzeiten zuvor. Selbst im Spitzenspiel gegen den Tabellen-Zweiten aus Lemgo deklassierten die Gislason-Schützlinge unsere ostwestfälischen Nachbarn nach Strich und Faden - ohne Karabatic übrigens! Also machen wir uns heute nichts vor - Schadensbegrenzung muß heute ein Ziel sein und das andere, das das Ratka-Team um jeden Ball kämpft und es nicht egal ist, ob man mit 10 oder 15 Toren verliert. Die Einstellung muß schon da sein, das ist klar.

Wie letzte Saison spielen wir also gegen den Deutschen Meister in der Woche. Letztes Jahr hat es leider nicht mit einem Fan-Bus gepaßt - umso mehr hoffen wir das aber wieder heute und wenn dem so ist, begrüßen wir die "Zebrasprotten" ganz herzlich auch bei uns im Fan-Treff.

Ich kann nur hoffen, das selbst bei einem größeren Rückstand Sie/Ihr voll hinter der Mannschaft steht und die Anfeuerung von den Rängen immer da ist. In diesem Zusammenhang würden wir uns vom Fan-Club freuen, wenn noch der ein oder andere Trommler bereit ist, über diesen Weg Stimmung zu machen - eal übrigens, ob Mitglied oder nicht. Meldet Euch einfach an der Theke im Fan-Treff oder von zu Hause aus über die unten stehende E-Mail-Adresse.

Apropos Fan-Treff: Wir wissen, daß Mittwochabend-Termine nicht ideal für Familien mit Kleinkindern sind wegen dem späten Anwurftermin. Für alle anderen Besuchern des Fan-Treffs bitten wir um Verständnis, wenn die Spieler etwas später zum Interview kommen. Das Auslaufen ist wichtig und und dann müssen sie natürlich noch duschen, da wird es nunmal etwas später. Vielleicht auch ein kleiner Appell an die Verantwortlichen: Denkt auch an die Fans da unten, die auch wegen den Spielern bei uns sind und manchmal etwas ungeduldig werden. Vielleicht können die Spieler, die bei uns "dran" sind, das Auslaufen etwas verkürzen. Schließlich betrifft es jeden dann mal. Neben 2 Spielern von uns erwarten wir traditionsgemäß auch wieder 2 Gäste-Spieler aus Kiel zum Talk.

In 10 Tagen am Samstag, dem 13.12. gehts zur küzesten Auswärtsfahrt der Saison - nach Lemgo. Unsere "Zweite" hat vor kurzem knapp verloren und die A-Jugend das OWL-Derby auswärts klar gewonnen - mal gucken, wie sich Haaß, Simon und Co. in der Lipperlandhalle schlagen. Im Fan-Treff kann man sich natürlich für die Fahrt dorthin anmelden. Abfahrt ist am besagten Tage um 13.00 Uhr ab dem bekannten Startort in Dankersen.

Sehr schön finden wir vom Fan-Club, daß GWD am 28.12. (Sonntag) bei dem Peugeot-Cup in der Anhalt-Arena in Dessau teilnimmt, den sie übrigens 2005 schon mal gewonnen haben. So schlagen wir 2 Fliegen mit einer Klappe. Unsere Mannschaft begleiten und Dessauer Handball-Freunde wiedertreffen.

Unsere RL-Truppe erwartet ähnlich wie heute unsere "Erste" jetzt am Sonntag (7.12.) um 17.30 Uhr den ganz großen Favoriten dieser Staffel - den TV Korschenbroich. Spitzenhandball also auch in Dankersen in der dortigen Sporthalle in der Olafstr.

Da man mit den ganzen Terminen im Dezember leicht den Überblick verlieren kann, hier noch die Übersicht über die restlichen Heimspiele in diesem Monat in der Kampa-Halle:

- Mittwoch, 10.12.: BL gegen Füchse Berlin (20.15 Uhr)

- Mittwoch, 17.12.: Pokal gegen Eisenach (ACHTUNG: Anwurf bereits um 19.30 Uhr!)

- Samstag, 20.12.: BL gegen FA Göppingen (ACHTUNG: Anwurf bereits um 15.00 Uhr!)

- Samstag, 27.12.: BL gegenNordhorn-L ingen (15.00 Uhr)

Und nun: Viel Spaß beim Spiel wünscht

Frank Wentzlawsky

E-Mail-Kontakt: gwd-fanclub@gmx.de

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Zum Spiel gegen Großwallstadt am 22.11.08

 

Hallo liebe Zuschauer! Hallo liebe GWD-Fans!

 

Begrüßen möchte ich Sie/Euch alle zu unserem heutigen Heimspiel gegen den TV Großwallstadt. Natürlich heiße ich auch ganz herzlich die Anhänger unseres Gastes willkommen in der Kampa-Halle. Vielleicht schaut ihr ja mal im Fan-Treff im Keller der Kampa-Halle vorbei!

Leider hat es auswärts nach dem schönen Sieg gegen Dormalgen wieder mal nicht geklappt, eine Überraschung zu schaffen. Sicherlich ist Magdeburg ein Team, das sinsgesamt besser ist als wir, aber wir kriegen außerhalb der Kampa-Halle kaum ein Bein auf die Erde. Ich suche schon seit langem nach Gründen für die Auswärtsschwäche, aber eine wirkliche Antwort finde ich nicht. Nach dem tollen Sieg in Balingen am Anfang der Saison hatte ich die Hoffnung, es könnte besser werden. Aber die letzten Auswärtsbegegnungen haben uns wieder zurückgeworfen. Wetzlar und Essen waren schon herbe Enttäuschungen! In Magdeburg habe ich keinen Sieg erwartet, aber ich glaube eine Niederlage mit nur 4-5 Toren wäre möglich gewesen. Ich hoffe einfach drauf, daß bei der Mannschaft in den nächsten Auswärtsspielen endlich der Knoten platzt und sie ähnlich agiert wie in den Heimspielen.

Nun aber zu der heutigen Begegnung GWD Minden gegen TV Großwallstadt. Zu diesem Spiel zweier Teams mit viel Tradition gibt es für unsere Mannschaft nach den letzten Ergebnissen der Konkurrenz nur die Marschroute, 2 Punkte einzufahren. Großwallstadt hat in den letzten Spielen gerade auswärts einen kleinen Negativtrend, den muß unser Team ausnutzen und den Gegner mächtig unter Druck setzen. Aber es wird nicht einfach, da der TVG sich vor der Saison gut verstärkt hat und auf allen Positionen gut besetzt ist. Aber trotz dieser Verstärkungen und der eigentlichen Zielsetzung ist Großwallstadt näher am Abstiegskampf dran als gewünscht. Wie auch bei unserem GWD fehlt dem TVG die Konstanz. Köhrmann, Müller, Oechsler und Andersson im Tor sind zwar sehr gute Spieler, aber in den vergangenen Begegnungen waren ihre Leistungen doch auch sehr schwankend. Die ist eine Chance, die unsere Mannschaft ergreifen muß. Dabei helfen, daß die Punkte in der Kampa-Halle bleiben, wird heute ein neuer Spieler in unserem Kader. Ich begrüße an dieser Stelle Aljoscha Schmidt und wünsche ihm und seiner Familie eine schöne und erfolgreiche Zeit in Minden. Vielleicht wird Aljoscha ja heute zum Matchwinner?! Mit dieser Verpflichtung ist unser Kader nicht nur breiter aufgestellt, sondern wir sind in der Lage, den einzelnen Spieler mehr Ruhezeiten zu gönnen. Richard Ratka hat außerdem die Qual der Wahl bei den ersten Sieben. Ich hoffe einfach, das sich Andy Simon und Aljoscha Schmidt ergänzen und jeder seine Qualitäten in die Waagschale wirft.

Mit der gleichen Kampfkraft wie gegen Dormagen und der gleichen Umsetzung der taktischen Marschroute sind wir in der Lage, Großwallstadt zu besiegen. Wichtig wird sein, das Torhüter-Duell zu gewinnen und im Angriff die sich bietenden Chancen zu nutzen. Gegen Dormagen hat man im Angriff aus meiner Sicht zu viele gute Möglichkeiten liegengelassen. Dies wird der TVG sicherlich besser nutzen, als es Dormagen getan hat. Aber mit uns Fans im Rücken und bedingungslosem Kampf werden wir dieses Spiel gewinnen.

Wie bei jedm Heimspiel lade ich an dieser Stelle alle Fans in den Fan-Treff im Keller der Kampa-Halle ein. Nach der Begegnung werden wieder zwei Spieler uns Anhängern Rede und Antwort steheln. ... Außerdem gibt es wie immer die Pressekonferenz und das Handballmagazin vom WDR und NDR via Bildschirm. Bei Getränken und Frikadellen kann gefachsimpelt und gequatscht werden.

Anmelden kann man sich ebenfalls wie immer für die nächste Auswärtsfahrt. Diese ist am Samstag, 13.12.08 nach Lemgo in die Lipperlandhalle. Wann die genaue Abfahrt ist, erfahrt ihr ebenfalls im Fan-Treff. Außerdem kann man sich anmelden bei Sport Meisolle in Dankersen.

Das nächste Heimspiel in der Bundesliga findet dann am Mittwoch, 03.12.08, statt. Um 20.15 Uhr ist dann der Meister THW Kiel zu Gast. Ich freue mich schon jetzt auf unsere Freunde aus dem Fan-Clubs, die besstimmt sich wieder im Fan-Treff sehen lassen.

So, jetzt ist aber Schluß mit der Vorrede.Lassen wir die Akteure auf das Spielfeld. Ich wünsche allen ein schönes Spiel mit hoffentlich einem GWD-Sieg. Bis demnächst.

Olaf Böke (Pressewart)

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Zum Spiel gegen die Mannschaft des TSV Bayer Dormagen am 08.11.2008

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Beim letzten Bericht in dieser Ausgabe (gegen die Rhein-Neckar-Löwen) war nicht nur ich noch gutes Mutes, daß unser Team diese Saison eine bessere Rolle spielen wird als in den letzten Spielzeiten. Diese vorsichtige Euphorie ist zur Zeit umgeschlagen in Frust. Zu enttäuschend bis desolat waren die Auftritte in Wetzlar und Essen. Wir schaffen es immer wieder, andere Teams aufzubauen statt unser Selbstvertrauen zu steigern. Mannschaften wie die HSG oder der TuSEM zeigen in der Not Leidenschaft und Zusammenhalt, was uns in den letzten Spielen so oft gefehlt hat. Nun gut (oder besser: schlecht), wir sind in diese bedrohliche Lage geraten, und da müssen wir alle gemeinsam wieder raus. Ich hoffe natürlich, daß alle Verantwortlichen den Ernst der Situation erkannt haben und daß heute endlich mal wieder jeder für jeden kämpft und in die Bresche springt, wenn es sein muß. Nur sind heute die Punkte 5 und 6 auf dem Pluskonto in der Tabelle möglich. Unser Gegner, die TSV Bayer Dormagen, ist hervorragend in die Saison gestartet und hat geschickt am Anfang die Schwächen von 2 Meisterschaftsfavoriten ausgenutzt. Der THW Kiel traute am 1. Spieltag sicherlich seinen Augen nicht, als die Rheinländer einen Punkt aus der Ostseehalle (na gut, sie heißt heute Sparkassen-Arena) entführten und dann nutzte Bayer die Anfangs-Schwächephase des HSV aus. Punkte, die sicherlich nicht einkalkuliert waren. Inzwischen sind sie wieder auf den Boden der Tatseachen zurückgeholt worden, was die Sache aber heute nicht einfacher macht. Und dennoch: Zeigen unsere Spieler ihre Stärken und harmonieren miteinander (siehe  oben), kann der Sieger nur GWD heißen.

GWD-Dormagen gab es schon einmal in dieser Saison. Un der Regionalliga vor 2 Wochen waren die Vorzeichen sicher anders und eindeutiger und so wurden die Gäste mit einer 44:31-Packung nach Hause geschickt. Apropos GWD II: Heute abend spielen Auerswald, Helmdach & Co. um 18.30 Uhr in Dankersen ihr nächstes Heimspiel gegen den OSC Rheinhausen. Handball satt also heute und so hoffen wir, daß möglichst viele grün-weiße Fans nach dieser BL-Begegnung weiterpilgern auf die andere Weserseite in die Olafstr., um unsere erfolgreiche "Zweite" zu bestaunen. Der GWD-Fan-Treff ist heute ausnahmsweise sowieso geschlossen. In der Hauptrunde des DHB-Pokals ist unsere BL-Truppe nach dem sicheren Sieg in Tarp inzwischen ins Achtelfinale vorgestoßen.Wir treffen Mitte Dezember zuhause auf den Zweitligisten des ThSV Eisenach, also dem Heimatverein von Stephan Just. Alles andere als ein Sieg wäre eine Riesenenttäuschung, aber noch ist es ja ein bißchen hin.

Ein Highlight gibt es für unsere Fanclub-Mannschaft sozusagen als Weihnachtsgeschenk. Wir spielen in der Color Line Arena Hamburg das offizielle Vorspiel zur Bundesliga-Begegnung und treffen dabei auf den HSV-Fanclub "Blau-Weiß". Die Planungen laufen bereits bei uns auf Hochtouren. Alle Mitspieler, die bereits zugesagt haben, freuen sich bereits riesig drauf, das merkt man auch immer am wöchentlichen Trainingstag, der immer am Dienstag um 21.00 Uhr in der Spothalle Dankersen stattfindet.

Am kommenden Mittwoch (also 12. Nov.) geht es schon weiter für Buschmann & Co., wenn es in die Bördelandhalle Magdeburg gegen die "Gladiators" geht. Anmeldungen für den Fan-Bus (Abfahrt um 15.30 Uhr am Helmut-Meisolle-Jugendheim) nimmt heute der Fan-Shop entgegen. Und das Thekenteam des Fan-Treffs freut sich dann wieder auf Euren Besuch heute in 2 Wochen am 22.11., wenn um 15.00 Uhr der TV Großwallstadt hier gastiert.

Und nun: Viel Glück und Erfolg für unseren GWD. Auf gehts, Jungs!

Euer/Ihr Frank Wentzlawsky

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Zum Spiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen am 19.10.08

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Heimspiel Nr. 4 hier in der Kampa-Halle, und der GWD-Fan-Club begrüßt alle GWD-Anhänger zum Spiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen. Ebenso ein "Hallo" sagen wir den mitgereisten Fans aus Mannheim, Kronau und Umgebung und wir hoffen natürlich, daß wir mit Euch auch wieder im Fan-Treff uns unterhalten und diskutieren können.

Das Spiel in Wetzlar nicht mit einbezogen, haben wir einen sehr ordentlichen Saisonstart hingelegt. Anders als in den letzten 5 Jahren rennen wir nach 6 oder 7 Spieltagen nicht der Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt hinterher, sondern haben das Heft selbst in der Hand, um in der Hinrunde möglichst viel Punkte zu sammeln. Das letzte Heimspiel gegen Stralsund war sicherlich kein Selbstläufer, aber in wichtigen Phasen waren "Hege", Haaß und Just sowie im Tor Medhus zur Stelle und sicherten einen Sieg, den man gewöhnlich zu den Pflichtaufgaben in dieser Saison zählt.

Unser Gegner, die Rhein-Neckar-Löwen, haben nach wenigen Spieltagen schon eine recht turbulente Spielzeit 08/09 auf dem Buckel. Von vielen als ernster Verfolger des THW Kiel um die Deutsche Meisterschaft gehandelt (von mir übrigens auch), kann man dieses Ziel wohl schon ad acta legen, zu enttäuschend waren bisher die Ergebnisse. Bei den Vereinsverantwortlichen war man wohl der Meinung, daß dieses Problem Juri Schewzow nicht lösen konnte und so wurde auf der Trainerbank einer (überraschender) Wechsel vollzogen. Der neue Übungsleiter heißt Wolfgang Schwenke, ehemaliger Bundesliga-Spieler u. a. beim THW.

Auch wenn es heute faktisch ein Mittelfeld-Duell gibt, bleiben trotzdem die Gäste um Fritz, Roggisch und Schwarzer Favorit. Ein Punkt für uns wäre natürlich Gold wert. Das schreibe ich deswegen, weil die RNL als "Remiskönige" gestartet sind (in der Bundesliga und Champions League insgesamt 3 x). Und im Fan-Treff hat ja auch nach dem Stralsund-Spiel Svenn-Erik Medhus gesagt, daß heute die Chancen, zu punkten, nicht so abwegig sind. Eine Leistungssteigerung im spielerischen Bereich muß da sicherlich her, lassen wir uns mal überraschen, wie lange wir Paroli bieten können und was heute möglich ist.

Sehr schön wäre es, wenn heute wieder die Halle "richtig brennen" würde, dieses wurde doch beim Heimsieg gegen die Gäste von der Ostsee vor 2 Wochen im allgemeinen bemängelt.

Erfreulich, daß wir im Pokal noch dabei sind, auch das war letztes Jahr nicht so zu diesem Zeitpunkt. Und die Chancen, ins Achtelfinale einzuziehen, sind riesengroß. Beim Regionalligisten aus Tarp (bei Flensburg) muß am kommenden Mittwoch (22.10.) einfach ein Sieg her. Wir vom GWD-Fan-Club unterstützen unsere Mannschaft bei der HSG Tarp-Wanderup... Kurz darauf folgt ein weiteres Auswärtsspiel, diesmal dann wieder in der Bundesliga, wo man auch mit durchaus guter Hoffnung auf weitere Punkte hinfährt. Doch Vorsicht: Essen hat noch möglicherweise 0 Punkte (falls sie in Flensburg und Balingen verlieren sollten) und wittert in diesem Fall natürlich auf die ersten beiden Zähler gegen uns auf der Habenseite. Abfahrt ins Ruhrgebiet ist am kommenden Samstag, 25.10. um 10.30 Uhr auch ab Olafstr., Helmut-Meisolle-Jugendheim. Anmeldungen ... nehmen wir im Fan-Treff gern entgegen, falls noch Plätze frei sein sollten.

Unser RL-Team spielt heute um 17.00 Uhr in der Ferne in Aachen. Sicherlich auch wieder eine Gelegenheit, sich weiter in der Spitzengruppe dieser Liga zu etablieren und so Werbung in eigener Sache zu machen. Am nächsten Freitag (24.10.) wäre dann eine gut gefüllte Dankerser Sporthalle wunderschön, wenn es um 20.00 Uhr heißt: GWD II - Dormagen II. Sozusagen das "Vorspiel" in der Bundesliga, denn der nächste Gegner hier in der Kampa-Halle in der Bundesliga am 08.11. ist - richtig, der TSV Bayer Dormagen. Anwurf ist dann wieder um 15.00 Uhr.

Nach dem Spiel heute haben wir erneut 2 Spieler von GWD in den Fan-Treff eingeladen. ...

So, und nun mache wir uns startklar, um unsere Mannschaft anzufeuern! Von allen Tribünen und Stehplätzen!

Euer Frank Wentzlawsky

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Zum Spiel gegen Stralsund am 04.10.08.

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

 

Ich möchte sie alle zum heutigen wichtigen Spiel gegen den Aufsteiger aus Stralsund in der Kampa-Halle begrüßen! Besonders möchte ich die mitgereisten Fans vom Ostseestrand willkommen heißen.

Der 1. Heimsieg soll und muß heute her. Dafür braucht die Mannschaft die volle Unterstützung über die 60 Minuten von den Zuschauern, damit aus der Kampa-Halle wieder die Kampa-Hölle wird. Nach den ersten beiden Heimspielen mußtei ich im Fan-Keller hinter der Theke feststellenm, daß viele Fans schon ganz schön enttäuscht waren über die Ergebnisse und vor allem über das Auftreten des Teams. Da frage ich mich schon, warum man nach 4 Spieltagen alles schlecht reden muß und sofort wieder auf einzelne Spieler verbal draufhaut? Sicherlich habe auch ich mich über die Niederlage gegen Gummersbach geärgert, gerade weil Svenn-Erik Medhus eine überragende Partie spielte und dadurch wir immer wieder im Spiel waren. Aber wenn man sich im Angriff zu viele Schwächen aus dem Rückraum erlaubt, dann hat man am Ende gegen Mannschaften wie Gummersbach keine Chance. Wir solltn auf jeden Fall abe die positiven Dinge ehen und da ist zweifelsfrei die Tatsache, daß wir einem Konkurrenten im Abstiegskampf die Punkte weggenommen haben. Ich jedenfalls freue mich immer noch sehr über den Auswärtssieg in Balingen. Ich hoffe, unser Team konnte beim Auswärtsspiel in Melsungen an diese Leistung anknüpfen und etwas zählbares mitbringen. Die Saison ist noch jung und unsere Mannschaft hat alle Möglichkeiten, die erhoffte Endpunktzahl von 24 zu erreichen.

In der heutigen Partie gegen den Aufsteiger aus Mecklenburg-Vorpommern muß von Beginn an gezeigt werden, wer Herr im Haus ist. Nur wenn im Angriff und in der Abwehr eine gute und stabile Leistung gezeigt wird, könnte aus einem unbequemen Spiel eine einfachere Aufgabe werden. Wichtig ist, den Gegner nicht zu unterschätzen und den Kampf annehmen. Dabei sind die Zuschauer und wir Fans sehr wichtig. Unser Team braucht die Unterstützung gerade dann, wenn es nicht gut läuft und der Spielrhythmus verloren gegangen ist. Heute stehen dann am Ende 2 Punkte auf unserer Habenseite.

Einladen möchte ich an dieser Stelle auch wieder in unseren Fan-Treff, wo bei Getränken und Frikadellen gefachsimpelt und/oder sich nett unterhalten werden kann. Alle Fans werden per Videotext mit den neuesten Sportnachrichten versorgt und die Pressekonferenz wird zugeschaltet in Wort und Bild.

Der Höhepunkt ist dann aber wie immer das Interview mit Spielern von GWD. Sollten sie also Fragen haben an die Spieler haben, dann sehen wir uns im Fan-Keller, den sie vom GWD-Einlauf-Eingang aus erreichen. Die Einnahmen aus dem Verkauf gehen in die GWD-Jugendarbeit. Das Theken-Team vom Fan-Club freut sich auf ihren/euren Besuch. 

Hnweisen möchte ich an dieser Stelle auch, daß man sich im Fan-Keller für die nächste Auswärtsfahrt nach Wetzlar anmelden kann. Abfahrt ist am Freitag, 10.10., um 14.00 Uhr am Helmut-Meisolle-Jugendheim in der Olafstr. in Minden-Dankersen. Unser Team braucht auch ausswärts jede Unterstützung. Ebenfalls lautstarke Unterstützung benötigt unser Regionalliga-Team. Hier kann man guten Handball erleben und sehen, wie sich unsere Nachwuchshoffnungen entwickeln. Das nächste Heimspiel steigt am Sonntag, 12.10. um 17.30 Uhr in der Sporthalle Dankersen in der Olafstraße.

So, nun wünsche ich allen ein schönes und packendes Spiel.

Euer Olaf Böke (Pressewart)

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18.05.08: Von den Leiden eines normalen GWD-Fans

Die Woche vom 10.-17.05.

Wie sehr hatte man sich aufs Derby gefreut am Samstag, dem 10.05. nachmittags. Durch einen Sieg gegen den Kreisnachbarn sollte zumindest der Reli-Platz sichergestellt werden und der direkte Abstieg eben vermieden. Doch es kam alles anders, ohne Chance und weil vielleicht doch der Druck zu groß war, leistete man Aufbauarbeit für die Nachbarn aus Lübbecke und drohte auf das Gleis zu gelangen, daß in Liga 2 führte. Daß am Samstag abend die Laune dahin war und lieber gar nichts machte, war klar. Gefeiert wurde nur in der anderen Bundesliga-Stadt im Kreis und auch im Fan-Treff war nach dem Spiel eine sehr gelähmte Stimmung. Wie an anderer Stelle schon geschrieben, begab sich Richard Ratka auf einen nicht einfachen Weg in den Fan-Treff. Die Folge war, daß das Frage- und Antwort-Spiel (auf Richards Vorschlag hin) abgebrochen werden mußte und wenig später kamen zwei völlig konstanierte Spieler runter, die eigentlich nichts zu sagen hatten: Arne und Apollo. Eigenartig und doch auch total verständlich. Just sehnte sich schon in der Arbeitslosigkeit und Arne war die riesige Enttäuschung und Leere nach seinem letzten Heimspiel auch anzumerken.

Statt Pfingsten dann recht entspannt zu feiern, mußte man sich schon von Freundin und Familienangehörigen ablenken lassen, um nicht an den kommenden Samstag und einen vermutlichen Abstieg denken zu müssen. Man wollte auch nicht ins Internet (zumindest in verschiedene Handball-Foren), zu tief saß der Schmerz. Und auch 3 Tage später wollte man den Lokal-Sportteil im "Mindener Tageblatt" links liegen lassen, man wollte nicht an das Desaster erinnert werden. 

Und man dachte: Nur noch 4 Tage 1. Handball-Bundesliga und das war es dann, denn zu 90 % hatte man mit diesem Kapitel zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen. Und man hoffte, daß die Sponsoren (ob groß oder klein) möglichst alle 1 Jahr in der 2. Liga durchhalten, um wieder direkt aufzusteigen und man fragte sich immer und immer wieder, warum muß im Jahr des Fanclub-Turniers dieser bittere Gang erfolgen.

Am Mittwoch kam dann irgendwie die Wende. Noch 3 Tage bis zum Spiel in Flensburg. Und aus verständlichem Negativdenken wurde plötzlich bei Positivdenken. Wir sind 16., wir haben es in der Hand, in der Firma ging ich offensiv damit um, daß wir es schaffen werden. Vielleicht machte mir auch nur ein Spieler Mut, den ich getroffen hatte, vielleicht war es auch Zweckoptismismus. Ich redete mir ein, wir packen das. Nettelstedt verliert schon irgendwie, weil: Haben wir wirklich eine kleine Chance in Flensburg? Eigentlich nicht, aber andererseits: 1 Auswärtssieg holen wir doch jede Saison, und diese Spielzeit fehlte er noch.

Im Lager der Mannschaft mit Spielern und Management passierte dann das, was man gehofft hatte. Alle Spieler und beide Manager hielten zu Richard Ratka, erst recht, je näher das Spiel kam.

Der Tag der Entscheidung nahte, der Tag der Entscheidung kam: Samstag, der 10.05. Für mich, der kein frei bekommen hatte, weil ich allein für meinen Zuständigkeitsbereich war, fing der Tag relativ normal an. 10 Uhr Arbeitsbeginn (der Fan-Bus war schon lange unterwegs nach Flensburg), noch 5 Stunden bis zum Spiel, meine anderen Kollegen in der Nähe beobachteten mich teilweise genau, zumindest die, die mit mir fühlten. Um 14 Uhr wurde ich langsam nervös, ich ging in einer Regenpause um das Haus herum und war um 14.40 Uhr wieder in der Abteilung. Nebenbei mußte ich aber den Live-Ticker anstellen, um 14.50 Uhr war es soweit. Bloß nicht (wenn möglich) nicht jede Minute reingucken, dachte ich, das wäre auch nicht so gut. Kurz vor Spielbeginn sinnierte ich: Kommen doch vielleicht ein paar Tränchen, wenn wir absteigen sollten, werden es meine Kollegen anmerken, wie tieftraurig ich dann sein werde. 

Das Spiel lief, und nach 15 Minuten umschalten in den IT-Live-Ticker der Handball-Bundesliga. 7:7 stand es da, ein gutes Zeichen, befand ich und wenig später stand es nach 2 Schäpsmeier-Toren 10:8, und ich sagte: JA! Halbzeit 15:12, alle wichtigen Arbeitskollegen informiert (teils ungläubiges Staunen) und immer ein Blick nach Lübbecke und Essen. Die anderen spielten für uns, und wir selber auch: Wahnsinn!!!

2. Halbzeit: Meine Gedanken waren in Flensburg, waren in der Campushalle. Die Zwischenstände, ob nach 35, 40, 45, 50 Minuten 2- bis 4-Tore-Führungen. Reicht das, halten die Nerven der Mannschaft und reichen auch meine Nerven. Die letzten Minuten ließ ich ohne Internetgucken abspielen, und so wußte ich nicht, daß Nettelstedt inzwischen in Führung lag und Flensburg gegen uns ausgelichen hatte. Zum Glück wußte ich es nicht und guckte erst nach Spielschluß (auch kundenbedingt) in den Ticker. Und da sah ich: 29:28 für GWD, Essen nur Remis, KLASSENERHALT! Und nur Sekunden und Minuten später erreichten mich über Handy und Festnetz Anrufe im Sekunden und Minuten-Takt, aber die konnte ich nicht entgegennehmen (Handy) und mußte sie abweisen wegen Kundschaft (Festnetz). Genießen konnte ich nur im Stillen, aber ich wußte, die Mannschaft läßt uns Fans nicht im Regen stehen und tut uns nicht die 2. Liga an, und sich selber mit diesen guten finanziellen Möglichkeiten der nächsten Jahre auch nicht. 

Statt nach Nienburg privat zu fahren, mußte nun eine Person meines Vertrauens von Nienburg nach Minden kommen. Gefeiert wir nunmal in der (jetzt) einzigsten Handball-Bundesliga-Stadt des Kreises. Eigentlich sollte mit GWD-Kutte die Innenstadt unsicher gemacht werden, aber zum Glück durch die Idee des Vereins und der Umsetzung von Sebastian Landwehr und seiner Helfer und Getränke-Schubert entwickelte sich d i e Fete des Jahres in Bückeburg-Berenbusch auf dem "Kelder"-Betriebshof. Sie war einfach nur wunderschön, und eine Woche nach der eigentlich geplanten privaten Derby-Sieg-Sause war es Samstag abend des 17.05. umso schöner. Wenn man es doch vorher gewußt hätte...

So fuhr glücklich um ca. 01.15 Uhr nach Nienburg und am Sonntag mittag zurück in die Handball-Bundesliga-Stadt Minden, natürlich mit einem wehenden Schal des TSV GWD Minden aus dem Fenster, um den Leuten der durchgehenden Orte Leeseringen, Estorf, Landesbergen, Leese, Wasserstraße und dann natürlich Minden zu zeigen: Ich bin so stolz auf meinen Verein.

Hoch lebe Grün-Weiß Dankersen Minden

Frank Wentzlawsky

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Und nun der Bericht zum Derby (verfaßt nach dem 32. Spieltag)

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

MATCHBALL GWD! So oder so ähnlich müßte man die Überschrift für das heutige Spiel gegen den TuS Nettelstedt betiteln. Und damit herzlich willkommen zu dem Derby in der Handball-Bundesliga. Und heute dürfte dieses Derby das wohl brisanteste seiner Geschichte werden. Es geht nicht nur um die Vorherschaft im Kreis, es geht auch um den Verbleib in der 1. Handball-Bundesliga. Nicht zuletzt ist es dem DSF, daß ich hier ganz herzlich begrüße, eine Live-Übertragung wert und natürlich ist die Halle schon seit Wochen ausverkauft, also pickepackevoll.

Nach den Niederlagen von Essen und Lübbecke letztes Wochenende kann damit heute bereits der Klassenerhalt in trockenen Tüchern gelegt werden. Ein eigener Sieg natürlich vorausgesetzt, müßte dann Essen bei zeitgleichen Spiel in Wetzlar verlieren. Dann wäre es perfekt. Wilhelmshaven hat zwar auch nur 2 Punkte Rückstand auf GWD nach dem 32. Spieltag, aber selbst wenn der WHV bei SC Magdeburg gewinnen sollte, ist das Torverhältnis nicht mehr einholbar.

Für heute erwarte ich ein durchaus hartes und ruppiges Spiel, gerade auch von unseren Gästen. Die Ratka-Truppe sollte damit umgehen können und dagegenhalten und außerdem mit spielerischen und kämpferischen Mitteln den Nachbarn Paroli bieten. Diese Eigenschaften und dazu mit den Zuschauern im Rücken dürfte zum Erfolg beitragen. Übrigens: Daß die GWD-Fans hinter ihrer Mannschaft von der ersten bis zur letzten Sekunde wie eine Mauer stehen, dürfte selbstverständlich sein. Hoffen wir aber auch, daß von den Rängen alles im fairen Rahmen abläuft.

Sollten wir also den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach bringen, dürfte Minden heute abend und über Pfingsten zur Partyzone werden. Angefangen sicherlich bei uns im Fan-Treff. Man kann sich bei uns nicht nur für die letzte Fahrt nächsten Samstag (17.05., Abfahrt 08.30 Uhr) zum Vizemeister nach Flensburg anmelden, sondern es kommen auch wieder 2 GWD-Spieler zum Interview zu uns. Diesmal konnte man die Akteure im Internet wählen. Seien wir gespannt, wen es "erwischt" hat.

Da man aber eben nochnicht ganz genau weiß, ob es vielleicht doch Relegationsspiele mit GWD-Beteiligung geben wird, verabschiede ich mich schon mal vorsichtshalber. Natürlich mit dem Hinweis auf unser eigenes Fanclub-Turnier am 21.06. und 22.06. in Dankersen in der Sporthalle an der Olafstr. Am Samstag, dem 21.06. spielen in Gruppe A Lemgo, Hamburg, Wilhelmshaven und Hamm sowie in Gruppe B unser GWD-Fanclub mit Gummersbach, Dessau und Hameln um die Gruppensiege (12.00-18.00 Uhr, abends Party) und am Sonntag, dem 22.06. finden die Final- und Plazierungsspiele (10.00-ca. 13.30 Uhr) statt. Der komplette Spielplan und viele weitere Infos findet man auf unserer Homepage (Adresse siehe unten).

Zum Schluß will ich mich an dieser Stelle an all diejenigen Fan-Club-Mitglieder bedanken, die unseren geliebten Verein in den jeweiligen Spielklassen bei Männern und der Jugend unter die Arme gegriffen haben. DANKE SCHÖN!

Bevor das Derby nun beginnt: Laßt es auf dem Spielfeld krachen, Jungs, und der Sieg gehört uns!

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky

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Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen (geschreiben nach dem Erfolg gegen Großwallstadt)

 

Hallo liebe Zuschauer! Hallo liebe GWD-Fans!

 

Ich begrüße Sie/Euch alle zum hoffentlich vorletzten Heimspiel in dieser schwierigen Saison für unser Team. Gegner sind die Rhein-Neckar-Löwen aus Mannheim. Eine Mannschaft, die personell und finanziell uns viele Schritte voraus ist. Trotzdem haben wir heute eine Cahnce für eine große Überraschung zu sorgen. Gerade nach dem letzten Heimspiel gegen Großwallstadt scheint bei unserem Team der Knoten geplatzt zu sein. Mit Unterstützung der Zuschauer und der gleichen Energieleistung wie gegen den TVG ist ein Sieg möglich. Wichtig wird sein, die Rhein-Neckar-Löwen nicht ins Spiel kommen zu lassen und selber 60 Minuten hellwach zu sein. Dazu hoffe ich, das unser Torhütergespann einen guten Tag erwischt. Über die Abwehr und mit viel Geduld im Angriff muß man versuchen, die Löwen zur Verzweiflung zu bringen. Wir haben in den letzten Wochen uns als Einheit präsentiert, wobei immer andere Spieler sich in den Vordergrund gespielt haben. Außerdem bin ich davon überzeugt, daß unser Trainer Richard Ratka auch heute unser Team top eingestellt ins Spiel schickt. Auch wenn unsere Gegner im Abstiegskampf punkten, haben wir es selber in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen. Aus meiner Sicht müßten 19 Punkte zum Klassenerhalt reichen. Aber auf Rechenspiele sollte man sich nicht verlassen und so viele Punkte wie möglich einsammeln. Es gilt in den letzten Spielen für Fans und Spieler: Zusammen schaffen wir den Klassenerhalt!!

Als letztes Heimspiel haben wir dann am 10.05.08 um 15 Uhr unser ultimatives Derby gegen den TuS N-Lübbecke. Da braucht niemand motiviert zu werden, jeder weiß, um was es geht und Zuschauer und Spieler werden als Einheit in dieses Spiel gehen . Immerhin gilt es ja auch das Hisnpiel in Lübbecke vergessen zu machen. Es wird darauf ankommen, wer als erster seine Nervosität abstreift und dann zu seinem Spiel findet. Aber am Ende bleiben die Punkte bei GWD!

Der Fan-Treff ist heute ab 19 Uhr wieder geöffnet und nach dem Spiel werden wie immer 2 Spieler Rede und Antwort stehen am Mikro.

Anmelden kann man sich heute für die letzte Auswährtsfahrt am 17.05.08 nach Flensburg. Anwurf ist um 15 Uhr! Wann die genaue Abfahrt ist, erfahrt Ihr bei der Anmeldung. (Anm.: Abfahrt 08.30 Uhr). 

Hinweisen möchte ich an dieser Stelle auf einen Termin im Juni, der unseren Fan-Club betrifft. Am 21. und 22. Juni 2008 führen wir ein Fan-Club-Turnier im Rahmen der Sportwerbewoche (Anm.: genau heißt es "GWD-Sportfest") von GWD Minden durch. Fan-Clubs aus 1. und 2. Liga haben sich dafür angemeldet und natürlich auch unser Fanclub-Team als Gastgeber wird versuchen, den Bundesligaspielern nachzueifern. Wer Spaß und Gelegenheit, sollte mal einen Abstecher in die Dankerser Sporthalle an der Olafstr. in Minden machen. Für Anfeuerung und Unterstützung sind alle Hobbyspieler sehr dankbar. Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt sein.

Nun wünsche ich uns allen ein schönes und packendes Bundesligaspiel mit 2 Punkten für unseren GWD!

Bis dahin,

Euer Olaf Böke (Pressewart)

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Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen den TV Großwallstadt

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Heute gibt es nun eine weitere (realistische) Möglichkeit, Punkte für den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu holen. Nach den Spielen gegen Wetzlar und Melsungen, auf die wir hier nicht eingehen können, kommt mit der TV Großwallstadt ein Team, das im sog. Niemandsland der Tabelle steht. Seit der Hannover-Geschichte konnten wir in keinem einzigen Spiel mehr punkten. Auswärts war in den letzten 10 Jahren ohnehin nichts zu holen, aber zu Hause hatten wir bis 2005 immer gut ausgesehen. Heute soll diese schwarze Serie natürlich aus unserer Sicht enden. Schon im Hinspiel in Elsenfeld waren wir nah dran, doch dann kam ein gewisser Chrischa Hannawald ins Tor der TVG, der was dagegen hatte, daß sein Ex-Verein Punkte mitnehmen würde. Großwallstadt spielte vor 2 Wochen hier ganz in der Nähe beim TuS und nahm nach einem klaren Rückstand (13:18) noch beide Punkte beim 27:26-Sieg in Lübbecke mit. Warnung genug also für unser Team, bei einer möglichen ähnlichen Führung sich zu schonen. 60 Minuten muß man mit Kampf und Einsatzbereitschaft dagegenhalten. Scheinbar schwierig war es, für dieses Spiel ein geeignetes Schiri-Gespann zu finden. Zunächst waren die Andler-Brüder aus Stuttgart angesetzt (sie leiteten auch den TuS gegen Großwallstadt, wie gesagt vor 2 Wochen), sie sind heute nun bei unserem Konkurrenten Wilhelmshaven im Einsatz. Dann sind zwischenzeitlich Lemme/Ullrich für heute nachmittag nominiert worden, letztendlich  begrüßen wir heute aber die Leipziger Schaller/Wutzler in der Kampa-Halle.

...Außerdem kann man sich im Fan-Treff für die nächste Auswärtsfahrt (die bereits vorletzte dieser Saison!) anmelden. Am kommenden Freitag geht es nach Magdeburg. Abfahrt des Fan-Busses am 25.04.: 15.30 Uhr.

Die Vorbereitungen für unser Fanclub-Turnier nehmen weitere Formen an. Inzwischen stehen die Teilnehmer , die um dien Turniersieg am 21. und 22.06. (im Rahmen des GWD-Sportfestes) spielen, fest: Es sind die "Vikings" aus Wilhelmshaven, die "Störtebekers" aus Hamburg und die "Blau-Weißen" aus Bad Schwartau (als Spielgemeinschaft für HH), die "Blue White Dynamites" aus Gummersbach, die "Hexen" aus Lemgo, die "Beavers" aus Dessau sowie die Fanclub-Mannschaften aus Hamm und Hameln. Dazu kommt natürlich das Team unseres GWD-Fanclubs. Und nicht vergessen: Jetzt am Donnerstag sprechen wir im "Schweinebrunnen" um 19.30 Uhr über die Planung und Durchführung dieses Highlights in Dankersen.

...Für heute wünschen wir uns natürlich die nächsten 2 Punkte, so daß der Klassenverbleib immer näher rückt!

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky

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Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen die HSG Wetzlar

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Nach über 4 Wochen Heimspiel-Pause geht es ab jetzt in die alles entscheidende Phase im Kampf um den Klassenerhalt. Nach dem Spiel am 11. März gegen Nordhorn war man stark am Grübeln, ob das Remis gegen Nordhorn ein Punktgewinn oder Punktverlust (wegen dem Spielverlauf) war? Doch im Nachhinein empfand ich es doch eher als ein Punktgewinn, nicht nur wegen dem Endergebnis. Dieses Spiel zeigte deutlich, daß die Mannschaft funktioniert, daß jeder für jeden kämpft und daß auch die Leidenschaft da ist, gegen ein Top-Mannschaft, wie es Nordhorn nun mal ist, dagegenzuhalten und so ein Team an den Rand einer Niederlage zu bringen. Aus der Wettkampfpause brachten wir leider keinen Punkt oder mehr aus Stuttgart (gegen FA Göppingen) mit, doch ist dieses Spiel aus der Sicht zu sehen, daß wir uns nicht kleinkriegen haben lassen und immer ganz nah dran waren, wie gesagt letztendlich ohne Erfolg. Noch schmerzhafter war allerdings bestimmt die Niederlage des TuS gegen Großwallstadt zu Hause mit dem gleichen Ergebnis, ob nun verdient oder nicht! Das zeigt aber mal wieder,d aß gerade solche Spiele eben kein Selbstläufer sind! Das sollte Warnung für uns sein gerade auch beim heutigen Gegner aus Wetzlar. Wenn man sich die Auswärtsergebnisse der Hessen so anguckt, dann fällt einem nicht nur das Unentschieden in Hamburg auf. Bei Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel haben sie bisher keines verloren. Ein (weiteres) Remis in Melsungen rahmen Erfolge in fremder Halle in Berlin, Essen und Lübbecke (und alle überzeugend) ein. Das soll heute natürlich anders werden. Im Hinspiel holten unsere Jungs (damals noch ohne Medhus, Haas und v. Behren) in der Schlußphase einen schier unglaublichen 4-Tore-Vorsprung der HSG noch auf und feierten einen Punkt. Unsere Gäste sollen heute der erste Gegner dieser Saison sein, die eben keinen Sieg über unseren GWD bejubeln dürfen.

Einige Tage nach dem Heimspiel gegen Nordhorn fand unsere JHV im "Schweinebrunnen" statt. Bei den Teil-Wahlen wurden im Vorstand mit Jens Hinrichs als 1. Kassierer und meiner Wenigkeit als 1. Vorsitzender mit Wiederwahl für 2 Jahre bestätigt. Ein großes Thema war der Thekendienst in Dankersen aus unserer Sicht. Es wäre schön, wenn sich Mitglieder finden würden, die regelmäßig im Wechsel bei Spielen der RL-Teams von Männern und Jugend diesen Dienst verrichten könnten. Kurz angesprochen wurde auch unser Fanclub-Turnier im Juni. Dieses Highlight für uns verdient natürlich eine besondere Aufmerksamkeit. Und aus diesem Grunde findet am Donnerstag, 24.04. eine außerordentliche Mitgliederversammlung wiederum im "Schweinebrunnen" um 19.30 Uhr statt. Jedes Mitglied/Haushalt erhält eine Einladung mit der Bitte um Rückmeldung bis zum 20. April, ob an diesem Abend teilgenommen werden kann oder nicht. Am 24. April geht es darum, welche Mitglieder welche Aufgaben bei Planung und Durchführung dieses Turniers übernehmen. Außerdem werden die Gruppen ausgelost und der Spielplan erstellt.

...Wenn noch Platz im Fan-Bus ist, kann man sich heute noch für die Tour nach Kassel am kommenden Mittwoch (16.04.) anmelden, wenn es um 16.30 Uhr zum Spiel gegen die MT Melsungen geht. Zum Abschluß dieser "englischen Woche" empfangen wir dann am kommenden Sonntag (20.04.) um 17.00 Uhr den TV Großwallstadt.

Sollte der WHV am letzten Dienstag nicht gegen Nordhorn gewonnen haben (Anm.: und hat er ja auch nicht), wollen wir heute mit der Unterstützung der ganzen Halle mit einem Sieg gegen Wetzlar die direkten Abstiegsplätze verlassen (denn der TuS dürfte in der Ostseehalle Kiel nichts holen) und somit den Grundstein für eine erfolgversprechende Endphase in der Liga legen.

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky

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Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen die HSG Nordhorn (verfaßt am 02.03.08)

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Herzlich willkommen zum zweiten Dienstag-Spiel innerhalb einer Woche nach der Partie in Berlin, worauf wir heute noch nicht hier eingehen können. Die Enttäuschung nach der Niederlage im OWL-Derby gegen Lemgo steckt wohl noch der Stachel tief, aber das Motto muß natürlich weiterhin heißen, sich nicht aufzugeben und weiterkämpfen. Das der Gegner aus dem deutsch-holländischen Grenzgebiet heute eine schwer zu knackende Nuß wird, weiß wohl jeder. Aber man sollte sich an die letzten Begegnungen hier in Minden erinnern, wo die HSG immer bis zur letzten Sekunde um ihre Punkte kämpfen mußte. Letztes Jahr gab es gegen Filip, Glandorf und Co. ein Remis. Ein Punkt, der uns heute wohl weiterhelfen würde. Auch wenn wir nicht viel von unserem Nachbarn vom Wiehen kopieren möchten, der Sieg zum Jahresende des TuS gegen Nordhorn würde uns heute natürlich noch besser zu Gesicht stehen. Inzwischen sind die Lübbecker nach ihren klaren Niederlagen gegen Wetzlar und in Balingen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Das macht uns Hoffnung, zumindest den Relegationsplatz zu erreichen, da der TuSEM momentan punkten kann. Aber auch die Essener sind von uns durchaus noch einzuholen. Und Wilhelmshaven hat wohl vom Papier das eindeutig schwerste Restprogramm. Trotz der zur Zeit mißchen Lage gibt es noch keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen und wieder von den Tribünen und Stehplätzen alles zu geben, um unser Team anzufeuern und dem Gegner das Fürchten zu lehren.

Nach dem Spiel begrüßen wir im GWD-Fan-Treff dann auch wieder 2 GWD-Spieler.  ....

Wir vom Fan-Club sind mit den ersten Planungen für unser Fan-Club-Turnier im Juni beschäftigt. Dieses Jahr kann dieses Highlight aus unserer Sicht über die Bühne gehen, haben sich bereits 5 Teams aus verschiedenen Regionen Deutschlands angemeldet (Stand: 02.3.). Insgesamt hoffen wir auf 8 teilnehmende Teams, das ist unser Ziel und es sieht nicht schlecht aus. Dieses Turnier wird im Rahmen des GWD-Sportfestes veranstaltet, und so kooperieren wir mit dem Hauptverein, um unseren Teil zur Gelingung dieses Festes beizutragen. Das Fanclub-Turnier mit Planung und Ablauf wird mit Sicherheit auch eine große Rolle bei unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung einnehmen, welche in drei Tagen am Freitag (14.03.) im "Schweinebrunnen" in Dankersen stattfindet. Beginn ist um 20.00 Uhr. Wir hoffen auf eine starke Teilnahme unserer Mitglieder. Desweiteren stehen u. a. auch wieder Vorstandswahlen an.

Die A-Jugend hat inzwischen mit dem Spiel vorgestern in der altehrwürdigen Eugen-Haas-Halle in Gummersbach gegen den dortigen VfL ihre Saison beendet. Nach dem klaren Erfolg im Derby gegen Nordhemmern/Südhemmern/Mindenerwald war dem Team von Trainer Zsolt Homovics der 5. Platz nicht zu nehmen.

Direkt den Dienstag nach Ostern (25.03, 19.30 Uhr) bestreitet unsere BL-Mannschaft in Obernkirchen gegen den heimischen MTV in der dortigen Sporthalle am Kammweg ein Benefizspiel. Die nächsten Meisterschaftsspiele der Ratka-Truppe lassen noch ein wenig auf sich warten. Der nächsten Auswärtspartie in Stuttgart gegen Göppingen am Samstag, 05.04. um 15 Uhr folgt eine Woche später die Heimaufgabe gegen die HSG Wetzlar. Die Hessen gastieren in der Kampa-Halle am Samstag, 12.04. um 15 Uhr.

Dazwischen gibt es u.a. das "Final Four", das Pokalwochenende in Hamburg, und wie in den letzten Jahren wird auch dieses Mal in der Color Line Arena der Fanclub mit einigen Mitgliedern dabeisein.

Wir hoffen heute auf einen packenden Fight unserer Mannschaft und hoffentlich sind dann 2 Punkte unsere. Ich darf Ihnen, liebe Fans und Zuschauer, im Namen des Vorstandes ein schönes Osterfest wünschen.

Ihr/Euer

Frank Wentzlawsky

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 Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen den TBV Lemgo am 01. März 2008

Hallo liebe Zuschauer! Hallo GWD-Fans!

Ich möchte Euch/Sie alle zum Ostwestfalen-Derby an diesem Samstag in der Kampa-Halle begrüßen! Für unseren GWD ist dies ein sehr wichtiges Spiel, da durch die Auswärtsniederlage in Essen der Druck, Heimspiele gewinnen zu müssen, noch größer geworden ist. Aber seit dieser Niederlage in Essen hat sich unser Team wieder stabilsiert und bei den erwarteten Niederlagen gegen Kiel und Hamburg gute bis sehr gute Leistungen gezeigt. Vor allem unsere Abwehr scheint sich immer besser einzuspielen und unser neuer norwegischer Hüne im Tor scheint ein Glücksgriff zu sein. Aus meiner Sicht nur über die Abwehr können wir heute diese Partie gegen den TBV gewinnen. Wenn wir es schaffen, konsequent in der Abwehr zu spielen und im Angriff wenig Fehler zu machen, damit es keine schnellen Gegenstöße gibt, dann haben wir eine realistische Chance auf den Sieg. Der TBV hat sich seit der EM-Pause noch nicht gefunden und in den letzten Spielen sehr bittere Niederlagen eingesteckt. Der Markus-Baur-Effekt auf der Trainerbank hat sich noch nicht eingestellt und einige Nationalspieler haben bisher noch nicht zu ihrer Form gefunden. Hoffen wir, das dies so bleibt und unser GWD die Situation ausnutzen kann. Dabei seid ihr Fans natürlich auch wieder gefragt. Auch wenn man sich über Fehler ärgert, die Mannschaft braucht unsere Unterstützung über die gesamten 60 Minuten. Machen wir die Halle zur Kampa-Hölle und zeigen dem TBV und seinen Fans , wer Herr im Hause ist.

Berichten möchte ich moch kurz über unsere geplante und jetzt nicht stattfindenden 2-Tages-Auswärtsfahrt nach Berlin. Im Januar wurden durch Wolfgang Franke und die Fa. Kelder Zimmer in einem Berliner Hotel geblockt, da sich 65 Fans gefunden hatten, die eine 2-Tagesfahrt nach Berlin mit Programm und Handball mitmachen wolten, um unser Team zu unterstützen. Der Termin 9. März für das Handballspiel stand lange fest. Bis 14 Tage vor Spielbeginn sah alles gut aus, bis dann die Nachricht kam, daß das Spiel auf den 4. März vorverlegt wird, da das DSF es übertragen wird. Es stellte sich heraus, das wir Lückenbüßer für ein anderes Spiel sind, da Kronau an diesem Tag im Europapokal gegen Magdeburg spielt. Hotti Bredemeier, der die Situation kannte, versuchte alles, konnte aber nichts mehr retten. Aus meiner Sicht ein Unding und man könnte den Eindruck gewinnen, Auswärtsfans sind nicht erwünscht. Aber die Fernsehverträge sind leider nunmal so, das bis 10 Tage vor Spielbeginn ein Termin ohne Begründung geändert werden kann. Die HBL sollte überlegen, ob dies im Sinne der Fans und unseres geliebten Sports ist. Bisher wurde GWD im Fernsehen meist links liegengelassen und plötzlich ist dies anders. Nun fahren kurzfristig zwei Bullis nach Berlin, da in dieser Woche es schwierig ist, genug Mitfahrer zu bekommen. Hoffen wir auf 2 Auswärtspunkte für unseren GWD.

Wie immer ist der Fan-Treff im Keller ab 13.30 Uhr geöffnet und wir hoffen auf regen Besuch. Nachdem Spiel werden wieder 2 Spieler unsere Teams zum Interview erscheinen und wir hoffen auch auf einen Interviewpartner von unserem Gast aus Lippe.

Das nächste Heimspiel ist dann am 12.03.08 um 20.15 gegen die HSG Nordhorn (Anm.: inzw. geändert auf den 11.03./gleiche Uhrzeit).

Nun wünsche ich allen ein schönes OWL-Derby mit 2 Punkten für unsere Dankerser.

Bis dann Euer Olaf Böke - Pressewart -

E-Mail: nicole-boeke@t-online.de

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 Fan-Club-Beitrag zum Heimspiel gegen den THW Kiel am 14.12.08 (verfaßt am 05.02.)

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Herzlich willkommen am heutigen Donnerstag abend in der Kampa-Halle zum Heimspiel gegen den THW Kiel! Man ist schon hin- und hergerissen, was sich in den letzten Wochen und Moanten bei GWD getan hat. Auf der einen (positiven) Seite die Neuverpflichtungen Haaß, von Behren und TW Medhus, den ich hier nochmal extra willkommen heißen will. Durch diese Spieler hat GWD mit dem bereits vorhandenen Kader mehr Qualität in seinen Reihen und Richard Ratka mehr Möglichkeiten, was z. B. taktische Varianten angeht. Auf der anderen (negativen) Seite das unglaubliche Pech mit den Torhütern. Daß Malik durch einen Bandscheibenvorfall längere Zeit ausfällt (Junge, fang nicht zu früh mit dem Training an, sondern erhole Dich gut), ist ja nun schon bekannt gewesen. Und vor 1,5 Wochen hat es unseren zweiten Stammkeeper erwischt - Björn erlitt im Training eine Sprunggelenksfraktur und dürfte damit bis zum Saisonende ausfallen. Nur gut, daß Hotti und Co. das richtige Näschen bewiesen und mit Medhus ein neuer Torwart geholt werden konnte. Als 2. TW dürfte heute Jannick Bahl auflaufen. Ihm wünschen wir auch viel Glück und Erfolg.

Mit dem THW kommt natürlich ein ganz dicker Brocken nach Minden. Zu gerne erinnern wir uns an den Februar 2006, als GWD die Schleswig-Holsteiner in einem starken Schlußspurt in die Schranken wies und den THW geschlagen nach Hause schickte. So eine Sensation zu wiederholen wäre was... Die Kieler haben nicht nur etliche Nationalspieler wie Ahlm, Omeyer, Lundström und Zeitz in ihren Reihen, sondern auch den frischgebackenen Handballer des Jahres in Deutschland, Nikola Karabatic. Mal sehen, ob wir ihn heute zum Interview in den Fan-Treff bekommen. Es ist fast schon gute Sitte, daß THW-Spieler uns besuchen und natürlich auch hoffentlich wieder viele THW-Fans.

Einige Akteure der Gäste konnten ja schon 6 Fans bei der EM in Norwegen begutachten. Es war eine tolle Reise in ein tolles Land. Es hat allen riesig Spaß emacht und man fachsimpelte mit anderen Fans, aber auch Aktiven über dieses Turnier und mehr.

...

Die nächste Auswärtsfahrt führt uns zum HSV Hamburg am Sonntag, den 24.02. um 15.00 Uhr in die Color Line Arena. Man kann sich im Fan-Treff heute noch anmelden, Abfahrt in Dankersen ist um 10.00 Uhr. Das nächste Heimspiel ist das OWL-Derby gegen Lemgo am Samstag, 01.03  um 15.00 Uhr.

Noch ein kleiner Rückblick auf das Grünkohl-Essen. Die Fleischerei Abraham hatte wieder lecker zubereitet, so daß der Abend auch dadurch ein voller Erfolg wurde. Dazu kam als Überraschungsgast Frank von Behren, der sich sehr viel Zeit nahm für "seine" Fans.

So, nun drücken wir unserem Team die Daumen und mal sehen, was dabei herauskommt...

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky

 

 

 


 

Fan-Club-Beitrag zu den Spielen gegen Flensburg (22.12.) und Wilhelmshaven (2. Weihnachts-Feiertag).

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Hier in der Halle werden wir in Zukunft auf ein Mitglied verzichten müssen, welches in den letzten Jahren sehr viel im Fan-Club und im Verein geleistet hat. Peter Teichmann verstarb am 28. November im Alter von 66 Jahren. Peter war im Oktober 1996 in den Fan-Club eingetreten und hatte dann im Februar 1997 den Vorsitz unserer Gemeinschaft übernommen und war damit maßgeblich an den Geschicken unseres Fan-Clubs beteiligt. 2002 trat er (wie geplant) nicht mehr zur Wahl des 1. Vorsitzenden an, blieb aber unserem Vorstand als Verbindungsmann zur GWD-Handball-Abteilung bis zuletzt treu. Peter war es auch mit seinem damaligen Team, der die Chance zusammen mit Helmut Meisolle nach dem Ausbau der Kreissporthalle (zur Kampa-Halle) nutzte, um den einmaligen Fan-Treff ins Leben zu rufen. Bis 2003 war er auch im Theken-Team aktiv. Bis zum Ende der letzten Saison 06/07 fungierte Peter auch als Ordner ud in Dankersen hinter der Theke in der dortigen Sporthalle.

PETER, WIR WERDEN DICH VERMISSEN!

Als nächstes will ich noch mal kurz auf unser letztes Heimspiel gegen den SC Magdeburg zurückkommen: Unser Team legte mit einer furiosen Halbzeit den Grundstein zum letztendlich ungefährdeten Erfolg gegen den SC Magdeburg, während einige Gäste-Fans sich mit überflüssigen Plakaten in Erinnerung brachten. Eine tolle Geste kam dann wenige Tage später aus Sachsen-Anhalt, als sich dortige Handball-Fans sich bei GWD und seinen Anhängern entschuldigte. Mit Erlaubnis des Vereins haben wir diesen Entschuldigungs-Text auf unserer Homepage abgedruckt.

Aus Sicht des Fan-Clubs endet mit den beiden Spielen gegen Flensburg am Samstag und gegen Wilhelmshaven (am 2. Weihnachtstag) ein Jahr, daß vom Jubiläum geprägt war. Wir wurden bekanntlich 25 Jahre jung. Wir machten dies u. a. deutlich mit der Party am 19. August und mit den Exklusiv-Trikots, wo sich etliche GWD-Sponsoren dran beteiligten. Inzwischen glänzen wir ja mit neuen Trikots, und hier sagen wir besonders ganz herzlichen Dank der Fa. Melitta, die uns bei beiden Aktionen großartig unterstützten. 2008 folgt dann unser eigenes Fanclub-Turnier. Für den 21. und 22. Juni haben bereits einige Teams zugesagt, u. a. Dessau, Hamm und aus Wilhelmshaven die Jade Seals.

Eine Premiere gibt es dann auch: Noch nie absolvierte GWD zu Weihnachten ein BL-Heimspiel. Wir sind mal gespannt, wie voll die Tribünen sind. Auf jeden Fall hat der Fan-Treff an beiden Spieltagen geöffnet. Und wir haben wieder einiges vor. ... Anmelden sollte man sich auch für das Grünkohl-Essen das Fan-Clubs am Freitag, 18.01.08 um 19.30 Uhr im Helmut-Meisolle-Jugendheim.

Mit diesen beiden Heimspielen endet aber noch nicht das Handballjahr 2007. Am kommenden Samstag, 29.12. geht es noch mal um Bundesliga-Punkte in Köln gegen den VfL Gummersbach. Die Resonanz für diese Auswärtsfahrt ist so gewaltig, daß ein zweiter Fan-Bus zum Spiel in die Köln-Arena eingesetzt wird. Anmelden kann man sich aber nur noch bei  Spiel gegen Flensburg am 22.12., wie immer im GWD-Fan-Treff. Unterstützt wird dieser Fan-Bus, der um 12.00 Uhr von der Olafstr. aus starten wird, von Europal/Georg Dembski. Danke Georg! Wie wir auch wieder bei allen Firmen bedanken, die uns 2007 kostengünstig die Fahrten zu den Auswärtsspielen ermöglicht haben.

Auch wenn im Januar die 1. Bundesliga ruht, so braucht man nicht auf Handball zu verzichten. Dafür sorgen u. a. unsere RL-Teams bei den Männern und der A-Jugend. Dann findet die Europameisterschat 2008 in Norwegen statt. Übertragungen gibt es u.  a. in ARD und ZDF, und einige Mitglieder fliegen zu den Spielorten nach Trondheim (Hauptrunde) und Lillehammer (Finalspiele). Das nächste BL-Spiel in der Kampa-Halle steigt am Samstag, 02. Februar gegen Balingen.

Wir vom Fan-Club wünschen allen GWD-Fans und Zuschauern, den Mannschaften aus Flensburg und Wilhelmshaven (mit dem Trainer- und Betreuerstab und den mitgereisten Fans), den Schiedsrichtern der beiden Spiele und natülich allen Offiziellen von GWD einen guten Rutsch und gesundes, schönes Jahr 2008.

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky

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Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen den SC Magdeburg

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Hatten wir nach dem Heimspiel gegen Göppingen noch alle lange Gesichter, so stimmen uns die Spiele in Wetzlar und gegen Melsungen wieder deutlich hoffnungsfroher. In der Rittal-Arena in Wetzlar blieben unsere Spieler ruhig, auch wenn die Lage aussichtslos erschien, 4 Tore hinten kurz vor Schluß und dann noch einen Punkt nach Minden gebracht. Ganz großen Respekt! Und das Spiel gegen Melsungen wurde sehr intensiv geführt. Eine aggressive Abwehr, die fair zupackte und Robert Hedin seine Jungs oft den Schneid abkaufte. Bei unserem Angriffsspiel sahen wir schöne Spielzüge und tolle Anspiele, die oft zum Torabschluß führten. Und mit diesen 3 gewonnenen Punkten gaben wir die Rote Laterne ab und zugleich war es eine deutliche Kampfansage an alle Experten in Handball-Deutschland, die GWD schon sicher als 1. Absteiger sahen.

Mit der Einstellung in diesen beiden Spielen (und hoffentlich auch in Großwallstadt, können wir aber nicht drauf eingehen  heute) ist auch was gegen den SCM drin. Die Magdeburger machen ja momentan mehr außerhalb des Spielfeldes Schlagzeilen, trotzdem schickten sie unseren Nachbarn vom Wiehen mit einer deutlichen Klatsche nach Hause. Aber ich denke, mit der vollen Unterstützung von den Tribünen und Stehplätzen ist heute wie gesagt was machbar.

Eine ganze Menge Gäste haben wir nach dem Spiel in den Fan-Treff eingeladen. Zum einen die Spieler Andreas Simon und Jannik Bahl, dann Pool-Markteting-Stratege Markus Stahlhut. Er wird uns sicher einige interessante News erzählen bzw. vorstellen. Und dann ist noch Niels Pfannenschmidt geplant. Und damit bin ich beim nächsten erfreulichen Thema. Die Zweite von GWD beigeistert in der RL West mit attraktivem Handball und steht ganz oben in der Tabelle. Niels und auch Jannik werden erzählen und auc Euch viele Fragen beantworten. ...

Während unser Karten-Kontingent für das Derby am 15.12. bereits vergriffen ist, kann man sich heute mit Sicherheit noch für den Fan-Bus in die SAP-Arena Mannheim gegen die Rhein-Neckar-Löwen (Kronau-Östringen) anmelden. Abfahrt ist übrigens am Samstag, 01.12. um 08.00 Uhr!

...hier der Hinweis auf die nächsten Heimspiele. Am Samstag, 22.12., erwarten wir um 15 Uhr die SG Flensburg-Handewitt, und 4 Tage später kommt am 2. Weihnachts-Feiertag (Mittwoch) Wilhelmshaven um 19 Uhr zum Rückrunden-Auftakt zu uns.

Und nun heißt es: alle geben, was geht und anfeuern, dann packen wir das heute!!!

Euer Frank Wentzlawsky


        

 

 

 

 

 

 

Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen MT Melsungen (geschrieben vor dem Wetzlar-Spiel)

Hallo liebe Zuschauer!  Hallo GWD-Fans!

Als Anhänger von GWD hat man es zur Zeit ziemlich schwer. Nicht nur, daß man sich über Niederlagen ärgern muß, auch werde ich oft mit zynischen Kommentaren über unseren Tabellenstand konfrontiert. Da ist es nicht leicht, sich immer zu wehren und eine passende Antwort zu finden. Ich wünsche mir einfach endlich Siege und eine Mannschaft, die auf dem Feld begeistert. In der jetzigen Situation haben wir einfach zu viele Mitläufer und kaum Führungsspieler. Vielleicht ist man auf dem Transfermarkt ja endlich doch fündig geworden und wir sehen heute ein oder zwei neue Spieler in unseren Reihen. Dies würde sicherlich für Auftrieb sorgen. Aber egal, ob einer der bisher genannten Spieler (Frank v. Behren, Michael Hegemann, Michael Haas) oder ein anderer heute für uns aufläuft, Wunderdinge sind nicht zu erwarten, alles bedarf einer Einspielzeit. Aber es könnte ein Ruck durch die Mannschaft gehen und unser Trainer hat endlich Alternativen. Hoffen wir heute in der Kampa-Halle auf diesen Ruck. 

Damit bin ich auch schon bei unserem heutigen Gast. Ich begrüße recht herzlich die MT Melsungen und ihre Fans bei uns in Minden. Melsungen hat in den letzten Wochen bewiesen, wie man auch auswärts Punkte einfahren kann. Von ihrem Trainer Robert Hedin glänzend eingestellt, wurde in Lemgo und in Magdeburg gewonnen. Das zeigt, wie schwer die Aufgabe für unser Team heute ist. Aber nicht nur die Mannschaft ist gefordert, sondern auch wir als Fans müssen in dieser schwierigen Zeit noch mehr das Team anfeuern und aufbauen. Dies ist sicherlich nicht immer einfach und auch ich bin oft enttäuscht über einzelne Leistungen oder Spielsituationen, aber gerade in "schwerer See" zeigt sich ein wahrer Fan, der erst aufgibt, wenn es keine Möglichkeit zum Sieg mehr gibt. Ich wünsche unserer Mannschaft heute die richtige tatkische Ausrichtung und das jeder 60 Minuten seine Aufgaben erfüllt. Mit Leidenschaft, Disziplin und Konzentration ist ein Sieg heute drin.

Hinweisen möchte ich an dieser Stelle wie immer auf den Fan-Treff im Keller der Kampa-Halle. Ab 18 Uhr ist er geöffnet und das Thekenteam hofft auf regen Besuch. Wie immer nach dem Spiel kommen zwei Spieler unserer Mannschaft zum Interview in den Fan-Treff. Nicht nur der Moderator stellt interessante Fragen, auch ihr als Fans könnt die beiden "ausquetschen" nach allem, was ihr schon immer wissen wolltet. Vielleicht verirrt sich ja auch noch der ein oder andere zusätzliche Spieler in den Keller. Meist werden doch einige bei uns gesichtet.

Als nächstes möchte ich hinweisen auf das nächste Heimspiel von GWD. Es findet statt am Dienstag, 20. November 2007 um 20.15 Uhr. Gegner ist der SC Magdeburg.

Am Schluß möchte ich noch auf unser Regionalliga-Team eingehen. Wir vom Fan-Club begrüßen an dieser Stelle nochmal recht herzlich Niels Pfannenschmidt als Trainer unserer 2. Mannschaft. Wir wünschen ihm alles Gute und daß er seine Vorstellungen im Sinne von GWD umsetzen kann. Das Team steht in der Regionalliga West glänzend da und hat gute Perspektiven für die gesamte Saison. Daher möchten wir alle Interessierten zu den Heimspielen des Regionalliga-Teams in die Dankerser Sporthalle an der Olafstraße einladen. Folgende Termine gibt es noch im Monat November: Samstag, 10.11.07 um 18.30 Uhr gegen Borussia M´gladbach, Sonntag, 18.11.07 um 17.30 Uhr gegen den TuS Opladen. Das Team um Trainer Pfannenschmidt würde sich über viele Zuschauer sehr freuen. So, nun wünsche ich uns allen ein schönes Spiel und 2 wichtige Punkte für unsere Dankerser.

Euer Olaf Böke/Pressewart

E-Mail: nicole-boeke@t-online.de


 

 

 

 

 

Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen FA Göppingen (verfasst vor dem Auswärtsspiel in Nordhorn)

Hallo, liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Schön, daß sie heute alle wieder da sind und unser Team um Richard Ratka gerade jetzt in dieser schwierigen Phase unterstützen und anfeuern. Es hilft auch nichts, zu jammern, das würde die Situation natürlich nicht einfacher machen. Desto mehr brauchen Arne und Co. Euch/Sie von den Tribünen, um zu zeigen, daß wir hinter dieser Mannschaft stehen. Mit dieser Hilfe von außen wollen wir heute zum 2. Heimsieg beitragen.

Mit FA Göppingen kommt heute eine Mannschaft, die dem klassischen Mittelfeld zugerechnet wird. Ein Team, wo man nicht so recht weiß, wo man dran ist. Ihren Top-Spieler, Michael Kraus, haben sie ja bekanntlich an unsere ostwestfälischen Nachbarschaft verloren. Viel wird meiner Meinung davon abhängen, wie unser Angriff gegen Gäste-TW Martin Galia aussieht. Galia, tschechischer Nationaltorwart, kann schon mal ein Spiel alleine entscheiden. Dazu ist es sicherlich notwendig, daß unser Spiel nach vorne nicht auf Arne alleine fixiert ist, sondern daß wir durch gelungene Spielzüge und Spielaufbau das Spiel sozusagen in die Breite ziehen und die Außen mehr mit einbeziehen als in den vergangenen Spielen.

Daß Fans und Spieler eine Einheit sind, bewies mal wieder der 3. Oktober deutlich. Der Fan-Club hatte zum traditionellen Frühschoppen gerufen, und die komplette 1. Mannschaft sowie viele Spieler der Molthahn-Truppe waren unserer Einladung gefolgt. Man muß immer wieder daran erinnern, daß sowas im Profisport einmalig und keine Selbstverständlichkeit ist. Bei der BL-Truppe möchte ich mich im Namen des Vorstandes bei Tobby Glombek und Richard Ratka bedanken, die diesen Termin mit und für uns immer wieder in den Trainingsplan mit einbinden. Und da das Wetter auch prächtig mitspielte, wurde es wieder einmal ein unvergeßlicher Tag für alle, die da waren. Impressionen gibt es wie immer auf unserer HP, festgehalten natürlich von GWD-Schorse.

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal auf unser wöchentliches Training erinnern, was immer dienstags um 21.00 Uhr in der Sporthalle Dankersen stattfindet. Zusammen mit der Mannschaft von GWD 5 ist in den letzten 13 Monaten eine echte Gemeinschaft und Freundschaft gewachsen. Wir profitieren beide davon. Einige von uns spielen für GWD 5, andererseits sind einige dieser Spieler im letzten Jahr in den Fan-Club eingetreten und spielen für die Fan-Club-Mannschaft.

...Wie immer kann man sich bei uns (im Fan-Treff, Anm.) unten für die nächste Auswärtsfahrt anmelden. Nach 2 Wochen Pause geht es am Samstag, 03.11., nach Wetzlar. Ein voller Fan-Bus wäre natürlich wunderschön.

Recht gut ist unsere RL-Mannschaft in die Saison gestartet. Vor dem Derby in Nordhemmern hatten sie ein positives Punktekonto (bei 3 Siegen), und das soll beim nächsten Heimspiel sicherlich ausgebaut werden. Am 04.11. um 17.30 Uhr geht es gegen das Team aus Longerich in der Sporthalle Dankersen.

Unsere BL-Mannschaft begrüßen wir wieder am 09.11. in der Kampa-Halle. An diesem Freitagabend gastiert Robert Hedin mit seiner MT Melsungen um 19.30 Uhr in Minden.

Für heute heißt es: Alles geben, alles versuchen und die Punkte bleiben hier!

Euer

Frank Wentzlawsky


       

 

 

 

 

Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen die Füchse aus Berlin

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Nach TuSEM Essen Mitte September empfangen wir heute mit den Füchsen Berlin den 2. Aufsteiger, und natürlich sollen (und müssen) auch wieder die Punkte hier in Minden bleiben. Die Hauptstädter haben schon 5 Heimspiele (unser GWD erst 3) hinter sich, die sie mit unterschiedlichem Erfolg absolviert haben. Einem Achtungserfolg gegen Gummersbach (Remis), der uns ja verwehrt geblieben ist, folgte eine schmerzhafte Niederlage gegen Wetzlar, bevor der 1. Saisonsieg gegen Großwallstadt in der Max-Schmeling-Halle gefeiert werden konnte. Letztes Wochenende hatten sie dann gegen Kronau nicht den Hauch einer Chance, die Anzeigentafel zeigte 14 Tore mehr an für die Rhein-Neckar-Löwen.

Wir wollen heute natürlich kein Aufbaugegner sein, und die Vorzeichen stehen gut. Erstens, weil unsere Lieblinge in den bisherigen Begegnungen hier in der Kampa-Halle überzeugen konnten und nur mit viel Pech gegen so starke Gegner wie Gummersbach und dem HSV verloren haben. Und zweitens, weil die Mannschaft nach ihrer Teilnahme am traditionellen Fan-Club-Frühschoppen am "Tag der Deutschen Einheit", also 3. Oktober, meistens dann ihre Heimspiele gewonnen hat. So soll es auch diesmal sein! Bei Redaktionsschluß konnten wir vernehmen, daß alle Spieler nach dem OWL-Derby fit sind und daß wir also heute in Bestbesetzung dieses wichtige Spiel beginnen können. Bei unseren Gästen sitzt übrigens mit Jörn-Uwe Lommel ein Mann auf der Bank, der seinen 1. Wohnsitz (mit seiner Familie) in Minden hat und sein Sohn Torben hat ja den Sprung von der A-Jugend in die RL-Mannschaft von GWD geschafft.

In Lemgo am letzen Wochenende schnupperten wir an der großen Überraschung, doch letztendlich feierten unsere Ostwestfalen-Nachbarn einen glücklichen 3-Tore-Sieg, was im übrigen auch viele TBV-Fans so empfanden. Unsere Fans (ob Fanclub oder Commando) hatten jedenfalls die Lipperlandhalle im Griff und lehrten mit unserem Team dem Gastgeber das Fürchten. Wir hoffen natürlich, daß die guten Spiele unseres Teams sich auch in den Zuschauerzahlen heute und auch im Laufe der Saison bemerkbar macht. Auch außerhalb der Kampa-Halle tut sich ja in Sachen Werbung einiges, und das ist erfreulich. Auf den neuen Werbetafeln der Stadt Minden ist GWD ganz dick vertreten und es wird zukünftig auf die Heimspiele verwiesen werden. Auch im Kino-Center Bad Oeynhausen werden GWD-Spots den dortigen Besuchern nicht vorenthalten. Manchmal hatte man in der Vergangenheit den Eindruck: Hier wird Bundesliga gespielt und keiner merkt´s (bis auf die eingefleischten Fans natürlich). Mit dieser neuen Werbe-Strategie werden hoffentlich viele neue GWD-Anhänger hinzugewonnen.

Ein beliebter Treffpunkt nach den Spielen ist ja weiterhin der GWD-Fan-Treff im Keller. Hier trifft man sich, um über GWD und den Handball zu diskutieren und zu kommunizieren. Und man trifft hautnah seine Lieblinge, wenn sie zu uns kommen oder zum Interview. ... Außerdem kann man sich zu den Auswärtsfahrten im Fan-Bus anmelden. Das nächste Auswärtsspiel findet am kommenden Samstag nachmittag (13.10.) in Nordhorn statt. ...

Das nächste Heimspiel findet dann genau 2 Wochen statt. Gegner am 21.10. um 17.00 Uhr ist Frisch Auf Göppingen.

Für heute kann es nur heißen: Die Punkte bleiben hier und wir schicken die Füchse geschlagen in ihren Bau zurück. In diesem Sinne wünsche ich allen ein erfolgreiches Spiel unseres GWD.

Euer Frank Wentzlawsky


 

 

 

 

Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen den HSV am 22.09.

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Der GWD-Fan-Club begrüßt Euch alle zum heutigen Heimspiel gegen die Mannschaft des HSV Hamburg. Natürlich sagen wir auch "Hallo" zu den mitgereisten Anhängern aus der Hansestadt um "Störtebeker-Chef" Lutz Hauser. Unsere Mannschaft läuft heute ganz sicher als Außenseiter auf. Der HSV gilt neben dem THW Kiel als heißester Anwärter auf die Deutsche Meisterschaft und gewann auch dementsprechend seine ersten beiden Spiele eindeutig in Melsungen mit 10 Toren und in der heimischen "Colina" gegen Großwallstadt mit 15 Toren.

Vor dem Heimspiel gegen TuSEM Essen vor 1,5 Wochen, auf das wir hier nicht eingehen können wegen Redaktionsschluß, stand unser Team mit 0 Punkten schon etwas mit dem Rücken zur Wand. Ohne bei der Niederlage in Balingen dabeigewesen zu sein, braucht man kein Hellseher zu sein, wo bei uns der Schuh drückt. In der Offensive tun wir uns schwer, weil es eben auch kaum Alternativen zum Wechseln gibt. Erreichen auch nur 1 oder 2 Spieler der Angriffsformation nicht ihre Leistungen, ist es fast unmöglich, dem Gegner über 60 Minuten Paroli zu bieten. Wir hören sie immer noch, Richard Ratkas Rufe nach dem ein oder anderen neuen Spieler. Und wie nucht nur ich finde, zu Recht! Deswegen können wir als Fans auch nur auf diesem Wege unsere Sponsoren bitten, da, wo es finanziell möglich ist, noch mal die Geldbörse aufzumachen, um die Mannschaft zu verstärken. Das noch Spieler auf dem Markt sind, beweisen ja z. B. die Füchse und der TuSEM, die vor kurzem auch noch ihren Kader nachgebessert haben.

Vor fast einem Monat war es soweit: Unser Fan-Club feierte das 25jährige Jubiläum imm Helmut-Meisolle-Jugendheim. Nach kurzen Ansprachen durch mich und unseren Pressewart Olaf feierten ca. 85 Mitglieder ausgelassen diesen stolzen Tag. Mitglieder des Fan-Clubs organsierten eine große Tombola mit 350 großen und kleinen Preisen. Durch den Verkauf der Lose wurden 50 % dieser Einnahmen an den Förderkreis "Initiative Eltern krebskranker Kinder Minden e. V." gespendet. Dies hatten wir ja schon in der letzten Ausgabe ebenso wie unsere Tombola-Partner zum Thema gemacht. Fotos vom Jubiläum gibt es auf unserer Homepage. Die nächste Party wartet auch schon. Der traditionelle GWD-Fan-Club-Frühschoppen natürlich am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober (ist diesmal ein Mittwoch) ab 11.00 Uhr läßt uns alle wieder zusammengekommen. Es findet für alle Mitglieder wieder im Helmut-Meisolle-Jugendheim in Dankersen statt.

Erfolgreicher als die BL-Mannschaft startet unsere "Zweite" in der Regionalliga West. Als Außenseiter zum Titelanwärter gereist, schnappten wir uns gleich 2 Auswärtspunkte. Morgen spielt die Molthahn-Truppe in Rheinhausen, nächsten Sonntag dann gibts wieder ein Heimspiel. Gast am 30.09. in Dankersen um 17.30 Uhr ist Bayer Uerdingen.

Die nächsten Spiele führen uns zunächst heute in einer Woche (Samstag, 22.09.) nach Lemgo. Plätze im Fan-Bus, der dann um 13.00 Uhr abfährt, kann man wie immer heute im Fan-Treff reservieren. Nächster Gegner hier in der Kampa-Halle sind dann die Füchse aus Berlin. Gespielt wird am Sonntag, 07.10. um 17.00 Uhr.

Für heute darf ich wieder alle in den Fan-Treff einladen. Ich bin mir sicher, es wird spannend sein, was unsere heutigen Gäste Stephan Just und Mirza Cerhajic zu erzählen haben.

Wünschen wr unserem Team, das sie die Norddeutschen heute lange ärgern kann und dann sehen wir mal, was geht.

Ihr/Euer

Frank Wentzlawsky


     

 

 

 

 

Fan-Club-Beitrag zum Spiel gegen den VfL Gummersbach am 01.09. (aus organisatorischen Gründen von "GWD aktuell" bereits Anfang August geschrieben)

Hallo GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Endlich ist es wieder soweit! Unser GWD trägt heute das erste Heimspiel in der Saison 2007/2008 in der "Kampa-Hölle" aus. Der Gegner ist der gleiche, wie beim letzten Heimspiel der Saison 2006/2007, der VfL Gummersbach. Auf der Seite des VfL kommt eine runderneuerte Mannschaft mit Spielern wie Oleg Kuleschow. Fehlen wird den Gummersbachern sicher Daniel Narcisse, den es wieder nach Frankreich gezogen hat. Aber dennoch möchte der VfL wieder oben mitspielen und am Ende, wenn es möglich ist, in die Champions League einziehen. Ebenfalls neu beim VfL ist, das alle Heimspiele in der Kölnarena ausgetragen werden. Also darf auch unser GWD am 29.12.07 dort seine Visitenkarte abgeben. Viele Fans freuen sich schon jetzt auf das Spiel dort. Begrüßen möchten wir auch die Fans aus Gummersbach. Auf dem Fan-Club-Turnier in Hameln im Mai diesen Jahres hatten wir zusammen viel Spaß! Vielleicht haben wir ja vor oder nach dem Spiel die Möglichkeit, uns auszutauschen. Wir laden alle ein in den Fan-Treff im Keller.

Jetzt wollen wir aber zu unserem Team kommen. Wie jedes Jahr wird es auch diesmal wieder ein Kampf um jeden Punkt, mit dem Ziel, den Klassenerhalt so früh wie möglich zu schaffen. Wir vom Fan-Club wünschen der gesamten Mannschaft dazu alles Gute und unterstützen das Team wie immer in guten und in schlechten Zeiten. Als Neuzugang begrüßen wir in unserem Team den Schweden Anders Henriksson. Ich hoffe, er hat sich schon gut eingelebt und erfüllt die Erwartungen des Trainers. Ich wünsche ihm, das ihr als Publikum fair mit ihm umgeht und er nicht immer mit seinem Schatten Dima Kouzelev verglichen wird. Ebenfalls zur Mannscxhaft gestoßen sind Georg Auerswald, Simon Witte und Benjamin Göller aus unserem hervorragenden Nachwuchs. Die ersten Schritte in der Bundesliga sind immer schwierig und nach Erfolgen gibt es oft auch schwere Rückschläge, aber jeder von ihnen hat die Chance, ein gestandener Bundesliga-Spieler zu werden. Wir als Fans müssen sie dabei unterstützen und wenn es mal nicht so läuft, die Jungs wieder aufzubauen. Den Rest des Teams kennt jeder noch aus der Vorsaison. Mit einer eingespielten Truppe ist nach meiner Einschätzung alles möglich. Ich vertraue auf Richard Ratka und hoffe, daß der Klassenerhalt frühzeitig in trockenen Tüchern ist. Mein Wunsch wäre, daß GWD am Ende der Saison auf Platz 12 steht. Sollte Platz 15 herauskommen, dann bin ich genauso zufrieden.

Beim Spiel heute gegen den VfL Gummersbach wird es schwer genug, die 2 Punkte in Minden zu behalten. Vielleicht schafft es unser Team, das Spiel lange offen zu halten, dann ist am Ende alles möglich und wir jubeln wieder wie am 26.05. dieses Jahres.

Der Fan-Club möchte darauf hinweisen, daß der Fan-Treff natürlich wieder in dieser Saison geöffnet ist. Im Keller der Kampa-Halle wird für das leibliche Wohl gesorgt und die Einnahmen gehen in die Jugendkasse von GWD. Natürlich stellen sich auch wieder unsere Spieler den Fragen der Moderatoren oder der Fans. Außerdem werden auch der ein oder andere Gästespieler zum Interview erwartet. Die Fan-Club-Mitglieder Frank, Jens, Jens, Olaf, Nicole, Werner, Ralf und Stefan freuen sich auf Euren Besuch. Heute ist der Fan-Treff ab 13.30 Uhr geöffnet. Welche Spieler zum Interview kommen, stand bei Redaktionsschluß noch nicht fest.

 An dieser Stelle weisen wir auch wieder auf die Auswärtsfahrten unseres Fan-Clubs hin. Unter der Regie von Wolfgang Franke und Familie Bulmahn geht es auch diese Saison wieder zu den Partien außerhalb der Kampa-Halle. Heute kann man sich im Fan-Treff anmelden für die Ausfährtsfahrten nach Kiel 05.09./Abfahrt: 14.00 Uhr in Dankersen und für die Fahrt nach Balingen am 09.09.07. Außer im Fan-Treff gibt es die Möglichkeit, sich bei Sport Meisolle in Dankersen oder beim Fan-Artikel-Stand während der Heimspiele anzumelden. Der Fan-Club hofft auf eine große Unterstützung unserer Mannschaft auch auswärts.

Das nächste Heimspiel findet dann am Mittwoch, 12.09.07, um 20.15 Uhr, statt. Gegner ist der Aufsteiger TuSEM Essen.

Während der Sommerpause haben wir vom Fan-Club nicht untätig herumgesessen, sondern sind aktive Handballer geworden. Unsere Fan-Club-Mannschaft nahm an zwei Turnieren teil. Das erste Turnier war am 27. und 28.05.07 in Hameln. Dort erspielten wir uns im Spiel gegen den Fan-Club aus Nordhorn den 7. Platz. Das Turnier war gut organisiert und alle hatten riesig Spaß. Wir knüpften Kontakte zu den Fan-Clubs aus Nordhorn, Lemgo, Hamburg, Gummersbach, Dessau und natürlich Hameln.

Beim zweiten Turnier, an dem wir teilnahmen, folgten wir einer Einladung von dem Fan-Club Grün-Rot Magdeburg. Sieben Mannschaften nahmen an dem Turnier teil. Außer GWD waren als richtige Gäste nur noch der Fan-Club aus Dessau vor Ort. Die 5 anderen Teams waren Fan-Clubs des SC Magdeburg. Der Ort der Veranstaltung war der Sportpark in Glinde bei Magdeburg. Es wurde für alle Mitfahrer ein super Erlebnis. Nicht nur die Spiele waren spannend. Das ganze Drumherum stimmte. Die Party am Abend war gigantisch. Bis tief in die Nacht wurde gefeiert. Am Ende belegten wir Platz 6 und bekamen einen schönen Pokal. Das besondere bei diesem Turnier für uns war aber auch, daß eine neue Fan-Freundschaft mit dem Fan-Club aus Dessau entstanden ist. Wie der Zufall es so will, spielt die Mannschaft aus Dessau in der 2. Liga Nord heute abend in Spenge und Mitglieder des Fan-Clubs begrüße ich heute ganz besonders gerne bei uns in der Kampa-Halle. Wir werden heute abend nach deren Spiel in Spenge gemeinsam in Minden eine Party feiern.

Jetzt wünsche ich allen Zuschauern und Fans ein schönes Spiel!

Ich hoffe auf zwei Punkte für unser Team!

Euer

Olaf Böke (Pressewart)

E-Mail: nicole-boeke@t-online.de


 

 

       

 

 

Auch zum GWD-Sportfest 2007 melden wir uns zu Wort. Hier unser Beitrag für das Begleitheft zum diesjährigen Sportfest.

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Sportfest-Besucher!

Nach den ganzen Entscheidungen von der Bundesliga-Mannschaft bis hin zu den Jugendteams im Handball-Bereich findet nun sozusagen als Abschluß wieder das GWD-Sportfest statt. Und natürlich nimmt sich auch der GWD-Fan-Club wieder die Zeit, unseren Verein dabei unter die Arme zu greifen. Wir sind also nicht nur als Zuschauer dabei, sondern auch aktiv. Sei es beispielsweise als Streckenposten oder als Thekenkräfte. Für dieses Sportfest 2007 gibt es aus unserer Sicht eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die schlechte: Eigentlich wollten wir im Rahmen dieser Veranstaltung am Wochenende zu unserem 25jährigen Jubiläum ein Fan-Club-Turnier aufziehen. Wir sind sehr traurig, daß wir es wieder absagen mußten, weil einfach zu wenig Teams Interesse gezeigt haben, auch deshalb, weil an anderen Orten auch Turniere durchgeführt werden. Für nächstes Jahr sieht es aber besser aus, und dann wollen wir dieses Turnier auf jeden Fall nachholen. Die gute Nachricht: Wir trotzdem auf. Wenn nicht beim Handball, so dann eben beim Fußball. Am Eröffnungstag am Mittwoch treten wir am Abend ab 19.30 Uhr in einem Mini-Turnier gegen das runde Leder. Über Unterstützung würden wir uns freuen.

Ansonsten wünschen wir unserem Verein ein gutes Gelingen des diesjährigen Sportfestes und wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg hier in Dankersen.

Euer Frank Wentzlawsky


  

 

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Spiel gegen den VfL Gummersbach (geschrieben am 14.05. aufgrund des Redaktionsschlusses)

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

In unserem letzten Beitrag in diesem Heft (Melsungen-Ausgabe) hatte unser Pressewart Olaf ja die Hoffnung geäußert, daß heute nachmittag am letzen Spieltag gegen den VfL Gummersbach wir ein ruhiges Spiel haben, d. h., daß der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist, um nach dem Spiel gemeinsam hier in der Kampa-Halle und später vielleicht weiter auf dem Mindener Stadtfest den Saisonabschluß zu feiern, zumindest was die Heimspiele angeht. Nach der traurigen Niederlage in Wetzlar war die Stimmung allerdings am Boden. Bleibt zu hoffen, daß die Spiele gegen Melsungen und Nettelstedt gewonnen wurden und so wir aus dem Schneider sind. Ansonsten brauchen wir heute nochmal alle Unterstützung von den Rängen!

Vor dem Spiel werden heute 2 Spieler verabschiedet, die ihre Zelte nächste Saison in Dänemark aufschlagen. Snorri, Du wirst es uns nachsehen, daß wir Dima ganz besonders hinterhertrauern werden, war er doch seit seinem Kommen im Jahre 1998 ein Vorbild in kämpferischer und menschlicher Hinsicht. Wenn Du mal ein Zeitstrafe kassiert hast, mußte wirklich was passiert sein. Fast keine Verletzung konnte Dich stoppen. Dima, da bin ich mir sicher, wird einer der Spieler sein, über die hier auch noch in 20 Jahren gesprochen wird. Alles Gute bei Deinem neuen Verein in einem neuen Land für Dich.

Auch Dir, Snorri, wünschen wir Dir viel Erfolg in Dänemark. Du warst immer ein bißchen der Kühle, der Unnahbare. Wenn man Dich aber privat getroffen hat, war es immer nett, mit Dir zu plaudern. Machs gut und laß Dich mal sehen. Außerdem danke ich Euch beiden im Namen der Fans für die schönen Interviews im Fan-Treff. Die Fans, die die Saisonabschlußfahrt gegen Kronau mitmachen, können Euch nächsten Samstag in der SAP-Arena Mannheim noch mal bewundern. Wenn noch Plätze frei sind, nimmt der GWD-Fan-Shop im Nordfoyer noch Reservierungen für den Fan-Bus an, da der GWD-Fan-Treff heute höchstwahrscheinlich geschlossen bleibt. (Anm.: Wir haben geöffnet!!!).

Ja, die Handball-BL ruht in einer Woche, der GWD-Fan-Club nicht! Schon morgen über Pfingsten geht es nach Hameln. Und da treffen wir die Freunde von Blue White Dynamite Gummersbach wieder, die wir hier bei uns in Minden herzlich begrüßen. Beide Clubs treffen beim dortigen Fanclub-Turnier u. a. auf Dessau, Nordhorn, die Störtebekers aus HH und natürlich auf Gastgeber Hameln. Wenn noch einer kurzfristig bei uns mitmachen will, kann er sich heute bei Werner Otto oder Olaf Böke melden, die die Leitung für unsere Leute übernehmen. Ansonsten kann man sich auch morgen am Pfingstsonntag um 09.30 Uhr an der Halle Nord (Pestalozzistr.) in Hameln einfinden. Das Turnier endet am Pfingstmontag gegen ca. 14.00 Uhr.

Bei einem weiteren Turnier gastieren wir am 23. und 24. Juni (Samstag/Sonntag) in Glinde bei Magdeburg auf Einladung des "Fanclub Rot-Grün Magedburg Elbe e.V." Wer hier mitfahren will, meldet sich bei mir telefonisch (siehe unsere Homepage) oder über die unten angegebene E-Mail-Adresse.

Unser eigenes Fanclub-Turnier, welches ja eigentlich während des GWD-Sportfestes (13.17. Juni, Sportplatz Dankersen) stattfinden sollte, wird auf 2008 verschoben. Es kann aber trotzdem sein, daß wir dort im Einsatz sind, also spielen.

Am 19. August ist genau der Tag, an dem unser Fan-Club vor 25 Jahren gegründet wurde. Da es ein Sonntag ist, paßt der Termin für eine Feier. Ab 11.00 Uhr begrüßen wir Euch im GWD-Jugendheim an der Olafstr. in Dankersen zu diesem Fest. Alle Mitglieder erhalten noch eine persönliche Einladung.

Die Wochen davor werden wir uns bei der Saisonvorbereitung der "Ersten" ebenfalls wiedersehen. Wir unterstützen GWD bei der Durchführung des GWD-Sport-Menüs (offizielle Vorstellung der Mannschaft) am Sonntag, 05. August in und vor der Halle Dankersen sowie beim Spielothek-Cup. Der Finaltag findet am Samstag, 11. August hier in der Kampa-Halle statt. Eingeladen wurden Wilhelmshaven und Düsseldorf.

Man sieht also, ein vollgepacktes Programm zwischen den beiden Spielzeiten 06/07 und 07/08 bzw. bis zum 1. BL-Spieltag der neuen Saison gegen den gleichen Gegner wie heute, dem VfL Gummersbach.

Schöne Pfingsten wünscht der GWD-Fan-Club-.

Euer

Frank Wentzlawsky


  

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Spiel gegen den MT Melsungen (geschrieben am 06.05. auf Grund des Redaktionsschlusses).

Hallo GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Ich begrüße Sie/Euch zum vorletzten Heimspiel in dieser Saison gegen den MT Melsungen. Was für einen Blackout unserer Mannschaft mußten wir beim letzten Heimspiel gegen Großwallstadt über uns ergehen lassen. Dies war schon ein kleiner Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Aber solche Spiele gibt es immer wieder, wo einfach nichts läuft und man auch keine Antworten auf die Taktik des Gegners findet. Gegen den TVG sind anscheinend alle mit dem "falschen" Bein aufgestanden. Es bleibt zu hoffen, daß beim Auswärtsspiel in Wetzlar die richtige Antwort gegeben wurde.Der heutige Gegner ist auch ein Team, daß mit uns um den Klassenerhalt ringt! Als Trainer fungiert ein alter Bekannter von uns, mit dem wir von der 2. Liga in die Bundesliga aufgestiegen sind und der ein absoluter Leader in unserem Team war. Begrüßen wir herzlich Robert Hedin wieder mal in Minden. Er hat in der 2. Saisonhälfte das Ruder übernommen und Melsungen wieder auf Kurs Klassenerhalt gebracht. Heute abend allerdings gibt es für unsere Mannschaft keine Geschenke zu verteilen, zu wichtig sind die 2 Punkte, um das Ziel Klassenerhalt so früh wie möglich zu erreichen. Ich wünsche mir, daß unsere Mannschaft mit Leidenschaft und absolutem Einsatz die Zuschauer von den Sitzen reißt und von den Tribünen ebenso eine bedingungslose Unterstützung für unser Team kommt. Jeder hat sich über das letzte Heimspiel geärgert und die Spieler sicher auch. Aber wir müssen trotzdem nicht alles schlecht reden, aber auch, wenn es gut läuft, nicht alles rosig sehen. Realismus ist angesagt und der bedeutet in der jetzigen Situation, daß Mannschaft und Fans eine Einheit sein müssen, damit Bundesliga-Handball in Minden bestehen bleibt. Unser Team muß einfach das spielen, was es kann und wir müssen sie dabei anfeuern so gut wir können. Wenn wir Melsungen unser Spiel aufzwingen, dann bleiben die 2 Punkte hier.

Begrüßen möchte ich auch die Gästefans, die ich herzlich einlade, vor oder nach dem Spiel bei uns im Fantreff sich mit uns auszutauschen. Vielleicht gelingt es uns ja, Robert Hedin für ein Interview in den Fan-Treff zu locken. Außerdem ist wie immer für das leibliche Wohl gesorgt.

Hinweisen möchte ich auf die nächsten Auswärtsfahrten von uns, damit sich unser Team in der Fremde nicht so alleine fühlt. Am Samstag, 19.05., startet der Fan-Bus um 17.15 Uhr in Dankersen am Helmut-Meisolle-Jugendheim zum wahren Derby der Handball-Bundesliga nach Lübbecke. Die letzte Auswärtsfahrt dieser Saison (gleichzeitig letzter Spieltag der Saison) geht am 2. Juni in die SAP-Arena nach Mannheim. Das Spiel gegen Kronau-Östringen beginnt um 15 Uhr, daher ist die Abfahrt ab Dankersen um 6 Uhr. Gemeinsam mit unserer Mannschaft wollen wir in Mannheim einen schönen Saisonausklang feiern.

Wir vom Fan-Club möchten uns an dieser Stelle schon einmal bei allen Sponsoren bedanken, die uns bei den Auswärtsfahrten unterstützen und bei sonstigen Aktivitäten. Ohne diese Unterstützung wären viele Fahrten nicht möglich und auch nicht immer bezahlbar. Außerdem möchte mich bedanken bei Wolfgang Franke und Familie Bulmahn, die die Fahrten vorbereiten und durchführen. Wir alle genießen den Service und auch bei längeren Fahrten das Rahmenprogramm. Es zeigt, daß Ehrenamt wichtig ist und eine Vorbildfunktion hat. Ohne ehrenamtliche Mitarbeiter in den Vereinen würde vieles nicht durchgeführt.

Einladen möchte ich alle auch zum Final-Rückspiel der B-Jugend um die Westdeutsche Meisterschaft am Samstag, 19.05.07, um 16.30 Uhr in die Dankerser Sporthalle an der Olafstraße. Unterstützen sie die Jugendlichen bei ihrem erfolgreichen Weg in dieser Saison. Gegner ist die B-Jugend des VfL Gummersbach. Niemand hätte vorher gedacht, daß der Weg unseres Teams so weit führt. Leider ist die Anwurfzeit etwas unglücklich für alle, die am gleichen Tag um 19.15 Uhr das Derby unserer ersten Mannschaft in Lübbecke verfolgen wollen. Wir vom Fan-Club-Vorstand sind zu der Meinung gekommen, das eine etwas frühere Anwurfzeit besser gewesen wäre, damit die Fans, die z. B. um 17.15 Uhr mit dem Fan-Bus fahren, auch noch die B-Jugend hätten unterstützen können. So haben wir die Befürchtung, wird die Halle nicht gut besucht sein, was unserer B-Jugend nicht gerecht würde. Trotzdem drücken wir dem Team von Herbert Maaß die Daumen und hoffen auf den westdeutschen Titel.

Das letzte Heimspiel unserer Bundesliga-Mannschaft steigt dann am Samstag, 26.05.07 um 15 Uhr gegen ebenfalls dem VfL Gummersbach. Es wird hoffentlich ein ruhiger Saisonausklang.

So, jetzt wünsche ich Ihnen/Euch ein schönes Spiel mit 2 Punkten für unser Team. die den Klassenerhalt bringen.

Euer Olaf Böke (Pressewart)

E-Mail: nicole-boeke@t-online. de


        

 

 

 

   

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Spiel gegen den TV Großwallstadt

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

3 Tage nach unserem Spiel beim Champions-League-Finalisten Flensburg erwartet uns heute hier in der Kampa der nächste Auftritt unserer Jungs. Gegner ist der TV Großwallstadt. Bis zur Saison 2003/2004 konnten wir ja bis auf ein Remis alle Spiele gegen den TVG gewinnen, die letzten beiden Spielzeiten mußten wir dann uns doch zweimal geschlagen geben. Für heute hoffen wir natürlich, daß wir das Ruder wieder zu unseren Gunsten herumschlagen. Die Bayern aus Aschaffenburg sind ein schwer auszurechnender Gast, alles ist möglich, das zeigt auch ein Blick auf die laufende Saison. Nicht von ungefähr hat der TVG nach 26 Spielen ein ausgeglichenes Punktverhältnis. Auswärts holte man z. B. Siege in Nordhorn und Kronau und dazu ein beachtliches Unentschieden beim Branchenführer aus Kiel, andererseits verlor man u. a. in Wilhelmshaven und Düsseldorf. Stützen dieser Mannschaft sind sicherlich Immel, Holmgeirsson, Grimm und im Tor unser Ex Chrischa Hannawald.

Neben einer gut funktionierenden Mannschaftsleistung braucht das Team von Richard Ratka auch die volle Rückendeckung aller Zuschauer. Beim Spiel gegen Magdeburg war die Stimmung gerade in der 2. Halbzeit fantastisch. Schön wäre es, wenn Sie alle mit unseren hervorragenden Trommlern die Spieler von der ersten Sekunde anfeuern und so für echte Heimspielatmosphäre sorgen. Es war auch mal angedacht, die Trommler auf beiden Seiten hinter dem Tor zu verteilen. Zu unserem großen Bedauern empfanden es die Leute vom DRK für sie zu laut. Um nicht mißverstanden zu werden: Wir brauchen diese Leute von dieser Hilfsorganisation, aber wir sind hier bei einer Sportveranstaltung, und da sollte man auch mehr Verständnis für die Trommler und deren Lautstärke entgegenbringen.

Im Fan-Treff haben wir heute die 3 Spieler eingeladen, die am Anfang der Saison zu uns gestoßen sind und einen nicht unerheblichen Anteil an unserer derzeitigen positiven Ausgangslage haben und die auch für die noch nötigen Punkte mitverantwortlich sein werden. "Örni" Jonsson, Jiri Hynek und Mirza Cerhajic ziehen bei uns schon mal eine kleine erste Bilanz bei GWD und was ihnen sonst noch so in Minden gefällt. Sportliche und persönliche Fragen dürfen dann im Fan-Treff gestellt werden.

Außerdem kann man sich bei uns, wer es noch nicht getan hat, für die nächsten beiden Auswärtsspiele in Wetzlar (12. Mai) und zum Derby in Lübbecke (19. Mai) anmelden. Das nächste Heimspiel ist mittendrin zwischen diesen beiden Spielen am Mittwoch, 16. Mai, gegen Melsungen um 20.00 Uhr.

Wer nächste Woche nicht nach Wetzlar fährt, den erwarten wir zum RL-Finale in der Sporthalle Dankersen. Also am 12. Mai, dann um 19.30 Uhr, verabschiedet sich GWD 2 gegen Opladen. Aporopos Verabschiedung: Wir vom GWD-Fan-Club sagen Danke an Matthias "Moser" Teinert und Karsten Gerling, die jahrelang für GWD die Knochen hingehalten haben (teilweise auch in der Bundesliga). Beide wechseln zum Nachbarn LIT Nordhemmern. Nach nur einem Jahr verläßt uns auch Trainer Joachim Sproß leider schon wieder. Alles Gute, "Giorno", demnächst in Spenge. Und, klaro, natürlich seid ihr alle herzlich willkommen bei uns Dankersen oder in der Kampa-Halle, wenn ihr Zeit habt.

Zum Schluß unser Tip für heute: Sieg für GWD und damit die Vorentscheidung für unseren Klassenerhalt!

Ihr/Euer Frank Wentzlawsky


     

 

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Spiel gegen den SC Magdeburg

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Seit nunmehr 4 Heimspielen sind unsere Jungs in der KAMPA-Halle ungeschlagen. Dadurch haben wir bis jetzt eine optimale Situation geschaffen, uns den Klassenerhalt in dieser Saison zu sichern. Und auch, wenn es mal Phasen gibt, wo es nicht so läuft, darf man nicht vergessen, daß in unseren Reihen viele junge Spieler gibt, die aber auch natürlich mitverantwortlich waren, daß wir im Jahre 2007 gerade bei den Heimspielen trotz der nervlichen Belastung die Gegner erfolgreich niedergekämpft wurden und so stehen wir vor unserer heutigen Aufgabe mit 15 Pluspunkten auf einem guten Rang 12.

Unser Gast aus Magdeburg hat in den letzten Wochen nicht nur sportliche Schlagzeilen gemacht. Zunächst beglückwünschen wir unsere Gäste zum Erreichen der EHF-Cup-Finalspiele und wünschen dort für Kretzsche & Co. alles Gute, daß sie den deutschen Handball würdig vertreten. Trotzdem: Durch den Rücktritt von Manager Bernd-Uwe Hildebrandt und den zuvor feststehenden Wechseln/Abgängen von Bitter, Roggisch und Abati hat man den Eindruck, das dort in Sachsen-Anhalt einiges ins Wanken gekommen ist. Möglicherweise für uns eine Gelegenheit, vor hoffentlich vollem Haus heute gegen den Favoriten was zu reißen. Andere Top-Teams wie Nordhorn oder Lemgo können davon ein Lied singen.

Unsere Auswärtsfahrten im März waren ja leider nicht von Erfolg gekrönt. Die Fan-Busse waren jedenfalls bei jedem Spiel bis auf den letzten Platz ausgebucht und dafür bedanken sich die mitfahrenden Fans nochmal bei Fa. WEZ (Fahrt nach Kiel), Fa. RODENBERG (nach Wilhelmshaven) und Fa. KELDER (nach Düsseldorf) für die jeweilige Unterstützung.

Spaß haben auch GWD-Jugendteams im März gemacht. Die B-Jugend unter der Leitung von Herbert Maaß wurde Westfalenmeister und auch die C-Jugend von Trainerin Kornelia Kunisch gelang mit der Vizemeisterschaft im selben Wettbewerb was Großartiges. Gratulation! Und, liebe Fans: Es geht weiter mit den beiden Mannschaften: Im Halbfinale treffen unsere Nachwuchsteams an den kommenden beiden Wochenenden um die Westdeutsche Meisterschaft auf Dormagen (B-Jugend/zunächst auswärts) bzw. Düsseldorf (C-Jugend/zunächst in Dankersen). Viel Erfolg dafür wünschen wir Euch! Die genauen Anwurfzeiten erfahrt ihr im Fan-Treff.

Immer wieder wurden wir vom Vorstand noch nach den Jubiläums-Trikots zum 25jährigen Bestehen des GWD-Fan-Clubs gefragt. Dazu haben wir eine gute Nachricht: Der Verkauf geht weiter. Bestellen kann man die Trikots in verschiedenen Größen bei Werner Otto im GWD-Fan-Treff. In Kooperation mit der Fa. MELITTA können wir den Verkaufspreis von 20 Euro halten. Dafür auch herzlichen Dank an das Mindener Unternehmen.

...

Heute in 2 Wochen starten wir unsere nächste Auswärtstour. Es geht am Mittwoch, 2. Mai, zum CL-Finalisten SG Flensburg. Anmelden kann man sich für die von der Fa. PORTA-RENT unterstützte Fahrt wie immer im Fan-Treff. Abfahrt wird um 13.30 Uhr sein.

So, und nun viel Spaß und ganz viel Unterstützung für unser sympathisches Team!

Euer/Ihr

Frank Wentzlawsky


     

 

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Spiel gegen Hildesheim (31.03.07)

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Nach drei Auswärtsspielen dürfen wir heute unser Team auf den Weg zum Klassenerhalt endlich wieder in der Kampa-Halle begrüßen. Und wer denkt bei der heutigen Konstellation nicht an das Hinspiel in Hildesheim. Es war ein denkwürdiger Abend in der Halle 39, als unser Team nach ca. 15 Minuten das Handballspielen mehr oder weniger einstellte. Und dabei waren wir GWD-Fans mit großer Anzahl zum Aufsteiger gefahren und mußten dann mit einer deprimierenden Klatsche wieder nach Minden zurückfahren. Seit diesem Spiel hat sich in der Tabelle allerdings einiges geändert. Während unser Gast aus Niedersachsen seitdem keinen einzigen Punkt mehr geholt hat (bis zum Heimspiel gegen Düsseldorf zumindest), haben wir mit 13 Pluspunkten weiterhin eine ausgezeichnete Ausgangsposition. Mit der nötigen Einstellung unserer Spieler und der Unterstützung aller Fans auf den Tribünen und Stehplätzen sollte heute gegen den Tabellenletzten ein weiterer Heimsieg folgen. Wer mit soviel Leidenschaft gegen Lemgo und Nordhorn Punkte holt und auch gegen Balingen nach einem schwächeren Spiel letztendlich durch Kampf den Gegner niederringt, sollte sich auch nicht von Hildesheim die Butter vom Brot nehmen lassen.

In der Zwischenzeit hat sich auch personell bei uns einiges getan. Der GWD-Fan-Club freut sich auf 2 weitere Jahre mit Super-Richard. Schön auch, daß Jan Fiete nach seiner Schulterverletzung eine Vertragsverlängerung angeboten wurde, die er nutzt. Wie schon im Fan-Treff nach dem Balingen-Spiel nicht zu überhören war, daß auch "Apollo" weiterhin das GWD-Trikot überziehen wird. Die endgültige Einigung aller Beteiligten wird wohl am heutigen Tage schon in trockenen Tüchern sein.

Leider unterschätzt haben unsere Verantwortlichen wohl eine Vertragsverlängerung mit Dima. Was als oberste Priorität angekündigt war, entwickelte sich leider zum Trauerfall. Dima bekam ein finanziell besseres Angebot aus Aarhus, was er aus seiner Sicht völlig verständlich annahm. Vieleicht sollte man mit solchen verdienten Spielern auch mal früher als üblich verlängern. Einige Male dürfen wir Dima noch in der Bundesliga bei GWD bewundern. Man kann jetzt schon sagen, daß Dima einer der Spieler sin wird, der bei uns allen einfach unvergessen bleibt. Auch nach Dänemark (Gudme) wechselt unser "Isi" Snorri Gudjonsson.

Am 23. Februar fand unsere jährliche Jahreshauptversammlung statt. Bei den Wahlen zum Vorstand wurden Jörg Deistler (2. Vorsitzender), Jens Hinrichs (Kassierer), Olaf Böke (Pressewart) und Peter Teichmann (Verbindungsmann zur Handball-Abt.) bestätigt.

Viel Spaß (vor allen Dingen zu Hause) macht unsere "Zweite" in der Regionalliga. Zuletzt wurden unsere Nachbarn aus der Gemeinde Hille (LIT NSM) in Dankersen in einem grandiosen Derby mit 38:28 nach Hause geschickt. Das nächste Heimspiel findet heute in 3 Wochen am 21.April um 18.30 Uhr in der Sporthalle in der Olafstr. gegen Eintracht Hagen statt.

...

Das nächste BL-Spiel war beim Schreiben dieser Zeilen noch nicht terminiert. Es findet wieder zu Hause statt und dann heißt der Gegner SC Magdeburg. Vom Abschneiden im Europapokal hängt es ab, wann gespielt wird. Möglicherweise am 18. oder 25.04. Auswärtsspiele haben wir im April nicht zu bestreiten. Trotzdem sind einige Fans unterwegs und besuchen das "Final Four" in Hamburg.

Für heute wünschen wir uns natürlich 2 weitere Punkte und dann Euch allen schon mal schöne Ostern!

Frank Wentzlawsky


   

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Spiel gegen Balingen am 02.03.07 (nach dem Spiel gegen Nordhorn)

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Zum heutigen wichtigen Spiel gegen das Team aus Balingen begrüßt Euch der GWD-Fan-Club. Nach dem erfreulichen Punktgewinn gegen Nordhorn vor ca. 2 Wochen hier müssen heute nun gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib 2 weitere Punkte auf der Habenseite folgen, bevor es dann zu einer kleinen Auswärts-Tournee unserer BL-Truppe geht, doch dazu später mehr. Während sich der Aufsteiger aus Baden-Württemberg, der sich in der Hinrunde durchaus wacker geschlagen hat, sich mit 2 neuen Spielern in der WM-Pause verstärkt hat, können wir wieder aus dem Vollen schöpfen, sprich ist die Mannschaft wieder komplett am Start. Jan-Fiete wird heute mit "reparierter" Schulter sein Comeback in der Kampa-Halle geben.

Gegen Nordhorn hat unsere Mannschaft gezeigt, wie intakt sie ist. Das war in der Hinrunde nicht immer so. D. h., läuft es bei einem Spieler nicht so rund, springen andere in die Bresche. Bekanntermaßen hatten wir in der Hinrunde allerdings auch mit allerlei Vereltzungspech zu kämpfen. Trotzdem: Das gibt Mut für heute. Mit einem Sieg können wir uns von Balingen mit 5 Punkten Vorsprung erstmal etwas absetzen. Und wir sind uns sicher, daß Richard Ratka heute sein Team wieder taktisch richtig einstellt und die Mannschaft auch gerade im offensiven Spiel konzentriert und die Angriffe möglichst lange ausspielend den Gästen den Schneid abkauft.

Viele Mitglieder haben bereits ihre vorbestellten Trikots abgeholt und viele andere Zuschauer haben es bereits beim letzen Heimspiel gesehen: Unser Jubiläums-Trikot zum 25jährigen Bestehen unseres Fan-Clubs ist fertig und es ist ein echter Hingucker geworden. Wir bedanken uns bei den auf dem Trikot aufgedruckten Sponsoren, die freundlicherweise ihre Genehmigung dafür gaben. Wer sein Trikot noch nicht abgeholt hat, kann dies heute natürlich im Fan-Treff tun. Die "normalen" schwarz-grünen Fan-Club-Shirts kann man natürlich weiterhin bei uns in den verschiedenen Ausführungen und Größen bestellen.

...

Wie oben schon angekündigt, hat unsere BL-Truppe 3 Auswärtsspiele nun zu bestreiten. Und zu allen Spielorten werden Fan-Busse eingesetzt. In dieser Reihenfolge geht es im März nach Kiel (Sonntag, 11./Abfahrt 09.00 Uhr), Wilhelmshaven (Samstag, 17.) und Düsseldorf (Sonntag, 25.). ... Anmeldungen nehmen u. a. wir im Fan-Treff wie gewohnt auf. Und am Samstag, dem 31.03. empfangen wir dann hier in der Kampa-Halle Eintracht Hildesheim. Die Anwurfzeit wird heute bekanntgegeben.

Noch ein wichtiger Termin-Hinweis für unser RL-Team: Übermorgen am Sonntag (also 04.03.) empfängt die Mannschaft von "Giorno" Sproß in Dankersen um 17.30 Uhr im Westfalenpokal Dortmund. Mit einem Sieg sind wir für die 1. DHB-Pokal-Hauptrunde in der Saison 2007/08 qualifiziert. Also, auf in die Olafstraße!

Doch für heute heißt es erstmal: Stimmung von allen Seiten für einen Sieg gegen Balingen.

Euer Frank Wentzlawsky


      

 

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Spiel gegen Nordhorn am 15.02.07. Verfaßt wegen des Redaktionsschlusses direkt nach der Handball-Weltmeisterschaft.

Hallo GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Hurra, wir sind Weltmeister! War das ein Paukenschlag am Anfang des Jahres. Wir als Fan-Club gratulieren natürlich der Nationalmannschaft auch zu diesem grandiosen Erfolg. Jeder ha mit diesem Team mitgelitten und mitgefiebert. Am Ende stand der Weltmeistertitel. Für unsere Sportart ein neuer Meilenstein, der auch neue Fans und Handballbegeisterte brachte. Wer hätte vorher mit sovielen Menschen am Fernseher gerechnet oder bei den Public Viewings. Deutschland identifiziert sich mit dieser Mannschaft und entdeckt die Sportart Handball neu. Wir vom Fan-Club waren auch bei einigen Spielen in Bremen, Dortmund, Hamburg und Köln. Jeder, der dabei war, wird sich an die Stimmung und auch an die spannenden Spiele immer wieder erinnern. Nun hoffen wir, das dieser Erfolg optimal vermarktet wird und Kinder und Jugendliche zu unseren Vereinen strömen. Der DHB ist gefordert, entsprechende Konzepte mit den Landesverbänden und den Vereinen vor Ort zu erarbeiten und umzusetzen.

Von der WM kommen wir nun zum nüchternen Bundesligaalltag. Unser GWD empfängt heute die HSG Nordhorn. Ein Spitzenteam der Bundesliga, die auch einen Weltmeister mitbringen. Holger Glandorf ist einer der Stars, deren Stern bei der WM so richtig aufgegangen ist. Neben ihm sind vor allem Peter Gentzel im Tor und Jan Filip auf Rechtsaußen als weitere Schlüsselspieler der HSG zu nennen. Insgeamt überzeugte Nordhorn bisher aber als homogene geschlossene Mannschaft, die den Umbruch sehr gut geschafft hat. Für unsere Mannschaft bedeutet dies, das wir wie immer alles in die Waagschale werfen müssen, damit wir hoffentlich als Sieger das Feld verlassen. Die Frage wird sein, wer besser in den Spielrhythmus nach der WM reinkommt. Dabei sind die Zuschauer als Unterstützer besondrs gefordert. Knüpfen wir an das Lamgo-Spiel an, wo Mannschaft und Zuschauer eine Einheit bildeten, die den Sieg brachte. Jan Fiete Buschmann wird leider noch nicht bei dieser Partie dabei sein, aber sonst müßten eigentlich alle an Bord sein. Dadurch sind wir insgesamt flexibler und können mehr Ruhezeiten dem einzelnen gönnen. Hoffen wir auch darauf, daß Snorri seine Form von der WM gehalten hat. Dort habe ich selber live eine Weltklasseleistung von ihm im Spiel gegen Dänemark gesehen. Drücken wir Richard und den Spielern die Daumen, daß wir heute die richtige Taktik für 2 Punkte finden.

Hinweisen möchte ich noch auf den Fan-Treff im Keller der Kampa-Halle. Heute ist er ab 19.00 Uhr geöffnet.

Der nächste Hinweis gilt unserer Regionalliga-Mannschaft. Die spielt am Samstag, 17.02.07 um 18.30 Uhr in der Dankerser Sporthalle gegen Korschenbroich. Wer Zeit hat, solte sich unsere Zwoote mal ansehen.

Alle Fan-Club-Mitglieder sind eingeladen zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 23.02.07 um 20 Uhr die Gaststätte "Zum Schweinebrunnen", Dankerser Str. in Minden-Dankersen. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorstandswahlen, Kassenbericht und Aktivitäten des Fan-Clubs zum 25-jährigen Bestehen. Interessierte sind natürlich auch eingeladen. Wer noch Vorschläge für die Tagesordnung machen will, kann dies bis 1 Stunde vor der Versammlung beim Vorstand. Der Vorstand hofft auf eine rege Beteiligung.

Nun wünsche ich allen ein schönes Spiel und 2 Punkte für unseren GWD.

Bis dann,

Euer

Olaf Böke (Pressewart)


         

 

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zur Hallenheft-Doppelausgabe Kronau (27.12.) und Lemgo (30.12.) Verfaßt wegen des Redaktionsschlusses nach dem Derby gegen Nettelstedt.

 

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Nach dem Derby ist vor dem Derby. Und dazwischen liegt noch das interessante Heimspiel gegen den Rhein-Neckar-Löwen aus Kronau/Östringen. Wir vom GWD-Fan-Club begrüßen die mitgereisten Fans der "Kröstis" und des TBV Lemgo, hier vor allen Dingen die "Hexen". Einige von Euch werden wir sicherlich auch im Fan-Treff begrüßen können, um vor und nach dem Spiel zu fachsimpeln.

Nach dem relativ sicheren Sieg gegen unsere Nachbarn vom Wiehen und mit den bis dahin geplanten 8 Punkten hoffen wir natürlich, zwischen den Feiertagen noch den einen oder anderen Punkt hierbehalten zu können, um dann unsere Spieler in die WM-Pause schicken zu können, wo sie dann ihren Akku wieder aufladen werden. Snorri, Örni (für Island) und evtl. Jiri (für Tschechien) bleiben praktisch im Spielbetrieb, da sie eben bei der Weltmeisterschaft für ihre Heimatländer an den Start gehen. Hoffen wir, daß wir dann im Februar wieder alle Spieler gesund für die Rückrunde wiedersehen werden.

Wir vom GWD-Fan-Club wollen schon mal einen kleinen Ausblick auf 2007 geben. In dem neuen Jahr feiern wir unser stolzes 25-jähriges Jubiläum und dieser Anlaß wird natürlich mit Aktionen begleitet. Die Planungen dafür laufen bereits seit einiger Zeit. Zum einen haben wir mit einigen Sponsoren ein Jubiläums-Fan-Club-Trikot entworfen. Hier war Werner Otto federführend. Dieses Trikot ist limitiert und wird an diesen beiden Spieltagen im Fan-Treff nochmals vorgestellt und kann käuflich erworben werden. Da es eine einmalige Sache ist, werden im neuen Jahr keine weiteren Bestellungen angenommen. Das Trikot kostet nur 20,- Euro (incl. kompletten Druck) und ist in verschiedenen Größen erhältlich. Unser Jubiläum nehmen wir außerdem zum Anlaß, 2007 mal wieder eine Fan-Club-Turnier durchzuführen. Olaf Böke hat die Einladungen an die Fan-Clubs verschickt. Das Turnier wird am 16. und 17. Juni in Dankersen stattfinden.

Dazu kommen natürlich weitere traditionelle Veranstaltungen, die wir in der Regel jedes Jahr durchführen. Am Freitag, 26. Januar um 19.30 Uhr ist wieder das Grünkohl-Essen im Helmut-Meisolle-Jugendheim angesagt. Wenn noch Plätze frei sind, kann man sich im Fan-Treff noch anmelden. Auch der Fan-Club-Tag am 3. Oktober steht wieder im Kalender.

Und der GWD-Fan-Club ist wieder neben den Auswärtsfahrten unseres Teams unterwegs. Einige Mitglieder sehen Spiele der Handball-WM live vor Ort. Halle, Dortmund, Hamburg und Köln sind u. a. Ziele unserer Leute. Dazu gastieren wir beim Fan-Club-Turnier in Hameln über Pfingsten 2007.

Die Theken-Teams der Spothalle Dankersen und des Fan-Treffs (alle vom Fan-Club) sagen Danke schön für Euer Vertrauen und wünschen wie auch allen Fans ein schönes neues Jahr, auch im Namen des Vorstandes. Im Fan-Treff gehts zum Jahres-Abschluß noch mal rund. Spieler von der SG Kronau und des TBV Lemgo kommen zu uns zum Talk und auch selbstverständlich von GWD haben wir wieder Interview-Gäste. Am Mittwoch werden es unser noch verletzter Jan Fiete Buschmann sowie "Örni" Jonsson sein und am Samstag Snorri Gudjonsson und Mirza Cehajic. Desweiteren liegt die Liste für das Auswärtsspiel am Samstag, 10.02.07, nach Göppingen bereit. Vor dem nächsten BL-Heimspiel am Sonntag, 18.02., um 17 Uhr gegen Nordhorn ist die "Zweite" noch 3x an der Olafstr. zu bewundern. Termine sind der 20.01. (18.30 Uhr/OSC Rheinhausen), 11.02. (17.30 Uhr/LTV Wuppertal) und der 17.02. (18.30 Uhr/Korschenbroich).

So, und jetzt noch mal 2x Stimmung für GWD im Jahre 2006!

Frank Wentzlawsky


        

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Derby am 15.12.06. (geschrieben nach dem Wetzlar-Heimspiel)

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Fast 2 Wochen ist es nun her, daß wir hier die bittere Heim-Niederlage gegen die HSG Wetzlar miterleben mußten. So grausam dieses Spiel aus unserer Sicht auch war, so kann man nur hoffen, daß das Spiel im Nachhinein doch einen Sinn hatte mit der Erkenntnis, daß man ein Spiel nicht nach 40 Minuten schon gewonnen hat und das Einzelaktionen keine Garantie für 2 Pluspunkte sind. Egal, ob es das Derby ist oder ein anderer Gegner. Doch das Derby gegen den TuS hat natürlich immer seine eigene Brisanz. Diese Saison noch ein bißchen mehr, da auch die Nachbarn im tiefsten Schlamassel stehen. Abgesehen davon, daß unsere Akteure uns nicht noch einmal eine solche Einstellung an den Tag legen wie gegen Wetzlar, hoffen wir, daß unser Team mit einigen einheimischen Spielern und Eigengewächsen aus der GWD-Jugend heißer sind (im positiven Sinne) als Nettelstedt. Desweiteren ist Arne mit seiner Fitness wieder 2 Wochen weiter, so daß er sicherlich mehr Entlastung auch gerade für "Apollo" Just bringt. Und auch Snorri wollen wir heute von seiner Schokoladen-Seite sehen, die er ja regelmäßig in seiner Nationalmannschaft zeigt.

Dazu die Stimmung der GWD-Fans von den Tribünen, und die 2 Punkte bleiben hier!

Das ist nicht nur besser für das Punktekonto, sondern auch für die Stimmung im Fan-Treff. Heute erzählt nach dem Spiel dann Jiri Hynek bei uns, wie er sein 1. Mühlenkreis-Derby erlebt hat und auch Christopher Kunisch besucht uns mal wieder. Desweiteren kann man sich auf die Liste für die Auswärtstour nach Gummersbach eintragen, die ja bekanntlich am nächsten Wochenende, Samstag, 23.12., in die Eugen-Haas-Halle ausgetragen wird.

Viele Mitglieder haben auch schon nach dem Grünkohl-Essen angefragt. Heute können wir den genauen Termin bekanntgeben. Am Freitag, 26. Januar gibts im Helmut-Meisolle-Jugendheim wieder deftiges Essen, gepflegte Getränke und Gemütlichkeit pur. Beginn ist um 19.30 Uhr. Von der Handball-WM verpassen wir nichts, denn an diesem Tag ist spielfrei.

Der GWD-Fan-Club steht ja bekanntlich nicht nur der Bundesliga-Truppe bei. Und so hat der Vorstand entschieden, die A-Jugend-Fahrt heute vor einer Woche zum Punktspiel nach Essen mit 200 Euro zu sponsern. Die A-Jugend kann man übrigens in diesem Jahr noch mal am Mittwoch in Dankersen bewundern. Um 18.30 Uhr heißt der Gegner Lemgo. Und die Zweite gastiert am morgigen Samstag um 19.00 Uhr in Opladen.

Während Sie/Ihr die Weihnachts-Feiertage hoffentlich unbeschwert genießen, müssen die Mannen von Richard Ratka ordentlich schwitzen. Denn zwischen Weihnachten und Silvester ist volles Programm angesagt. Zwei Heimspiele hier in der Kampa-Halle am 27.12. gegen Kronau (20.00 Uhr) und am 30.12. gegen Lemgo (19.30 Uhr) beschließen das Handball-Jahr 2006, bevor die WM-Pause beginnt.

So, auf gehts zum Mühlenkreis-Derby.

Frank Wentzlawsky


   

 

 

 

 

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Spiel gegen die HSG Wetzlar (am 03.12.06)

KEINE GEWALT BEIM HANDBALL!!!

Hallo liebe GWD-Fans!

Hallo liebe Zuschauer!

 

Zum Heimspiel gegen die HSG Wetzlar begrüßt Euch der GWD-Fan-Club. Kann sein, daß unsere Gäste aus Mittelhessen letzte Woche die ersten Saisonpunkte bejubelten gegen Balingen. Wenn unser Team aber den gleichen kämpferischen Einsatz zeigt wie bei den Erfolgen gegen Düsseldorf und Wilhelmshaven, aber auch gegen Flensburg, dann werden wir die Kampa-Halle als Gewinner verlassen und weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.

Und nun zu einem äußerst unerfreulichen Thema. In den letzten Wochen wurde der Name Minden und damit eben GWD ain Handball-Deutschland in trauriger Art und Weise berühmt. Während und nach dem Spiel gegen Flensburg kam es zu bewußten Provokationen und Gewalt. Wir wollen klar sagen, daß wir damit nichts zu tun haben und uns davon klar distanzieren. Uns ist auch ziemlich egal, wer angefangen hat. In dem fast 25jährigen Bestehen haben wir es noch nie nötig gehabt, uns durch diese unfairen Aktionen bekannt zu machen. Und noch was in aller Deutlichkeit. Es gibt anscheinend sogenannte Fans hier, die sind in der Halle und fertig. Unser Fan-Club ist auch beim Verein und seinen Spielern. Nicht zuletzt deshalb haben meine Vorgänger bei unserer Gründung keinen Fantasienamen gewählt. Stattdessen wurde gezielt das Kürzel "GWD" mit in unserem Namen integriert!

Wieder zurück zum Positiven: Immer häufiger besuchen uns im Fan-Treff nicht nur unsere Fans und Freunde, sondern auch Anhänger der GästeTeams. Es hat sich herumgesprochen, daß bei uns eine angenehme Stimmung herrscht. Dazu kommen die exklusiven Live-Interviews. Oft mit Gäste-Spielern, immer mit unseren Akteuren. Heute besuchen uns Dima Kouzelev und Arne Niemeyer. Und man kann sich für die nächste Auswärtsfahrt am Samstag, 09.12., anmelden. Es geht nach Rotenburg zum Spiel gegen Melsungen. Einen Tag später (Sonntag, 10.12.) würde sich Trainer Joachim Sproß über zahlreiche Unterstützung seines RL-Teams um 17.30 Uhr gegen Leichlingen in der Sporthalle Dankersen (Anm. von mir: Spiel findet in der Sporthalle Minden-Süd/Häverstädt statt) freuen. In dieser Halle bieten wir auch jeden Dienstag um 21.00 Uhr ein Fan-Club-Training an. Spiel und Spaß sind garantiert, und auch die Jungs von GWD 5 freuen sich, daß wir da sind. Alle Termine stehen zuverlässig auf der "News"-Seite unserer Homepage.

Das nächste BL-Heimspiel ist das Derby. Nach einem unerträglichen Hickhack seitens des DSF findet es nun definitiv am Freitag, 15.12., um 20.00 Uhr statt.

Und nun: Auf gehts zum nächsten Heimsieg gegen Wetzlar!

Frank Wentzlawsky


  

 

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs im "GWD aktuell" zum Spiel gegen die SG Flensburg (geschrieben am 05.11.06 wegen Redaktionsschlusses)

Hallo liebe Zuschauer! Hallo GWD-Fans!

Nach mehr als 3 Wochen Heimspielpause begrüße ich Sie/Euch heute zum Spiel gegen die SG Flensburg-Handewitt. Alle erinnern sich gerne an das Spiel aus dem Februar, wo unser Team hier in der Kampa-Hale ein Unentschieden gegen diese Spitzenmannschaft ertrotzte.

Diesmal sind die Vorzeichen leider etwas anders. Flensburg spielt in der Bundesliga sehr gut und auch im DHB-Pokal und in der Champions League haben die Gegner bisher kaum Schwächen aufdecken können. Für unsere Rumpftruppe wird es daher fast unmöglich, eine Überraschung zu schaffen. Aber man soll die Hoffnung und den Glauben nie aufgeben und so hat unsere Mannschaft natürlich auch heute eine Chance, die 2 Punkte zu holen. Dabei müssen natürlich alle Mannschaftsteile fast perfekt funktionieren. Ich weiß nicht, wie die Partie vor einer Woche in Magdeburg gelaufen ist, aber ich hoffe, es hat sich keiner verletzt und auch Malik ist heute wieder an Bord. Wichtig wäre, daß Malik und Björn ihre gute Form konserviert haben und unsere Abwehr weiter an der Abstimmung gearbeitet hat.

Beim Heimsieg gegen Wilhelmshaven konnten wir uns schon davon überzeugen, das die Trainingsarbeit langsam Früchte trägt. Bei diesem Mannschaftsteil bin ich sehr optimistisch, daß wir Flensburg dort Paroli bieten können und ihren Angriff ein wenig unter Kontrolle bringen. Dabei müssen Einsatz und Form stimmen. Mit Hilfe des Publikums ist es aber möglich, die Reserven rauszukitzeln und den Gegner unter Druck zu setzen. Wilhelmshaven hat dies auf jeden Fall nervös gemacht. Unser Sorgenkind war bisher der Angriff. Die einfachen Tore aus dem Rückraum fehlten logischerweise und für jedes erzielte Tor mußte hart gearbeitet werden. Daran hat Richard sicher gearbeitet, aber wir müssen zur Kenntnis nehmen, das uns der sogenannte Shooter fehlt. Wünschen wir Moritz Schäpsmeier und Mirza Cehajic, das sie die entstandenen Lücken so schließen können, wie unser Trainer es sich vorstellt.

Aus meiner persönlichen Sicht müßten wir unsere Außen Andy Simon und Einar-Örn Jonsson mehr ins Spiel bringen, da beide für Tore gut sind. Gegen Flensburg muß aber alles klappen, um den Gegner ein Bein zu stellen. Die Zuschauer sind natürlich ebenfalls ein wichtiger Faktor. Gerade wenn das Team hinten liegen sollte, sind wir Fans gefordert, die Mannschaft erstmal bedingungslos nach vorne zu treiben und wie eine Wand hinter ihnen zu stehen. Gegen Wilhelmshaven war die Atmosphäre schon wieder so, wie in der Rückrunde der letzten Saison. Daran müssen wir Anhänger in dieser Partie anknüpfen. Gemeinsam kämpfen für die Überraschung lautet die Devise für heute abend. Träumen wir zusammen von der Sensation und das der Traum in Erfüllung geht. Wir haben keine Chance, aber die müssen wir nutzen.

Heute ist natürlich auch wieder der Fan-Keller geöffnet. Vor, während und nach dem Spiel kann hier getrunken, gegessen und vor allem gequatscht werden. Der Verein und der Fan-Club freut sich über alle, die reinschauen. Außerdem werden wie immer nach dem Spiel zwei GWD-Spieler Rede und Antwort den Fans stehen. Vielleicht ist es uns ja gelungen, einen Spieler aus Flensburg ebenfalls für ein Interview zu gewinnen. Lassen wir uns überraschen.

Anmelden kann man sich im Fan-Treff natürlich für die kommende Auswärtspartie in Großwallstadt am 25.11.06. Dort erfahrt ihr auch die genaue Abfahrtszeit.

Das nächste Heimspiel ist dann am Sonntag, 03.12., um 17 Uhr gegen die HSG Wetzlar. Hinweisen möchte ich an dieser Stelle auch wieder auf unsere 2. Mannschaft in der  RL West. Trainer Sproß und sein Team würden sich am Samstag, 18.11., um 18.30 Uhr viele Zuschauer wünschen zum Spiel gegen DJK BTB Aachen. Gespielt wird wie immer in der Dankerser Sporthalle an der Olafstraße.

Jetzt wünsche ich allen ein schönes Spiel und 2 Punkte für unseren GWD.

Bis demnächst,

Euer

Olaf Böke (Pressewart)

E-Mail: nicole-boeke@t-online.de


     

 

 

Fanbericht zum Spiel gegen Wilhelmshaven

Hallo liebe Zuschauer! Hallo GWD-Fans!

Endlich war es soweit! Wir konnten 2 Punkte für unsere Jungs bejubeln und haben ein aufopferungsvoll kämpfendes GWD-Team gesehen. Außerdem standen die Zuschauer voll hinter der Mannschaft, so dass Düsseldorf ohne Punkte nach Hause geschickt wurde. Man hatte das Gefühl die Saison beginnt von neuem. Leider ist dies schon wieder Schnee von gestern, denn der harte Abstiegskampf hat uns wieder eingeholt. In Hildesheim gab es leider keine Punkte, da das Team nicht an die Düsseldorf-Leistung anknüpfen konnte. Ein Sieg wäre aber möglich gewesen.
Nun müssen wir uns auf das heutige Spiel konzentrieren, wo wir als Gast den Wilhelmshavener HV begrüßen. Dies ist auch ein Gegner auf Augenhöhe. Die Punkte müssen in der Kampa-Halle bleiben und dafür brauchen wir wieder alle Zuschauer auf den Tribünen. Aber in erster Linie ist natürlich unser Team gefordert. Gegen Wilhelmshaven müssen sich die Spieler an das letzte Heimspiel erinnern und mit genauso großem Kampf den Sieg holen. Es wird darauf ankommen, dass einer unser Torwarte einen Sahne-Tag hat und im Zusammenspiel mit unserer immer besser in Schwung kommenden Abwehr so wenig Tore wie möglich zulässt. Im Angriff muss der Rückraum einfach gefährlicher werden und die technischen Fehler abstellen. Gegen Düsseldor sah dies schon ganz gut aus, aber in Hildesheim kam wieder der alte Trott. Ich wünsche Moritz Schäpsmeier, dass er wie im letzten Heimspiel genug Druck ausüben kann und viele Tore wirft, aber auch die Außen nicht vergisst. Es muss uns gelingen, das Tempo wieder hoch zu halten und somit den Gegner nicht zum verschnaufen kommen zu lassen. Unser alter Bekannter Michael Biegler (Trainer des WHV)war beim Düsseldorfspiel in der Halle und wird sich seine Gedanken gemacht haben. Er läßt sich bestimmt was besonderes einfallen. Aber wir haben ja unseren Richard Ratka,der sicher ebenfalls den Gegner intensiv unter die Lupe genommen hat und unser Team entsprechend einstellen wird. Wir als Zuschauer sind natürlich ebenfalls gefordert, den Druck auf die Gäste zu erhöhen ,durch eine lautstarke 60 Minuten lange Unterstützung.
Auf Seiten von Wilhelmshaven begrüßen wir mit Frank Habbe einen alten Dankerser, der nach einer tollen Saison bei Ahlen in der 2. Liga, sich nun wieder in der Bundesliga versucht. Wir wünschen ihm alles Gute, aber die Punkte heute bleiben hier.

Nach Ende des Spiels findet das Oktoberfest 2006 von GWD statt. Daher bleibt der Fan-Treff heute geschlossen.
Das nächste Heimspiel ist am Mittwoch, 15.11.06, um 20 Uhr gegen die SG Flensburg-Handewitt.
Das nächste Auswärtsspiel ist am 08.11.06 um 19.30 Uhr in der Bördelandhalle in Magdeburg. Anmelden kann man sich heute beim GWD-Fan-Stand oder bei Sportartikel Meisolle in Dankersen unter der Ruf-Nr. 0571/33277. Abfahrt ist um 15 Uhr. Unerstützt wird die Fahrt von der Fa. Hillenkötter. Der GWD-Fan-Club sagt danke.

Aber nicht nur die erste Mannschaft spielt, sondern natürlich auch unser Regionalliga-Team. Besuchen sie doch die Heimspiele am morgigen Sonntag, 22.11.06 um 17.30 Uhr gegen Mettmann-Sport, am Samstag, 04.11.06 um 18.30 Uhr gegen den Soester TV sowie am 11.11.06 ebenfalls um 18.30 Uhr gegen die Ibbenbürener SpVg 08. Gespielt wird jeweils in der Sporthalle Dankersen an der Olafstrasse. Die Mannschaft um Trainer Spross würde sich über viele Zuschauer freuen.

Rückblickend bedankt sich der Fan-Club bei allen die unseren Fan-Club-Tag am 03.10.06 besucht haben und bei allen die durch ihre Unterstützung zum Gelingen beitrugen. Die Bundesliga- und die Regionalligamannschaften waren ebenfalls da, sowie ein Vertreter vom Management und der GWD-Pool-Vorsitzende. Bei Getränken und gegrillten Speisen wurde eifrig diskutiert und viel gelacht. Bei welchem anderen Bundesligisten ist der Fan-Kontakt so intensiv und hautnah ? Wir vom Fan-Club wünschen uns das dies so bleibt und wir noch einige Fan-Club-Tage feiern können.

Für jetzt soll es dies gewesen sein.
Ich wünsche allen ein schönes Spiel, 2 Punkte für GWD und anschließend ein schönes Oktoberfest.

Bis dann,

Euer

Olaf Böke (Pressewart)

e-mail: nicole-boeke@t-online.de
Webadresse: www.gwd-fanclub.de.vu
 

 

 

 


                Beitrag zum Spiel gegen die HSG Düsseldorf

 

 

Hallo GWD-Fans!

Hallo liebe Zuschauer!

Der Pokal ist Geschichte und nun können wir uns ganz der Bundesliga widmen. Dabei kommt es heute für unser Team zu einem Schlüsselspiel. Bei einem Sieg tankt man Selbstvertrauen und zeigt den anderen Kellerkindern, das GWD noch da ist. Sollte das Spiel verloren gehen, ist man zwar noch nicht abgestiegen, aber die Situationwürde sich schon entscheidend verschlechtern. Ich glaube aber fest an unser Team und das es sich aus dem Sumpf zieht. Wichtig ist gerade bei diesem Spiel, das Ihr als Zuschauer und Fans 60 Minuten das Team unterstützt und von der kompletten Halle Druck auf die Gästemannschaft und die Schiedsrichter ausgeübt wird. Natürlich muß der Funke auch von der Mannschaft überspringen. In den letzten Wochen wurde im Umfeld viel über die Schwachpunkte im Team diskutiert. Natürlich hakt es im Rückraum und teilweise auch in der Abwehr. Aber wir sollten nicht auf die Spieler draufhauen, sondern sie aufmuntern, damit jeder seine beste Form findet. In der Abwehr war ja auch schon ein Fortschritt erkennbar. Das Gute für unser Team ist, das es anscheinend doch mehr Zeit hat sich zu finden als gedacht, da die anderen Mannschaften im Keller bisher auch nicht groß oder gar nicht gepunktet haben. Wir sollten heute mit dem Punktesammeln anfangen und Düsseldorf zeigen, wer Herr im Hause ist. Der Fan-Treff im Keller ist heute natürlich auch wieder geöffnet und nach dem Spiel werrden wie immer 2 Spieler von GWD Rede und Antwort stehen. Vielleicht klappt es ja auch, 2 Spieler aus Düsseldorf begrüßen zu können. Lassen wir uns überraschen. Außerdem kann man sich im Fan-Treff für die Auswärtsfahrt nach Hildesheim anmelden. Das Spiel steigt am Freitag, 13.10.06. Hinweisen möchte ich außerdem auf das nächste Heimspiel unseres Teams am 21.10.06 um 19.30 Uhr gegen den Wilhelmshavener HV. Nach diesem Match (mit hoffentlich 2 Punkten für uns!) wird das Oktoberfest gefeiert. Der Fan-Treff bleibt an diesem Tag geschlossen. Besuchen sie unseren Fan-Club doch auch mal im Internet. ... Außerdem gibt es dort auch ein Forum, wo sie über alle wichtigen und unwichtigen Dinge mitreden können. Wor würden uns natürlich auch über neue Mitglieder freuen, die den Verein leidenschaftlich unterstützen. Für heute wünschen ich allen jetzt ein schönes Spiel und 2 Punkte für GWD. 

Euer Olaf Böke (Pressewart)

E-Mail: nicole-boeke@t-online.de


      

 

 

 

Beitrag zum Spiel gegen den THW Kiel (geschrieben nach dem Nordhorn-Spiel)

Hallo liebe GWD-Fans!

Hallo liebe Zuschauer!

 

Wie vier andere Bundesliga-Teams startete unser GWD nach 3 Spieltagen mit 3 Niederlagen. Diese 0 Punkte waren durchaus bei der Vereinsführung und Trainer nach der Verletztenmisere erwartet worden. Gerne darf ich noch mal an die Worte von Richard Ratka in der Göppingen-Ausgabe dieser Zeitschrift erinnern, der u. a. von uns allen Fans und Zuschauern Geduld einforderte.

So auch heute beim Gastspiel des Deutschen Meisters und haushohen Saisonfavoriten, dem THW Kiel. Jeder von uns erinnert sich noch gerne an den 12. Februar dieses Jahres, als wir mit einem Paukenschlag die insgesamt tolle Rückrunde begannen. Vielleicht kommt heute die Stimmung halbwegs vom Februar wieder.

Der THW hat sich noch einmal mit Thierry Omeyer(im Tor), Lars Krogh Jeppesen und Dominik Klein gezielt verstärkt. Herzlich begrüßen wir auch die THW-Fans von den Fan-Clubs "Schwarz-Weiß" und "Zebrasprotten". Ihr seid bei uns immer herzlich willkommen, und wir hoffen trotz des Mittwoches, daß ihr vor und nach dem Spiel genügend Zeit habt, zu uns in den Fan-Treff zu kommen. Dort herrscht mit Euch eine tolle Atmosphäre, und vielleicht kommt der ein oder andere THW-Akteur auch wieder zu uns zum Interview. Sicherlich für alle eine tolle Sache.

Von unserer "grün-weißen" Seite haben wir diesmal 2 Nationalspieler eingeladen, die für ihr skandinavisches Land gerne auflaufen: Die "Island-Fraktion" Snorri Gudjonsson und Jan Einar Jonsson stellen sich heute bei uns den Fragen von Euch.

Die nächsten Spiele sind wohl für den Saisonverlauf richtungsweisend. Am kommenden Samstag (16.09.) geht es nach Tübingen zum Spiel gegen den Aufsteiger  Balingen. Dort wird hoffentlich wieder Dima zum Einsatz kommen. Die Vorbereitungen des Fan-Clubs für diese Fahrt sind abgeschlossen. Einige Mitglieder machen sich auf in die Universitätsstadt. Das nächste Heimspiel läßt noch einige Zeit auf sich warten. Am 08.10. kommt es zum ebenfalls wichtigen Spiel gegen die HSG Düsseldorf, und da ist natürlich auch die Rechnung der letzten Saison noch offen.

Dazwischen liegt unser traditioneller Frühschoppen im Helmut-Meisolle-Jugendheim. Am Feier-Tag der Deutschen Einheit am Dienstag, 03.10, ist es wieder soweit. Die 1. und 2. Mannschaft ist eingeladen, und wir hoffen auch auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder. Anmelden muß man sich dafür nicht. Beginn ist um 10.00 Uhr.

So, und nun sind wir wahren Fans wieder gefordert. Volle Kraft voraus für das Spiel gegen den THW!

Frank Wentzlawsky


    

 

 

 

Beitrag zum Spiel gegen den HSV am 09.09.06 (geschrieben nach dem Lemgo-Auswärts-Spiel-Spiel

   Hallo liebe GWD-Fans!

Hallo liebe Zuschuaer!

 

Nach einer Pause von einer Woche (Spiel in Nordhorn) beginnt heute für unseren GWD in der noch jungen Saison bereits die 2. sogenannte "englische Woche". Heute stellt sich mit dem HSV Hamburg einer der engeren Titelkandidaten in Minden vor. Da braucht man gar nicht um den heißen Brei herumreden, wer heute als eindeutiger Favorit auf die Platte geht. Das soll aber andersrum natürlich nicht heißen, daß unsere Jungs sich heute schonen sollen für die weiteren Aufgaben in der kommenden Woche. Das Spiel in Lemgo hat Mut gemacht. Unter den gegebenen schwierigen Bedingungen hat sich unsere Mannschaft dort hervorragend verkauft. Besonders gefreut hat mich, daß Christopher Kunisch und Georg Auerswald im OWL-Derby richtig viel Einsatzzeiten bekommen haben. Nur so lernt man im Sthalbad Bundesliga. Auch heute hoffen wohl nicht nur sie auf weitere Spielminuten in der Bundesliga, damit sie behutsam an unsere Eliteliga herangeführt werden können.

Wir Fans und Zuschauer dürfen aber nicht vergessen, welch dezimierte Truppe wir immer noch haben und müssen die Mannschaft 60 Minuten unterstützen, auch wenn noch Fehler passieren werden und durch die dünne Auswechselbank Kräfte verloren gehen könnten.

Der HSV kommt mit einem Starensemble an die Weser. Zu den Korsettstangen wie TW Stojanovic (inzwischen 40 Jahre), Jansen, Hens und den Gille-Brüdern verpflichteten sie noch u. a. mit Souza und Yoon zwei Top-Leute für den Rückraum. Umso erstaunlicher, daß das Schlagerspiel gegen Kiel nicht ausverkauft war. Die Hanseaten sind übrigens amtierender Deutscher Pkalsieger und gewnnen vor 2,5 Wochen den Supercup gegen unseren nächsten Gegner THW Kiel. Dieses Spiel steigt hier in der Kampa-Halle am kommenden Mittwoch, 13. September, um 20.00 Uhr.

Auch im GWD-Fan-Treff ist heute wieder was los. Zum einen begrüßen wir Andreas Simon, der in den Vorbereitungsspielen schon angedeutet hat, welche starke Saison er spielen wird. Und zum anderen begrüßen wir unseren TW Nr. 3, Jannik Bahl. Er wird wohl heute nicht zum Einsatz kommen, aber dafür morgen mit unserem RL-Team in Dankersen um 17.30 Uhr gegen Schalksmühle-Halver in die Saison starten. Auch die HSV-Fans um Lutz Hauser, die wir in Minden begrüßen dürfen, sind herzlich bei uns im Fan-Treff eingeladen. Mal schauen, ob es uns gelingt, auch Gäste-Spieler zum Interview zu bekommen. Geplant ist es auf jeden Fall.

Anmelden kann man sich heute im Fan-Treff für die Auswärtsfahrt in einer Woche (16.09.) nach Tübingen, wo wir dann gegen den Aufsteiger aus Balingen-Weilstetten treffen. Auch unser traditioneller Frühschoppen des GWD-Fan-Clubs im Helmut-Meisolle-Jugendheim am 03.10. ist nicht mehr weit weg. Die Planungen laufen. Eingeladen sind wieder die Spieler der 1. und 2. Mannschaft. Beginn wird voraussichtlich um 10.00 Uhr sein.

Für heute wünschen wir uns ein spannendes und faires Spiel!

Frank Wentzlawsky      

 

 

 

 

 

 

Bericht zum Heimspiel am 30.08.06 gegen Frisch Auf Göppingen (geschrieben vor dem Auftakt-Spiel in Lemgo)

Hallo liebe GWD-Fans!,

Hallo liebe Zuschauer!

Auf gehts hier in der Kampa-Halle zum Saison-Heimspiel-Auftakt gegen FA Göppingen. Und da dürfen wir zunächst 3 Spieler begrüßen, die neu für uns im GWD-Trikot auflaufen werden. Der GWD-Fan-Club sagt ein "Herzliches Dankeschön" für Jan Einar Jonsson, Jiri Hynek, Mirza Cehajic sowie Jannik Bahl und ihre Frauen oder Freundinnen. Mit Euch und den anderen wollen wir auch dieses Jahr wieder am Ende der Spielzeit den direkten Klassenverbleib feiern.

Die Saisonvorbereitung stand bei unseren "Grün-Weißen" ja unter einem denkbar ungünstigen Stern. Beim Trainigsauftakt Mitte Juli wurde die bittere Wahrheit mitgeteilt, daß unser Käpt´´n Arne Niemeyer aufgrund seiner alten Fußverletzung vom November 2005 uns zumindest in der Hinrunde nicht zur Verfügung steht. War das schon nicht hart genug, folgten die nächsten Hiobsmeldungen: Zunächst erwischte es Dima Kouzelev und dann einige Tage später Snorri Gudjonsson. Zumindest bei unserem Isländer Snorri haben wir heute leise Hoffnungen, daß er vielleicht mit dazu beitragen kann, den Auftakt gegen Frisch Auf aktiv auf dem Spielfeld erfolgreich abzuschließen. Ansonsten heißt das Motto: Jammern hilft nicht, der Rest des Teams muß in Einklang mit den Fans auf den Tribünen zeigen, daß sie als eine Einheit kämpfen und siegen wollen. Die Testspiele in der Vorbereitung waren heiter bis wolkig, aber das zählt heute abend alles nicht mehr.

Mit den Süddeutschen kommt eine Mannschaft an die Weser, die in der letzten Saison immerhin im EHF-Pokal.Finale stand. Wir haben keine so guten Erinnerungen. Durch ein Tor von Michael Kraus Bruchteile vor Ende der Begegnung raubte er uns eine sicher geglaubten Punkt. Neben Kraus sind sicherlich Volker Michel und TW Martin Galia die Gäste-Spieler, die die meiste Aufmerksamkeit beim Vorjahres-8. erzeugen.

Auch in diesem Jahr wird bei den Heimspielen der GWD-Fan-Treff für Euch (und damit sind natürlich alle Fans gemeint) geöffnet sein. 2 Theken-Mitglieder sind ausgeschieden, dafür konnten wir 3 neue Service-Kräfte für unsere Mannschaft hinzugewinnen. Das sind Stefan Versick (machte bereits die Unterviews beim Derby), Nicole Müller und Ralf Herrewyn. Ansonsten verwöhnen Euch die beiden Jens, Olaf, Werner und meine Wenigkeit.

Neben dem Verzehr-Angebot und dem TV-Gerät haben sich auch die letzte Saison eingeführten Interviews zur Attraktivität des Fan-Treffs bewährt. Auch dieses Jahr kommen nach jedem Spiel exklusiv 2 Spieler von GWD zu uns. Den Anfang machen heute (voraussichtlich) Christopher Kunisch (für ihn wird es sicherlich eine interessante Saison) und Neuzugang Jiri Hynek. Gerade die 4 oben genannten Neuzugänge wollen wir in den ersten Spielen bei uns für Euch präsentieren. Dazu bemühen wir uns im Interviewgäste der Gastvereine, wobei hier, wenn es klappt, in der Hinrunde schwerpunktmäßig Leute sein sollen, die mit der Handball-WM 2007 in Deutschland zu tun haben.

Der GWD-Fan-Club bietet für alle Fans ein brandneues Internet-Angebot an. Über unsere Homepage (Adresse siehe unten) ereicht man das GWD-Fanclub-Forum. Es ist in der kurzen Anfangsphase schon ein lebendiges Forum geworden, wo GWD (nicht nur die Bundesliga) natürlich das beherrschende Thema sein wird und soll, aber aucn über andere Themen aus allen möglichen Bereichen soll geredet und diskutiert werden. Jeder ist willkommen bei uns. Also besucht uns und haut in die Tasten, was Euch auf den Näglen brennt.

Neu gestylt haben wir unterdessen unsere Homepage. Hauptverantwortlich dafür war wie beim neuen Forum unser "GWD-Schorse" Georg Hombach. Wie ich finde, eine der besten und informativsten Handball-Fanclub-Seiten im Netz-

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Frank Wentzlawsky        

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Spiel gegen Flensburg (geschrieben am 07.02.06 aus Gründen des Redaktionsschlusses)

 

Hallo liebe GWD-Fans,

Hallo liebe Zuschauer!

Heute erleben wir hier in der Kampa-Halle das nächste sportliche Highlight: Der deutsche Vizemeister der letzten Saison gibt sich die Ehre. Und damit begrüßen wir vom GWD-Fan-Club auch die mitgereisten Anhänger von der nördlichsten Stadt Deutschlands. Vielleicht kommen ja einige von Euch zu uns hinunter in den Fan-Treff, um mit uns zu fachsimpeln. Ihr seid herzlich eingeladen.

Unsere Gäste machen nicht nur sportlich von sich reden, sondern sorgen für die Zusammenstellung der Mannschaft für reichlich Gesprächsstoff. Nur ein Deutscher (TW Jan Holpert) steht im regulären Bundesliga-Kader der SG Flensburg-Handewitt. Durch die geographische Lage werden immer vorwiegend Spieler aus Dänemark auf die andere Seite der Grenze gelockt, auch um Zuschauer aus dem skandinavischen Land in die Campushalle zu holen. Natürlich wissen auch wir, daß den Flensburgern räumlich gesehen die Dänen z. B. näher stehen als beispielsweise Süddeutsche, aber das hilft dem deutschen Handball auf internationaler Ebene (also unserem Nationalteam) leider nicht weiter. Vielleicht sollten da die Verantwortlichen unserer Gäste etwas umdenken.

Zu unserem Team: Nach dem Ende der Hinrunde bzw. der Pause durch die Europameisterschaft wurde immer wieder betont, daß Richard Ratka und seine Truppe auf dem richtigen Weg ist. Die Mannschaft um Käpt´n Arne Niemeyer wächst stetig zusammen, leider wurden in der Hinrunde nach Meinung aller unsere Anstrengungen zu wenig mit Pluspunkten belohnt, daß soll natürlich in der Rückrunde wesentlich besser werden, auch wenn die meisten Spiele gegen unsere Kontrahenten dann in fremden Hallen stattfinden werden. Hoffen wir zudem auf weniger Verletzte, dann ist der Klassenerhalt auf jeden Fall realistisch. Schon daß nächste Spiel in Gießen gegen Wetzlar kann richtungsanweisend sein, vor allem dann, wenn wir siegreich die Heimreise antreten.

Neben der Unterstützung der Regionalligamannschaften von GWD II und der GWD-A-Jugend unternehmen auch einige Mitglieder unseres Fan-Clubs eine Fahrt zur Handball-EM der Männer nach Basel in die Schweiz. Ein volles Programm bescherte uns keine Langeweile, wir sahen bis zu 6 Spiele der Hauptrunde, u. a. zwei Auftritte des Teams von Bundestrainer Heiner Brand, die beide erfolgreich beendet wurden. Gegen die überforderte Ukraine gab es ein 36:22-Schützenfest, gegen Slowenien einen letzendlich sicheren 36:33-Erfolg. Leider fehlte in der Aufstellung der Slowenen gegen Deutschland wie auch gegen (den späteren) Europameister Frankreich unser GWDer Ognjen Backovic in der Aufstellung. Stattdessen saß er auf der Pressetribüne. Trotzdem haben wir kurz mit "Backo" in dessen Mannschaftshotel (wo übrigens auch die Deutschen und die Spanier einquartiert waren) gesprochen. Ognjen staunte nicht schlecht, als er uns sah. Den stärksten Eindruck hinterließ (sicherlich nicht von ungefähr) der spätere Titelträger aus Frankreich.

Aber auch von der Stadt Basel haben wir einen Eindruck bekommen, der übrigens auch positiv ausfiel. Fotos von unserer Fahrt gibt es auf unserer Homepage.

Wie schon oben erwähnt, geht es zum 1. Auswärtsspiel 2006 nach Wetzlar, gespielt wird in Gießen. Natürlich bringt Euch ein GWD-Fan-Bus in die dortige Mittelhessen-Arena. Abfahrt ist jetzt am Freitag, dem 24. Februar um 14.30 Uhr. Unterstützt wird die Tour diesesmal von der Fa. Denios aus Bad Oeynhausen, die schon wie andere Firmen uns seit langer Zeit treu sind, wenn es darum geht, unseren Fan-Bus finanziell unter die Arme zu greifen. Wir möchten aber auch daruaf hinweisen, daß dieser Fan-Bus für alle Fans offen steht und nicht nur für unsere Mitglieder. Anmeldungen nehmen wir im Fan-Treff entgegen, der wie immer bei Heimspielen geöffnet ist. In diesem Zusammenhang erwähnen wir, daß nach vielen Wünschen unserer Fans nun auch Wacholder im Angebot ist. Außerdem versuchen wir, neben GWD-Akteuren einen Spieler der SG zu uns zum Interview zu holen. Aslo: Es immer was los bei uns!

Das nächste Bundesliga-Heimspiel findet dann an einem Dienstat statt. Am 07.03. um 20.00 Uhr gastiert bei uns Frisch Auf Göppingen. Achtung: Das Spiel wurde um einen Tag vorverlegt.

Vorher erwartet aber die Regionalliga-Truppe von Bert Fuchs ihren Besuch. Soe spielt am nächsten Samstag, 25. Februar, um 18.15 Uhr in der Sporthalle Dankersen gegen einen alten Bekannten aus der Bundesliga, dem OSC Rheinhausen. Nach einem klaren Rückstand zur Halbzeit gewannen damals unsere Grün-Weißen noch souverän gegen die Duisburger Vorstädter. Mal sehen, ob sie es diesmal wieder so spannend machen.

Am Samstag, dem 04.03.06 trifft unsere A-Jugend (Tabellen-2. in ihrer Regionalliga-Staffel) auf den OSC Thier Dortmund. Anpfiff für das Team von Zsolt Homovics ist ebenfalls in der Sporthalle Dankersen um 16.15 Uhr.

Im nächsten Heft gegen Göppingen berichten wir über unsere Jahreshauptversammlung 2006, die vorgestern im "Schweinebrunnen" stattgefunden hat.

Für heute wünschen wir uns ein spannendes Spiel und vielleicht ist ja was drin. Einen Tip geben wir mal nicht ab.

Ihr/Euer 

Frank Wentzlawsky

 


     

 

 

 

 

Bericht des GWD-Fan-Clubs zum Spiel gegen TV Großwallstadt (geschrieben am 09.11.05 aus Gründen des Redaktionsschlusses)

 

Hallo liebe GWD-Fans!

Hallo liebe Zuschauer!

 

Das immens wichtige Spiel gegen Delitzsch deutlich gewonnen, das Derby in Lübbecke (auf das wir hier leider nicht eingehen können) hinter uns, erwarten wir heute den Altmeister aus Großwallstadt hier bei uns in der Kampa-Halle. Einen Gegner, der seit dem Aufstieg 1995 hier in Minden nicht viel zu lachen hatte. Im Aufstiegsjahr (= 1. Heimspiel) holten sie zwar einen glücklichen Punkt, doch dann hatten wir sie immer im Griff und sie durften stets mit Niederlagen nach Hause fahren. Daran soll sich heute nichts ändern, auch wenn die Vorzeichen etwas andere sind. Letztes Jahr siegten die Mannen vom damaligen Trainer Peter Meisinger zwar deutlich, aber zur Entschuldigung sei gesagt, das Spiel fand in Hannover statt.

Bei uns fehlen natürlich mit Ognjen Backovic und Stephan Just zwei wichtige Aktivposten, aber jammern hilft jetzt nicht! Da müssen wir jetzt durch und unser Team muß eben diese Ausfälle durch genauso viel Leidenschaft wettmachen wie bei den vorausgegangenen Heimspielen gegen Lemgo und Delitzsch. Und wir gehen davon aus, daß trotz (oder gerade wegen) Totensonntag die Stimmung von den Rängen stimmgewaltig wird. Mit diesem Tag im November mit der späteren Anwurfzeit sind wir immer gut gefahren. Die Ränge in den einzelnen Blocks waren meistens voll, so daß auch heute nichts dagegen sprechen kann, daß Sie, liebe GWD-Fans und Zuschauer, der 8. Mann sind.

Insgesamt haben wir in den letzten Spielen eine Leistungssteigerung feststellen können. U. a. bei Andreas Simon, der am Anfang der Saison darunter zu leiden hatte, erst mal Backovic und Just auf seiner Position vor sich zu haben. Doch er hat sich freigespielt, seine Leistung gegen Delitzsch war sehr erfreulich, auch beim Pokalspiel in Magdeburg überzeugte er. Im Rückraum haben wir mit Snorri und Arne zwei konstante Spieler. Snorri ist nicht nur Spielmacher und Ideengeber, sondern auch ein fast fehlerfreier Siebenmeter-Schütze und ein ziemlich sicherer Werfer. Arne trifft vor allen Dingen in kniffligen Situationen, wenn es mal im Angriffsspiel etwas stottert. Dima muß ja am Kreis so einiges durch seine Gegenspieler einstecken und aushalten, doch die Anspiele vom Rückraum kommen meistens wieder bei ihm an und dann ist die Torquote sehr gut, wenn er nicht trifft, gibt es meistens dann einen Siebenmeter, anders ist unser Russe nicht zu stoppen. Jan Fiete traut sich auch wieder mehr zu und auch Ivan und Moritz auf der rechten Seite trauen wir für die restliche Spielzeit noch einiges zu. Und hinten hat Malik heute hoffentlich das bessere Ende für sich gegen unseren Ex-"Grün-Weißen", Chrischa Hannawald, der seit Saisonbeginn für die Unterfranken das Tor hütet.

Wenn wir an die Leistungen gegen Lemgo und Delitzsch anknüpfen können, dann haben wir gute Chancen, die nächsten beiden Punkte einzufahren und dann im GWD-Fan-Treff, der heute natürlich wieder geöffnet ist, zu feiern. Wir dürfen noch mal daran erinnern, daß auch heute wieder zwei GWD-Spieler nach dem Duell im Fan-Treff offiziell Rede und Antwort stehen.

Das nächste Auswärtsppiel führt uns zum Wilhelmshavener HV. Gespielt wird übernächste Woche am Sonnabend, den 03.12.05. Ein weiteres wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Erhalt der Klasse. Natürlich setzen wir wieder einen Fan-Bus ein. Anmelden kann man sich wie immer im GWD-Fan-Treff. Die Abfahrttszeit wird in der Halle und unten im Fan-Treff bekanntgegeben. Wie ihr es gewohnst seid.

Unser Nachwuchs-Team empfängt am nächsten Samstag (26.11.) um 18.15 Uhr den VfL Eintracht Hagen. Auch in der Sporthalle Dankersen hoffen wir und die Spieler auf viele Zuschauer.

Zum Schluß noch folgender Hinweis: Der GWD-Fan-Club plant für die Handball-EM der Männer Ende Januar/Anfang Februar 2006 eine Fahrt dorthin. Infos dazu gibt es ebenfalls im Fan-Treff.

Und nun viel Spaß und Spannung und 2 Pluspunkte beim Spiel gegen den TV Großwallstadt.

Euer 

Frank Wentzlawsky    

 

 

 

 

 


 

Bericht zum Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen (geschrieben vor dem Auftaktspiel in Lemgo)

Hallo liebe GWD-Fans!

Hallo liebe Zuschauer!

 

Auf gehts hier in der Kampa-Halle zum Saison-Heimspiel-Auftakt gegen FA Göppingen. Und da dürfen wir zunächst 3 Spieler begrüßen, die neu für uns im GWD-Trikot auflaufen werden. Der GWD-Fan-Club sagt ein "Herzliches Hallo" für Jan Einar Jonsson, Jiri Hynek, Mirza Cehajic sowie Jannik Bahl und ihre Frauen oder Freundinnen. Mit Euch und den anderen wollen wir auch dieses Jahr wieder am Ende der Spielzeit den direkten Klassenverbleib feiern.

Die Saisonvorbereitung stand bei unseren "Grün-Weißen" ja unter einem denkbar ungünstigen Stern. Beim Trainingsauftakt Mitte Juli wurde die bittere Wahrheit mitgeteilt, daß unser Käpt´n Arne Niemeyer aufgrund seiner alten Fußvereltzung vom November 2005 uns zumindest in der Hinrunde nicht zur Verfügung steht. War das schon nicht hart genug, folgten die nächsten Hiobsmeldungen: Zunächst erwischte es Dima Kouzelev und dann einige Tage später Snorri Gudjonsson. Zumindest bei unserem Isländer Snorri haben wir heute leise Hoffnungen, daß er vielleicht mit dazu beitragen kann, den Auftakt gegen Frisch Auf aktiv auf dem Spielfeld erfolgreich abzuschließen. Ansonsten heißt das Motto: Jammern hilft nicht, der Rest des Teams muß in Einklang mit den Fans auf den Tribünen zeigen, daß sie als eine Einheit kämpfen und siegen wollen. Die Testspiele in der Vorbereitung waren heiter bis wolkig, aber das zählt heute abend alles nicht mehr.

Mit den Süddeutschen kommt eine Mannschaft an die Weser, die in der letzten Saison immerhin im EHF-Pokal-Finale stand. Wir haben keine so guten Erinnerungen. Durch ein Tor von Michael Kraus Bruchteile vor Ende der Begegnung raubte er uns einen sicher geglaubten Punkt. Neben Kraus sind sicherlich Volker Michel und TW Martin Galia die Gäste-Spieler, die die meiste Aufmerksamkeit beim Vorjahres-8. erzeugen.

Auch in diesem Jahr wird bei den Heimspielen der GWD-Fan-Treff für Euch (und damit sind natürlich alle Fans gemeint) geöffnet sein. 2 Theken-Mitglieder sind ausgeschieden, dafür konnten wir 3 neue Service-Kräfte für unsere Mannschaft hinzugewinnen. Das sind Stefan Versick (machte bereits die Interviews bei Derby), Nicole Müller und Ralf Herrewyn. Ansonsten verwöhnen Euch die beiden Jens, Olaf, Werner und meine Wenigkeit. Neben dem Verzehr-Angebot und dem TV-Gerät haben sich auch die letzte Saison eingeführten Interviews zur Attraktivität des Fan-Treffs bewährt. Auch dieses Jahr kommen nach jedem Spiel exklusiv 2 Spieler von GWD zu uns. Den Anfang machen heute (voraussichtlich) Christopher Kunisch (für ihn wird es sicherlich eine interessante Saison) und Neuzugang Jiri Hynek. Gerade die 4 oben genannten Neuzugänge wollen wir in den ersten Spielen bei uns für Euch präsentieren. Dazu bemühen wir uns um Interviewgäste der Gastvereine, wobei hier, wenn es klappt, in der Hinrunde schwerpunktmäßig Leute sein sollen, die mit der Handball-WM 2007 in Deutschland zu tun haben.

Der GWD-Fan-Club bietet für alle Fans ein brandneues Internet-Angebot an. Über unsere Homepage (Adresse siehe unten) erreicht man das GWD-Fan-Club-Forum. Es ist in der kurzen Anfangsphase schon ein lebendiges Forum geworden, wo GWD (nicht nur die Bundesliga) natürlich das beherrschende Thema sein wird und soll,  aber auch über andere Themen aus allen möglichen Bereichen soll geredet und diskutiert werden. Jeder ist willkommen bei uns. Also besucht uns und haut in die Tasten, was Euch auf den Nägeln brennt.

Neu gestylt haben wir unterdessen unsere Homepage. Hauptverantwortlich dafür war wie beim neuen Forum unser "GWD-Schorse" Georg Hombach. Wie ich finde, eine der besten und informativsten Handball-Fanclub-Seiten im Netz.

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Frank Wentzlawsky     

 

 

Bericht zum letzten Saisonspiel gegen den SC Magdeburg (geschrieben am 23.05.06, also vor dem Auswärtsspiel beim HSV. Der Fan-Treff wird während und nach dem Spiel nicht mehr geöffnet sein, Interviews gibt bei der Saison-Abschlußfeier im alter Foyer anschließend an das Spiel).

Hallo liebe GWD-Fans!

Hallo liebe Zuschauer!

 

Zum letzten Saisonspiel gegen den SC Magdeburg begrüßt Euch/Sie heute der GWD-Fan-Club. Ganz besonders sagen wir "Hallo" zu den Fans aus Sachsen-Anhalt. Obwohl wir ja hoffen, daß wir aus der Color Line Arena die 2 wichtigen Pluspunkte mitgenommen haben (können wir leider nicht drauf eingehen heute), kann es auch zu der Konstellation kommen, daß neben GWD auch Wetzlar und Düsseldorf punktgleich sind und von dieser Situation ausgehend darum kämpfen, die Relegation zu vermeiden. Für den Fall der Punktgleichheit ist die Rechnung heute für unsere "Grün-Weißen" ganz einfach. Gewinnen wir heute nachmittag, sind wir durch, dazu ist unser Torverhältnis einfach zu gut und brauchen nicht nach Düsseldorf zu schauen, wo sich die HSG gegen den Absteiger aus Pfullingen sicherlich keine Blöße geben wird und auch nicht nach Wetzlar, um zu sehen, wie fit der HSV nach seiner Mallorca-Tour wieder ist.

Wir glauben jedenfalls an unser Team, daß am heutigen 34. Spieltag der 8. Heimsieg eingefahren werden wird. Der SCM hat seine Teilnahme am Europacup ohnehin schon sicher. Für die Champions League können sie sich nicht mehr qualifizieren, für den EHF-Pokal sind sie schon seit langem "gesetzt". Von einem Spieler müssen wir uns leider verabschieden. Ivan Vukas wird nach 2 Jahren GWD verlassen und wohl nach Frankreich weiterziehen. Ivan, wir vom GWD-Fan-Club wünschen Dir alles Gute auf Deinem sportlichen und privaten Weg und komm doch hier vorbei, wenn Du in der Nähe sein solltest.

Der GWD-Fan-Treff ist auch heute nachmittag wieder geöffnet. Nach dem Spiel erwarten wir mehrere Gäste. Zum einen Moritz Schäpsmeier und Dima Kouzelev, die eine Saisonbilanz ziehen werden. Vielleicht läßt sich ja auch Apollo blicken, u. a. auch deshalb, um einige Freunde aus Magdeburg, die uns im Fan-Treff besuchen, wiederzusehen. Dann haben wir mal zur Abwechslung 2 SCM-Fans im Interview, evtl. können die beiden auch Spieler ihrer Mannschaft begrüßen (und ihre Fragen loswerden).  Und es kommt Bert Fuchs. Er zieht ebenfalls eine Saisonbilanz seines GWD 2-Teams und beantwortet auch die ein oder andere Frage zu seinem vorzeitigen Abschied.

Als 1. Vorsitzender bedanke ich mich bei allen Mitgliedern, die GWD wieder toll unterstützt haben, egal ob BL-, RL- oder die anderen Trams des TSV GWD! Egal ob aktive Unterstützung (Ordner, Servicekräfte, Aufbauer, Zeitnehmer und vieles mehr) oder die fantastische Anfeuerung von den Tribünen. Daß der GWD-Fan-Club "in" ist, beweisen die zahlreichen Eintritte in dieser Saison.

Übrigens: Wir vom Fan-Club planen am 9. Juli, den Abend des Fußball-WM-Endspiels, im GWD-Jugendheim an der Olafstr. in Dankersen einen gemütlichen Abend. Neben der TV-Live-Übertragung auf Leinwand gibt es leckeres vom Grill und kühle Getränke. Infos übers Internet (GWD-Forum, unsere Homepage) udn die heimische Presse.

In der Kampa-Halle sehen wir uns zum Spielothek-Cup wieder, der am 11. August in Minden durchgeführt wird. Hier trifft unsere Mannschaft voraussichtlich auf die HSG Nordhorn und das andere Spiel bestreiten Düsseldorf und Nettelstedt.

Was wünschen wir uns heute: Nichts ausser einem Sieg und eine schöne Abschlußfeier im Fan-Treff.

Euer Frank Wentzlawsky

 


  

 

 

 

 

 

 

Bericht zum Spiel gegen die HSG Norhorn

(Verfasst schon am 09.05.2006 wegen des Redaktionsschlusses)

Hallo GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Heute begrüße ich euch alle zum vorletzten Heimspiel unserer Mannschaft gegen die HSG Nordhorn. Die Grafschafter kämpfen noch um einen Europapokalplatz und werden alles versuchen, um die 2 Punkte mitzunehmen.Unser Team kann aber mit einer geschlossenen und kämpferischen Mannschaftsleistung auch diese Punkte in Minden belassen. Es wird darauf ankommen Lubomir Vranjes in den Griff zu bekommen und Peter Gentzel nicht aufzubauen. Außerdem dürfen wir die Achse Gentzel und Fillipp mit den schnellen Gegenstößen nicht zum Zuge kommen lassen. Die letzten Wochen haben bei unserer jungen Mannschaft sicherlich viel Kraft gekostet, deshalb sind wir als Zuschauer aufgefordert genauso weiterzumachen wie in den vergangenen Spielen, und die Mannschaft lautstark nach vorne zu tragen und ihr den nötigen Rückhalt zu geben. Alle können bisher mit dem erreichten mehr als zufrieden sein. Sollte unser Team heute schon den Klassenerhalt sicher haben, so ist dies aus meiner Sicht gleichzusetzen mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft. Wer hätte uns diese Rückrunde so zugetraut und wer
hätte gedacht, das Zuschauer und Mannschaft zusammen soviel bewirken können.
Endlich ist auch in Minden der Zuschauer aufgewacht und lässt seiner Begeisterung freien Lauf. Wie oft haben wir an dieser Stelle an die Fans appelliert, das Team zu unterstützen und nicht die Geduld zu verlieren und nicht zu pfeifen. Endlich halten Fans und Mannschaft so zusammen, wie es nötig ist, um im Stahlbad Bundesliga zu bestehen. So muss es aber nicht nur
bis zum Ende dieser Saison weitergehen sondern auch in der neuen Spielzeit 2006/2007. Jetzt haben wir aber noch dieses Spiel und dann das letzte Heimspiel am 03. Juni gegen den SC Magdeburg vor uns. Machen wir diese beiden Begegnungen zu begeisternden Events und hoffen auf zwei Heimsiege.
Unser letztes Auswärtsspiel für diese Spielzeit ist am 27. Mai in Hamburg gegen den dortigen HSV. Anmelden kann man sich bei Sport Meisolle und natürlich heute wieder im Fan-Treff im Keller der Kampa-Halle.
Hinweisen möchte ich auch noch auf das laufende Sportfest von GWD Minden auf dem Sportplatz Dankersen an der Olafstrasse.
Besuchen sie doch morgen, 21.05.06, ab 12 Uhr das Familienfest,wo unter anderem unser Bundesliga-Team eine Autogrammstunde gibt. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.
Eingehen möchte ich nochmal auf die Vorkommnisse nach dem Derby am 30.04.06. Wir als GWD-Fan-Club distanzieren uns von solchen "sogenannten Fans" und hoffen, das so etwas nicht mehr vorkommt. Gut war, das das Commando 1924 die Sache selber in die Hand genommen hat und alles gütlich geregelt wurde. Im Sinne unseres GWD hoffe ich, dass es ab jetzt nur wieder um Handball geht und unser Team im Vordergrund steht.

Nach dem heutigen Spiel lade ich alle Fans ganz herzlich in unseren Fan-Keller ein. Ihr findet Ihn in der nähe des Sportlereingangs, dort wo die Mannschaft beim einlaufen rauskommt. Natürlich gibt es ausser Getränke und Frikadellen heute auch wieder ein Interview mit 2 Spielern unserer Mannschaft. Wir begrüßen heute Arne Niemeyer und Björn Burmester am Mikrophon.

So, jetzt wünsche ich allen ein schönes Spiel, mit 2 Punkten für GWD.

Euer,

Olaf Böke (Pressewart)

e-mail:  nicole-boeke@t-online.de
adresse:
www.gwd-fanclub.de.vu

 


 

 

 

 

 

Heute gibt es den Fan-Club-Bericht zum GWD-Sportfest 2006 (für das offizielle Heft dazu)

Hallo liebe GWD-Fans!

Hallo liebe Besucher!

 

Auch in diesem Jahr unterstützt unser Fan-Club das Sportfest unseres Hauptvereins hier an der Olafstraße. Gerade in Zeiten, wo so manche Chaoten versucht haben, den guten Ruf unseres GWD zu schädigen, ist es wichtig, in der Gemeinsamkeit mit den Verantwortlichen des Vereins ein Zeichen zu setzen, um beizutragen, daß GWD ein sympathischer Verein war, ist und bleibt!

An dieser Stelle möchte ich deswegen ganz besonders diesen Mitgliedern im GWD-Fan-Club Danke sagen, die an der Basis tätig sind. Sowohl im Jugend- und Männerbereich der unterklassigen Ligen sind viele fleißige Helfer im Namen unseres Fan-Clubs dafür verantwortlich, daß  diverse Punktspiele, Turniere und andere Veranstaltungen, die GWD durchführt, reibungslos über die Bühne gehen können. Das ist, wie ich aus anderen Fan-Clubs weiß, nicht alltäglich. Und selbst wenn mal was schief geht: Wir sind alle mit dem Herzen für GWD dabei, und ich brauch auch nicht darauf hinzuweisen, daß dies ehrenamtlich ist.

Bei diesem Sportfest, in das übrigens auch das BL-Heimspiel am Samstag gegen Nordhorn eingebettet ist, sind wir auch immer für einen Tag für das leibliche Wohl der Speisen und Getränke verantwortlich. Dieses Jahr übernehmen wir den Sonntag. Um 12.00 Uhr geht es los, wenn uns die Minis sowie die Mannen aus der Regional- und Bundesliga einen vergnüglichen Abschlußtag bescheren.

Der Vorstand des GWD-Fan-Clubs wünscht dem Hauptverein einen guten Verlauf des Sportfestes 2006 und allen Besuchern viel Spaß über die 5 Tage in Dankersen.

Frank Wentzlawsky

 


    

 

 

 

Bericht zum Spiel gegen den Wilhelmshavener HV (geschrieben am 27. April auf Grund des Redaktionsschlusses)

Hallo liebe GWD-Fans! Hallo liebe Zuschauer!

Zwischen den beiden Auswärtsspielen in Elsenfeld gegen Großwallstadt und in Stuttgart gegen den VfL Pfullingen gastieren unsere Akteure heute abend hier in der Kampa-Halle. Unser Gegner, der Wilhelmshavener HV, wurde von der Handball-Fachwelt als der Verein angesehen, der die besten Chancen hat, frühzeitig den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Aber so einfach ist es für die Gäste von der Nordsee nun doch nicht, auch in Wilhelmshaven darf noch gezittert werden.

Unser GWD muß heute aber einen weiteren Sieg einfahren, um gestärkt in die Schlußphase der Saison gehen zu können. Mit dem überzeugenden Auswärtssieg bei Concordia Delitzsch (noch dazu der erste in dieser Saison) haben wir die heiße Phase super eingeläutet (auf die Spiele gegen Nettelstedt und Großwallstadt können wir leider noch nicht eingehen).

Wir hoffen, daß heute am Mittwoch die Halle wieder gut gefüllt und die Stimmung wieder einzigartig sein wird. Wie überhaupt zu beobachten ist, daß die Verbundenheit mit GWD nach der kompletten Rückkehr in die Kampa-Halle wieder zugenommen hat, und das ist natürlich ganz erfreulich. Auch die Auswärtsfahrten erfreuen sich wieder bei der Anhänger-Schar größter Beliebtheit. Nach Leipzig waren ca. 100 GWD-Fans in der dortigen Arena und machten das Auswärtsspiel zum Heimspiel, vor allen Dingen in der 2. Halbzeit. Alleine im GWD-Fan-Bus waren über 60 Anhänger an Bord, vorwiegend Mitglieder des GWD-Fan-Clubs (wie gewohnt).

Heute kommen nach dem Spiel übrigens Malik Besirevic und Ivan Vukas in den Fan-Treff, um über das Spiel zu sprechen und sagen möglicherweise auch etwas über ihre vertragliche Situation bzw. ihre Zukunftspläne, denn die Verträge der beiden laufen am Ende der Saison aus.

Jetzt kommenden Samstag (13. Mai) bestreitet unsere "Zweite" in der Regionalliga das letzte Saisonspiel. Gast in der Dankerser Sporthalle ist um 19.30 Uhr der TV Leichlingen. Damit endet eine Saison mit vielen Höhen und einigen Tiefen, die vor allen Dingen mit dem Abstellen einiger Spieler an das Bundesliga-Team zu begründen sind. Ich denke, im Großen und Ganzen kann Bert Fuchs mit der Saison nicht unzufrieden sein.

Wie oben schon ewähnt, kann sich unser Team sich nach dem heutigen Spiel nicht ausruhen, am Freitag fahren sie los in  Richtung Stuttgart, um dort zu versuchen, weitere Auswärtspunkte am Sonnabend um 20.30 Uhr gegen Pfullingen zu ergattern. Der GWD-Fan-Bus startet um 09.00 Uhr wie gewohnt von der Olafstr. in Dankersen am Helmut-Meisolle-Jugendheim. Sollten noch Plätze im Bus frei sein, kann man die heute noch im GWD-Fan-Treff verbindlich reservieren lassen.

Das nächste Heimspiel steigt dann in 1,5 Wochen. Dann kommt der HSG Nordhorn in die Kampa-Halle. Los gehts am 20. Mai (Samstag) um 19.30 Uhr.

Für heute heißt es nun: Let´s Go, GWD!!!

Euer

Frank Wentzlawsky

 


    

 

 

 

Bericht zum Spiel gegen den TuS Nettelstedt am 29.04.06 für "GWD aktuell" (geschrieben vor dem Spiel in Delitzsch/Leipzig)

Hallo liebe GWD-Fans!

Hallo liebe Zuschauer!

 

Samstag abend, volle Hütte, das Spiel der Spiele: Das Derby gegen den TuS steht auf dem Spielplan! Kein anderes Spiel läßt die Emotionen bei den Fans schon im Vorfeld so hochkochen wie das Keis-Drby. Und wir hatten diesmal viel Zeit seit dem letzten Heimspiel gegen Kronau. Das Hinspiel in Lübbecke ließ eigentlich nichts gutes erahnen, doch unsere "Helden" belehrten viele von uns eines besseren und standen ausgerechnet am Wiehen vor dem 1. Auswärtssieg der Saison. Es wurde immerhin der 1. Auswärtspunkt dieser Spielzeit, und der war doch sehr überraschend, aber wunderschön.

Drei Dinge auf einmal wollen wir heute erreichen: 1. Durch einen Sieg wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt sammeln bzw. die Konkurrenz mehr oder weniger deutlich auf Abstand halten, 2. die Schmach von der Heimniederlage der letzten Saison wettmachen und 3. so ganz nebenbei die (inoffizielle) Kreismeisterschaft feiern.

Wenn man die Heimspiele der Rückrunde sich Revue passieren läßt, dann stehen heute die Vorzeichen gut. Jedes dieser Spiele war an Dramatik nicht zu übertreffen, unsere Mannschaft hat sich auch nach klaren Rückständen nie aufgegeben und bis auf Göppingen hat sich dieser Kampf bis zur letzten Sekunde auch immer ausgezahlt. Glück war natürlich auch dabei, aber Glück hat ja bekanntlich nur der Tüchtige. Und unsere waren tüchtig. Früher ging uns in der Schlußphase häufig die Kraft aus, heute sind wir in der Lage, Spiele in den letzten Minuten zu drehen. Das fängt hinten an mit einer soliden Abwehrarbeit, dahinter hält Malik die entscheidenden Bälle, und vorne verlieren wir nicht die Nerven. Moritz und Andreas, wir haben diese beiden Youngster schon oft lobend erwähnt, haben taktisch toll dazugelernt, Snorri ist aus seinem kleinen EM-Tief wieder raus, Ognjen hat nach seiner Verletzung nicht nur die Abwehrarbeit wieder im Griff, sondern macht vorne auch (wichtige) Buden, Arne läßt sich auch nicht aus der Ruhe bringen, Dima immer mit vollem Einsatz, Apollo auch als Aufmischer für die jüngeren Spieler und all die anderen "Grün-Weißen" mit ihrem "Dompteur" Richard Ratka an der Spitze, herrlich, dieses Team in der Kampa-Halle Handball spielen zu sehen.

Und auch der Nachwuchs spielt weiterhin erfolgreichen Handball. Beispiel die C-Jugend. Sie gewann Anfang April gegen Aplerbeck die Westfalenmeisterschaft. Und heute dürfen die Jungs von Trainerin Kornelia Kunisch mal wieder vor den "Großen" ran (verdientermaßen): Kurioserweise ist wieder Aplerbeck der Gegner, wenn es heißt, eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im Halbfinale der westdeutschen Meisterschaft zu erzielen. Viel Glück wünschen wir vom Fan-Club Euch! Ihr packt das!

Die A-Jugend hat ihre Saison 2005/2006 inzwischen beendet. In der neugeschaffenen Regionalliga-Staffel West belegten sie hinter dem souveränen Tabellenführer aus Solingen einen überzeugenden 2. Platz.

Wie immer nach dem Spiel kommen zwei GWD-Akteure zu uns in den Fan-Treff. Da kann uns Snorri heute z. B. mal erzählen, wie er das 1.Heimderby erlebt hat und Kilian, der uns ja leider zum Saisonende verläßt, verrät vielleicht, für welchen Klub er demnächst die Tore werfen will. Beide sind also zu Gast bei uns heute abend. Übrigens Kilian: Ihn kann man morgen wieder bewundern beim Heimspiel unserer Zweiten in Dankersen gegen Ibbenbüren. Anpfiff ist um 17.00 Uhr.

Zwischen den Bundesliga-Spielen gegen Kronau und in Leipzig gegen Delitzsch letzte Woche hatten wir eine Spielpause von 3 Wochen. Wir vom Fan-Club waren nicht unaktiv. Einige Mitglieder fuhren zum "Final Four"-Wochenende nach Hamburg, wo der Gastgeber Deutscher Pokalsieger 2006 wurde. Mit vielen Fans hatten wir Kontakt, insbesondere auch zu den Kronauern 1 Woche nach unserem Meisterschaftsspiel gegen sie. Hat mal wieder viel Spaß gemacht, und vielleicht sieht man unsere Mannschaft auch mal im Endrundenturnier in der Color Line Arena.

Dann hatten wir im Bowling-Center Minden einen großen Bowling-Abend mit der 1. Mannschaft. Hat allen Beteiligten viel Spaß bereitet, und Arne bewies, daß er auch GWD-Pin-Jäger Nr. 1 ist. Dicht gefolgt übrigens von Malik und Richard, und dann kam schon Jens Hinrichs auf Platz 4 als bestes Fan-Club-Mitglied. Wow, was für eine Karriere 2006 bei Jens. Erst Ende Februar zum Kassierer des Fan-Clubs gewählt und nun bester Bowler unseres Teams! Bilder von dieser Veranstaltung gibt es auf unserer Homepage (siehe unten).

Das nächste Auswärtsspiel folgt nächsten Samstag. Am 6. Mai geht e snach Elsenfeld zum Spiel gegen den TV Großwallstadt. Wird eigentlich mal wieder Zeit, dort zu punkten. Wer dabei sein möchte im Fan-Bus, kann sich u. a. im Fan-Treff anmelden. Los geht es übrigens um 12.30 Uhr.

Und dann folgt das nächste wichtige Heimspiel. Am Mittwoch, 10. Mai, empfangen wir unseren Ex-Trainer Michael Biegler mit seinem Wilhelmshavener HV. Und zum Abschluß der "englischen Woche" gehts nach Stuttgart, dort empfängt uns der VfL Pfullingen. Auch für dieses Spiel nehmen wir im GWD-Fan-Treff Anmeldungen für den Fan-Bus entgegen.

Für heute heißt es nun: Kampf bis zum Umfallen und zwei Punkte, denn: Die Nr. 1 im Kreis sind wir!

Euer

Frank Wentzlawsky

 


 

 

 

         

 

 

Bericht zum Spiel am 02.04.06 gegen die SG Kronau-Östringen

Hallo liebe Zuschauer! Hallo GWD-Fans!

Ich begüße Sie/Euch zum heutigen Heimspiel in der Kampa-Halle.
Der Abstiegskampf in der Handball-Bundesliga wird immer härter und 7 Mannschaften hoffen, auch in der nächsten Spielzeit im Oberhaus des Handballs zu spielen. Unser GWD ist mitten drin und hat alle Chancen, das gesteckte Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen. Im Monat März zeigte sich deutlich, dass gerade bei einer jungen Mannschaft die Leistungsschwankungen sehr hoch sein können und auch gestandene Nationalspieler dann auch nicht mehr helfend eingreifen können. Wie traurig waren wir alle über die verdiente Niederlage in Düsseldorf. Dort sollte uns eigentlich der erste Auswärtssieg gelingen, doch es kam ganz anders und keiner der dabei war kannte unser Team wieder. Jeder vermisste den leidenschaftlichen Kampf und das Aufbäumen gegen die Niederlage. Ein ganz anderes Gesicht dann eine Woche später beim letzten Heimspiel gegen Melsungen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer guten Halbzeitansprache unseres Trainers, war wieder eine Mannschaft auf dem Feld, die füreinander und miteinander spielt, kämpft und gewinnt. So wollten wir das Team sehen und es als Reaktion auf Düsseldorf verstanden wissen. Wichtig dabei ist natürlich die Unterstützung von den Tribünen. 3000 Zuschauer machten die Kampa-Halle wieder zu einer Kampa-Hölle. So wird unser GWD zum Sieg getragen. Herausheben aus der Mannschaft möchte ich bewusst niemanden, denn alle sind wichtig, um das Ziel ("Unsere deutsche Meisterschaft")Klassenerhalt zu erreichen. So hoffen wir, das es bis zum Ende der Saison keine Verletzten mehr geben wird und die Wehwehchen sich in Grenzen halten.
Gast am heutigen Spieltag ist die SG Kronau-Östringen. Zwar ein Aufsteiger, aber mit einem großen Potential, dank der Unterstützung der Fa. SAP. Kronau spielt seit dieser Saison in der SAP-Arena in Mannheim. Die Mehrzweck-Arena fasst 13500 Zuschauer und war beim letzten Heimspiel gegen den THW Kiel restlos ausverkauft. In die Mannschaft wurde zu Beginn der Spielzeit kräftig investiert, um sofort sich in der erweiterten Spitze der Handball-Bundesliga zu etablieren. Bekannteste Spieler sind Andrej Klimovets, Dimitri Torgowanow und Andrej Siniak. Für unser Team wird dies eine schwere Aufgabe, wo wir klarer Aussenseiter sind. Wie stark Kronau ist, sieht man an der Tatsache, dass sie im Viertelfinale des DHB-Pokals den VFL Gummersbach geschlagen haben und nun zum Final-Four nach Hamburg fahren. Wünschen wir unserem Team so einen Sahne Tag wie gegen Kiel oder Flensburg, dann ist die Chance auf 2 Punkte da.
Nun möchte ich noch auf das Wechselangebot von Kronau an Arne Niemeyer eingehen. Lieber Arne, wir als Fans hoffen, dass du bei GWD bleibst und icht möchte dir in Erinnerung rufen, dass du hier der Spitzenspieler und Leader bist. Um dich herum wird ein Team geformt, dass nicht in die absolute Spitze der Bundesliga stossen wird, aber das, wenn es den Klassenerhalt schafft und zusammen bleibt, noch viel bewegen kann und das gesicherte Mittelfeld auf jedenfall in der neuen Saison erreicht. Sollte die WM-Chance eine Rolle spielen in deinen Wechselgedanken, dann appeliere ich an den Bundestrainer fair mit jedem Spieler umzugehen. Du hast schon lange eine Chance mal wieder verdient.
Die Meinung aller anderen Fans ist uns ebenso wichtig und deshalb lade ich alle zur Diskussion in den Fan-Treff ein. Er befindet sich im Keller der Kampa-Halle, dort wo unser Team einläuft geht eine Treppe runter, die führt direkt dort hin. Nach dem Spiel werden auch wieder 2 Spieler unserer Mannschaft Rede und Antwort stehen und vielleicht auch jemand von der SG Kronau-Östringen.
Nach diesem Heimspiel gibt es ja eine längere Pause für GWD. Die nächste Auswärtspartie findet am Sonntag, 23. April 06 statt. Wir fahren dann zum wichtigen Spiel gegen Delitzsch nach Leipzig. Abfahrt ist um 9 Uhr am Helmut-Meisolle-Jugendheim in der Olafstrasse. Anmelden kann man sich heute im Fan-Treff oder telefonisch bei Sport Meisolle (0571/33277).
Das nächste Heimspiel ist dann am Samstag, 29. April 2006. Es kommt zum mit Spannung erwarteten Derby gegen den Tus N.-Lübbecke.

Für heute soll das gewesen sein. Ich wünsche allen eine schöne Osterzeit und frohe Ostern, und für heute hoffe ich auf 2 Punkte für unsere Grün-Weissen!

Bis dann,

Euer

Olaf Böke  (Pressewart)

Internet:
www.gwd-fanclub.de.vu
e-mail: nicole-boeke@t-online.de

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht zum Spiel GWD - Melsungen (geschrieben am 8. März 2006)

Hallo liebe GWD-Fans!

Hallo liebe Zuschauer!

 

Die knappe, unglückliche Niederlage gegen Göppingen ist Geschichte, heute abend heißt es wieder: Volle Unterstützung für den nächsten Sieg unseres GWD.

Wenn man gegen Kiel und Flensburg binnen einer Woche 3 Punkte holt, das ist fast zwangsläufig die Erwartung in den anderen Partien höher, manchmal vielleicht zu hoch. Sicherlich haben wir gegen Göppingen nicht so optimal gespielt, aber man darf trotz des Punktestandes von Frisch Auf ja auch nicht so tun, als wären sie leichte Beute gewesen. Deswegen muß diese Niederlage auch kein Beinbruch sein. Hoffentlich haben wir in Düsseldorf (leider können wir heute nicht darauf eingehen) uns wieder ein wenig anders präsentiert, mit den dazugehörigen Punkten.

Mit dem MT Melsungen stellt sich heute erstmals hier in der Kampa-Halle ein Team aus dem Hessenländle vor, mit dem wir schon so manchen Pokal-Spaß in der Vergangenheit hatten, und zwar immer auswärts. Den eingefleischten Fans fällt bestimmt noch Auftritt Mitte der 90er Jahre ein, wo wir als Aufsteiger im Hexenkessel von Melsungen in der Verlängerung letztendlich den kürzeren zogen. Damals waren u. a. noch Kai Stolze, Ralf Böhme, Robert Hedin und Chrischa Hannawald bei uns im Kader. Aufgebracht waren wir damals vor allen Dingen über den Hallensprecher, der seine Meinungen über die Schiedsrichter mit voller Wucht über das Mikrofon abließ ("...was, Schiris, gibt es keinen Siebenmeter für uns"!). Die Pokalrevanche folgte nur einige Jahre später, als Talant & Co. bereits zur Halbzeit alles klar machte, um den Einzug ins Final Four 2001 klar zu machen.

Natürlich haben heute beide Teams mit denen von damals fast nichts mehr gemeinsam, heute sind die Vorzeichen ja auch andere. Nach der Hinspiel-Niederlage in der Hinrunde brauchen wir heute unbedingt zwei weitere Pluspunkte für unser Punktekonto. Dies sollte auf jeden Fall machbar sein, denn der MT Melsungen hat nach einem furiosen Auftakt inzwischen die Widrigkeiten der 1. Handball-Bundesliga kennengelernt und darf sich nicht zu sicher sein, die Klasse halten zu können. Bekanntester Spieler ist sicherlich TW Djordjic, der von Wallau zu dem Aufsteiger kam. Djordjic ist übrigens nach Galia (Göppingen) der zweitbeste Siebenmeter-Killer der Bundesliga. Also aufpassen, Jungs! Von Vorteil wäre es ganz gewiß heute, wenn wir unser Spiel wieder auf mehrere Schultern tragen könnten, und wenn auch wieder das Spiel über die Außen mehr gesucht wird.

Vor dem Bundesliga-Duell stellt sich heute unsere A-Jugend ihnen hier in der Kampa-Halle vor. Gegner ist der OSC Dortmund. Hier hoffen wir auch auf eine gute Kulisse, denn hier spielt schön und erfolgreich unser Nachwuchs.

In den letzten Wochen hatten wir unseren Fan-Treff mit einigen zusätzlichen Aktionen aufgefrischt, und die Resonanz war durchweg positiv, denn wir konnten nach 60 Minuten Rivalität mal Persönlichkeiten wie Stefan Lövgren, Lars Christiansen und Michael Kraus live und in Echtgröße präsentieren. Ob heut auch Spieler aus Melsungen neben GWD-Akteuren zum Interview bereit sind, werden wir sehen.

Im Fan-Treff können sich heute wieder unsere Mitglieder (und natürlich auch die, die es werden wollen) mit neuen Fan-Club-Shirts eindecken. Für nur 20 Euro gibt es Sweat- und Polo-Shirts, für 13 Euro T-Shirts, jeweils in mehreren Größen und wahlweise in schwarz und/oder weiß mit je grüner Beflockung.

Die nächste Auswärtsfahrt geht in das Lipperland zum TBV Lemgo.Abfahrt ist am kommenden Mittwoch, 22. März, 17.45 Uhr. Anmelden kann man sich gewohnt bei uns im Fan-Treff. Und das Schuhhaus Niemann aus Bückeburg-Cammer kleidete nicht nur unsere Spieler mit neuen Schuhen aus, sondern unterstützt diese Fan-Bus-Fahrt zum TBV. Dafür sagen wir: Toll, Herr Niemann. Ein besonderer Dank geht auch an Herrn Rohlfing von der Kotelett-Schmiede, der den Fan-Bus nach Düsseldorf auch unterstützte.

Und nun wie immer die Hinweise zu den nächsten Heimspielen: Unsere "Zweite" empfängt nächsten Samstag, 25. März, um 18.15 Uhr in Dankersen den VfL Gladbeck.

Und das Team von Richard Ratka hat es am Sonntag, dem 02. April um 17.00 Uhr mit einem weiteren Aufsteiger zu tun, der sich in der oberen Tabellenhälfte etabliert hat: der SG Kronau/Östringen.

Für heute wünschen wir wieder eine richtig tolle Stimmung in der Halle mit 2 Punkten für GWD!

Ihr/Euer

Frank Wentzlawsky

 

 


 

 

 

Bericht zum Spiel gegen Frisch Auf Göppingen  

  

 

Hallo liebe Zuschauer! Hallo GWD-Fans!

Was war das für ein Monat Februar 2006! Nach der EM-Pause hat unsere Mannschaft gezeigt, das sie in die Bundesliga gehört. Mit 4:2 Punkten aus den Spielen gegen Kiel, Flensburg und Wetzlar ist ihnen der richtige Paukenschlag gelungen. Wer hätte alleine mit den 3 Punkten aus den Begegnungen gegen Kiel und Flensburg gerechnet. Man hätte bei Oddset viel Geld gewinnen können. Unser Team scheint sich gefunden zu haben, wobei besonders wichtig ist, dass alle Mann an Bord sind, und keine Verletzungen uns behindern. Jeder konnte sehen, was dann noch mit Einsatz, Kampfkraft und Siegeswillen möglich ist. Ich möchte dabei herausstellen, dass mir besonders unsere Außen gefallen haben. Simon und Schäpsmeier zeigen von Spiel zu Spiel mehr, welches Pontenzial in Ihnen steckt und wie jede Bundesligapartie sie in Ihrer Entwicklung nach vorne bringt. Das es dabei bei jungen Spielern zu Rückschlägen kommt, ist eine natürliche Sache, aber wenn alle die beiden so Unterstützen wie zuletzt. Dann werden wir noch viel Freude an ihnen haben. Grossen Wert legt unser Trainer Richard Ratka auf den Teamgeist. Dieser scheint sich innerhalb der Mannschaft ausgebreitet zu haben, und so hatte bei den letzten Spielen jeder das Gefühl auf der Tribüne, dass die, die auf der Platte stehen miteinander spielen und füreinander kämpfen. Mit diesen Tugenden und Eigenschaften ist der Klassenerhalt dann keine Utopie mehr. Trotzdem wird es natürlich noch ein langer und steiniger Weg zum Ziel.
Zum heutigen Spiel begrüßen wir die Mannschaft von FrischAuf Göppingen. Genauso herzlich möchten wir das DSF mal wieder in der Kampa-Halle willkommen heissen, die heute die Partie der Traditionsmannschaften live übertragen. Für unser Team geht darum  an die Heimspiele aus dem Februar anzuknüpfen und 2 wichtige Punkte im Existenzkampf zu gewinnen. Dies wird keine einfache Aufgabe, da Göppingen ein Team ist, das an guten Tagen jeden Gegner schlagen kann. Aufpassen müssen wir bei Volker Michel und Torwart Gallia. Aber das Selbstvertrauen unseres Teams sollte doch so hoch sein, dass man nicht auf den Gegner reagiert sondern selber agiert. Wenn dann Sie als Zuschauer und Fan so phantastisch die Mannschaft wieder unterstützen, dann bleiben die Punkte garantiert bei uns. Zeigen wir den Handballfans an den Bildschirmen in Deutschland und ganz Europa, das der GWD noch lange sich nicht aufgegeben hat und Minden Bundesligahandball will.
Einladen möchte ich zur nächsten Auswärtsfahrt am Sonntag, 12. März 06. Wir fahren zur HSG Düsseldorf, um uns die Punkte aus der Hinrunde wieder zu holen. Abfahrt ist um 10 Uhr am Helmut-Meisolle-Jugendheim, Olafstrasse in Minden-Dankersen. Anmelden kann sich jeder heute im Fan-Treff oder bei Sport Meisolle.
Das nächste Heimspiel ist dann am Samstag, 18.03., um 19.30 Uhr. Gegner in der Kampa-Halle wird dann das Team der MT Melsungen sein.
Berichten möchte ich noch von der Jahreshauptversammlung unseres Fan-Clubs am 17. Februar im "Schweinebrunnen" in Dankersen. 34 Mitglieder hatten sich eingefunden, um den Vorstand neu zu wählen und über interessante Themen zu diskutieren. Nach 10 Jahren hervorragender Arbeit als Kassiererin stellte sich Ingrid Heß nicht mehr zur Wahl. Wir bedanken uns bei Ingrid für Engagement und Ihre Organisation. Jeder der mit GWD zu tun hat kennt Ingrid und weiss wieviel Zeit sie für Ihren Verein investiert. Sie wird weiterhin im Fan-Treff zu finden sein und auch den Getränkeverkauf bei der 2. Mannschaft wir sie mit ihrem Team weiterführen. Wir vom Fan-Club danken ihr nocheinmal und wissen, dass wir immer bei Ihr einen Rat finden können. Neuer 1. Kassierer wurde Jens Hinrichs. Ebenfalls ausgeschieden aus dem Vorstand ist Andreas Hellmich als 3. Vorsitzender. Dies geschah aus beruflichen Gründen. Wir wünschen Ihm ebenfalls alles Gute. Neuer 3. Vorsitzender ist jetzt Werner Otto.
Wer sich für den Fan-Club interessiert und vielleicht sogar eintreten will, der findet uns bei jedem Heimspiel im Fan-Treff im Keller der Kampa-Halle. Dieser ist in der Nähe des Spielereingangs. Wenden kann man sich an:
1. Vorsitzender        Frank Wentzlawsky
2. Vorsitzender        Jörg "Ordner" Deistler
3. Vorsitzender        Werner Otto
1. Kassierer        Jens Hinrichs
2. Kassierer        Jörg Piel
Pressewart        Olaf Böke
Verbindungsmann zur
Handballabteilung    Peter Teichmann

Im Internet findet Ihr uns unter
www.gwd-fanclub.de.vu
Einladen möchte ich vor-, während und nach dem Spiel in den Fan-Treff der von uns in Eigenregie geführt wird. Bei einem schönen Glas Bier oder Cola oder Sprudel etc. kann man sich mit Freunden treffen und über das Spie fachsimpeln. Nach der Begegnung werden wieder 2 Spieler von GWD zum Interview erscheinen und auch ein Spieler unser Gastmannschaft wird dabei sein. Den Eingang zum Fan-Treff findet man in der Nähe des Spielereingangs. Dort wo unser Team zu Beginn einläuft. Jeder ist herzlich willkommen.

So, nun wünsche ich allen ein schönes Spiel mit 2 Punkten für uns und zeigen sie den Zuschauern am Bildschirm in ganz Deutschland, das in Minden eine super Stimmung in der Halle ist.

Bis dahin,

euer

Olaf Böke   (Pressewart)

e-mail: nicole-boeke@t-online.de

 

 

 

 

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