Berichte von Damals

02.06.06: Rückblick-Serie Minden - Magdeburg (3. und letzter Teil)

Heute aus der "GWD aktuell" eine Vorstellung des SCM aus dem Jahr 1996.

Denkt man in den neuen Bundesländern an Handball, dann denkt man an Magdeburg. Die Begeisterung in der Bördestadt kennt keine Grenzen. Insbesondere seit Mitte dieses Jahres, als die Schützlinge von Lothar Doering sich mit dem DHB-Pokalgewinn erstmals einen offiziellen deutschen Titel sichern konnten. Als dann Manager Bernd-Uwe Hildebrandt den Fans auch noch den Handballer des Jahres, Stefan Kretzschmar, als Neuverpflichtung präsentieren konnte, grassierte endgültig das Handballfieber an der Elbe. Noch nie waren Dauerkarten so begehrt, wie vor dieser Saison. Wen wunderts, schafften der SCm doch nach sechsjähriger Abstinenz endlich wieder den Sprung ins internationale Geschäft. Dieser Erfolg und der daraus resultierende Boom soll(te) in der Meisterschaft entsprechende Spuren hinterlassen und zum anderen für eine Langzeitwirkung sorgen.

Denn in einem Jahr soll der neue Magdeburger Handball-Tempel fr 5500 Fans fertig sein. Gerade mit Blick auf die Brdelandhalle, so Trainer Lothar Doering, "mu auch in dieser Saison ein Europapokalplatz herausspringen." Doch wie schon im Vorjahr legten die Handballer aus der Hauptstadt Sachsen-Anhalts einen klassischen Fehlstart hin. Statt im oberen Drittel finden sie sich derzeit im unteren Mittelfeld wieder. Passend dazu die langwierige Verletzung des neuen Stars Stefan Kretzschmar.

Passend dazu auch die letzte Vorstellung der Magdeburger, die vom Gegner gedemtigt, vom eigenen Anhang ausgepfiffen wurden und die hchste Heimschlappe der Vereinsgeschichte hinnehmen muten. Gegen wen? Das ist in der Mindener Kreissporthalle wohl jedem bekannt...<

(Anm.: Es war natrlich GWD!)


   

 

30.05.06: Rckblick-Serie Minden - Magdeburg (2. Teil)

Heute erinnern wir an einen Beitrag des Fan-Clubs vom 16. April 1994. Gegner von damals war die sogenannte Talentschmiede des SCM, der FSV Magdeburg. GWD hatte durch eine Niederlage in Nettelstedt alle Chancen auf den Wiederaufstieg verloren (der klappte dann 1 Jahr spter). Der FSV Magdeburg ist inzwischen in eine Spielgemeinschaft mit Eintracht Glinde getreten, die in der Regionalliga Nordost sportlich aktiv ist. Und nun der Bericht.

>Es hat nicht sollen sein. Gemeint ist das Auswrtsspiel unserer Grn-Weien in der Lbbecker Kreissporthalle. Schnell waren die Kritiker dabei, den Verlierer beim Namen zu nennen. Da war die Reaktion von Andreas Bock doch wirklich sehr sportlich, der da sagte, es habe schlielich die Mannschaft verloren und nicht ein Einzelspieler.

Wir mchten noch eins draufsetzen: Gegen diesen starken Gegner darf man auswrts verlieren. Peinlich waren lediglich die Niederlagen in Gttingen, Altenhagen und Nordhorn.

Wenden wir uns aber der aktuellen Situation zu. Einen Tag spter, besser gesagt einen Spieltag spter, bekam der TuS einen Dmpfer. Beinahe wren beide Punkte in Rostock geblieben. Aber ein Binjo Tluczynski biegt mit seiner Routine noch so manches Spiel um.

In Altjhrden verlief fr unser Team alles olanm��ig. Es wurde ein planm��iger Auswrtssieg. Das Knnen der Mannschaft ist gefestigt, Trainer Milo Mijatovic kann seine Mannschaft getrost in die letzten Begegnungen schicken.

Heute abend ist es zunchst der Magdeburger Vorortclub Fermersleber SV, der auf Wiedergutmachung fr die 15:21-Heimniederlage brennt. Es wird allerdings ein Wunsch bleiben, denn unsere Mannschaft wird gegen den FSV die Heimbilanz halten knnen. Auch mit Vasile Sajenew werden die Brdestdter die Halle als Verlierer verlassen. Wir tippen auf einen deutlichen Sieg mit sechs Toren Unterschied.

Auch beim nchsten Auswrtsspiel in Cottbus sollte GWD Sieger bleiben. brigens wird dieser Trip nicht nur ein Handball-Leckerbissen. Die Fahrt nach Cottbus wird sicherlich ein Erlebnis werden.

Bis zum nchsten Heimspiel.<  

 

 

29.05.06: Rckblick-Serie Minden - Magdeburg (Teil 1)

Als erstes drucken wir einen Text des Fan-Clubs ab, der zum Spiel gegen den SCM im Mrz 1997 in "GWD aktuell" erschienen ist.

>Diesmal wollen wir weniger auf die Leistungen unserer Lieblinge als vielmehr auf unsere krzlich durchgefhrte Jahreshauptversammlung eingehen. Erfreulich war zunchst einmal die Beteiligung, denn immerhin hatten sich rund 30 Prozent unserer Mitglieder bei "Neda & Stefan" eingefunden. Eine Quote, von der andere Vereine nur trumen.

Unser Vorsitzender Michael Vogel machte zunchst einige Ausfhrungen zum abgelaufenen Jahr. Positiv aufgenommen wurde der Frhschoppen mit der Bundesligamannschaft am 3. Oktober. Dieser soll natrlich auch in diesem Jahr in gewohnter Art und Weise wieder durchgefhrt werden. Das Fan-Club-Turnier am ersten Juni-Wochenende wurde - trotz aller Schwierigkeiten - zu einem Erfolg. Der Dank hierfr gilt Helmut Meisolle, der uns durch sein Organisationstalent sehr geholfen hat. Zur Kassenlage berichtete Ingrid He, da sich der Bestand positiv entwickelt habe. Anschlieend berichtete Michael Kreutchen ber die Turnierteilnahmen in 1996. So wurde in Hameln der Pokalsieg gefeiert, scheiterte man in Kiel nur knapp und wurde Zweiter. In Flensburg und bei unserem eigenen Turnier, bei dem wir als einzigste Mannschaft ungeschlagen blieben, sprangen dritte Pltze fr uns heraus. In Lemgo schlossen wir als Vierter ab. 

Die Turniertermine fr 1997 sind fr alle aktiven und passiven Mitglieder bei Michael Kreutchen zu erfragen. Nach der Entlastung des Vorstandes wurde unter der Leitung von Claus Strtlnder wie folgt gewhlt: 1. Vorsitzender: Michael Vogel 2. Vorsitzender: Jrg Deistler 1. Kassiererin: Ingrid He 2. Kassierer: Peter Teichmann Team-Chef: Michael Kreutchen. Als Kassenprfer fungieren Frank Bulmahn und Klaus-Otto Niemeyer. Zum Pressewart wurden Karsten Theine gewhlt. Fr alle Helfer(innen) beim Auf- und Abbau in der Kreissporthalle und bei den Umzgen der Spieler wird es auch knftig wieder eine Freifahrt zu einem Auswrtsspiel geben.

Weiterhin werden nach dem Abbau Getrnke in angemessenem Rahmen zur Verfgung gestellt. Auch 1998 soll in Minden wieder ein Fan-Club-Turnier durchgefhrt werden. Mit den Planungen wird in Krze begonnen. Die regelm��igen Sprechstunden des Fan-Clubs werden ab sofort wieder aufgenommen. Jeder, der Anregungen, Probleme oder einfach nur Lust hat, sich auszutauschen, ist an jedem zweiten und vierten Donnerstag ab 17.30 Uhr herzlich im Jugendheim willkommen. Der erste Termin ist am 27. Mrz. Auch die monatlichen Fan-Club-Treffen finden ab dem 4. April an jedem ersten Freitag im Monat im Jugendheim statt. Auch in diesem Jahr sollen wieder Sweat-Shirts und T-Shirts angeschafft werden. Bestellungen hierfr nimmt der Vorstand ab sofort entgegen. Ideen fr Aufdruck und Logo werden gern entgegengenommen.

Zur aktuellen Lage unserer Mannschaft mchten wir heute nichts sagen, da wir uns nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnten. Nur soviel: Wir hoffen, da jetzt endlich Ruhe einkehrt und die Leistungen auf dem Spielfeld endlich dem entsprechen, was wir alle erwarten.     

 

25.04.06: Rckblick-Serie "Nachbarschaftsliebe" (Teil 3)

Am 1. Mrz 2000 empfing der GWD den Tus zum Derby. Und das schrieb die Redaktion von "GWD aktuell" dazu.

>Es ist wieder einmal soweit. Die Tren und Tore der Kampa-Halle ffnen sich fr das "Derby", das altehrwrdige Duell zwischen unseren "Grn-Weien" und den "Rothemden" aus Nettelstedt. Ein Duell, das stets Brisanz, Spannung, Kampf und Einsatz beinhaltete, bei dem es keinen Favoriten gab und das die Massen immer wieder aufs Neue elektrisierte. 

GWD gegen Nettelstedt - das ist mehr als nur ein Nachbarschaftsduell, mehr als nur ein Evergreen, es ist inzwischen fast schon ein Mythos. Natrlich gilt es aus unserer Sicht heute die Heimbilanz zu festigen, nachdem wir das vorletzte Derby hier in Minden verloren hatten und seinerzeit dem Gast erstmals in der langen Derby-Geschichte auf unserem Parkett den Vortritt lassen muten. 

Allerdings spielte damals noch ein Mann in den Reihen der Nettelstedter, der inzwischen erfolgreich unser Trikot rgt: Talant Dujshebaev. Und der hatte beim knappen TuS-Erfolg groen Anteil durch seine tolle Vorstellung. Doch nicht nur auf Talant Dujshebaev wird es heute aus unserer Sicht verstrkt ankommen, auch seine Nebenleute werden im Gegensatz zum Ostwestfalen-Gipfel in Lemgo, als es im Rckraum eine Ein-Mann-Show gab, mehr zeigen mssen. So sehr sich Talant auch mhte, seine Kollegen aus der zweiten Reihe standen dort mehr oder weniger neben sich. Und den Mumm, wenn es mal nicht luft auch dort hinzugehen, wo es vielleicht weh tun knnte, den verlangen wir Fans heute von allen Akteuren. Hier zhlen keine Namen, hier zhlt nur die Einstellung und der Einsatz. Und wer die aktuelle Nettelstedter Mannschaft kennt, der wei, da sie sich in dieser Hinsicht stets vorbildlich prsentiert ind selten etwas vorzuwerfen hat. Fr uns heit das zunchst in diesem Bereich voll dagegen zu halten, und anschlieend die eigenen Strken optimal zur Geltung zu bringen. Dazu gehrt neben Disziplin und Konzentration aber auch die ntige Ruhe.  Hektisches Treiben, wie in Lemgo in einigen Phasen beobachtet, wird uns im Derby nicht weiterhelfen. 

Trotz aller Emotionen, trotz der Rivalitt und der Riesenstimmung auf den Rngen gilt es, soweit mglich, eine khlen Kopf zu bewahren und ruhig und bedchtig sein Spiel aufzubauen. Wenn das gelingt, dann sollte uns allen nicht bange sein. Das meint jedenfalls... die Redaktion<   

 

19.04.06: Rckblick-Serie "Nachbarschaftsliebe" (Teil 2)

Aus dem gleichen Heft wie der Beitrag von vorgestern der Beitrag des Fan-Clubs.

>Heute ist es endlich wieder soweit. Das von allen mit sehr viel Spannung erwartete Lokalderby wird in wenigen Minuten ausgetragen. Als seinerzeit diese Paarung aus dem Los-Topf gezogen wurde, sind wir, ehrlich gesagt, vom Sofa gefallen.

Dieses Duell bereits in der 2. Hauptrunde des Pokals des Deutschen Handball-Bundes kommt sicherlich etwas zu frh. In der Endrunde in Hamburg wre es bestimmt allen Beteiligten lieber gewesen. Inzwischen hat das Derby sicherlich etwas an Brisanz verloren.

Natrlich geht es immer noch darum, der anderen Seite zu zeigen, wer die wahre Nummer eins im gr��ten Handballkreis der Republik ist. Aber im Gegensatz zu frheren Partien ist mit Volker Hoffmann auf der einen und Frank von Behren auf der anderen Seite jeweils nur noch ein Akteur aus dem heimischen Kreis zu finden.

Auch das Verhltnis der Fans untereinander hat sich in den vergangenen Jahren relativ normalisiert. Was natrlich nicht heien soll, da der eine dem anderen den sportlichen Sieg gnnt. Die groe, verbissene Rivalitt ist allerdings nicht mehr so stark ausgeprgt - und das ist sicherlich auch gut so.

Wir hoffen heute natrlich auf ein spannendes und mglichst auch faires Pokalspiel mit dem Ergebnis, da das bessere Ende diesmal endlich auf unserer Seite liegt. Denn bekanntlich haben bei den bisherigen Aufeinandertreffen im Pokal immer die "Rot-Weien" die Oberhand behalten.

Und aus dem Club-Wettbewerb resultiert auch unsere bislang einzigste Heimniederlage gegen den TuS. Das war 1977 - also schon lange Jahre her. Und das sollte sich heute bei entsprechender Untersttzung von den Rngen auch nicht wiederholen.<  

 

17.04.06: Rckblick-Serie "Nachbarschaftsliebe" (Teil1)

Am 16.10.96 spielten wir in der 2. DHB-Hauptpokal-Runde gegen den Tus. Das Hallenheft widmete fast alle Seiten dem Verhltnis zwischen diesen beiden Kreis-Bundesligisten. Hier und heute nun Beitrag 1 aus diesem "GWD-aktuell"-Heft.

>"Sie k��ten und sie schlugen sich" heit der Titel eines bekannten Films von Francois Truffaut. Abgewandelt knnte es aber auch heiten: "Sie liebten und sie haten sich" - und so drfte es auf die Rivalen der Sporthalle zutreffen. GWD Minden und TuS Nettelstedt - zwei Handball-Riesen in einem Kreis. Nirgendwo in Deutschland findet man eine solche Konstellation. Nirgendwo bietet die nhere Umgebung zwei Topadressen aus der "belle etage" des deutschen Handballs. Eine Tatsache, die die Verantwortlichen beider Vereine froh stimmt, denn gerade diese Konkurrenz belebt das Geschft. Sportlich will keiner dem anderen den Vortritt lassen. Allerdings will auch keiner auf den anderen, den (un)geliebten Nachbarn, verzichten. Die direkten Duelle beider "Mhlenkreis"-Teams sind deshalb innerhalb innerhalb einer Meisterschafts-Saison auch stets das Salz in der Suppe. Denn immer, wenn es zu einer Neuauflage des ewig jungen Evergreens kommt, dann bricht im Minden-Lbbecker Land wieder das Fieber aus - Das Derby-Fieber.

GWD Minden gegen den TuS Nettelstedt, das ist, als wrde in der Fuball-Bundesliga die Dortmunder Borussia bei Schalke 04 antreten.

Ein Duell, das inzwischen geschichtlich gewachsen ist und das die Anhnger beider Seiten immer wieder in seinen Bann zieht, das aber auch den Adrinalinspiegel eines jeden Zuschauers, der sich glcklich schtzen durfte, in den stets ausverkauften Arenen von Minden und Lbbecke eine Eintrittskarte erhascht zu haben, ins Unermeliche ansteigen l��t. GWD gegen den TuS - das ist mehr als ein Handballspiel. Es ist in den Jahren vielmehr zu einem Mythos geworden. Schon Stunden vor Spielbeginn versammeln sich die ersten Fans auf den Stehplatztribnen und stimmen zum frhlichen Sanges-Wettstreit an. Oftmals - und das war eigentlich bedauerlich fr diesen jhrlichen Gipfel - mit Texten, die unterhalb der Grtellinie einschlugen. Aber diese Zeiten haben sich glcklicherweise gendert. Zwar prallen immer noch die Sprche und Lieder beider Seiten aufeinander, inzwischen hat aber auch auf den Rngen der gegenseitige Respekt Einzug gehalten. Genau die richtige Basis fr diesen Hit, den es inzwischen seit der Saison 1976/77, also genau 20 Jahren gibt. Damals allerdings noch von gegenseitiger Verachtung bestimmt. Denn schon weit vor dem ersten Drby hatte Handball-Idol Herbert Lbking seine Zelte in Dankersen abgebrochen und in Nettelstedt neu aufgeschlagen. Eine Tatsache, die man an der Weser nicht akzeptieren wollte. "Unser Herbert gehrt an den Dankerser Feuerwehrturm und nicht in die Husener Sporthalle" nrgelte so mancher Fan der "Grn-Weien".Und da mit der Gallionsfigur Lbking in der Nachbarstadt ein Club Stufe um Stufe bis hin zur Bundesliga erklomm und sich ein ernstzunehmender Konkurrent auftrat, war die Rivalitt zwischen beiden Seiten natrlich von vornherein riesengro. Daran nderte sich im Verlauf der zwei Jahrzehnet nichts, besser gesagt, fast nichts. Die Rivalitt ist auch heuer noch genauso ungebrochen, sie ist allerdings inzwischen von der Achtung ber die Leistung des anderen geprgt. Doch zurck in die Vergangenheit. Am 18. September 1976 standen sich die beiden Nachbarn in der Mindener Kreissporthalle erstmals in einem Punktspiel des Oberhauses gegenber. GWD siegte mit 19:15 und lie keine drei Monate spter in Lbbecke einen von insgesamt nur zwei Auswrtssiegen, die eins der Teams in der Meisterschaft davontragen konnte, folgen. Allerdings hauchdnn - 16:15 fr GWD. Doch die "Rache" war s�� und so bekamen es die Mindener zu Beginn der Saison 1977/78 so richtig aufs Fell. 20:12 lautete das Endergebnis fr die Nettelstedter, die damit ihren hchsten Sieg in der Derbygeschichte feierten (den hchsten berhaupt aber landete GWD mit dem 27:17 am 30. November 1990).

An der bestehenden Negativbilanz des TuS sollte sich aber bis zum heutigen Tag nichts mehr ndern. Nicht ein einziges Mal gelang es den Nettelstedtern, das Mindener Parkett in einem Punktspiel als Sieger zu verlassen. 15mal versuchten sie es - 13mal ging der Schu nach hinten los, der Sieg an GWD. Zweimal, 1987 (18:18) und im Mrz diesen Jahres (26:26) teilte man sich die Punkte.

Dagegen schafften es die "Grn-Weien", sich zweimal auf dem Nettelstedter Parkett als Sieger feiern zu lassen. Eben im besagten ersten gemeinsamen Spieljahr und am 12. Mrz 1988 (15:14). Hinzu gesellten sich im Laufe der Jahre noch zwei Remis, so da die Bilanz aus Sicht von GWD Minden inzwischen folgendes Aussehen hat: 15 Siege, vier Unentschieden und elf Niederlagen, bei einem Torverhltnis von 566:551 Toren. 

In den 20 Jahren gab es aber auch Zeiten, da sich beide Nachbarn nicht gegenberstanden. 1981/82 spielte Minden bereits wieder im Bundesliga-Unterhaus, stieg wenig spter aber wieder auf, whrend der TuS in die Niederungen der 2.Liga mute. Drei Jahre (83/84, 84/85, 85/86) gab es keine Kreisvergleiche mehr, ehe sich auch die "Grn-Weien" zum eine Klasse tiefer spielenden TuS gesellten. Bliebe noch die Saison 1994/95, dem Jahr des Wiederaufstiegs der Dankerser. Allerdings hatte Nettelstedt dieses Kunststck bereits ein Jahr zuvor geschafft.

Whrend man sich in der Meisterschaft also insgesamt 40mal gegenberstand, kam es im Pokal des Deutschen Handball-Bundes lediglich zu zwei Duellen.

Und ganz im Gegensatz zur Punktspiel-Bilanz dominierte hier der TuS Nettelstedt. Beide Partien wurden gewonnen, eine davon sogar auf gegnerischem Terrain. Es war der 13. Mai 1978 - und die "13" sollte fr GWD zur Pechzahl werden. Obwohl zur Pause schon mit 11:6 vorn gelegen, drehte der TuS den Spie nach der Pause um und siegte durch einen Treffer drei Sekunden vor dem Abpfiff mit 16:15. 

Und dann war da noch das denkwrdigste aller bisherigen Derbys. Der Pokalfight am 10. November 1993, als die Entscheidung erst nach zweimaliger Verlngerung mit 33:31 zugunsten von Gastgeber Nettelstedt fiel.

Wer diese Partie gesehen hat, der wird sie bestimmt nie wieder vergessen. Und ein hnliches, von Dramatik und unbndigem Kampfes- und Siegeswillen geprgtes Derby wnschen wir auch heute.               

 

14.04.06: Rckblick-Serie: GWD vor der Teilnahme zum Final Four im Jahr 2000

Ein "Stimmungsbild" nach dem Spiel im Viertelfinale gegen Schwartau und vor der Endrunde am 01./02. April aus dem Hallenheft "GWD aktuell" vom 1. Mrz 2000.

>Helmut Meisolle fhlte sich an vergangene Tage seiner "Grn-Weien" erinnert. Grund: Nach dem wohl bedeutendsten Sieg "seit 1979" (Meisolle) hatte er keinen so gewaltigen Run mehr auf Eintrittskarten erlebt. Bereits um 11 Uhr war die Hlfte des 750 Tickets betragenden Kontigents von GWD Minden fr die Pokal-Endrunde in Hamburg vergriffen, am Abend waren dann ale weg, und 50 Fans standen auf der Reserveliste.

"Die ersten Fans haben schon um 6.45 Uhr bei mir angerufen. Von da an stand das Telefon in den folgenden drei Stunden nicht mehr still. Es war ein Riesenandrang." So wie er es noch aus den erfolgreicheren Dankerser Tagen kannte, als die Anhnger schon frh morgens um sechs vor dem damaligen Sporthaus Ellermann Schlange standen, um noch ein Ticket fr die Bundesliga-Topspiele gegen den VfL Gummersbach oder den TV Growallstadt zu ergattern. "Es war zwar Stre heute, aber es war auch ein schnes Gefhl", freute sich der ehemalige Nationaltorhter. Manager Horst Bredemeier hatte im Vorfeld des Viertelfinals gegen den VfL Bad Schwartau den Fans versprochen, da jene, die fr das "Endspiel" um den Einzug ins "Final Four" ein Ticket erwerben wrden, auch gleichzeitig die Mglichkeit bes��en, sich Karten fr Hamburg reservieren zu lassen. Und natrlich machten zahlreiche Anhnger der "Grn-Weien" von diesem Angebot sofort Gebrauch. Viele hatten sogar Angst, nicht bercksichtigt werden zu knnen und warfen Helmut Meisolle deshalb frmlich aus dem Bett. "Macht nichts. Ich hab immer ein offenes Ohr fr unsere Fans."

Nicht nur in der einzigen Vorverkaufsstelle fr die Hamburg-Tickets klingelte das Telefon ununterbrochen, auch Melanie Karadza blieb in der GWD-Geschftsstelle bis Mittag aufgrund vieler Anfragen kaum Zeit zum Luftholen. Was die vier Endrunden-Teilnehmer angeht, mssen wir weit zurckblicken, um an Pokal-Erfolge erinnert zu werden: 1975 (bei der Einfhrung des Wettbewerbs), 1976 und 1979 ging die Trophe nach Ostwestfalen. Wunsch-Halbfinalgegner SG W/M Frankfurt verbuchte derweil "nur" zwei Cup-Erfolge: 1993 und 1994. Die gr��te "Final Four"-Erfahrung hat der THw Kiel, an die Pokal-Erfolge der Mindener aber kommen auch die "Zebras" nicht heran. Sie waren bei den letzten drei Endrunden dabei, sicherten sich inzwischen zweimal den "Pott" (1998 und 1999). Unserem Vorschlurundengegner Flensburg fehlt der Titel "Deutscher Pokalsieger" derweil noch in seiner Sammlung. Zweimal blieb nur Rang zwei, darunter auch bei der Einfhrung des "Final Four" im Jahre 1994.

"Wir mssen zusehen, da wir nicht zu hufig am Mittwoch abend spielen. Da haben wir einfach keinen ordentlichen Zuschauerzuspruch." Co-Trainer Gnter Gieseking suchte nach Grnden fr den schwachen Besuch beim Pokalspiel (nicht einmal 1600 Fans!). Aber so ganz wollte ihm dann doch keiner folgen. "Ich habe noch am Dienstag gesagt, da wir die Hilfe der Fans brauchen. Die, die letzlich da waren, haben uns auch phantastisch untersttzt. Angesichts der Bedeutung der Partie htten es aber ruhig einige mehr sein knnen. Schade, ein solches Spiel hat einfach eine volle Halle verdient", verkniff sich Trainer Aleksandr "Sascha" Rymanov einen kleinen Seitenhieb in Richtung Fan-Gemeinde bewut nicht. Der Coach war natrlich "happy" angesichts der Verwirklichung des angestrebten Traumziels: Einmal in Hamburg sein - in dieser Saison wird es Wirklichkeit. "Es war bis zum heutigen Tag das wichtigste Spiel der Saison", so der ehemalige Weltklasse-Kreislufer weiter. Und da, obwohl er einmal mehr nicht all seine "Schflein" beisammen hatte. Fr Rymanov inzwischen aber ein gewohntes Bild. Ganze 20 Minuten lang wirkten all seine Stammspieler mit. Das war gegen Growallstadt. Doch nach Bezdiceks verletzungsbedingtem Ausfall war es auch hier schnell wieder mit des Trainers Glcksseeligkeit dahin. Lein Wunder also, da Manager "Hotti" Bredemeiers Nervenkostm in Sachen personelle Besetzung nach dem zustzlichen Ausfall von Martin Frndesj erheblich litt. Und als sich dann auch noch Rdiger Traub nah einem rden Strmerfoul des bulligen Schwartauer Kreislufers Peter Mller mit Verdacht auf Kieferbruch ins Mindener Klinikum verabschiedete, da arbeiteten bei "Hotti" sofort die grauen Zellen. "Mir fiel auf die Schnelle nur ein Ersatzmann fr Rudi ein. Und das war Frank Harting. Ich hab auch sofort seine Telefonnummer rausgesucht", zeigte sich Bredemeier nach der Partie zumindest uerlich gewohnt cool. "Da kannst Du auch mich nehmen, ich bin auch nicht viel lter", meinte Gnter Gieseking dazu. Der Dankerser Co-Trainer konnte aber auch gleich Entwarnung geben: "Zhne und Kiefer sind in Ordnung, einzig die Unterlippe mute genht werden. Ich freue mich wahnsinnig darauf. In Hamburg knnen wir uns durch die bertragung der ARD bundesweit prsentieren. Zudem drfte es auch wirtschaftlich weiterhelfen. Jetzt hoffe ich nir noch auf eine gute Auslosung." Dies wnschte auch die Schwartauer Delegation: "Ich hatte der Mannschaft vor dem Spiel in der Kabine gesagt, da der gewinnen wird, der den gr��eren Willen hat. Und genauso ist es auch gekommen. Ich dachte, da sich der kollektive Blackout aus Lemgo nicht wiederholen wrde. Doch haben wir in der ersten Halbzeit gespielt, als wren wir das Kaninchen vor der Schlange. Will man hier gewinnen, dann mu man auch drauf losgehen. Wir waren nicht 50 Kilometer vor Hamburg, wir muten schon vor Bargteheide umdrehen". Und sein Trainer Anders Fltns haute in die gleiche Kerbe: " Ich hatte gedacht, da es fr das Halbfinale reichen wrde. Jertzt stelle ich mir die Frage: Warum hat es das nicht? Aber meine Mannschaft hatte den Pokal gar nicht richtig im Kopf. Normalerweise knnen auch wir kmpfen und prgeln, so, wie es uns GWD vorgemacht hat. Aber wir haben nichts gemacht. Ich verstehe nicht, da wir das zurckgeben, was wir vorne einstecken mssen".

Den "Grn-Weien" soll recht gewesen sein. Sie erfllten sich den ersten Traum der Saison.        

 

12.04.06: Rckblick-Serie: GWD - "Khrich" Spandau Berlin

Der Beitrag des Fan-Clubs im Hallenheft der Partie, die am 29. April 1995 stattfand.

""Auf nach Schwerin", dachten wir uns am Sonntagmorgen um 08.00 Uhr, als wir mit vier Bussen losfuhren. Wir waren zwar alle etwas mde, aber sptestens zum Mittagessen hatte sich das gelegt. Nach acht Stunden kamen wir in Schwerin an, wo wir alle auf zwei Punkte hofften. Es wurde leider nur ein Punkt; dennoch immerhin mehr als alle anderen Mannschaften aus der Kongrehalle in dieser Saison entfhren konnten. Unsere Stimmung war schon in der Halle mal wieder auf dem Hchstpunkt und gegen 3.500 Schweriner haben wir 400 Schlachtenbummler uns sehr gut zur Wehr gesetzt. Auf der Rckfahrt war die Stimmung etwas getrbt, spter nderte sich das aber, und gut gelaunt traten wir die Heimreise an. Ein Abstecher nach Fredenbeck konnte leider wegen der strengen Zeitbegrenzungen fr Busfahrer nicht mehr realisiert werden. Das tat unserer Kreativitt jedoch keinen Abbruch: Einige neue Liedtexte wurden geboren, von denen wir Ihnen auch wohl heute Abend einige zu Gehr bringen werden.

Die Fahrt nach Schwerin war jedoch nicht das einzige, was wir seit dem Spiel gegen Varel-Altjhrden unternommen haben. Zwischenzeitlich waren wir auch in Bielefeld, um die TSG beim Spiel gegen Fredenbeck zu untersttzen. Leider hat es nicht geholfen, obwohl wir uns mit vollem Engagement an die Sache machten, wie Sie bestimmt schon aus der Presse erfahren haben. Fr diese Fahrt, die ja auer der Reihe stattfand, wollen wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Sponsoren, die sie ermglicht haben, bedanken. Natrlich auch bei allen anderen, die uns die Mglichkeit geben, jedes Auswrtsspiel mit dem Bus zu besuchen, was nach unserer Kenntnis in der Form in der Bundesliga einzigartig ist.

Fr unser heutiges Spiel gegen BW Spandau erhoffen wir uns, da wir die gleiche Stimmung wie auf Auswrtsfahrten haben werden.

Wir wnschen Ihnen viel Spa bei dem heutigen Spiel. Unser Tip: 29:20."     

 

11.03.06: Rckblick-Serie: GWD - Dsseldorf

Aus dem Mindener Tageblatt vom Montag, 18. Mrz 1985:

Den Jubel-Szenen in der Mindener Kreissporthalle nach zu urteilen, htte man glauben knnen, GW Dankersen wre gerade Deutscher Meister geworden. Nach dem 18:15 (7:6)-Sieg ber TuRu Dsseldorf lagen sich die GWD-Spieler zusammen mit ihrem Vorsitzenden in den Armen und bedankten sich eintrchtig beim Publikum fr die Untersttzung, die diesmal vorbehaltlos von den Rngen kam. Durch den dritten Bundesliga-Heimsieg in Folge verbesserten die Dankerser ihr Konto auf 20:16 Punkte, was Trainer Vitomir Arsenijevic dazu veranlate, das vorrangige Ziel, den Klassenerhalt, als so gut wie erreicht zu erklren. "Mit 20 Pluspunkten knnen wir jetzt beruhigt die letzten acht Saisonspiele in Angriff nehmen", erklrte der Jugoslawe erleichtert.

Ein besonderes Lob spendete Arsenijevic am Samstag seiner Deckungsreihe und Torhter Rainer Niemeyer, der besonders in der Schluphase wieder einmal einer der Sieggaranten fr die Dankerser war. Ausschlaggebend fr den Erfolg seiner Mannschaft sei fr ihn die gr��ere Nervenkraft gewesen, fate Arsenijevic zusammen. Als ganz entscheidend fhrte der Jugoslawe dabei an, da es den Dankersern in den Schluminuten gelungen sei, trotz doppelter Unterzahl zwischen der 58. und 60. Minute einen Zwei-Tore-Vorsprung zu behaupten und sogar noch auszubauen.

Nach dem 14:14 in der 54. Minute hatten Frank Harting und "tte" Reimler auf 16:14 (56.) erhht. Anschlieend wurden Reimler und Sdmeier kurz hintereinander auf die Strafbank geschickt, so da vier Dankerser Feldspieler sich sechs Dsseldorfer Angreifern gegenbersahen. Pavicevic gelang es zwar, auf 15:16 fr die Gste zu verkrzen. Doch Bernd Seehase sorgte eine Minute vor Schlu fr die Entscheidung, als sein Gewaltwurf ein Loch in die TuRu-Deckung fand und an dem Torhterriesen Bartke vorbei zum 17:15 einschlug. "Pickel" Meyer setzte dann dem Ganzen noch die Krone auf. Mit dem Schlupfiff warf er zum 18:15-Endstand ein.

Den anschlieenden Jubel auf Dankerser Seite fate TuRu-Coach "Hotti" Bredemeier als "das schnste Kompliment, was uns die Dankerser machen konnten", auf. Bredemeier bezeichnete den Dankerser Sieg als "verdient, wenn auch etwas glcklich. Im Gegenteil zu uns hat GWD seine Chancen konsequenter genutzt", so Bredemeier. Die magere Torausbeute der Dsseldorfer fhrte "Hotti" auf die gute Form von Rainer Niemeyer zurck.

berrascht, so Bredemeier, sei er von der starken Abwehr seiner Mannschaft gewesen. Allerdings sei die Partie eindeutig vom Kampf bestimmt gewesen, und da sehe Dsseldorf gegenber einer kampfstarken Mannschaft wie Dankersen natirgem�� schlechter aus.

Die besten Spieler auf Dsseldorfer Seite waren der ehemalige Dankerser Walter Schubert, der im Angriff durch kluge Anspiele und durch zwei verdeckte Torschsse glnzte und in der Abwehr dem Dankerser Linkshnder Milomir Mijatovic kaum Stiche gab, sowie nach der Pause Stefan Schne als vierfacher Torschtze.

Auf Dankerser Seite spielten sich diesmal die kaum wiederzuerkennenden Frank Harting und "Pickel" Meyer mit je vier Feldtoren in den Vordergrund. Daneben verdienten sich in der Deckung der Mittelblock Reimler/Sdmeier sowie im Tor Rainer Niemeyer die Bestnoten.

Enttuschend war am Samstag die mit 1700 Zuschauern etwas magere Kulisse. GWD-Vorsitzender Welschar fhrte dies auf den "Olympia-Spielplan" zurck, der GWD im Monat Mrz vier Heimspiele, davon drei in Folge, beschert habe.   

    

 

15.02.06: Rckblick-Serie: GWD - SG Flensburg-Handewitt (Teil 2)

Heute gibt es einen Pressebericht (MT) von unserem letzten Auswrtscoup in Flensburg am 8. November 1995.

Polonaise an der Flensburger Frde: Der schwere Gang in die "Hlle Nord" wurde zu einem himmlischen Erlebnis fr den heimischen Handball-Bundesligisten GWD Minden. Sensationell holten sich die Grn-Weien mit 27:21 (13:10) die ersten beiden Auswrtspunkte ausgerechnet beim selbsternannten Meisterschaftsanwrter SG Flensburg-Handewitt.

Mit einer taktischen Glanzleistung nahm GWD den hochfavorisierten Gastgeber mit den Nationalspielern Holpert und Fegter frmlich auseinander. Flensburg hatte die Punkte gegen den Aufsteiger wohl schon zu fest eingeplant und GWD total unterschtzt. Die Folge: Die Nordlichter zeigten ihre wohl schlechteste Heimleistung seit der Zugehrigkeit zu der 1. Bundesliga. Dankersen trumpfte dagegen diszipliniert und engagiert auf, nutzte frech seine Chancen und spielte die Hausherren in der zweiten Hlfte frmlich an die Wand.

Von der berhmten Stimmung in der sogenannten "Hlle Nord" war nicht mehr viel zu spren. Die Fans strmten nach dem 19:25 in Scharen aus der Halle. Ein Novum in der schnen Frde-Halle. Die lag nun fest in der Hand der Dankerser Anhnger. "Macht sie alle, schiet sie aus der Halle", begleiteten sie die Flensburger Fans in einer ihrer bittersten Niederlagen. Wie es dazu kam, hatten beide Trainer in der Pressekonferenz schnell erzhlt. "Die 3-2-1-Deckung lag uns. Wir haben bergnge gespielt und wurden richtig euphorisch. Eigentlich habe ich irgendwann die Wende befrchtet. Aber sie kam einfach nicht", konnte GWD-Coach Jrgen Kloth sein Glck kaum fassen.

"Wir waren hier in einer Hochstimmung", beschrieb sein Flensburger Gegenber Anders Dahl-Nielsen die Situation an der Frde. Nach dem 26:17 gegen Essen dachte alles bei den Nordlichtern an das Europapokalspiel gegen den dnischen Nachbarn Kolding IF. "An GWD hat hier keiner gedacht. Ich habe gewarnt. Aber es war kein Widerstand da. Minden hat verdient gewonnen", fate der frustrierte Heimtrainer die Grnde fr die Niederlage zusammen.

GWD machte auch ohne den mit einer Rckenzerrung pausierenden Ralf Bhme ein exzellentes Spiel. Mit einer 5:1-Deckung zog man dem Angriff der Gastgeber die Zhne. Robert Hedin entschrfte als Vorgezogener die Wrfe durch die Mitte. Und auch auen strten Rdiger Traub und Joachim Spro immer wieder erfolgreich das Aufbauspiel. Im eigenen Angriffsspiel lieen sich die Mindener um ihren Spielorganisator Holger Kretschmer viel Zeit. Zweimal wurde zwar Zeitspiel gepfiffen, aber mit ruhigem Aufbau kam GWD zumeist ber den Kreis zu schn herausgespielten Toren. Egal, ob Bock, Kretschmer oder der eingelaufene Spro, die Psse aus dem Rckraum fanden zielsicher den Weg durch die lchrige SG-Deckung zum Kreislufer.

"Die Anspiele kamen an zehn Armen und fnf Beinen vorbei", konnte Dahl-Nielsen das provzierend gute GWD-Kreisspiel kaum fassen. So setzten sich die Ostwestfalen nach der letzten Flensburger Fhrung von 3:2 ber 3:5, 7:10 und 9:12 kontinuierlich ab.

Das Bild nderte sich auch nach der Pause nicht. Das GWD-Spiel lief dank Hedin, Kretschmer, Bock und Spro rund. Die SG, bei der Nationalspieler Jan Fegter nach schwachem Anfang fr den gesperrten Holger Schneider auf Linksauen verbannt wurde, bekam nichts geregelt. Der hochgelobte Rckraum produzierte eine Unmenge an Fehlwrfen und Fehl-Abspielen. Viermal Bock und einmal Spro bekamen den Ball von Flensburg in der zweiten Hlfte zu Kontern quasi als Geschenk in die Hnde gespielt. So lste sich GWD nach dem 15:12 auf 20:15 (45.), 23:17 und 25:19 (53.). Versuche mit verschiedener Manndeckung der Hausherren schlugen fehl. Wenn GWD in den Schluminuten nicht mit etlichen Fehlwrfen sich dem schwachen Wurfbild der Gastgeber angeschlossen htte, wre der Torabstand gar zweistellig ausgefallen.

Der Mindener feierte mit Tnzen und Schlachtrufen auf dem Spielfeld. "Es war eine groe berraschung.Ich wei noch gar nicht, warum wir hier heute gewonnen haben. Wir wollten uns gut verkaufen und den Fans ein gutes Spiel zeigen. Das ist uns gelungen", strahlte GWD-Trainer Kloth mit seinen Schtzlingen um die Wette.    

 

 

14.02.06: Rckblick-Serie: GWD - SG Flensburg-Handewitt (Teil 1)

Wir beginnen mit dem letzten Meisterschaftsspiel der Aufstiegssaison 1995, der uns die endgltige Rckkehr in die 1. Liga sicherte. Und nicht vergessen: Der Gegner war natrlich die "Zweite" der SG. (aus dem GWD-Hallenheft vom 20. Mai 1995)

Hallo, liebe Handballfreunde,

herzlich willkommen zum letzten Heimspiel der Saison, an deren Ende endlich der langersehnte Aufstieg in die 1. Liga stehen wird.

An dieser Stelle wollen wir noch einmal einen Rckblick auf die abgelaufene Serie werfen. Ein Hhepunkt war mit Sicherheit das Spiel in Dessau. Nach der Niederlage in Tarp zeigte die Mannschaft eines ihrer besten Spiele in fremder Halle und fgte der heimischen Mannschaft die erste Niederlage seit ber zwei Jahren in eigener Halle bei. In Rostock hnliches: Nach dramatischem Spielverlauf gab es in der Schlusekunde eine Marke fr den HCE - verworfen - gewonnen - Karneval in Rostock. Und dann in Schwerin: 12:4 fhrten unsere Spieler, dann war auf einmal der Faden gerissen. Am Ende dachten viele an die letzten beide Jahre, als man in den Schlusekunden dort verlor. Dieses Mal war es anders. Und in Nordhorn gab es wieder ein starkes GWD-Finish. Wie die Mannschaft sich dort nach der schweren Verletzung von Hajo gegen die drohende Niederlage stemmte, war einfach phantastisch. Hajo wnschen wir an dieser Stelle eine baldige Genesung.

Bei den Heimspielen fllt uns natrlich ein Spiel ein, als der VfL Fredenbeck zu Gast war. Fnf Minuten vor dem Ende fhrte der VfL noch 19:17. Kaum jemand glaubte noch an ein gutes Ende. Erst ein dilettantischer Wechselfehler gab uns die Chance dem VfL beide Punkte abzuknpfen.

Viele denken bestimmt auch noch an die Demontage des SC Gttingen, der als Tabellendritter anreiste und mit einer 33:17-Packung auf die Heimreise geschickt wurde. Bei den Heimspielen liee sich die Aufzhlung beeindruckender Siege leicht fortsetzen.

Auch von anderen GWD-Mannschaften gibt es positives zu berichten. Die A-Jugend ist frischgebackener Westdeutscher Meister. Dazu auch von uns einen herzlichen Glckwunsch. Sie streben nach Hherem, unsere Youngster in Grn-Wei.

Der heutige Tag ist natrlich auch ein Tag des Abschieds. Hajo Wulff und Jrg Engelhardt wechseln zum VfL Hameln, Marten Julius verabschiedet sich erneut aus Dankersen. Ob es endgltig ist oder ob es eine Wiederkehr gibt, bleibt abzuwarten. Norbert Gregorz erhlt keinen neuen Vertrag und Volker Hoffmann zieht es ausgerechnet zum TuS Nettelstedt. Auch auf der Trainerbank wird es einen Wechsel geben. Fr Molli und Andreas Hertelt ist das Arrangement mit dem heutigen Spieltag beendet.

Wir wnschen den Spielern bei ihren neuen Vereinen alles Gute und bedanken uns fr die vorbildlichen Leistungen bis zur letzten Minute. Unser Dank gilt auch dem Trainergespann, das die gute Arbeit von Milomir Mijatovic und Boris Komuczki weitergefhrt hat.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch Helmut Meisolle. Allein der Wille von uns htte nicht ausgereicht,. die kompletten Auswrtsspiele unserer Mannschaft miterleben zu knnen. Was Helmut an Zeit und Mhe aufbringt, die GWD-Fans zu begleiten und dabei zu versorgen, ist wohl einmalig. Wer bis zu neun Busse zu organisieren hat, ist wahrlich nicht zu beneiden. Dafr lieber Helmut, vielen Dank.

Und nun genug der Worte, hinein ins Aufstiegsgetmmel, mit hoffentlich guter Stimmung und viel Freude vor, whrend und nach dem Spiel.

Alles Gute bis zum Start in der 1. Liga. Unser Tip fr heute: 28:22.

Bis bald, Ihr/Euer GWD-Fan-Club.  

 

09.02.06: Rckblick-Serie: GWD - THW Kiel (Teil 4)

Zeitensprung: Heute im Rckblick der Beitrag des Fan-Clubs zum Heimspiel gegen den THW am 23. Oktober 2002.

Wenn Sie, liebe Fans und Zuschauer, die Sie sich heute zum Spiel unserer Mannschaft gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Kiel in der Kampa-Halle eingefunden haben, dann erwarten Sie, da unsere "Grn-Weien" um jeden Ball kmpfen und nie aufstecken. Dann sind auch Niederlagen leichter zu ertragen.

Genauso aber wollen Sie auch rund um das Spiel so perfekt wie mglich versorgt werden, soll der Service stimmen. Die Organisation fr ein Bundesligaspiel ist sehr umfangreich. Der GWD-Fan-Club trgt dazu eine ganze Menge bei, hat nicht unerheblichen Anteil am Gelingen der Veranstaltungen.

Das gilt brigens auch fr die Nachwuchs- und Jugendmannschaften. Wir wollen nun in loser Folge jene Mitglieder unseres Fan-Clubs vorstellen, die aktiv am Geschehen teilhaben. Den Anfang macht heute jene Gruppe, die unseren Fan-Treff betreibt. Im Keller der Kampa-Halle versorgen Sie in bewhrter und zuverlssiger Art und Weise Ingrid He, Michael Kreutchen, Edmund Reuland, Thomas Stederoth, Peter Teichmann und Yvonne Vogel mit breiter Auswahl an Getrnken, aber auch kleinen Snacks und S��igkeiten. Da die Spiele ja zumeist am Abend ausgetragen werden, sind diese sechs Fan-Club-Mitglieder nicht selten erst nach Mitternacht mit den Aufrumarbeiten fertig. Und das alles ehrenamtlich, versteht sich. Eine ganz tolle und anerkennende Leistung, wie sicherlich auch Sie finden. Und die Vorbereitung beginnt ja nicht erst am Spieltag. Also, wenn Sie noch nicht den Fan-Treff besucht haben, dann seien Sie doch einfach heute mal zu Gast. Das Team im Keller freut sich auf Sie. Und Sie tun gleichzeitig auch etwas Gutes fr Ihren Verein. Denn der berschu geht in die erfolgreiche Jugendarbeit von GWD. Aber auch die Auswrtsfahrten erhalten einen Teil aus diesem Topf. brigens: im Keller steht auch ein TV-Gert. Dort kann man dann u. a. die jeweiligen Spiele unserer Mannschaft noch einmal Revue passieren lassen oder andere sportliche TV-Events (z. B. das "Spiel der Woche" im DSF) verfolgen.

Ein spannendes und aus unserer Sicht hoffentlich auch erfolgreiches Spiel wnscht Ihnen der GWD-Fan-Club.


    

 

07.02.06: Rckblick-Serie: GWD - THW Kiel (Teil 3)

Heute gibt es mal zur Abwechslung einen Spiel-Bericht des "Mindener Tageblattes" vom 21. Januar 1985.

Fr Trainer Vitomir Arsenijevic wird die Heimmisere des heimischen Handball-Bundesligisten GW Dankersen langsam zu einem Phnomen. Gegen den THW Kiel gab es im fnften Heimspiel bereits die dritte Niederlage. Und mit 18:28 (5:11) fiel diese fast hnlich so hoch aus wie beim 14:26-Debakel im November gegen Bergkamen. "Meine Mannschaft ist gegenber ihren Auswrtsspielen einfach nicht wiederzuerkennen" schttelte der Jugoslawe nach der zweiten Panne der Vorrunde den Kopf. Arsenijevic: "Die Spieler wollen es einfach zu gut machen, fangen an zu zittern und scheitern dann an ihren eigenen Nerven."

Nach fnfmintiger Versptung - aufgrund der guten Kulisse von 2100 Zuschauern hatte es Probleme auf den Parkpltzen gegeben - verzeichnete Dankersen zunchst durch Meyer (1:0/5.) und Gast (3:2/8.) zwei Fhrungen. Doch dabei blieb es dann. Nach dem 5:5 in der 19. Minute blieb GWD ber zehn Minuten ohne Torerfolg und berlie die Initiative den Kielern.

Obwohl der THW-Regisseur Marek Panas von Fido Gast in Manndeckung genommen wurde, lieen sich die Norddeutschen natrlich nicht zweimal bitten. Durch drei Treffer von National-Linksauen Uwe Schwenker sowie zwei Wiemann-Toren und einem Treffer von Berner zog Kiel bis zur Pause auf 5:11 davon.

Erschreckend schwach prsentierte sich bis dahin der Dankerser Angriff. Henry Kaufmann und der Jugoslawe Mijatovic leisteten sich im Rckraum zahlreiche Fehlwrfe. "tte" Reimler war in Mitte krankheitsbedingt geschwcht und Frank Harting schlo sich auf der rechten Seite den indiskutablen Leistungen seiner Mitspieler an. Lediglich Linksauen Fido Gast nutzte die sich ihm bietenden Mglichkeiten konsequent aus.

Erstaunlich, da dann nach der Pause kein Aufbumen bei den Gastgebern zu sehen war.Im Gegenteil. Kiel machte da weiter, wo es aufgehrt hatte, schockte GWD durch schnelle Gegenst��e und baute seinen Vorsprung auf 6:16 (36.), 7:18 (39.) und sogar auf 10:22 (47.) aus.

"Unser Konzept ging 100prozentig auf" stellte der junge Kieler Coach Johann Ingi Gunnarsson spter fest. "Wir haben dehr diszipliniert gespielt, zwischen dem 5:5 und dem 7:18 innerhalb von 22 Minuten nur zwei Gegentore kassiert und den Dankerser Einbruch konsequent ausgenutzt" so Gunnarsson. Die Dankerser konnten ihr Trefferkonto erst in der letzten Viertelstunde etwas aufstocken. Da war es allerdings scon viel zu spt.

"Wir sind von Kiel regelrecht berrollt worden. Der Gegner war uns in allen Belangen berlegen" erkannte Dankersens Trainer Arsenijevic neidlos an. Angefangen von Torhter Michael Krieter (ehemals Nettelstedt), der Peter Lipp und Rainer Niemeyer klar ausstach, ber die Auen Schwenker und Berner sowie am Kreis und im Rckraum hatten die Kieler an diesem Tag auf allen Positioneen klare Vorteile.

Bei den Dankersen mu man sich nun allmhlich ernsthafte Gedanken ber die Schwierigkeiten in den Heimspielen machen. Es kann einfach nicht angehen, da die Mannschaft auswrts mit jedem Gegner mithlt, die Heimspiele aber beinahe kampflos aus der Hand gibt.

GWD-Trainer Arsenijevic sah dann auch ein, da seine Mannschaft nun in der Schuld der Zuschauer stnde. Trotzdem lie er den Kopf nicht hngen. Arsenijevic: "In unseren nchsten Spielen haben wir es mit leichteren Gegnern, als es Kiel war, zu tun. Unsere Spieler werden sicher in der Lage sein, ber ihren eigenen Schatten zu springen".

STATISTIK

GW Dankersen: Lipp (1.-30., 38.-60.), Niemeyer (30.-38.); Reimler (1), Seehase, Gast (4), Kaufmann (2), Frank Harting, Mijatovic (9/4), Sdmeier (1), Meyer (1), Fiedler, Uwe Harting.

THW Kiel: Krieter (Ltt bei zwei 7 m); Witt, Panas, Loch, Wiemann (5), Schfer (3), Dahmke (1), Sommerfeld (4), Arndt, Berner (4/1), Schwenker (11/4).

Schiedsrichter: Bujger/Hauck (Frankenthal)

Zuschauer: 2100

Zeitstrafen: Dankersen zwei (Meyer, Reimler) - Kiel drei (2 x Berner, Sommerfeld)

Siebenmeter: Dankersen fnf (Mijatovic scheitert beim 4:4 an Ltt) - Kiel sechs (Berner scheitert beim 5:6 an Niemeyer)

Torfolge: 1:0, 1:2, 3:2, 3:3, 4:3, 4:5, 5:5, 5:11 - 5:12, 6:12, 6:16, 7:16, 7:18, 9:18, 9:19, 10:19, 10:22, 13:22, 13.23, 14:23, 14:24, 16."4, 16:26, 18:26, 18:28.

 

Wer spielte damals noch in der Bundesliga:

Reinickendorfer Fchse - TBV Lemgo 19:19 (10:8)

Tore: Schulz (5/3), Krause (4), Thierauf, Pries, Krystoffiak, Hlzel, Berensmann (je 2) - Sveinsson (5/4), Ziegler (4), Schppel (3), von Boenigk, Franke (je 2), Harke, Beike, Schubert (je 1) - Zuschauer: 724 - Strafminuten: Reinickendorfer Fchse 14 - Lemgo 18.- Disqualifikation: Ziegler (Lemgo).

TuRa Bergkamen - TuSEM Essen 18:18 (9:9)

Tore: Ratka (7/7), Blume (4), Kubitzki (4/1), Hillarsson (2), Klinger (1) - Fraatz (7/3), Gislason (6), Rauin (2), Springel, Happe, Lommel (je 1) - Zuschauer: 1700 - Strafminuten: Bergkamen zehn - Essen sechs.- Disqualifikation: Ratka (Bergkamen)

TuS Hofweier - MTSV Schwabing 20:20 (9:8)

Tore: Ehret (11/7), Bauert (3), Birnbreier, Winter (je 2), Merz, Taga (je 1) - Drhfer (7/3), Uli Roth (4), Timm (3/2), Michael Roth, Kofler, Sahm (je 2) - Zuschauer: 2500 - Strafminuten: Hofweier vier, Mnchen vier

SG Weiche-Handewitt - VfL Gummersbach 20:23 (10:10)

Tore: Gle (8/6), Schnoor (4), Dessler (3), Hinrichsen, Meckes (je 2), Knies (1) - Neitzel (9), Krokowski (5/1), Rasmussen (4), Dammann (3), Fitzek, Htt (je 1) - Zuschauer: 1250 (ausverkauft) Strafminuten: Weiche-Handewitt acht - Gummersbach sechs.

 

Auerdem spielten folgende Vereine damals in der 1. Handball-Bundesliga (insgesamt 14 Klubs): TV Growallstadt, TuRu Dsseldorf, TV Httenberg, SG Wallau-Massenheim.


  

 

    

 

 

 

06.02.06: Rckblick-Serie: GWD - THW Kiel (Teil 2)     

Heute "servieren" wir einen Fan-Club-Bericht aus dem Jahre 1995, dem 1. BL-Jahr nach dem Aufstieg, zum Punktspiel gegen den THW vom 18.Oktober 1995. "Hallo, liebe Handballfreunde. Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es nun her, da es die Begegnung GWD gegen THW Kiel zum letztenmal gab. Damals im DHB-Pokal. Dieses Spiel ging dann leider ziemlich deutlich verloren. Doch in diesem Jahr scheint der THW verwundbar zu sein, wie die Spiele in Lemgo und zu Hause gegen Flensburg gezeigt haben. Mit Kay Germann und Wolfgang Schwenke haben zwei herausragende Spieler die Kieler verlassen. An der ntigen Einstellung wird es unserer Mannschaft heute abend sicherlich nicht fehlen, gilt es doch auch die Scharte von Niederwrzbach auszumerzen. Wenn dann noch der Funke auf die Zuschauer berspringt, sollte es durchaus auch heute mglich sein, die Serie von nunmehr 46 Spielen ohne Punktspielniederlage fortbestehen zu lassen.

Noch ein Wort zum Verhalten der Mannschaft beim letzten Auswrtsspiel in Niederwrzbach: Wir fanden es ganz toll, da die Mannschaft trotz Niederlage den mitgeristen Fans fr die Untersttzung gedankt hat - eine Geste, die in der Vergangenheit selbst bei Siegen nicht unbedingt selbstverstndlich war.

Enttuschend dagegen das Verhalten einiger Zuschauer in Gummersbach. Schon nach 25 Minuten der ersten Halbzeit verlieen einige schimpfend die Halle und wurden nicht mehr gesehen - nicht die feine Art wie wir meinen.

Am 3. Oktober fand ein Frhschoppen des Fan-Clubs statt, zu dem zur allgemeinen Freude auch die komplette Mannschaft erschienen ist. Dafr hatte man extra das Training auf das Training auf den Morgen verlegt.

An dieser Stelle mchten wir ganz herzlich die Kieler Fans begr��en, zu denen wir schon seit Jahren ein gutes Verhltnis haben. Seid uns nicht bse, unser Tip fr heute. 20:19 fr GWD. 

 Bis bald Ihr/Euer Fan-Club

 


                                                                                                                                                                                                                                                               05.02.06: Rckblick-Serie: GWD - THW Kiel(Teil 1)

Fan-Club-Bericht vom DHB-Pokalspiel (3. Runde) vom 25. Oktober 1994 in der Kreissporthalle, also aus dem Jahr der Aufstiegssaison. 

Hallo, liebe Handballfreunde, endlich haben wir im DHB-Pokal wieder einen richtigen Knaller zugelost bekommen. Mnnerspielwart Uwe Stemberg bescherte mach der Bundesliga-Begegnung TuS Nettelstedt gegen THW Kiel unserem Team gerade den Sieger der Paarung. Nach drei Jahren mit mehr oder weniger zweitklassigen Gegnern in den Heimspielen und Pech bei den Auswrtsspielen, kommt nun der amtierende Deutsche Handball-Meister und derzeitige Tabellenfhrer der 1. Bundesliga in die Mindener Kreissporthalle.

Und der Goliath THW Kiel verkndete auch gleich unmiverstndlich, wer denn in Minden gewinnen wird. Bei dieser Partie ist der Favorit natrlich der Erstligist von der Ostseekste. Fr unsere Mannschaft ist es mit Sicherheit eine gute Standortbestimmung im Hinblick auf das groe Saisonziel. Gerade noch konnten sich die heimischen Fans vom Abschneiden des TuS gegen THW am Fernseher informieren, schon gibt es den direkten Vergleich mit unserem Team.

Die Sieben um Magnus Wislander, Wolfgang Schwenke und dem Ex-GWDer Klaus-Dieter Petersen, wird mit Sicherheit nicht im Spaziergang in die nchste Pokalrunde einziehen. Immerhin hlt der Heimnimbus nunmehr 27 mal in Folge. Dieser Erfolg mu erst einmal "umgebogen" weden. 

Die Mindener Kreissporthalle bzw. deren Handballfreunde, sind nicht mit der Kieler Ostseehalle zu vergleichen. Allein die Anzahl der Zuschauer ist in der Lage, alten Hasen Furcht einzujagen. Aber auch die GWD-Fans verstehen es den Nordlichtern das Siegen zu erschweren. Deshalb wieder unsere Bitte an Sie: Heute mssen Sie ab der ersten Minute mitkmpfen.Unsere Jungen werden den Schwarz-Weien die Zhne zeigen. Hier haben auch schon Erstliga-Clubs verloren, warum sollten die Zebras nicht das Laufen lernen, wenn sie von einem Rudel Lwen gejagt werden?

Einen Tip fr das heutige Spiel wolen wir nicht abgeben, dennoch hoffen wir natürlich auf einen Sieg unserer Mannschaft.

Ihr/Euer Fanclub   

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